The Prague Post - USA stoppen vorerst Vergabe von Studentenvisa

EUR -
AED 4.290357
AFN 75.935692
ALL 92.493993
AMD 426.709945
ANG 2.090892
AOA 1072.442065
ARS 1749.696213
AUD 1.639839
AWG 2.104288
AZN 1.915657
BAM 1.954583
BBD 2.354454
BDT 142.853499
BGN 1.981759
BHD 0.440739
BIF 3474.240878
BMD 1.168238
BND 1.485919
BOB 13.48495
BRL 6.058712
BSD 1.169007
BTN 111.821725
BWP 15.694698
BYN 3.555662
BYR 22897.457078
BZD 2.351107
CAD 1.609627
CDF 2655.404048
CHF 0.933136
CLF 0.027367
CLP 1077.080241
CNY 7.861947
CNH 7.855352
COP 3578.171599
CRC 529.681533
CUC 1.168238
CUP 30.958297
CVE 110.200158
CZK 24.116274
DJF 208.165733
DKK 7.475926
DOP 68.30893
DZD 155.153176
EGP 59.443085
ERN 17.523564
ETB 190.947811
FJD 2.56761
FKP 0.858672
GBP 0.856768
GEL 3.039295
GGP 0.858672
GHS 13.005236
GIP 0.858672
GMD 85.864904
GNF 10271.780208
GTQ 8.920598
GYD 244.474058
HKD 9.162377
HNL 31.345154
HRK 7.535949
HTG 152.939356
HUF 364.414206
IDR 20744.395171
ILS 3.501968
IMP 0.858672
INR 111.804782
IQD 1531.37927
IRR 1605859.413468
ISK 141.976131
JEP 0.858672
JMD 184.94801
JOD 0.828296
JPY 185.402225
KES 151.182051
KGS 102.161331
KHR 4700.214265
KMF 492.996492
KPW 1051.414189
KRW 1627.092096
KWD 0.360086
KYD 0.974223
KZT 532.719706
LAK 26334.279425
LBP 104684.107521
LKR 385.709746
LRD 212.174248
LSL 18.862401
LTL 3.449502
LVL 0.706656
LYD 7.403517
MAD 10.80867
MDL 20.072104
MGA 4996.017565
MKD 61.482771
MMK 2452.841478
MNT 4203.783987
MOP 9.444303
MRU 46.715512
MUR 54.6858
MVR 18.049225
MWK 2027.098574
MXN 19.802749
MYR 4.725756
MZN 74.644533
NAD 18.862159
NGN 1574.363179
NIO 43.024132
NOK 10.916643
NPR 178.914195
NZD 1.962616
OMR 0.4491
PAB 1.169002
PEN 3.914546
PGK 5.255817
PHP 72.156195
PKR 324.368864
PLN 4.316451
PYG 7038.767994
QAR 4.261411
RON 5.24994
RSD 117.358804
RUB 97.260373
RWF 1718.381545
SAR 4.38864
SBD 9.383586
SCR 16.132826
SDG 702.695236
SEK 11.082772
SGD 1.485619
SHP 0.865508
SLE 28.73445
SLL 24497.357577
SOS 668.095453
SRD 44.031421
STD 24180.159783
STN 24.485488
SVC 10.228981
SYP 15189.425244
SZL 18.857823
THB 38.371345
TJS 10.801552
TMT 4.088832
TND 3.400156
TOP 2.812836
TRY 56.022443
TTD 7.922237
TWD 37.255714
TZS 3090.576154
UAH 52.144026
UGX 4348.329768
USD 1.168238
UYU 46.852432
UZS 13840.856005
VES 907.071489
VND 30493.337993
VUV 138.104531
WST 3.188442
XAF 655.568456
XAG 0.01708
XAU 0.000258
XCD 3.157221
XCG 2.106833
XDR 0.826005
XOF 655.574064
XPF 119.331742
YER 276.959893
ZAR 18.830536
ZMK 10515.542589
ZMW 22.064451
ZWL 376.172033
  • Euro STOXX 50

    -22.4000

    6422.06

    -0.35%

  • TecDAX

    6.1800

    4065.34

    +0.15%

  • SDAX

    -36.4400

    18497.6

    -0.2%

  • DAX

    -108.2900

    25983.04

    -0.42%

  • Goldpreis

    33.6000

    4578.9

    +0.73%

  • MDAX

    -106.9400

    31715.53

    -0.34%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.168

    -0.02%

USA stoppen vorerst Vergabe von Studentenvisa
USA stoppen vorerst Vergabe von Studentenvisa / Foto: Joseph Prezioso - AFP/Archiv

