The Prague Post - Angreifer töten 15 Menschen bei Anschlag auf jüdisches Lichterfest in Sydney

EUR -
AED 4.248611
AFN 76.353238
ALL 92.699242
AMD 423.490275
ANG 2.070551
AOA 1062.009423
ARS 1721.341253
AUD 1.630351
AWG 2.085263
AZN 1.896238
BAM 1.953466
BBD 2.331423
BDT 142.047799
BGN 1.962479
BHD 0.436629
BIF 3456.587734
BMD 1.156873
BND 1.477813
BOB 13.445932
BRL 6.020477
BSD 1.157522
BTN 110.608741
BWP 15.585992
BYN 3.521587
BYR 22674.702087
BZD 2.328127
CAD 1.604964
CDF 2631.884559
CHF 0.93961
CLF 0.026893
CLP 1058.434086
CNY 7.798073
CNH 7.805489
COP 3626.598793
CRC 520.039247
CUC 1.156873
CUP 30.657123
CVE 110.654806
CZK 24.201888
DJF 206.136742
DKK 7.476265
DOP 67.966003
DZD 153.867543
EGP 58.099988
ERN 17.353088
ETB 187.292834
FJD 2.553333
FKP 0.853054
GBP 0.855409
GEL 2.977342
GGP 0.853054
GHS 12.725431
GIP 0.853054
GMD 85.032196
GNF 10170.813119
GTQ 8.833368
GYD 242.198483
HKD 9.075029
HNL 31.033084
HRK 7.532516
HTG 151.495989
HUF 364.436848
IDR 20655.959478
ILS 3.450083
IMP 0.853054
INR 110.662147
IQD 1514.924611
IRR 1590179.170828
ISK 142.214015
JEP 0.853054
JMD 183.410645
JOD 0.820176
JPY 184.782045
KES 149.81661
KGS 101.168011
KHR 4677.935609
KMF 491.670852
KPW 1041.18564
KRW 1633.052592
KWD 0.357208
KYD 0.96473
KZT 533.613116
LAK 26117.724628
LBP 103680.654041
LKR 384.15411
LRD 210.101679
LSL 18.715339
LTL 3.415944
LVL 0.69978
LYD 7.354607
MAD 10.753129
MDL 19.931422
MGA 4986.558386
MKD 61.451566
MMK 2429.202613
MNT 4161.120652
MOP 9.35446
MRU 46.41595
MUR 54.372841
MVR 17.873716
MWK 2008.33128
MXN 19.742551
MYR 4.693196
MZN 73.929947
NAD 18.712915
NGN 1564.346211
NIO 42.603877
NOK 10.907569
NPR 177.009133
NZD 1.969801
OMR 0.444815
PAB 1.157617
PEN 3.896476
PGK 5.117136
PHP 71.380166
PKR 321.314763
PLN 4.317315
PYG 6972.095921
QAR 4.231707
RON 5.240403
RSD 117.368883
RUB 98.332892
RWF 1699.053241
SAR 4.334323
SBD 9.292299
SCR 16.088708
SDG 695.858451
SEK 11.025576
SGD 1.478922
SHP 0.857088
SLE 28.430195
SLL 24259.038157
SOS 661.680796
SRD 43.711847
STD 23944.926181
STN 24.473082
SVC 10.129982
SYP 15041.656857
SZL 18.719572
THB 38.284967
TJS 10.679346
TMT 4.060623
TND 3.374018
TOP 2.785471
TRY 55.435893
TTD 7.84449
TWD 36.917544
TZS 3062.81775
UAH 51.790683
UGX 4306.816194
USD 1.156873
UYU 46.384571
UZS 13726.359914
VES 892.616082
VND 30281.139139
VUV 136.90267
WST 3.153995
XAF 655.244792
XAG 0.01779
XAU 0.000264
XCD 3.126506
XCG 2.086371
XDR 0.817969
XOF 655.120344
XPF 119.331742
YER 274.323403
ZAR 18.823815
ZMK 10413.240007
ZMW 21.80715
ZWL 372.512491
  • Euro STOXX 50

    -41.5600

    6488.89

    -0.64%

  • DAX

    -128.3200

    26210.29

    -0.49%

  • TecDAX

    -22.2000

    4071.04

    -0.55%

  • Goldpreis

    -25.3000

    4448.4

    -0.57%

  • SDAX

    -6.2100

    18480.11

    -0.03%

  • MDAX

    -245.4900

    32111.49

    -0.76%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1579

    -0.02%

Angreifer töten 15 Menschen bei Anschlag auf jüdisches Lichterfest in Sydney
Angreifer töten 15 Menschen bei Anschlag auf jüdisches Lichterfest in Sydney / Foto: DAVID GRAY - AFP

Angreifer töten 15 Menschen bei Anschlag auf jüdisches Lichterfest in Sydney

Zwei Angreifer haben bei einem Anschlag auf eine Feier zum Auftakt des jüdischen Lichterfests Chanukka in Sydney nach jüngsten Angaben 15 Menschen getötet. Mindestens 40 Menschen seien bei dem Schusswaffenangriff am Sonntag zudem verletzt worden, teilte die Polizei am Montagmorgen (Ortszeit) mit. Einer der Täter wurde demnach erschossen. Die australischen Behörden stuften den Angriff am berühmten Bondi Beach als antisemitischen "Terrorangriff" ein. Auch international löste der Angriff Entsetzen aus. US-Präsident Donald Trump verurteilte ihn als "rein antisemitischen Anschlag".

