The Prague Post - Mindstlohnrichtlinie großteils gültig - EuGH erklärt aber zwei Regelungen für nichtig

EUR -
AED 4.330731
AFN 73.112227
ALL 96.332165
AMD 445.517518
ANG 2.110508
AOA 1081.355164
ARS 1647.393773
AUD 1.671827
AWG 2.125565
AZN 2.003151
BAM 1.955438
BBD 2.383159
BDT 144.59323
BGN 1.942956
BHD 0.444629
BIF 3507.150692
BMD 1.179232
BND 1.495623
BOB 8.176486
BRL 6.175751
BSD 1.183281
BTN 107.237146
BWP 15.585115
BYN 3.380674
BYR 23112.940906
BZD 2.379759
CAD 1.615648
CDF 2682.751913
CHF 0.911628
CLF 0.025731
CLP 1016.002111
CNY 8.14672
CNH 8.140024
COP 4339.832009
CRC 570.194435
CUC 1.179232
CUP 31.249639
CVE 110.244589
CZK 24.25491
DJF 210.710989
DKK 7.471259
DOP 72.796523
DZD 153.245934
EGP 55.317642
ERN 17.688475
ETB 181.859631
FJD 2.594661
FKP 0.871004
GBP 0.8743
GEL 3.148024
GGP 0.871004
GHS 13.021589
GIP 0.871004
GMD 87.262393
GNF 10386.077138
GTQ 9.07532
GYD 247.554168
HKD 9.21543
HNL 31.296206
HRK 7.53482
HTG 155.101285
HUF 379.288049
IDR 19960.854628
ILS 3.682239
IMP 0.871004
INR 107.40501
IQD 1550.113014
IRR 49675.134658
ISK 144.880235
JEP 0.871004
JMD 184.245889
JOD 0.836035
JPY 183.102851
KES 152.509751
KGS 103.123898
KHR 4753.120015
KMF 491.739396
KPW 1061.269656
KRW 1710.351742
KWD 0.3618
KYD 0.986017
KZT 578.662867
LAK 25352.306313
LBP 105959.482825
LKR 366.002239
LRD 219.489364
LSL 18.934295
LTL 3.481965
LVL 0.713305
LYD 7.470617
MAD 10.811198
MDL 20.180264
MGA 5148.046899
MKD 61.649009
MMK 2475.972036
MNT 4219.686611
MOP 9.526736
MRU 47.141272
MUR 54.563402
MVR 18.166081
MWK 2051.720148
MXN 20.309438
MYR 4.617284
MZN 75.353137
NAD 18.934295
NGN 1587.715298
NIO 43.541939
NOK 11.233732
NPR 171.579234
NZD 1.974989
OMR 0.453411
PAB 1.183281
PEN 3.957667
PGK 5.157045
PHP 68.409649
PKR 330.716572
PLN 4.218625
PYG 7733.568219
QAR 4.302203
RON 5.094518
RSD 117.427792
RUB 90.504534
RWF 1728.080066
SAR 4.422713
SBD 9.487134
SCR 16.163257
SDG 709.308902
SEK 10.654311
SGD 1.495048
SHP 0.884729
SLE 28.887371
SLL 24727.897924
SOS 675.075018
SRD 44.458211
STD 24407.714893
STN 24.495465
SVC 10.353083
SYP 13041.801071
SZL 18.942493
THB 36.777844
TJS 11.158034
TMT 4.127311
TND 3.417167
TOP 2.839307
TRY 51.614499
TTD 8.017516
TWD 37.245986
TZS 3055.274917
UAH 51.246912
UGX 4188.224599
USD 1.179232
UYU 45.971489
UZS 14362.340978
VES 466.824791
VND 30624.6467
VUV 140.266032
WST 3.188856
XAF 655.83558
XAG 0.015099
XAU 0.000236
XCD 3.186932
XCG 2.132505
XDR 0.815649
XOF 655.83558
XPF 119.331742
YER 281.158268
ZAR 18.95385
ZMK 10614.485986
ZMW 22.132902
ZWL 379.712119
  • Goldpreis

