The Prague Post - Mehr als 190 Tote durch Zyklon "Ditwah" in Sri Lanka - Colombo unter Wasser

EUR -
AED 4.118085
AFN 72.327475
ALL 90.580734
AMD 404.578149
ANG 2.00694
AOA 1028.259752
ARS 1712.747989
AUD 1.598703
AWG 2.021198
AZN 1.903137
BAM 1.954737
BBD 2.257372
BDT 138.614608
BGN 1.959896
BHD 0.422928
BIF 3361.771555
BMD 1.12133
BND 1.431721
BOB 13.174834
BRL 5.665411
BSD 1.12079
BTN 106.199765
BWP 15.396626
BYN 3.314197
BYR 21978.070272
BZD 2.254074
CAD 1.570614
CDF 2597.000736
CHF 0.920786
CLF 0.028087
CLP 1105.418227
CNY 7.488298
CNH 7.481834
COP 3575.349861
CRC 511.47164
CUC 1.12133
CUP 26.89837
CVE 110.197694
CZK 24.281841
DJF 199.581449
DKK 7.474596
DOP 68.775847
DZD 151.142973
EGP 62.00673
ERN 16.819952
ETB 183.578653
FJD 2.508639
FKP 0.838026
GBP 0.837129
GEL 2.903798
GGP 0.838026
GHS 12.989935
GIP 0.838026
GMD 82.978397
GNF 9919.604792
GTQ 8.565303
GYD 234.442488
HKD 8.793319
HNL 30.086636
HRK 7.534896
HTG 146.849475
HUF 366.175937
IDR 20248.250369
ILS 3.491152
IMP 0.838026
INR 106.312468
IQD 1699.075884
IRR 2054697.270937
ISK 136.19673
JEP 0.838026
JMD 177.933223
JOD 0.79498
JPY 175.966951
KES 145.61615
KGS 98.059312
KHR 4559.377873
KMF 492.842984
KPW 1009.197061
KRW 1485.594095
KWD 0.348038
KYD 0.933992
KZT 502.066929
LAK 25227.279049
LBP 100365.711751
LKR 372.037651
LRD 191.095212
LSL 18.485046
LTL 3.310997
LVL 0.678282
LYD 7.180095
MAD 11.000817
MDL 20.129052
MGA 5082.235805
MKD 61.586768
MMK 2355.184548
MNT 4036.851961
MOP 9.051777
MRU 44.786641
MUR 52.713464
MVR 17.335666
MWK 1943.442974
MXN 20.998112
MYR 4.579406
MZN 71.602163
NAD 18.485046
NGN 1492.434425
NIO 41.247566
NOK 10.457865
NPR 169.903923
NZD 1.969269
OMR 0.431087
PAB 1.12079
PEN 3.850406
PGK 5.01927
PHP 71.105777
PKR 310.203282
PLN 4.377565
PYG 6426.504666
QAR 4.096754
RON 5.3474
RSD 117.507568
RUB 91.832024
RWF 1656.499041
SAR 4.209702
SBD 9.054269
SCR 15.747974
SDG 674.478168
SEK 11.115
SGD 1.432353
SHP 0.83797
SLE 25.734597
SLL 23513.736798
SOS 640.551608
SRD 42.217519
STD 23209.269443
STN 24.486682
SVC 9.806666
SYP 14579.533814
SZL 18.482947
THB 37.822525
TJS 10.305503
TMT 3.935869
TND 3.340268
TOP 2.699893
TRY 55.772268
TTD 7.605863
TWD 36.560186
TZS 2965.91809
UAH 50.505031
UGX 4802.388013
USD 1.12133
UYU 44.935159
UZS 13345.741339
VES 986.533792
VND 28976.852191
VUV 133.357612
WST 3.100149
XAF 655.957
XAG 0.020789
XAU 0.000279317907
XCD 3.03045
XCG 2.019901
XDR 0.792839
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.744902
ZAR 18.51282
ZMK 10093.325175
ZMW 22.499763
ZWL 361.06784
SSP 6442.957706
MXV 2.370051
  • Goldpreis

    -39.6000

    4020.8

    -0.98%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1215

    -0.06%

  • DAX

    -273.2900

    25371.75

    -1.08%

  • SDAX

    -284.4500

    18198.6

    -1.56%

  • Euro STOXX 50

    -120.5100

    6087.01

    -1.98%

  • TecDAX

    -7.3300

    4060.43

    -0.18%

  • MDAX

    -564.9200

    30085.87

    -1.88%

Mehr als 190 Tote durch Zyklon "Ditwah" in Sri Lanka - Colombo unter Wasser
Mehr als 190 Tote durch Zyklon "Ditwah" in Sri Lanka - Colombo unter Wasser / Foto: Ishara S. KODIKARA - AFP

Mehr als 190 Tote durch Zyklon "Ditwah" in Sri Lanka - Colombo unter Wasser

In Sri Lanka hat der Zyklon "Ditwah" eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Nach einer Woche heftiger Regenfälle infolge des Wirbelsturms standen am Sonntag den Behörden zufolge in der Hauptstadt Colombo ganze Stadtteile unter Wasser. Die Zahl der Todesopfer stieg nach Überschwemmungen und Erdrutschen demnach auf mehr als 190. Der südasiatische Inselsstaat rief den Katastrophenfall aus. Am Samstag wurden indes 69 Businsassen gerettet, darunter ein deutscher Tourist.

