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Bei der Hauptuntersuchung werden laut TÜV-Report 2026 am häufigsten defekte Scheinwerfer und Bremsbauteile beanstandet. Sachverständige werteten dafür rund neuneinhalb Millionen Hauptuntersuchungen aus, wie der TÜV-Verband am Montag in Berlin mitteilte. Die mit Abstand meisten Mängel betreffen demnach das Abblendlicht. Auf den Plätzen zwei bis vier der häufigsten Mängel folgen verschlissene Bremsscheiben, Bremsbeläge und Bremsleitungen.
Auf Platz fünf liegen gebrochene oder verschlissene Federn, auf Platz sechs mangelhafte Reifen. Weitere häufige Probleme betreffen Blinker oder Ölverlust. Insgesamt erhielten zwischen Juli 2024 und Ende Juni 2025 rund 21,5 Prozent der Fahrzeuge keine Plakette und mussten nachbessern.
Der TÜV empfiehlt Fahrzeughaltern, ihre Autos vor der Hauptuntersuchung prüfen zu lassen. Besonders Bremsen, Federn und Dämpfer könnten die Sicherheit stark beeinträchtigen. Bei Verdacht auf Mängel sollten Fahrzeughalter eine Fachwerkstatt aufzusuchen.
F.Prochazka--TPP