The Prague Post - Hantavirus-Ausbruch: Kreuzfahrtschiff nach Evakuierung auf dem Weg in die Niederlande

EUR -
AED 4.119277
AFN 72.35042
ALL 90.905699
AMD 404.670524
ANG 2.00752
AOA 1028.556445
ARS 1715.289321
AUD 1.595832
AWG 2.021782
AZN 1.909267
BAM 1.958077
BBD 2.257525
BDT 138.62118
BGN 1.960462
BHD 0.422992
BIF 3359.806562
BMD 1.121654
BND 1.432666
BOB 13.198346
BRL 5.569235
BSD 1.120903
BTN 106.353661
BWP 15.440954
BYN 3.291127
BYR 21984.422042
BZD 2.254221
CAD 1.571914
CDF 2597.751709
CHF 0.924518
CLF 0.028279
CLP 1106.466527
CNY 7.490462
CNH 7.479992
COP 3557.236121
CRC 511.494732
CUC 1.121654
CUP 26.900278
CVE 110.393358
CZK 24.324155
DJF 199.592073
DKK 7.474648
DOP 68.749938
DZD 150.678199
EGP 61.707405
ERN 16.824813
ETB 182.31168
FJD 2.50936
FKP 0.838781
GBP 0.838666
GEL 2.904465
GGP 0.838781
GHS 12.996111
GIP 0.838781
GMD 83.002704
GNF 9919.533782
GTQ 8.567962
GYD 234.752955
HKD 8.7971
HNL 30.091989
HRK 7.534264
HTG 146.900807
HUF 366.535252
IDR 20295.04259
ILS 3.483353
IMP 0.838781
INR 106.496019
IQD 1699.17569
IRR 2055291.088597
ISK 136.59501
JEP 0.838781
JMD 177.886835
JOD 0.795258
JPY 176.0655
KES 145.539223
KGS 98.087094
KHR 4579.324538
KMF 492.961399
KPW 1009.488724
KRW 1484.800745
KWD 0.348487
KYD 0.934086
KZT 508.911729
LAK 25222.326865
LBP 100372.406441
LKR 372.18275
LRD 191.102201
LSL 18.570192
LTL 3.311953
LVL 0.678477
LYD 7.178347
MAD 11.009601
MDL 20.231524
MGA 5068.893777
MKD 61.676714
MMK 2355.592952
MNT 4037.013109
MOP 9.055329
MRU 44.795085
MUR 52.897425
MVR 17.341321
MWK 1943.559844
MXN 20.983677
MYR 4.582293
MZN 71.676818
NAD 18.570192
NGN 1494.110467
NIO 41.24796
NOK 10.453548
NPR 170.165858
NZD 1.968346
OMR 0.431274
PAB 1.120803
PEN 3.849376
PGK 5.019837
PHP 71.35741
PKR 310.168143
PLN 4.401887
PYG 6482.537469
QAR 4.085751
RON 5.361281
RSD 117.63678
RUB 90.008863
RWF 1656.025518
SAR 4.209848
SBD 9.056886
SCR 15.744669
SDG 674.67927
SEK 11.136646
SGD 1.433687
SHP 0.838213
SLE 25.741766
SLL 23520.532382
SOS 640.544783
SRD 42.205628
STD 23215.977036
STN 24.52852
SVC 9.807403
SYP 14583.74737
SZL 18.569592
THB 37.877995
TJS 10.32871
TMT 3.937006
TND 3.346992
TOP 2.700674
TRY 55.816501
TTD 7.615855
TWD 36.550003
TZS 2967.450356
UAH 50.743401
UGX 4937.741281
USD 1.121654
UYU 44.952268
UZS 13413.596449
VES 986.818906
VND 28986.348297
VUV 133.053981
WST 3.104505
XAF 655.957
XAG 0.020828
XAU 0.000281397029
XCD 3.031326
XCG 2.020049
XDR 0.793068
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.825304
ZAR 18.653519
ZMK 10096.232709
ZMW 22.535202
ZWL 361.17219
SSP 6444.239519
MXV 2.368281
  • EUR/USD

    0.0022

    1.1226

    +0.2%

  • Goldpreis

    18.1000

    4026

    +0.45%

  • Euro STOXX 50

    -18.7900

    6068.22

    -0.31%

  • TecDAX

    -36.1300

    4024.3

    -0.9%

  • MDAX

    -209.5900

    29876.31

    -0.7%

  • SDAX

    -92.0200

    18106.58

    -0.51%

  • DAX

    -190.1500

    25181.65

    -0.76%

Hantavirus-Ausbruch: Kreuzfahrtschiff nach Evakuierung auf dem Weg in die Niederlande
Hantavirus-Ausbruch: Kreuzfahrtschiff nach Evakuierung auf dem Weg in die Niederlande / Foto: JORGE GUERRERO - AFP

Hantavirus-Ausbruch: Kreuzfahrtschiff nach Evakuierung auf dem Weg in die Niederlande

Nach der Evakuierung der letzten Passagiere wegen eines Hantavirus-Ausbruchs an Bord ist das Kreuzfahrtschiff "Hondius" auf dem Weg in die Niederlande. Das Schiff nahm am Montagabend Kurs auf Rotterdam. Die letzten beiden Evakuierungsflüge mit Kreuzfahrtgästen und Besatzungsmitgliedern an Bord landeten am Dienstag in den Niederlanden, wie eine Journalistin der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Zuvor war ein weiterer Passagier positiv auf das Virus getestet worden.