Textgröße:

Nach Angaben des srilankischen Katastrophenschutzzentrums waren die nördlichen Viertel von Colombo infolge des raschen Anstiegs des Flusses Kelani überflutet. Obwohl der Zyklon weitergezogen sei, hätten "starke Regenfälle flussaufwärts nun zu Überschwemmungen in tiefer gelegenen Gebieten entlang des Kelani-Flusses" geführt, erklärte ein Sprecher am Sonntag. Bislang seien 193 Todesopfer gezählt worden. 228 Menschen wurden demnach noch vermisst.

Viele Häuser in Colombo standen am Sonntag komplett unter Wasser. Darunter war auch das Haus der 46-jährigen Selvi aus dem Vorort Wennawatte. Sie wisse nicht, wohin sie gehen solle, sagte sie der Nachrichtenagentur AFP. Sie hoffe, mit ihrer Familie in einer sicheren Notunterkunft Zuflucht zu finden.

Unterdessen gelang es den Helfern in der am stärksten betroffenen Zentralregion des Landes, die durch umgestürzte Bäume und Erdrutsche blockierten Straßen freizuräumen. Dabei wurde nach Behördenangaben erstmals das Ausmaß der Schäden deutlich.

In der rund 250 Kilometer nordöstlich von Colombo gelegenen Stadt Manampitiya sanken die Wasserstände und gaben den Blick auf massive Zerstörungen frei. Solche Wassermassen habe er "noch nie gesehen", sagte der 72-jährige Bewohner S. Sivanandan örtlichen Medien. Geschäfte und Häuser seien massiv beschädigt worden, ein herumgewirbeltes Auto sei kopfüber direkt vor seinem Laden aufgeprallt.

Obwohl die Zahl der Verletzten verhältnismäßig niedrig blieb, meldete Sri Lankas Blutspendedienst einen massiven Mangel an Blutkonserven. Der Leiter des Dienstes rief in örtlichen Medien zum Blutspenden auf, da wegen der sturmbedingten Störungen statt der täglich benötigten 1500 Konserven nur 236 vorrätig seien.

Die für die Stabilität von Berghängen zuständige Organisation für Gebäudeforschung warnte unterdessen vor einem unvermindert hohen Risiko weiterer Erdrutsche. Die Hänge seien noch immer mit Regenwasser vollgesogen.

Sri Lankas Präsident Anura Kumara Dissanayake hatte am Samstag den Katastrophenfall ausgerufen, der ihm besondere Rechte einräumt, um Hilfsmaßnahmen zu ergreifen. Die Armee unterstützte die laufenden Hilfseinsätze. Zudem bat er die internationale Gemeinschaft um Unterstützung. Das große Nachbarland Indien schickte daraufhin am Samstag Hilfsgüter und zwei Hubschrauber mit Besatzung für Rettungseinsätze nach Sri Lanka. Zwei weitere Hubschrauber sollten am Sonntag eintreffen.

Laut Sri Lankas Luftwaffe entsandte auch Pakistan Rettungsteams. Zudem kündigte Japan die Entsendung eines Teams zur Feststellung des unmittelbaren Bedarfs an und sagte weitere Hilfe zu.

Rund 147.000 Menschen, deren Häuser durch die einwöchigen heftigen Regenfälle zerstört wurden, wurden in staatliche Notunterkünfte gebracht. Insgesamt wurden 25.000 Häuser zerstört. Weitere 968.000 Menschen brauchen laut dem Katastrophenschutzzentrum staatliche Hilfe, weil sie wegen der Überschwemmungen ihre Wohnungen oder Häuser verlassen mussten.

Im Bezirk Anuradhapura konnten am Samstag nach einer 24-stündigen Rettungsaktion mit Hubschrauber und Marinebooten in Not geratene Insassen eines Busses gerettet werden. Ein Passagier berichtete lokalen Medien in einer Klinik, Soldaten hätten den Insassen geholfen, auf das Dach eines Hauses in der Nähe zu klettern. Zuvor hätten die Soldaten Seile gespannt, damit sie sicher durch die Fluten waten konnten.

"Wir hatten viel Glück. Während wir auf dem Dach waren, brach ein Teil davon ein. Drei Frauen fielen ins Wasser, aber ihnen konnte zurück aufs Dach geholfen werden", sagte W. M. Shantha. Eine Rettung per Hubschrauber habe abgebrochen werden müssen, weil die Wirbel der Rotorblätter das Dach wegzufegen drohten. Später seien sie mit Marinebooten gerettet worden.

"Ditwah" war am Mittwoch in Sri Lanka auf Land getroffen, seine Auswirkungen hatte der südasiatische Inselstaat aber bereits seit vergangenem Montag zu spüren bekommen. Der Zyklon bewegt sich nun in Richtung Indien.

M.Jelinek--TPP