The Prague Post - Mindestens 39 Todesopfer bei Zugunglück in Spanien - Drei Tage Staatstrauer

EUR -
AED 4.263637
AFN 73.716284
ALL 95.823823
AMD 438.097079
ANG 2.07752
AOA 1064.453466
ARS 1624.560434
AUD 1.629869
AWG 2.08944
AZN 1.968844
BAM 1.952209
BBD 2.339856
BDT 142.301923
BGN 1.912587
BHD 0.438283
BIF 3264.749412
BMD 1.1608
BND 1.477421
BOB 8.027545
BRL 5.994135
BSD 1.161793
BTN 106.667387
BWP 15.524978
BYN 3.412112
BYR 22751.675905
BZD 2.336513
CAD 1.576447
CDF 2524.739906
CHF 0.903283
CLF 0.02614
CLP 1032.171239
CNY 7.98285
CNH 7.985013
COP 4303.200905
CRC 548.605058
CUC 1.1608
CUP 30.761194
CVE 110.450636
CZK 24.397864
DJF 206.297563
DKK 7.471369
DOP 70.402822
DZD 152.683511
EGP 60.359669
ERN 17.411997
ETB 181.723182
FJD 2.554689
FKP 0.866558
GBP 0.8653
GEL 3.157468
GGP 0.866558
GHS 12.595323
GIP 0.866558
GMD 84.739025
GNF 10188.91877
GTQ 8.907845
GYD 243.062327
HKD 9.08186
HNL 30.842442
HRK 7.533476
HTG 152.334385
HUF 386.828432
IDR 19572.245277
ILS 3.572466
IMP 0.866558
INR 107.20491
IQD 1520.647726
IRR 1534229.08397
ISK 145.727263
JEP 0.866558
JMD 182.2847
JOD 0.823019
JPY 183.491068
KES 150.033415
KGS 101.512272
KHR 4660.611346
KMF 491.018239
KPW 1044.754019
KRW 1696.404109
KWD 0.356493
KYD 0.968153
KZT 566.111117
LAK 24870.135247
LBP 103949.621343
LKR 361.118858
LRD 212.716621
LSL 19.002947
LTL 3.427541
LVL 0.702156
LYD 7.386747
MAD 10.836063
MDL 19.993912
MGA 4840.535423
MKD 61.621101
MMK 2437.608322
MNT 4162.952603
MOP 9.361279
MRU 46.583077
MUR 53.338854
MVR 17.945728
MWK 2015.690353
MXN 20.427637
MYR 4.554959
MZN 74.17849
NAD 19.002101
NGN 1619.895372
NIO 42.624986
NOK 11.180412
NPR 170.657148
NZD 1.957902
OMR 0.446277
PAB 1.161818
PEN 3.985609
PGK 4.99666
PHP 68.474456
PKR 324.328373
PLN 4.265765
PYG 7563.793717
QAR 4.226424
RON 5.088953
RSD 117.40793
RUB 91.743628
RWF 1693.026495
SAR 4.356604
SBD 9.346366
SCR 15.592773
SDG 697.641013
SEK 10.659189
SGD 1.478621
SHP 0.8709
SLE 28.556685
SLL 24341.390465
SOS 663.399044
SRD 43.57523
STD 24026.212029
STN 24.455648
SVC 10.165302
SYP 128.33438
SZL 19.002507
THB 36.657917
TJS 11.117932
TMT 4.074407
TND 3.368058
TOP 2.794928
TRY 51.179733
TTD 7.882806
TWD 36.920375
TZS 3013.435698
UAH 50.973776
UGX 4304.193979
USD 1.1608
UYU 46.854219
UZS 14126.934114
VES 505.756516
VND 30453.582518
VUV 139.056526
WST 3.174212
XAF 654.76952
XAG 0.013139
XAU 0.000224
XCD 3.137119
XCG 2.093703
XDR 0.814922
XOF 653.530573
XPF 119.331742
YER 276.966917
ZAR 18.890624
ZMK 10448.591927
ZMW 22.538416
ZWL 373.777059
  • EUR/USD

    -0.0020

    1.1616

    -0.17%

  • DAX

    559.2600

    23968.63

    +2.33%

  • MDAX

    847.9800

    29723.08

    +2.85%

  • TecDAX

    60.6100

    3626.02

    +1.67%

  • Euro STOXX 50

    151.9700

    5837.17

    +2.6%

  • SDAX

    440.3600

    17316.11

    +2.54%

  • Goldpreis

    -45.4000

    5196.7

    -0.87%

Mindestens 39 Todesopfer bei Zugunglück in Spanien - Drei Tage Staatstrauer
Mindestens 39 Todesopfer bei Zugunglück in Spanien - Drei Tage Staatstrauer / Foto: Handout - Guardia Civil/AFP

Mindestens 39 Todesopfer bei Zugunglück in Spanien - Drei Tage Staatstrauer

Spanien seht nach einem schwerem Zugunglück unter Schock: Beim Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge in der andalusischen Provinz Córdoba im Süden des Landes sind mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden befürchteten am Montag, dass die Opferzahl noch steigen könnte - laut Andalusiens Regierungschef Juan Manuel Moreno werden unter den stark beschädigten Waggons weitere Leichen vermutet. Regierungschef Pedro Sánchez rief eine dreitägige Staatstrauer aus und kündigte Aufklärung an.