Textgröße:

Am Montag waren alle verbliebenen Passagiere des unter niederländischer Flagge fahrenden Kreuzfahrtschiffes auf Teneriffa evakuiert worden. "Mission erfüllt", sagte die spanische Gesundheitsministerin Mónica García Gómez im Hafen von Granadilla. Binnen zwei Tagen seien 125 Passagiere und Besatzungsmitglieder aus 23 Ländern evakuiert worden.

Am Montag verließen 28 Menschen in blauen Schutzanzügen die "Hondius", bevor sie in Busse stiegen, die sie zum Flughafen Teneriffa Süd brachten. Von dort aus wurden sie mit zwei Flugzeugen in die Niederlande ausgeflogen. Die beiden Maschinen landeten am frühen Dienstagmorgen in Eindhoven. An Bord waren hauptsächlich Ärzte und Besatzungsmitglieder, unter ihnen ein Deutscher, sowie mehrere Kreuzfahrtgäste aus Australien und Neuseeland.

Kurz nach dem Verlassen des Kreuzfahrtschiffs wurde ein spanischer Passagier positiv auf das Hantavirus getestet. Der Passagier sei in ein Krankenhaus eingeliefert worden, zeige jedoch bislang keine Krankheitssymptome, gab das Gesundheitsministerium in Madrid bekannt. Zuvor waren zwei Passagiere - eine Französin und ein US-Bürger - nach Verlassen des Schiffs positiv auf das Hantavirus getestet worden.

Die ersten Passagiere und Besatzungsmitglieder aus insgesamt 19 Ländern hatten am Sonntag das Kreuzfahrtschiff verlassen und von Teneriffa aus mit Sondermaschinen die Heimreise angetreten.

25 Besatzungsmitglieder und zwei medizinische Mitarbeiter blieben an Bord der "Hondius", die am Montagabend den Hafen verließ, um in Richtung Niederlande zu fahren. Nach Angaben des Kreuzfahrtunternehmens Oceanwide Expeditions wird das Schiff voraussichtlich am Sonntagabend in Rotterdam erwartet. An Bord ist auch die Leiche einer Deutschen, die am 2. Mai an den Folgen einer Hantavirus-Infektion gestorben war.

Das Bundesgesundheitsministerium in Berlin teilte mit, alle vier deutschen Passagiere seien "vollständig ohne Symptome". Die vier Deutschen waren am Sonntag gemeinsam mit weiteren Betroffenen mit einer niederländischen Maschine von Teneriffa nach Eindhoven gebracht worden. Laut Bundesgesundheitsministerium wurden sie anschließend ins Frankfurter Universitätsklinikum gebracht, wo sie in der Nacht zum Montag eintrafen.

In ihren Heimatregionen sind dann die jeweiligen Gesundheitsämter zuständig. In Berlin und Baden-Württemberg sollten die Passagiere unter häusliche Quarantäne gestellt werden. Wie mit den Menschen aus Bayern und Sachsen verfahren werden sollte, war zunächst unklar.

Die "Hondius" war am 1. April in Ushuaia im Süden Argentiniens zu einer Atlantik-Kreuzfahrt aufgebrochen. Ein erster Passagier aus den Niederlanden starb am 11. April an Bord an den Folgen des Hantavirus. Seine Frau ging am 24. April auf der Insel St. Helena im Südatlantik von Bord, um die Leiche ihres Mannes in die Heimat zu begleiten. Zwei Tage später starb sie nach einem Flug nach Johannesburg im Krankenhaus. Am 2. Mai starb eine deutsche Passagierin an Bord der "Hondius".

Eine weitere Deutsche, die mit ihr Kontakt hatte und bereits vor einigen Tagen von Bord geholt wurde, befindet sich seit vergangener Woche im Universitätsklinikum Düsseldorf. Bislang wurde bei ihr keine Infektion nachgewiesen, wie das Krankenhaus am Montag mitteilte.

Gegen das schwere Atemwegserkrankungen verursachende Hantavirus gibt es keine Impfung und auch keine Behandlung. Die WHO vermutet, dass sich der zuerst gestorbene Niederländer in Südamerika mit einer seltenen und von Mensch zu Mensch übertragbaren Variante des Hantavirus infizierte, bevor er an Bord ging. Anschließend verbreitete sich das Virus dann offenbar an Bord. Nach Einschätzungen aus Brüssel ist das Risiko für eine Ausbreitung des Hantavirus in Europa gering.

L.Bartos--TPP