The Prague Post - Wintersturm "Elli" sorgt für Chaos: Gestörter Bahnverkehr und tödliche Unfälle

EUR -
AED 4.273443
AFN 75.625431
ALL 96.4801
AMD 443.523657
ANG 2.083065
AOA 1066.894695
ARS 1701.912184
AUD 1.737028
AWG 2.071834
AZN 1.982504
BAM 1.954291
BBD 2.34379
BDT 142.199583
BGN 1.939135
BHD 0.44028
BIF 3447.336657
BMD 1.163462
BND 1.496931
BOB 8.058742
BRL 6.249888
BSD 1.163801
BTN 104.808068
BWP 15.613876
BYN 3.407469
BYR 22803.846938
BZD 2.340383
CAD 1.619248
CDF 2629.423588
CHF 0.931845
CLF 0.026547
CLP 1041.449823
CNY 8.117879
CNH 8.116355
COP 4319.932841
CRC 578.650681
CUC 1.163462
CUP 30.831732
CVE 110.766073
CZK 24.284473
DJF 206.770849
DKK 7.471029
DOP 73.589402
DZD 151.944393
EGP 55.14207
ERN 17.451924
ETB 180.744212
FJD 2.646996
FKP 0.866012
GBP 0.867802
GEL 3.135576
GGP 0.866012
GHS 12.478172
GIP 0.866012
GMD 86.09657
GNF 10169.818071
GTQ 8.923033
GYD 243.430977
HKD 9.069474
HNL 30.791057
HRK 7.533069
HTG 152.410999
HUF 385.606522
IDR 19595.776155
ILS 3.662623
IMP 0.866012
INR 105.023757
IQD 1524.134668
IRR 49010.819177
ISK 147.155069
JEP 0.866012
JMD 184.287694
JOD 0.82494
JPY 183.692014
KES 150.086952
KGS 101.737157
KHR 4688.750569
KMF 493.308117
KPW 1047.142312
KRW 1695.547908
KWD 0.357753
KYD 0.969747
KZT 594.470951
LAK 25130.770501
LBP 104173.873684
LKR 359.762193
LRD 209.598047
LSL 19.209194
LTL 3.4354
LVL 0.703767
LYD 6.318039
MAD 10.741664
MDL 19.724684
MGA 5331.567053
MKD 61.540852
MMK 2443.28323
MNT 4141.81393
MOP 9.344344
MRU 44.514481
MUR 53.996692
MVR 17.987556
MWK 2020.933163
MXN 20.916833
MYR 4.762635
MZN 74.349534
NAD 19.201452
NGN 1663.098957
NIO 42.786345
NOK 11.747011
NPR 167.692508
NZD 2.029412
OMR 0.449072
PAB 1.163696
PEN 3.912766
PGK 4.96071
PHP 68.988663
PKR 325.769639
PLN 4.212022
PYG 7701.05327
QAR 4.236455
RON 5.088869
RSD 117.457308
RUB 92.244961
RWF 1692.836597
SAR 4.363372
SBD 9.459194
SCR 16.186944
SDG 699.826416
SEK 10.711646
SGD 1.497419
SHP 0.872898
SLE 28.068555
SLL 24397.211834
SOS 664.922553
SRD 44.433805
STD 24081.305655
STN 24.956251
SVC 10.182094
SYP 12867.390465
SZL 19.226247
THB 36.60293
TJS 10.833987
TMT 4.072116
TND 3.371134
TOP 2.801337
TRY 49.972192
TTD 7.898867
TWD 36.775047
TZS 2905.749514
UAH 50.193325
UGX 4189.764676
USD 1.163462
UYU 45.304821
UZS 14106.972028
VES 378.104839
VND 30564.135667
VUV 140.633034
WST 3.229122
XAF 655.448048
XAG 0.01455
XAU 0.000258
XCD 3.144314
XCG 2.097271
XDR 0.814765
XOF 654.451318
XPF 119.331742
YER 277.427836
ZAR 19.18319
ZMK 10472.554531
ZMW 22.546493
ZWL 374.634154
  • Goldpreis

    57.7000

    4518.4

    +1.28%

  • DAX

    134.1800

    25261.64

    +0.53%

  • TecDAX

    40.1900

    3820.24

    +1.05%

  • Euro STOXX 50

    93.1500

    5997.47

    +1.55%

  • SDAX

    208.3300

    18118.57

    +1.15%

  • MDAX

    84.1400

    32167.17

    +0.26%

  • EUR/USD

    -0.0023

    1.1639

    -0.2%

Wintersturm "Elli" sorgt für Chaos: Gestörter Bahnverkehr und tödliche Unfälle
Wintersturm "Elli" sorgt für Chaos: Gestörter Bahnverkehr und tödliche Unfälle / Foto: DANIEL REINHARDT - AFP

Wintersturm "Elli" sorgt für Chaos: Gestörter Bahnverkehr und tödliche Unfälle

Wintersturmfront "Elli" hat Deutschland erreicht und den Bahnverkehr vor allem in Norddeutschland massiv gestört. Die Deutsche Bahn stellte den Fernverkehr im Norden am Freitag witterungsbedingt komplett ein, zudem war der Regionalverkehr in der Region beeinträchtigt. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor unwetterartigen Schneeverwehungen im Norden und Osten sowie zusätzlich vor Schnee und Straßenglätte in anderen Landesteilen. Es gab zahlreiche teils tödliche Autounfälle.

