The Prague Post - Super-Taifun "Ragasa": Mindestens 17 Tote in Taiwan - Schäden auch in Hongkong und Südchina

EUR -
AED 4.320613
AFN 74.117478
ALL 96.442418
AMD 442.965175
ANG 2.105578
AOA 1078.829709
ARS 1631.774443
AUD 1.668892
AWG 2.11766
AZN 2.003369
BAM 1.955679
BBD 2.369854
BDT 143.792973
BGN 1.938418
BHD 0.443537
BIF 3489.384994
BMD 1.176478
BND 1.493183
BOB 8.130361
BRL 6.111998
BSD 1.176627
BTN 107.004588
BWP 15.579775
BYN 3.374149
BYR 23058.95917
BZD 2.366454
CAD 1.612345
CDF 2670.603737
CHF 0.913588
CLF 0.025881
CLP 1021.970374
CNY 8.127989
CNH 8.122983
COP 4344.566733
CRC 561.565398
CUC 1.176478
CUP 31.176654
CVE 110.259612
CZK 24.223667
DJF 209.533527
DKK 7.470983
DOP 72.325236
DZD 153.079714
EGP 55.958211
ERN 17.647163
ETB 183.110239
FJD 2.614428
FKP 0.875093
GBP 0.873288
GEL 3.152572
GGP 0.875093
GHS 12.930983
GIP 0.875093
GMD 86.485823
GNF 10323.495518
GTQ 9.028559
GYD 246.13065
HKD 9.194331
HNL 31.12895
HRK 7.53334
HTG 154.232463
HUF 379.81224
IDR 19863.646257
ILS 3.670574
IMP 0.875093
INR 106.960044
IQD 1541.498466
IRR 49559.115239
ISK 144.91877
JEP 0.875093
JMD 183.341041
JOD 0.834151
JPY 182.819978
KES 151.671279
KGS 102.882918
KHR 4731.628013
KMF 492.944817
KPW 1058.861969
KRW 1706.039445
KWD 0.360938
KYD 0.980523
KZT 587.303796
LAK 25213.446417
LBP 105367.416314
LKR 364.057568
LRD 217.092933
LSL 18.956474
LTL 3.473832
LVL 0.711639
LYD 7.443636
MAD 10.789373
MDL 20.208411
MGA 5035.689715
MKD 61.642991
MMK 2470.337876
MNT 4199.737452
MOP 9.471855
MRU 47.113698
MUR 54.612663
MVR 18.119725
MWK 2040.339594
MXN 20.22159
MYR 4.591822
MZN 75.188638
NAD 18.956151
NGN 1583.197898
NIO 43.297332
NOK 11.234642
NPR 171.213361
NZD 1.977153
OMR 0.452319
PAB 1.176622
PEN 3.952456
PGK 5.131749
PHP 68.26278
PKR 328.84913
PLN 4.222384
PYG 7607.498915
QAR 4.28889
RON 5.09568
RSD 117.427716
RUB 90.373636
RWF 1718.464899
SAR 4.4134
SBD 9.472597
SCR 15.643158
SDG 707.661228
SEK 10.671156
SGD 1.493066
SHP 0.882663
SLE 28.855141
SLL 24670.144354
SOS 671.27005
SRD 44.262655
STD 24350.709131
STN 24.49849
SVC 10.295497
SYP 13011.341119
SZL 18.949832
THB 36.715509
TJS 11.148624
TMT 4.129436
TND 3.416289
TOP 2.832676
TRY 51.582427
TTD 7.964509
TWD 37.189046
TZS 3035.311843
UAH 50.930528
UGX 4235.793008
USD 1.176478
UYU 45.657769
UZS 14370.297762
VES 468.528838
VND 30553.120901
VUV 140.037401
WST 3.177924
XAF 655.905435
XAG 0.014621
XAU 0.000235
XCD 3.179489
XCG 2.120669
XDR 0.816215
XOF 655.924947
XPF 119.331742
YER 280.592146
ZAR 18.926641
ZMK 10589.710396
ZMW 22.279248
ZWL 378.825278
  • Goldpreis

    95.7000

    5093.1

    +1.88%

  • Euro STOXX 50

    71.6900

    6131.31

    +1.17%

  • MDAX

    344.3800

    31823.39

    +1.08%

  • TecDAX

    23.3000

    3721.5

    +0.63%

  • SDAX

    40.8700

    18023.92

    +0.23%

  • EUR/USD

    0.0013

    1.1786

    +0.11%

  • DAX

    217.1200

    25260.69

    +0.86%

Super-Taifun "Ragasa": Mindestens 17 Tote in Taiwan - Schäden auch in Hongkong und Südchina
Super-Taifun "Ragasa": Mindestens 17 Tote in Taiwan - Schäden auch in Hongkong und Südchina / Foto: Leung Man Hei - AFP

Super-Taifun "Ragasa": Mindestens 17 Tote in Taiwan - Schäden auch in Hongkong und Südchina

Durch einen Dammbruch infolge des Super-Taifuns "Ragasa" sind in Taiwan mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Unglück im östlichen Hualien seien zudem 18 Menschen verletzt worden, erklärten Taiwans Behörden am Mittwoch. Auch in der chinesischen Metropole Hongkong sorgte "Ragasa" für Überschwemmungen. Der Super-Taifun traf danach an Chinas dicht besiedelter Südküste auf Land.