Textgröße:

Nach Behördenangaben entgleiste ein Zug am Sonntagabend auf gerader Strecke zwischen Málaga und Madrid nahe dem Ort Adamuz aus bislang ungeklärter Ursache und krachte mit einem entgegenkommenden Zug zusammen, der ebenfalls entgleiste.

Mehr als 120 Menschen wurden nach Angaben des Innenministeriums verletzt. 43 Verletzte wurden am Montagnachmittag nach Angaben des regionalen Rettungsdienstes weiter im Krankenhaus behandelt, zwölf von ihnen auf der Intensivstation.

Es sei zu befürchten, dass die Zahl der Todesopfer noch steigen werde, sagte Spaniens Verkehrsminister Óscar Puente am Montagmorgen. Er sprach von einem "sehr seltsamen" Unglück. Es sei kaum zu erklären, warum der erste Zug auf gerader Strecke entgleist sei. Die betroffene Bahnstrecke sei vollständig saniert und der Zug "praktisch neu" gewesen.

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit in dem Abschnitt habe bei 250 Stundenkilometern gelegen, teilten die Behörden mit. Die beiden Züge seien mit 205 und 210 Stundenkilometern unterwegs gewesen.

In dem Zug waren laut dem privaten Bahnbetreiber Iryo waren etwa 300 Fahrgäste auf dem Weg von der Stadt Málaga in die spanische Hauptstadt Madrid. In dem zweiten Zug saßen nach Angaben der spanischen Staatsbahn Renfe 184 Passagiere. Der Zug war demnach auf dem Weg von Madrid in die südspanische Stadt Huelva.

Iryo zufolge war die Lok des Unglückszuges 2022 gebaut und zuletzt drei Tage vor dem Unglück inspiziert worden. Es sei unklar, warum sie plötzlich auf das gegenüberliegende Gleis abgekommen sei.

Renfe-Chef Álvaro Fernández Heredia zufolge ist menschliches Versagen "praktisch ausgeschlossen". Im Sender RNE sagte er, das Unglück müsse mit den Zügen von Iryo "oder einem Infrastrukturproblem zusammenhängen".

Laut Andalusiens Regierungschef Juan Manuel Moreno ist es "leider durchaus möglich, dass sich unter den Trümmern weitere Opfer befinden". Es komme daher schweres Gerät zum Einsatz, um die am schwersten beschädigten Waggons anzuheben. Ziel sei es, "die Opfer so schnell wie möglich zu identifizieren".

Die Rettungskräfte hatten zuvor die Schwierigkeiten beim Befreien der Passagiere aus den Waggons geschildert. "Das Problem ist, dass die Waggons verbogen sind", sagte Feuerwehrchef Francisco Carmona im Sender RTVE. "Wir mussten eine Leiche aus dem Weg räumen, um an einen Überlebenden zu gelangen. Es ist eine harte, komplizierte Aufgabe."

Eine Passagierin aus dem zweiten Zug schilderte, wie sie bei dem Zusammenprall durch den Waggon geschleudert wurde. Gepäck sei auf Passagiere herabgefallen. "Die Schaffnerin hinter mir wurde am Kopf getroffen und hat geblutet. Kinder haben geschrien." Glücklicherweise habe sie im hintersten Wagen gesessen und nicht vorne im Zug: "Ich fühle mich, als ob mir ein zweites Leben geschenkt worden wäre." Der Überlebende Lucas Meriako aus dem ersten Unglückszug sprach im Sender La Sexta von Szenen "wie aus einem Horrorfilm".

Spaniens Ministerpräsident Sánchez sprach von einer "Nacht des tiefen Schmerzes" für das Land und rief eine dreitägige Staatstrauer aus. Bei einem Besuch in Adamuz nahe der Unglücksstelle kündigte der Regierungschef am Montag zudem eine gründliche Untersuchung des Unfalls an und versprach "absolute Transparenz".

Auch König Felipe VI. und Königin Letizia äußerten ihr Mitgefühl für die Opfer und deren Familien. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier drückte den Familien und Angehörigen der Opfer und Verletzten seine tiefe Anteilnahme aus.

Es ist das schwerste Zugunglück in Spanien seit 2013. Damals waren 80 Menschen ums Leben gekommen, als ein Zug nahe Santiago de Compostela auf kurviger Strecke entgleiste. Unglücksursache war damals überhöhte Geschwindigkeit.

F.Vit--TPP