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Vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf muss sich seit Dienstag ein 23-Jähriger wegen des versuchten Beitritts zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verantworten. Zum Prozessbeginn wurde nach Gerichtsangaben die Anklage verlesen. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Angeklagten aus Leverkusen die versuchte Mitgliedschaft in einer ausländischen Terrorvereinigung vor. Laut Anklage soll er spätestens ab Juli 2025 versucht haben, sich dem IS anzuschließen, um in Syrien einen Anschlag zu verüben.
Demnach soll der syrische Angeklagte über den Messengerdienst Telegram gegenüber einem nicht näher bekannten Kommunikationspartner den Treueeid auf den Kalifen des IS abgelegt haben. Den Gesprächspartner hielt er dabei für ein IS-Mitglied. In dem Glauben, der Dschihadistenmiliz anzugehören, erklärte der 23-Jährige demnach, sich in Syrien mit einem Selbstmordanschlag für den IS einsetzen zu wollen.
Anschließend soll er mit der konkreten Planung seiner Ausreise nach Syrien begonnen haben, um das angekündigte Attentat zu begehen. Der Angeklagte wurde im August 2025 festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Das Gericht setzte Verhandlungstage bis Ende April fest.
H.Dolezal--TPP