The Prague Post - Bericht: "Neue Qualität" von Antisemitismus in Brandenburg

EUR -
AED 4.249992
AFN 72.906553
ALL 95.274038
AMD 426.307558
ANG 2.072004
AOA 1062.352843
ARS 1673.798689
AUD 1.638998
AWG 2.083045
AZN 1.97113
BAM 1.956277
BBD 2.329988
BDT 142.205879
BGN 1.93251
BHD 0.43631
BIF 3452.571088
BMD 1.157247
BND 1.487375
BOB 7.994017
BRL 5.976833
BSD 1.156792
BTN 110.310832
BWP 15.647948
BYN 3.195206
BYR 22682.04071
BZD 2.326687
CAD 1.610911
CDF 2644.88792
CHF 0.920515
CLF 0.027074
CLP 1065.55856
CNY 7.850418
CNH 7.837572
COP 4156.321946
CRC 533.834687
CUC 1.157247
CUP 30.667045
CVE 110.291874
CZK 24.167425
DJF 206.001975
DKK 7.474242
DOP 67.376999
DZD 154.544512
EGP 59.899083
ERN 17.358705
ETB 186.507156
FJD 2.562087
FKP 0.866996
GBP 0.86337
GEL 3.07859
GGP 0.866996
GHS 13.656446
GIP 0.866996
GMD 83.901276
GNF 10133.55671
GTQ 8.818225
GYD 242.031065
HKD 9.068824
HNL 30.929592
HRK 7.534605
HTG 151.258163
HUF 355.333865
IDR 20779.526683
ILS 3.409354
IMP 0.866996
INR 110.249357
IQD 1515.482358
IRR 1591272.452794
ISK 143.602865
JEP 0.866996
JMD 182.674511
JOD 0.820463
JPY 185.332523
KES 149.724342
KGS 101.200899
KHR 4647.172488
KMF 494.144477
KPW 1041.354765
KRW 1765.577183
KWD 0.357763
KYD 0.964043
KZT 564.902526
LAK 25473.426981
LBP 103595.237221
LKR 390.438508
LRD 211.123267
LSL 19.030501
LTL 3.417049
LVL 0.700007
LYD 7.372796
MAD 10.692405
MDL 20.117076
MGA 4853.224475
MKD 61.643362
MMK 2429.261797
MNT 4141.414254
MOP 9.337456
MRU 46.192654
MUR 55.409422
MVR 17.87952
MWK 2006.006118
MXN 20.115501
MYR 4.699119
MZN 73.959132
NAD 19.027294
NGN 1574.689292
NIO 42.570741
NOK 10.93662
NPR 176.497531
NZD 1.981112
OMR 0.444975
PAB 1.156892
PEN 4.016813
PGK 5.063234
PHP 71.153356
PKR 321.920221
PLN 4.237549
PYG 7124.597027
QAR 4.217428
RON 5.237932
RSD 117.374944
RUB 83.38654
RWF 1693.92738
SAR 4.344766
SBD 9.314198
SCR 15.730347
SDG 694.917525
SEK 10.884022
SGD 1.487317
SHP 0.864002
SLE 28.47206
SLL 24266.892878
SOS 661.166813
SRD 43.2226
STD 23952.67591
STN 24.506183
SVC 10.122554
SYP 127.912936
SZL 19.0258
THB 37.997623
TJS 10.793323
TMT 4.050364
TND 3.400329
TOP 2.786373
TRY 53.36943
TTD 7.84698
TWD 36.5646
TZS 3014.631898
UAH 51.968363
UGX 4364.101069
USD 1.157247
UYU 46.831816
UZS 13908.509136
VES 651.049888
VND 30470.312852
VUV 138.041786
WST 3.178208
XAF 656.122541
XAG 0.01687
XAU 0.000266
XCD 3.127517
XCG 2.084926
XDR 0.8198
XOF 656.11687
XPF 119.331742
YER 276.148106
ZAR 19.037234
ZMK 10416.610454
ZMW 20.546184
ZWL 372.633054
  • MDAX

