The Prague Post - Oberverwaltungsgericht: "Trostfrauen" in Berlin müssen endgültig abgebaut werden

EUR -
AED 4.279656
AFN 76.329873
ALL 92.251251
AMD 425.13269
ANG 2.085679
AOA 1069.767933
ARS 1758.99761
AUD 1.630327
AWG 2.091758
AZN 1.95845
BAM 1.953185
BBD 2.34627
BDT 143.048498
BGN 1.976818
BHD 0.439235
BIF 3474.427598
BMD 1.165325
BND 1.480394
BOB 13.402116
BRL 6.009234
BSD 1.164901
BTN 111.476243
BWP 15.608908
BYN 3.490667
BYR 22840.369093
BZD 2.342874
CAD 1.615595
CDF 2654.029422
CHF 0.936808
CLF 0.027043
CLP 1064.326223
CNY 7.833489
CNH 7.833524
COP 3574.739175
CRC 527.820571
CUC 1.165325
CUP 30.881111
CVE 110.118055
CZK 24.088085
DJF 207.434083
DKK 7.475128
DOP 68.511809
DZD 155.090801
EGP 59.188254
ERN 17.479874
ETB 190.29165
FJD 2.582823
FKP 0.854994
GBP 0.855436
GEL 3.035663
GGP 0.854994
GHS 12.959706
GIP 0.854994
GMD 86.233792
GNF 10235.824096
GTQ 8.889138
GYD 243.714779
HKD 9.135308
HNL 31.242783
HRK 7.533846
HTG 152.396637
HUF 362.791881
IDR 20667.038054
ILS 3.497886
IMP 0.854994
INR 111.528243
IQD 1526.063573
IRR 1601826.548587
ISK 140.992031
JEP 0.854994
JMD 184.294862
JOD 0.826191
JPY 185.667144
KES 150.912779
KGS 101.907935
KHR 4714.708545
KMF 492.932169
KPW 1048.792801
KRW 1613.112493
KWD 0.359514
KYD 0.970709
KZT 532.92114
LAK 26171.076492
LBP 104326.198245
LKR 383.158701
LRD 211.427864
LSL 18.670386
LTL 3.440902
LVL 0.704894
LYD 7.378186
MAD 10.805281
MDL 20.129312
MGA 5015.54382
MKD 61.442745
MMK 2446.915271
MNT 4191.134766
MOP 9.402153
MRU 46.639963
MUR 54.502346
MVR 18.015773
MWK 2019.999787
MXN 19.752316
MYR 4.712692
MZN 74.470102
NAD 18.670466
NGN 1570.112786
NIO 42.872605
NOK 10.854145
NPR 178.359695
NZD 1.957396
OMR 0.44807
PAB 1.164846
PEN 3.910964
PGK 5.241938
PHP 71.893599
PKR 323.241113
PLN 4.305835
PYG 7000.958088
QAR 4.246433
RON 5.252587
RSD 117.288767
RUB 97.715858
RWF 1717.016127
SAR 4.372172
SBD 9.345178
SCR 16.006313
SDG 700.94501
SEK 11.074905
SGD 1.481221
SHP 0.86335
SLE 28.725738
SLL 24436.280716
SOS 665.714506
SRD 44.016077
STD 24119.87376
STN 24.467035
SVC 10.192443
SYP 15151.554939
SZL 18.664974
THB 38.167303
TJS 10.763537
TMT 4.090291
TND 3.391974
TOP 2.805823
TRY 56.050385
TTD 7.908481
TWD 37.159916
TZS 3088.10874
UAH 52.107426
UGX 4339.209622
USD 1.165325
UYU 46.687698
UZS 13768.626711
VES 913.244715
VND 30444.114416
VUV 137.859563
WST 3.164957
XAF 655.085644
XAG 0.017096
XAU 0.000251
XCD 3.149349
XCG 2.099407
XDR 0.823945
XOF 655.085644
XPF 119.331742
YER 276.300299
ZAR 18.666
ZMK 10489.319425
ZMW 22.104452
ZWL 375.23416
  • Goldpreis