Textgröße:

In Hualien zerstörten die Wassermassen einen Damm, der vor vielen Jahren durch Erdrutsche entstanden war und so Wasser zu einem See aufgestaut hatte. Die Flutwelle riss eine Brücke weg und ergoss sich in die Straßen der Stadt Guangfu. "Es war wie der Ausbruch eines Vulkans", beschrieb der 55-jährige Hsu Cheng-hsiung der Nachrichtenagentur AFP den Dammbruch. "Das schlammige Wasser drang bis direkt an die erste Etage meines Hauses."

"Wie ein Katastrophenfilm", sagte der 31-jährige Yen Shau über das Unglück. Noch eine Stunde vor dem Dammbruch seien zahlreiche Menschen unterwegs gewesen, um Einkäufe zu erledigen, erzählte der Mann, während er Schlamm aus seinem Haus schaufelte.

Der Vize-Chef der regionalen Brandschutzbehörde, Lee Lung-sheng, sagte AFP, an manchen Häusern seien die Wassermassen sogar bis zur zweiten Etage hochgestiegen. Mittlerweile gehe die Flut jedoch zurück. Nachdem die Behörden zwischenzeitlich von mehr als 150 Vermissten gesprochen hatten, korrigierten sie die Zahl auf 17, da inzwischen zahlreiche Vermisste erreicht worden seien.

Der taiwanische Regierungschef Cho Jung-tai besuchte am Mittwoch das Katastrophengebiet und sicherte den Betroffenen Hilfe zu. Außerdem müsse geklärt werden, warum die Todesfälle nicht durch eine rechtzeitige Evakuierung verhindert werden konnten. In ganz Taiwan waren mehr als 7600 Menschen vor dem Sturm und seinen Folgen in Sicherheit gebracht worden.

Für Hongkong und Teile Südchinas rief der Wetterdienst wegen "Ragasa" am Mittwochmorgen die höchste Sturmwarnstufe aus. Es seien Windgeschwindigkeiten von durchschnittlich 118 Stundenkilometern oder mehr zu erwarten. Später setzte der Wetterdienst die Warnstufe herab.

In Hongkongs staatlichen Krankenhäusern wurden 62 Verletzte behandelt. Auch nachdem sich "Ragasa" allmählich von Hongkong entfernte, wurde die Finanzmetropole laut Wetterdienst weiterhin von orkanartigem Wind heimgesucht. Der Super-Taifun habe eine "erhebliche Sturmflut" verursacht, in küstennahen Gebieten sei das Wasser über drei Meter über den Normalwert gestiegen.

In der chinesischen Finanzmetropole waren vorsorglich die Schulen geschlossen und Flüge bis Donnerstagvormittag gestrichen worden. Auch der überirdische öffentliche Verkehr wurde ausgesetzt.

Das nahegelegene Macau war ebenfalls von Überschwemmungen betroffen. Laut dem Energieversorger CEM wurde die Stromversorgung in einigen tiefer gelegenen Gebieten der für ihre Casinos bekannten chinesischen Sonderverwaltungszone unterbrochen.

In der südchinesischen Provinz Guangdong traf "Ragasa" am Mittwoch in der Stadt Yangjiang schließlich mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 145 Stundenkiometern erneut auf Land, wie die chinesische Meteorologiebehörde mitteilte. In der Stadt zwischen den Millionenmetropolen Zhuhai und Zhanjiang riss der Sturm Bäume, Schilder und Motorroller um, wie AFP-Journalisten berichteten.

Bis Dienstagabend waren mehr als 1,89 Millionen Menschen aus verschiedenen Städten in Guangdong in Sicherheit gebracht worden, wie das Katastrophenschutzministerium der Provinz mitteilte. Wegen des Sturms blieben auf Anweisung der Behörden zudem Schulen und Betriebe in mindestens zehn Städten geschlossen. Der Bahnverkehr in Guangdong wurde vorübergehend eingestellt.

Zuvor hatte "Ragasa" bereits auf den Philippinen für erhebliche Schäden gesorgt. Dort wurden Dächer abgedeckt und Bäume entwurzelt, es gab mindestens acht Todesopfer, darunter sieben Fischer. Tausende Menschen suchten Schutz in Schulgebäuden und anderen Evakuierungszentren.

Zwischen Juli und Oktober wüten in der Region regelmäßig heftige Stürme. Der Klimawandel trägt dazu bei, dass sich die Stürme immer näher an den Küsten bilden, schneller an Stärke zunehmen und länger über Land bleiben.

Q.Pilar--TPP