Textgröße:

Der Angriff ereignete sich am Sonntagabend (Ortszeit) zu Beginn von Chanukka. Laut der Polizei hatten sich an dem beliebten Strand im Osten Sydneys, bei der unter freiem Himmel die erste Kerze des achttägigen Lichterfests angezündet werden sollte, mehr als tausend Menschen versammelt.

Zunächst hatte die Polizei elf Todesopfer gemeldet. Einer der mutmaßlichen Angreifer wurde von der Polizei getötet, der zweite lebensgefährlich verletzt. In einem Auto, das die Beamten mit dem getöteten Angreifer in Verbindung brachten, wurde ein selbstgebauter Sprengsatz gefunden.

Unter den Todesopfern war nach Angaben aus Paris auch ein Franzose. "Mit großer Trauer haben wir erfahren, dass unser Landsmann Dan Elkayam zu den Opfern des abscheulichen Terroranschlags gehört, der am ersten Tag von Chanukka auf jüdische Familien am Bondi Beach in Sydney verübt wurde", erklärte Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot im Onlinedienst X.

Der Angriff am ersten Tag von Chanukka sei gegen Jüdinnen und Juden gerichtet gewesen, sagte Australiens Premierminister Anthony Albanese. Der Beginn des Lichterfestes sollte "ein Tag der Freude, eine Feier des Glaubens" sein. Stattdessen sei "das Herz unserer Nation" von einem bösartigen, antisemitischen Terrorangriff getroffen worden.

US-Präsident Trump verurteilte den Angriff scharf. "Das war ein furchtbarer Anschlag", sagte er am Sonntag bei einer Weihnachtsfeier im Weißen Haus. "Und es war ganz offensichtlich ein antisemitischer Anschlag."

Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeigte sich bestürzt. "Der antisemitische Anschlag am Bondi Beach zu Chanukka lässt mich fassungslos zurück", schrieb der Kanzler auf X. "Dies ist ein Angriff auf unsere gemeinsamen Werte. Diesem Antisemitismus müssen wir Einhalt gebieten - hier in Deutschland und weltweit."

Der britische Premierminister Keir Starmer sprach von einem "widerlichen antisemitischen Terroranschlag". EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schrieb auf X: "Europa steht Australien und der jüdischen Gemeinschaft überall bei. Wir stehen gemeinsam gegen Gewalt, Antisemitismus und Hass ein." Die palästinensische Autonomiebehörde erklärte, sie lehne "jede Form von Gewalt, Terrorismus und Extremismus entschieden ab, die im Widerspruch zu humanitären Werten stehen".

UN-Generalsekretär António Guterres äußerte sich bei X "entsetzt" über den "abscheulichen tödlichen Angriff". "Mein Herz ist an diesem ersten Tag von Chanukka, einem Fest, das das Wunder des Friedens und des Lichts feiert, das die Dunkelheit besiegt, bei der jüdischen Gemeinschaft weltweit."

Israels Außenminister Gideon Saar forderte Australien indes auf, gegen den "Anstieg des Antisemitismus" in dem Land vorzugehen,der seit dem Hamas-Großangriff auf Israel vom 7. Oktober 2023 zu beobachten sei. In einem Telefonat mit seiner australischen Kollegin Penny Wong habe er gefordert, dass die australische Regierung entschlossen gegen "antisemitischen Parolen" vorgehen müsse, schrieb Saar auf X.

Ähnlich äußerte sich Israels Staatschef Isaac Herzog. Auch er sprach bei einer Rede am Sonntag von einer "enormen Welle des Antisemitismus in der australischen Gesellschaft".

Israels Regierungschef Netanjahu erinnerte in diesem Zusammenhang an einen Brief, den er Albanese im August geschrieben habe. Darin habe er ihn davor gewarnt, dass seine Politik "Öl ins Feuer des Antisemitismus gießt", sagte Netanjahu bei einer im Fernsehen übertragenen Rede am Sonntag. "Antisemitismus verbreitet sich, wenn Politiker schweigen", fügte er hinzu.

Netanjahu nahm mit seiner Kritik Bezug auf Australiens Anerkennung eines palästinensischen Staates. Canberra war damit weiteren westlichen Staaten gefolgt, die vor dem Hintergrund des Gaza-Kriegs zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas auf eine Zweistaatenlösung pochen.

Der Leiter des Verbands der australischen Juden, Robert Gregory, machte seiner Regierung ebenfalls schwere Vorwürfe. Der Angriff von Bondi Beach sei eine "absolut vorhersehbare" Tragödie gewesen. "Die Albanese-Regierung wurde so oft gewarnt, hat aber nie angemessene Schritte unternommen, um die jüdische Gemeinschaft zu schützen", sagte Gregory der Nachrichtenagentur AFP.

Seit dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 und dem dadurch ausgelösten Gaza-Krieg wurde Australien immer wieder von antisemitischer Gewalt erschüttert. Unter anderem wurde im Oktober 2024 ein Brandanschlag auf ein koscheres Café in Sydneys Vorort Bondi verübt, vor einem Jahr wurde eine Synagoge in Melbourne Ziel eines Brandanschlags. Canberra beschuldigte in beiden Fällen den Iran, dafür verantwortlich zu sein. Teheran wies die Anschuldigungen zurück.

I.Mala--TPP