Textgröße:

Nach Bahnangaben war der Schienenverkehr im Großraum Hannover "bis auf Weiteres" unterbrochen. Damit sei eines der bundesweit wichtigsten Bahndrehkreuze betroffen und der Fernverkehr im Norden Deutschlands nicht mehr möglich. Auswirkungen gab es demnach auch auf Strecken von Berlin nach Nordrhein-Westfalen und zwischen Berlin und Hamburg. Die Einstellung des Fernverkehrs sei "notwendig, um Fahrgäste, Mitarbeitende und Fahrzeuge zu schützen", betonte die Bahn.

Zudem meldete der Konzern im Tagesverlauf zunehmende wetterbedingte Beeinträchtigungen in Ostdeutschland. Dazu kamen massive Auswirkungen bis hin zu Teileinstellungen im niedersächsischen Regionalverkehr - etwa im Raum Hannover, Hildesheim und Braunschweig. Die S-Bahn Hannover stellte den Betrieb komplett ein, bei der S-Bahn in Hamburg gab es Einschränkungen auf allen Linien. In Bremen fuhren keine Busse.

Der niedersächsische Regionalbahnbetreiber Metronom berichtete von "sehr hohen Verspätungen und zahlreichen Zugausfällen". Dies werde voraussichtlich bis Nachmittag andauern. Die Deutsche Bahn meldete zudem Einschränkungen auch aus anderen Regionen. Mit Verspätungen und Zugausfällen war demnach unter anderem auch in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt zu rechnen. Auch in Schleswig-Holstein verkehrten Züge eingeschränkt, mit weniger Wagen oder fielen vereinzelt aus.

Ausgelöst wurde die brisante Wetterlage durch Sturmtief "Elli", das sich von Westen her näherte und warme Luft vom Atlantik mit sich brachte. Diese traf über Nord- und Ostdeutschland auf kältere Luftmassen. Aufgrund der Warnungen vor Schneefällen und -verwehungen fiel der Präsenzunterricht an Schulen in Hamburg, Niedersachsen, Bremen und den meisten Teilen Schleswig-Holsteins am Freitag aus.

Probleme bereiteten laut Wetterdienst vor allem Schneeverwehungen im Norden sowie teils erhebliche Neuschneemengen von örtlich bis zu 15 Zentimetern binnen weniger Stunden auch in anderen Landesteilen. An Staulagen in Mittelgebirgen waren 20 Zentimeter möglich. Vor allem in Bayern sorgte zudem gefrierende Nässe für gefährlich glatte Straßen.

Der Schneefall sollte im Laufe des Freitags den Meteorologen zufolge aber deutlich nachlassen, auch die Glatteislage im Süden sollte sich entspannen. Die Gefahr massiver Schneeverwehungen sollte erst in der Nacht aufgrund des abflauenden Sturms im Binnenland wieder sinken.

Bundesweit ereigneten sich viele Unfälle. Bei Reisbach in Niederbayern geriet laut Polizei vermutlich witterungsbedingt ein 27-jähriger Autofahrer auf einer Landstraße ins Schleudern und prallte mit seinem Wagen in ein entgegenkommendes Auto. Er und ein 18-jähriger Beifahrer starben. Auch aus anderen Teilen Bayerns meldete die Polizei am Freitag dutzende Unfälle, schwere Schäden blieben meist aber aus.

Unfälle gab es auch in anderen Bundesländern von Baden-Württemberg über Hessen bis Thüringen. Die Polizei im niedersächsischen Cuxhaven etwa bezeichnete die Lage als "sehr angespannt". Die Sichtweite betrage teils nur wenige Meter, es gebe starke Schneeverwehungen. Vielerorts blieben nach Polizeiangaben Lastwagen stecken oder rutschten in Leitplanken. Teils längere Sperrungen gab es deshalb etwa auf der A1 und A24 in Schleswig-Holstein, der A9 und A72 in Sachsen oder der A70 in Bayern.

Behörden, Winterdienste und Rettungskräfte waren am Freitag überall in Alarmbereitschaft. Regierungen, Verkehrsbetriebe und Feuerwehren riefen die Menschen auf, möglichst zu Hause zu bleiben. In Hamburg war die Stadtreinigung nach eigenen Angaben seit der Nacht zu Freitag mit mehr als 700 Mitarbeitern sowie 360 Fahrzeugen im Großeinsatz.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) bezeichnete die Lage am Freitag als teils "sehr ernst". Es würden noch heftige Schneefälle und Sturm erwartet, erklärte Schnieder nach einem Arbeitsbesuch bei der Autobahnmeisterei im brandenburgischen Rangsdorf. Räumdienste, Bahn und Straßenmeistereien seien aber "sehr gut vorbereitet".

In vielen Bundesländern waren Veranstaltungen abgesagt worden. Parks, Zoos und Friedhöfe blieben am Freitag vorsorglich geschlossen. Auch auf den Flugverkehr gab es Auswirkungen. Der Hamburger Flughafen warnte vor "Einschränkungen und Verzögerungen". Reisende sollten vorab ihre Fluglinien kontaktieren, empfahl der Airport am Freitag.

X.Kadlec--TPP