    -422.8200

    31702.65

    -1.33%

  • DAX

    -135.1500

    24481.07

    -0.55%

  • TecDAX

    -49.7200

    4017.73

    -1.24%

  • SDAX

    -319.6500

    18078.83

    -1.77%

  • Euro STOXX 50

    2.6200

    6064.91

    +0.04%

  • Goldpreis

    -75.0000

    4288.4

    -1.75%

  • EUR/USD

    0.0014

    1.1555

    +0.12%

Bericht: "Neue Qualität" von Antisemitismus in Brandenburg
Bericht: "Neue Qualität" von Antisemitismus in Brandenburg / Foto: GABRIEL BOUYS - AFP/Archiv

Bericht: "Neue Qualität" von Antisemitismus in Brandenburg

Der Antisemitismusbeauftragte des Landes Brandenburg, Andreas Büttner, hat vor einer "neuen Qualität" von Judenfeindlichkeit in dem Bundesland gewarnt. "Antisemitismus tritt zunehmend offener und weniger verdeckt auf, manifestiert sich in aggressiverer Sprache und Auftreten und ist stark verknüpft mit aktuellen politischen, globalen Konflikten", hieß es in Büttners erstem Tätigkeitsbericht, den er am Dienstag in Potsdam offiziell dem Brandenburger Landtag übergab.

Textgröße:

Seit das Amt 2024 neu geschaffen wurde, wurden 534 antisemitische Vorfälle bearbeitet, wie es in dem Bericht heißt. 116 besonders gravierende Fälle wurden an die Fachstelle Antisemitismus übergeben. Gleichzeitig gibt es den Angaben zufolge ein großes Dunkelfeld, weil viele antisemitische Vorfälle nicht gemeldet werden.

Ein Beispiel dafür, dass antisemitische Angriffe nicht nur zugenommen, sondern eine neue Qualität erreicht hätten, seien die aktuellen Ereignisse in Cottbus, hieß es in dem Bericht weiter. Dort sei es innerhalb kurzer Zeit zu mehreren antisemitischen Vorfällen gekommen, darunter Schmierereien an einer Synagoge. Für die betroffenen Gemeinden habe dies unmittelbare Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl und das Vertrauen in den öffentlichen Raum.

Zentrale Rolle spielt dem Bericht zufolge der Nahostkonflikt. Er wirke als Projektionsfläche für bestehende Ressentiments und trage zur Emotionalisierung bei, hieß es. "In diesem Kontext entstehen Narrative, die antisemitische Muster reproduzieren, ohne immer als solche erkannt oder benannt zu werden." Gleichzeitig zeige sich eine zunehmende Anschlussfähigkeit antisemitischer Positionen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Milieus.

Seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 sei sichtbar geworden, dass antisemitische Narrative in linken, antikapitalistischen und postkolonialen Milieus verbreitet seien und eine lange Tradition aufwiesen. Linker Antisemitismus trete dabei häufig nicht offen judenfeindlich auf, sondern erscheine als radikale Israelkritik, Antizionismus oder eingebettet in antiimperialistische Weltbilder. Antisemitische Narrative erschienen im linken Kontext nicht als Ausdruck von Menschenfeindlichkeit, sondern als vermeintlich progressive oder menschenrechtliche Positionen.

Weiterhin problematisch ist laut Bericht auch der Antisemitismus im rechtsextremen Kontext. Verschwörungserzählungen über "globale Eliten" oder die Relativierung nationalsozialistischer Verbrechen seien weiterhin fester Bestandteil rechtsextremer Ideologien, hieß es. Brandenburg stehe hier vor besonderen Herausforderungen, weil es in dem Bundesland Regionen gebe, in denen rechtsextreme Strukturen seit Jahren gesellschaftlich verankert seien.

D.Dvorak--TPP