The Prague Post - Bundesfinanzhof: Urteile zu neuer Grundsteuer am 10. Dezember

EUR -
AED 4.331285
AFN 73.121636
ALL 96.344677
AMD 445.575383
ANG 2.110782
AOA 1081.496539
ARS 1647.628693
AUD 1.667859
AWG 2.125841
AZN 1.965854
BAM 1.955692
BBD 2.383468
BDT 144.612011
BGN 1.943209
BHD 0.444551
BIF 3507.606214
BMD 1.179385
BND 1.495817
BOB 8.177548
BRL 6.17632
BSD 1.183435
BTN 107.251075
BWP 15.587139
BYN 3.381113
BYR 23115.942906
BZD 2.380069
CAD 1.614637
CDF 2683.100446
CHF 0.911076
CLF 0.025734
CLP 1016.134121
CNY 8.147783
CNH 8.136304
COP 4340.395684
CRC 570.268494
CUC 1.179385
CUP 31.253698
CVE 110.258908
CZK 24.246262
DJF 210.738357
DKK 7.472087
DOP 72.805978
DZD 153.275198
EGP 55.318573
ERN 17.690773
ETB 181.883251
FJD 2.593233
FKP 0.871117
GBP 0.873824
GEL 3.149363
GGP 0.871117
GHS 13.02328
GIP 0.871117
GMD 87.274238
GNF 10387.426123
GTQ 9.076499
GYD 247.586322
HKD 9.216598
HNL 31.300271
HRK 7.535681
HTG 155.12143
HUF 379.215867
IDR 19968.164763
ILS 3.652089
IMP 0.871117
INR 107.109903
IQD 1550.314349
IRR 49681.586662
ISK 144.92247
JEP 0.871117
JMD 184.26982
JOD 0.836201
JPY 182.742734
KES 152.529873
KGS 103.137665
KHR 4753.737369
KMF 491.80352
KPW 1061.407497
KRW 1710.607704
KWD 0.361859
KYD 0.986146
KZT 578.738026
LAK 25355.599171
LBP 105973.245263
LKR 366.049777
LRD 219.517872
LSL 18.936754
LTL 3.482417
LVL 0.713398
LYD 7.471587
MAD 10.812603
MDL 20.182885
MGA 5148.715547
MKD 61.631595
MMK 2476.293625
MNT 4220.23468
MOP 9.527974
MRU 47.147395
MUR 54.251873
MVR 18.168372
MWK 2051.986633
MXN 20.288369
MYR 4.618465
MZN 75.356806
NAD 18.936754
NGN 1587.333489
NIO 43.547594
NOK 11.230922
NPR 171.601519
NZD 1.973226
OMR 0.453412
PAB 1.183435
PEN 3.958181
PGK 5.157715
PHP 68.317641
PKR 330.759526
PLN 4.219308
PYG 7734.572686
QAR 4.302762
RON 5.095181
RSD 117.431435
RUB 90.518933
RWF 1728.304516
SAR 4.423224
SBD 9.488366
SCR 16.094316
SDG 709.396791
SEK 10.649014
SGD 1.494306
SHP 0.884844
SLE 28.888146
SLL 24731.109682
SOS 675.162699
SRD 44.464018
STD 24410.885064
STN 24.498647
SVC 10.354428
SYP 13043.494992
SZL 18.944953
THB 36.84929
TJS 11.159483
TMT 4.127847
TND 3.417611
TOP 2.839676
TRY 51.621559
TTD 8.018557
TWD 37.190131
TZS 3046.826392
UAH 51.253568
UGX 4188.768582
USD 1.179385
UYU 45.97746
UZS 14364.206416
VES 466.885424
VND 30628.624351
VUV 140.284251
WST 3.18927
XAF 655.920762
XAG 0.015281
XAU 0.000237
XCD 3.187346
XCG 2.132782
XDR 0.815755
XOF 655.920762
XPF 119.331742
YER 281.194812
ZAR 18.917103
ZMK 10615.878289
ZMW 22.135777
ZWL 379.761438
  • Goldpreis