USA stoppen vorerst Vergabe von Studentenvisa

Das US-Außenministerium hat einen Stopp der Vergabe von Studentenvisa angeordnet. Bis auf Weiteres sollten die US-Auslandsvertretungen "keine weiteren Termine für Studenten- oder Austauschvisa" vergeben, hieß es am Dienstag in einer internen Mitteilung des Außenministeriums an Botschaften und Konsulate der USA, die der Nachrichtenagentur AFP vorlag. Hintergrund sind demnach geplante Leitlinien für eine erweiterte Überprüfung der Aktivitäten von Antragstellern in Onlinenetzwerken. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump verschärft damit ihr Vorgehen gegen Hochschulen und ausländische Studenten weiter.

Textgröße:

US-Außenamtssprecherin Tammy Bruce kommentierte die von Außenminister Marco Rubio unterzeichnete Mitteilung nicht. Sie erklärte aber, die US-Bundesregierung nehme "die Überprüfung von Personen, die in das Land einreisen, sehr ernst". Von Rubio und Trump sei das Ziel formuliert worden, "sicherzustellen, dass die Menschen, die sich hier aufhalten, die Gesetze verstehen, keine kriminellen Absichten hegen und einen Beitrag zum Leben hier leisten". Menschen aus dem Ausland, die sich um ein Studium in den USA bemühten, sollten das "normale Verfahren" befolgen, sagte sie.

Neben Studenten sind von der Aussetzung der Visavergabe unter anderem auch Gastschüler oder Au Pairs betroffen, die ein Austauschvisum beantragen wollen. Die "New York Times" berichtete, dass die Aussetzung von Interviews von Visums-Antragsstellern vorübergehend sei.

Die stellvertretende Grünen-Fraktionsvorsitzende Misbah Khan sprach in Berlin von einer "Bedrohung für Demokratie und Wissenschaftsfreiheit", jedoch auch von einer "historischen Chance für den Hochschulstandort Deutschland". Die Bundesrepublik müsse nun ein "starkes, offenes Signal senden", erklärte sie. Japan und Hongkong riefen örtliche Universitäten angesichts der Entwicklungen auf, ausländische Studenten von US-Hochschulen aufzunehmen.

Rubio hatte bereits hunderte Visa widerrufen. In der vergangenen Woche untersagte die US-Regierung der Eliteuniversität Harvard, weiterhin ausländische Studenten aufzunehmen. Später kippte eine US-Bundesrichterin das Verbot vorerst. Ob sich die Trump-Regierung daran halten wird, ist ungewiss. Für Donnerstag ist eine Anhörung zu dem Fall angesetzt. Derzeit sind in Harvard 549 deutsche Studenten eingeschrieben.

Trump strich außerdem bereits Bundeszuschüsse in Milliardenhöhe für Harvard - und plant nach eigenen Angaben eine Streichung aller verbleibenden Bundesmittel.

Trump nennt die Universität eine "antisemitische, linksextreme Institution". Er begründet dies unter anderem mit pro-palästinensischen Demonstrationen auf dem Campus seit Beginn des Gaza-Krieges am 7. Oktober 2023. Harvard hatte sich überdies geweigert, Regierungsforderungen wie der Streichung von Diversitätsprogrammen und der Durchleuchtung seiner Studentinnen und Studenten nachzukommen.

Am Dienstag protestierten hunderte Studenten in Harvard gegen Pläne der Trump-Regierung zur Streichung aller verbleibenden Bundesmittel für die Eliteuniversität. Sie versammelten sich auf dem Campus-Gelände, um zudem ihre ausländischen Kommilitonen zu unterstützen. "Trump = Verräter", war auf einem der Protestplakate zu lesen, während die Demonstrierenden mit Blick auf das Aufnahme-Verbot für ausländische Studierende skandierten: "Wer heute ins Seminar gehört, soll bleiben."

Unterdessen legte das Weiße Haus mit seiner Kritik an Harvard nach. Staatliche Gelder sollten vorzugsweise an Berufsschulen gehen statt an die Eliteuniversität, sagte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt am Dienstag im Sender Fox News.

Der Präsident sei mehr daran interessiert, das Geld der Steuerzahler Berufsschulen, Programmen und staatlichen Bildungseinrichtungen zukommen zu lassen, an denen "amerikanische Werte" gefördert würden, und wo "vor allem die nächste Generation auf der Grundlage von Fähigkeiten" ausgebildet werde, "die wir in unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft brauchen", sagte Leavitt. "Wir brauchen mehr davon in unserem Land und weniger LGBTQ-Absolventen von der Harvard University."

U.Pospisil--TPP