The Prague Post - Schweiz trauert um rund 40 Tote bei verheerendem Brand in Luxus-Skiort

EUR -
AED 4.345335
AFN 75.138665
ALL 96.378883
AMD 446.131935
ANG 2.117625
AOA 1085.002313
ARS 1655.611645
AUD 1.675104
AWG 2.129776
AZN 2.016627
BAM 1.95375
BBD 2.386496
BDT 144.927947
BGN 1.949509
BHD 0.446083
BIF 3502.976782
BMD 1.183209
BND 1.495368
BOB 8.217379
BRL 6.206401
BSD 1.184857
BTN 107.386334
BWP 15.57466
BYN 3.377685
BYR 23190.889008
BZD 2.3831
CAD 1.614547
CDF 2668.135836
CHF 0.911304
CLF 0.025882
CLP 1021.935526
CNY 8.174374
CNH 8.148172
COP 4330.437071
CRC 571.3788
CUC 1.183209
CUP 31.355029
CVE 110.149435
CZK 24.267905
DJF 210.998628
DKK 7.470903
DOP 73.759809
DZD 153.55559
EGP 55.660735
ERN 17.748129
ETB 184.311817
FJD 2.618973
FKP 0.868147
GBP 0.872054
GEL 3.165051
GGP 0.868147
GHS 13.028331
GIP 0.868147
GMD 86.956685
GNF 10399.649618
GTQ 9.088465
GYD 247.899913
HKD 9.24719
HNL 31.312957
HRK 7.533845
HTG 155.090731
HUF 377.716875
IDR 19907.485079
ILS 3.668349
IMP 0.868147
INR 107.332463
IQD 1552.271416
IRR 49842.663423
ISK 145.002529
JEP 0.868147
JMD 185.317741
JOD 0.838888
JPY 181.212543
KES 152.633916
KGS 103.47184
KHR 4761.802875
KMF 491.031532
KPW 1064.823369
KRW 1706.662556
KWD 0.362547
KYD 0.987464
KZT 582.199179
LAK 25381.08093
LBP 106089.362618
LKR 366.433613
LRD 220.388777
LSL 18.917155
LTL 3.493707
LVL 0.715711
LYD 7.471162
MAD 10.832935
MDL 20.098516
MGA 5170.575231
MKD 61.574562
MMK 2484.769459
MNT 4223.298784
MOP 9.54069
MRU 47.287589
MUR 54.34434
MVR 18.22732
MWK 2054.548943
MXN 20.321138
MYR 4.615492
MZN 75.619391
NAD 18.920349
NGN 1599.118686
NIO 43.602411
NOK 11.255668
NPR 171.811208
NZD 1.958808
OMR 0.454936
PAB 1.184957
PEN 3.974031
PGK 5.089445
PHP 68.442113
PKR 331.266848
PLN 4.215121
PYG 7744.874374
QAR 4.318569
RON 5.096792
RSD 117.418063
RUB 90.928478
RWF 1730.503981
SAR 4.437245
SBD 9.519129
SCR 16.080097
SDG 711.706291
SEK 10.63249
SGD 1.494511
SHP 0.887713
SLE 28.929589
SLL 24811.292448
SOS 675.962242
SRD 44.715851
STD 24490.029604
STN 24.473289
SVC 10.368122
SYP 13085.78438
SZL 18.912158
THB 37.011989
TJS 11.179471
TMT 4.14123
TND 3.417415
TOP 2.848883
TRY 51.724796
TTD 8.03457
TWD 37.126486
TZS 3075.549967
UAH 51.209791
UGX 4194.599187
USD 1.183209
UYU 45.911831
UZS 14480.807292
VES 464.681605
VND 30727.927935
VUV 140.906632
WST 3.20046
XAF 655.23909
XAG 0.015846
XAU 0.00024
XCD 3.197681
XCG 2.13546
XDR 0.814945
XOF 655.269516
XPF 119.331742
YER 282.017563
ZAR 18.977903
ZMK 10650.295983
ZMW 21.775154
ZWL 380.992694
  • DAX

    55.4000

    24856.31

    +0.22%

  • Euro STOXX 50

    8.7200

    5987.6

    +0.15%

  • Goldpreis

    -170.3000

    4876

    -3.49%

  • MDAX

    -108.8800

    31255.68

    -0.35%

  • SDAX

    -105.7400

    17691.89

    -0.6%

  • EUR/USD

    -0.0035

    1.1815

    -0.3%

  • TecDAX

    -1.4300

    3652.57

    -0.04%

Schweiz trauert um rund 40 Tote bei verheerendem Brand in Luxus-Skiort
Schweiz trauert um rund 40 Tote bei verheerendem Brand in Luxus-Skiort / Foto: MAXIME SCHMID - AFP

Schweiz trauert um rund 40 Tote bei verheerendem Brand in Luxus-Skiort

Trauer in der Schweiz nach dem verheerenden Brand in einer Bar in Crans-Montana mit etwa 40 Toten und mehr als 100 Verletzten in der Silvesternacht: Rund 400 Menschen versammelten sich am Donnerstagabend zu einem Gottesdienst in dem Luxus-Skiort, um der Opfer zu gedenken. Der Schweizer Präsident Guy Parmelin kündigte an, dass die Flaggen fünf Tage lang auf Halbmast wehen sollen. Die Behörden bemühten sich derweil um eine schnelle Identifizierung der Opfer, warnten jedoch, dass dies dauern könne.