    4.9000

    5014.4

    +0.1%

  • EUR/USD

    0.0007

    1.1795

    +0.06%

  • DAX

    279.8100

    25278.21

    +1.11%

  • MDAX

    297.8900

    31742.22

    +0.94%

  • Euro STOXX 50

    81.5200

    6103.37

    +1.34%

  • TecDAX

    40.7800

    3721.82

    +1.1%

  • SDAX

    246.9700

    18093.03

    +1.37%

Bundesfinanzhof: Urteile zu neuer Grundsteuer am 10. Dezember
Bundesfinanzhof: Urteile zu neuer Grundsteuer am 10. Dezember / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Bundesfinanzhof: Urteile zu neuer Grundsteuer am 10. Dezember

Der Bundesfinanzhof (BFH) in München hat am Mittwoch in drei Fällen über die neue Grundsteuer nach dem sogenannten Bundesmodell verhandelt. Ihre Urteile wollen die Münchener Richter am 10. Dezember verkünden, wie die Vorsitzende Richterin Franceska Werth mitteilte. Die Entscheidung sei noch offen, hieß es nach der Verhandlung. (Az. II R 25/24, II R 31/24 und II R 3/25)

Textgröße:

Seit Anfang diesen Jahres gelten für rund 36 Millionen Grundstücke und Immobilien neue Regelungen für die Festsetzung der Grundsteuer. Das Bundesverfassungsgericht hatte die vorherige Regelung 2018 gekippt, weil sie nach überholten "Einheitswerten" berechnet wurde. Vielerorts wurden dadurch immense Wertsteigerungen von Immobilien nicht berücksichtigt, etwa in Berlin.

Im Zuge der Grundsteuerreform trafen die Länder Hamburg, Niedersachsen, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern eigene Regelungen, die auf die Fläche oder den Bodenwert abstellen. Die übrigen elf Bundesländer nutzen das sogenannte Bundesmodell, das zur Steuerbemessung fiktive Mieteinnahmen und den Bodenwert heranzieht. Der BFH beschäftigte sich zunächst nur mit dem Bundesmodell.

In einem der verhandelten Leitfälle monierten die Kläger aus Köln, dass der Gesetzgeber faktisch keine Neuregelung geschaffen, sondern nur die früheren "Einheitswerte" mit neuen Daten unterfüttert habe. Finanzamt und Bundesfinanzministerium konterten, dass dies den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts entspreche. Das Bundesverfassungsgericht habe dem Bund einen weiten Spielraum eingeräumt, wie er seine Gesetzgebungskompetenzen nutzt.

Zudem kritisierten die Kläger die im vorliegenden Fall verwendeten Daten als zu ungenau. Die nicht genau genug erfasste Lage, der Zustand des Gebäudes oder auch die in Nordrhein-Westfalen nicht berücksichtigte Geschosszahl könnten einen erheblichen Unterschied machen. Das Finanzamt erwiderte, eine Berücksichtigung solcher Daten sei nicht "massentauglich". Die Geschosszahl etwa würde im konkreten Fall die Steuer lediglich um rund 20 Euro pro Jahr reduzieren.

Im weiteren Fall einer Wohnung in Berlin an der Bahntrasse nach Hamburg sagte die Vertreterin des Finanzamts Spandau, die Besteuerung sei in dem Stadtteil niedriger als früher. Dennoch sei für solche besonderen Lagen der Nachweis eines geringeren Verkehrswertes im Einzelfall möglich.

Umstritten war schließlich auch die auf Eilbeschlüsse des BFH zurückgehende Regelung, wonach Eigentümer einen niedrigeren Wert ihrer Immobilie nachweisen können als für die Steuer herangezogen. Die Kläger argumentierten, dass dies die Bürger überfordere. Zudem bleibe die Ungerechtigkeit durch zu niedrig besteuerte Immobilien in jedem Fall bestehen.

Zu diesen rechtlichen Fragen äußerten sich die obersten Finanzrichter während der Verhandlung noch nicht. Zu der von den Klägern angeführten hohen Zahl von - mit Blick auf die BFH-Verfahren weitgehend ruhend gestellten - 2,8 Millionen Einsprüchen gegen Steuerbescheide nach dem Bundesmodell sagte Richterin Werth, diese gehe sicher auch auf die Veröffentlichungen der Interessenverbände und die von diesen bereitgestellten Mustereinsprüche zurück. Im konkreten Leitfall der Wohnung in Köln erscheine die herangezogene Kaltmiete von 10,18 Euro je Quadratmeter "nicht zu hoch".

S.Janousek--TPP