    27.6000

    5037.1

    +0.55%

  • EUR/USD

    0.0016

    1.1804

    +0.14%

  • Euro STOXX 50

    81.5200

    6103.37

    +1.34%

  • SDAX

    246.9700

    18093.03

    +1.37%

  • MDAX

    297.8900

    31742.22

    +0.94%

  • DAX

    279.8100

    25278.21

    +1.11%

  • TecDAX

    40.7800

    3721.82

    +1.1%

Mindstlohnrichtlinie großteils gültig - EuGH erklärt aber zwei Regelungen für nichtig
Mindstlohnrichtlinie großteils gültig - EuGH erklärt aber zwei Regelungen für nichtig / Foto: jody amiet - AFP/Archiv

Mindstlohnrichtlinie großteils gültig - EuGH erklärt aber zwei Regelungen für nichtig

Die europäische Richtlinie zu Mindestlöhnen ist größtenteils gültig - zwei Bestimmungen erklärte der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Dienstag allerdings für nichtig. Eine Klage Dänemarks hatte damit begrenzt Erfolg. (Az. C‑19/23)

Textgröße:

Dabei geht es erstens um die Kriterien, die EU-Länder mit Mindestlöhnen bei der Festlegung und Aktualisierung berücksichtigen mussten - die Kaufkraft, das allgemeine Lohnniveau, die Wachstumsrate der Löhne und langfristige nationale Produktivitätsentwicklungen. Das wertete der EuGH als direkten Eingriff in die Festsetzung des Arbeitsentgelts und somit als unzulässig.

Zweitens kippten die europäischen Richterinnen und Richter das Verbot einer Senkung des gesetzlichen Mindestlohns, wenn es einen automatischen Anpassungsmechanismus gibt.

Dänemark hatte bezweifelt, dass die Europäische Union zuständig war. Der EuGH gab Dänemark nun allerdings nur teilweise Recht. Der Ausschluss der Zuständigkeit der EU erstrecke sich nicht auf alle Fragen, die mit Arbeitsentgelt in Zusammenhang stünden, erklärte er.

Die 2022 beschlossene Richtlinie soll Arbeitnehmer vor Armut schützen sowie angemessene Mindestlöhne und Tarifverhandlungen fördern. Sie setzt keine Mindestlöhne fest, sieht aber unter anderem Referenzwerte wie 60 Prozent des Medianlohns vor, an denen sich die Mitgliedsstaaten orientieren sollen. In Deutschland sorgte das immer wieder für Diskussionen.

In ihrem Koalitionsvertrag bezogen sich Union und SPD auf die EU-Richtlinie und hielten fest, dass sich die Mindestlohnkommission "sowohl an der Tarifentwicklung als auch an 60 Prozent des Bruttomedianlohns von Vollzeitbeschäftigten" orientiere. So sei "ein Mindestlohn von 15 Euro im Jahr 2026 erreichbar".

Der Mindestlohn in Deutschland steigt zum Jahreswechsel auch deutlich, aber nicht auf 15 Euro. 2026 soll er 13,90 Euro betragen und 2027 auf 14,60 Euro steigen. Das beschloss das Bundeskabinett vor einigen Tagen auf Empfehlung der Mindestlohnkommission. Aus der Opposition und teils auch aus der SPD kam Kritik.

Die Mindestlohnkommission besteht aus je drei von den Arbeitgebern und den Gewerkschaften entsandten Vertreterinnen und Vertretern, einer Vorsitzenden und zwei beratenden Mitgliedern aus der Wissenschaft. Gesetzlich geregelt ist, dass das Gremium alle zwei Jahre einen Vorschlag zur Anpassung des Mindestlohns vorlegt, den die Bundesregierung dann durch eine Rechtsverordnung verbindlich machen kann - aber nicht muss.

O.Ruzicka--TPP