Textgröße:

Nach dem Gottesdienst in der Gemeinde im Süden der Schweiz versammelten sich hunderte Menschen schweigend, um Blumen niederzulegen und Kerzen in der Nähe des Unglücksortes anzuzünden.

"Es gibt Tote und Verletzte, und jemand, der uns nahesteht, wird noch vermisst", sagte eine Frau, die ihren Namen nicht nennen wollte. Es gebe noch keine Neuigkeiten.

Das Flammeninferno in der bei Touristen beliebten Bar "Le Constellation" war aus zunächst unklarer Ursache ausgebrochen, als überwiegend junge Partygäste den Beginn des neuen Jahres feierten. Laut Polizei ereignete sich gegen 01.30 Uhr eine "Explosion unbekannter Ursache". Einen Anschlag schlossen die Behörden aus.

Der für Sicherheit zuständige Staatsrat des Wallis, Stéphane Ganzer, sagte, die Explosion habe sich erst nach dem Ausbruch des Feuers ereignet, der Brand sei nicht durch explosive Gegenstände ausgelöst werden. Er sprach von "Chaos" und dramatischen Szenen am Brandort.

Rund 40 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben, etwa 115 weitere wurden verletzt, sagte der Polizeichef des Kantons Wallis, Frédéric Gisler. Die meisten Verletzungen seien schwer. Später sagte Italiens Botschafter in der Schweiz, Gian Lorenzo Cornado, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass die Zahl der Todesopfer auf 47 gestiegen sei. Die Schweizer Polizei erklärte hingegen, keine konkrete Zahl bestätigen zu können.

Die Krankenhäuser im Kanton Wallis waren wegen der vielen Verletzten überlastet, einige wurden in Kliniken in anderen Regionen gebracht.

Die Generalstaatsanwältin des Wallis, Béatrice Pilloud, sagte, für die Identifizierung der Todesopfer und deren schnellstmögliche Übergabe an die Hinterbliebenen werde großer Aufwand betrieben. Die Behörden warnten jedoch, dass die Identifizierung "mehrere Tage oder sogar Wochen" dauern könne.

Nach Angaben des italienischen Außenministers Antonio Tajani wurden zwischen zwölf und 15 Italiener bei dem Feuer verletzt und in Krankenhäuser eingeliefert. Etwa 16 Italiener würden vermisst. Das französische Außenministerium erklärte am Donnerstagabend, dass mindestens neun Franzosen verletzt worden seien und acht weitere noch vermisst würden.

Informationen über mögliche deutsche Todesopfer oder Verletzte lagen am Donnerstag nicht vor. Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, die deutsche Botschaft in Bern stehe mit den Schweizer Behörden "in engem Kontakt".

Zeugen schilderten erschütternde Szenen rund um den Brand. Der 18-jährige Alexis Laguerre, der mit Freunden an der Bar vorbeikam, sagte dem Schweizer Sender SRF: "Menschen rannten durch die Flammen (...). Menschen benutzten Stühle, um die Fenster einzuschlagen."

Ein Tourist aus New York filmte, wie orangefarbene Flammen aus der Bar schlugen. Er schilderte AFP, dass Menschen hinausgelaufen seien und in der Dunkelheit geschrien hätten.

Eine Anwohnerin sagte der Schweizer Zeitung "24 Heures", als sich das Unglück ereignet habe, seien die Silvester-Feierlichkeiten in Crans-Montana "in vollem Gange" gewesen, der Champagner sei "in Strömen geflossen". Nach Ausbruch des Feuers hätten sich die Menschen "fassungslos, besorgt, still" auf den Straßen versammelt. Ein weiterer Anwohner sagte der Zeitung: "Es ist furchtbar, viele junge Menschen gehen in diese Bar."

Ein junger Mann, der sich während des Unglücks in der Bar aufhielt, sagte "24 Heures",Feuerwerkskörper auf Flaschen hätten einen Deckenbrand ausgelöst, der sich schnell ausgebreitet und Panik ausgelöst habe.

Zwei Französinnen nannten im Sender BFMTV Geburtstagskerzen auf Champagnerflaschen als Brandauslöser. "Sekunden später hat die gesamte Decke gebrannt", sagte eine von ihnen. Demnach hatten sich zum Unglückszeitpunkt rund 200 Gäste in der Bar aufgehalten, die meisten zwischen 15 und 20 Jahre alt.

Nach Angaben der Website von Crans-Montana hatte die Bar Platz für 300 Gäste im Inneren und für 40 weitere auf der Terrasse. Laut "24 Heures" befindet sich das Lokal im Erdgeschoss eines Gebäudes, verfügt aber auch über ein Untergeschoss, das für Veranstaltungen genutzt wurde. Laut einem örtlichen Unternehmensregister und Freunden der Eigentümer gehört die Bar einem französischen Paar.

Führende Politiker im In- und Ausland äußerten sich bestürzt. Der Schweizer Bundespräsident Parmelin nannte den Brand "eine der schlimmsten Tragödien, die unser Land erlebt hat".

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeigte sich erschüttert. Im Onlinedienst X schrieb er: "Ein Moment der Freude wurde in Crans-Montana in der Schweiz zur Tragödie." Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron sprach der Schweiz die "volle Solidarität" Frankreichs aus.

I.Horak--TPP