    10.9000

    4708.7

    +0.23%

  • EUR/USD

    -0.0009

    1.1658

    -0.08%

  • Euro STOXX 50

    -14.2400

    6447.98

    -0.22%

  • DAX

    -30.0000

    26106.6

    -0.11%

  • MDAX

    -78.8500

    32031.55

    -0.25%

  • SDAX

    -126.9200

    18437.38

    -0.69%

  • TecDAX

    -41.4100

    4049.23

    -1.02%

Oberverwaltungsgericht: "Trostfrauen" in Berlin müssen endgültig abgebaut werden
Oberverwaltungsgericht: "Trostfrauen" in Berlin müssen endgültig abgebaut werden / Foto: Damien MEYER, - - AFP/Archiv

Oberverwaltungsgericht: "Trostfrauen" in Berlin müssen endgültig abgebaut werden

Die sogenannte Friedensstatue in Berlin zur Erinnerung an Opfer sexueller Gewalt im Zweiten Weltkrieg in Japan muss nun endgültig abgebaut werden. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg wies eine Beschwerde des Korea-Verbands gegen einen Beschluss des Berliner Verwaltungsgerichts, wonach die "Trostfrauen" beseitigt werden müssen, zurück, wie das Gericht am Donnerstagabend mitteilte. Die Entscheidung ist unanfechtbar.

Textgröße:

Die Bronzefigur im Stadtteil Moabit erinnert seit 2020 in Berlin an die sogenannten Trostfrauen und ist einer Statue nachgebildet, die in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul vor der japanischen Botschaft steht. Nach Schätzungen von Historikern missbrauchten japanische Soldaten während des Weltkriegs rund 200.000 junge Frauen, zumeist Koreanerinnen, als Sexsklavinnen. Diese Frauen wurden von den Japanern beschönigend "Trostfrauen" genannt.

Die Aufstellung der Statue durch einen Verband wurde vor fünf Jahren zunächst befristet vom Bezirk genehmigt. Nach zweimaliger Verlängerung beantragte der Verband im August 2024 die dauerhafte Genehmigung der Statue.

In dem daran anschließenden juristischen Tauziehen entschied das Berliner Verwaltungsgericht zuletzt am Montag, dass die "Trostfrauen" abgebaut werden müssen. Das Verwaltungsgericht argumentierte mit den Grundsätzen der Gleichbehandlung, der Chancengleichheit und mit der Planungshoheit des Bezirks. Die festgelegte Höchstaufstelldauer von zwei Jahren gewährleiste, dass auch andere Kunstschaffende die Gelegenheit zur entsprechenden Nutzung des öffentlichen Straßenlands erhielten.

Eine dagegen gerichtete Beschwerde lehnte das OVG nun ab. Die vorgelegte Begründung des Verbands erfülle nicht die gesetzlichen Vorgaben, weil sie sich gegen die starre Zwei-Jahre-Regelung wende, ohne konkret auf die Erwägungen des Verwaltungsgerichts einzugehen.

Dieses habe festgestellt, dass der Staat sich bei der Genehmigung von Kunst im öffentlichen Raum in besonderem Maß am Grundsatz der Gleichbehandlung ausrichten müsse. Er dürfe den Aufstellungszeitraum nicht willkürlich nach dem Aussagegehalt des Kunstwerks oder sonstigen aktuellen kulturpolitischen Interessen bemessen.

Im Juli 2025 hatte es zwischenzeitlich so ausgesehen, als sei der Streit um die Statue beigelegt. Eine Mietergenossenschaft hatte kostenfrei eine öffentlich zugängliche Fläche in der Nähe zur Verfügung gestellt, auf welche die Statue umziehen hätte können.

Dies lehnte der Verein allerdings ab. Die Statue müsse im öffentlichen Straßenland stehen, um ihre künstlerische und politische Wirkung zu entfalten, teilte er damals mit. Zudem sei der Ersatzstandort für politische Kundgebungen nur eingeschränkt nutzbar.

U.Pospisil--TPP