The Prague Post - Leichte Entspannung in Brandgebiet Hohes Venn - Dienstag droht aber starker Wind

EUR -
AED 4.114065
AFN 72.259582
ALL 90.790621
AMD 404.158249
ANG 2.004979
AOA 1027.255243
ARS 1706.277137
AUD 1.605841
AWG 2.019222
AZN 1.908846
BAM 1.955598
BBD 2.254667
BDT 138.445698
BGN 1.95798
BHD 0.422456
BIF 3355.553362
BMD 1.120234
BND 1.430852
BOB 13.181638
BRL 5.562192
BSD 1.119484
BTN 106.219027
BWP 15.421407
BYN 3.28696
BYR 21956.591821
BZD 2.251367
CAD 1.568609
CDF 2594.46299
CHF 0.92428
CLF 0.028078
CLP 1105.065844
CNY 7.480981
CNH 7.472639
COP 3552.732992
CRC 510.847228
CUC 1.120234
CUP 26.866225
CVE 110.25361
CZK 24.330933
DJF 199.339408
DKK 7.473811
DOP 68.662907
DZD 150.487454
EGP 61.701626
ERN 16.803514
ETB 182.080891
FJD 2.506193
FKP 0.837532
GBP 0.83759
GEL 2.901844
GGP 0.837532
GHS 12.979659
GIP 0.837532
GMD 82.897735
GNF 9906.976581
GTQ 8.557116
GYD 234.45578
HKD 8.78527
HNL 30.053895
HRK 7.537165
HTG 146.714844
HUF 366.731529
IDR 20269.350965
ILS 3.478944
IMP 0.837532
INR 106.361208
IQD 1697.024692
IRR 2052689.282929
ISK 136.422562
JEP 0.837532
JMD 177.661647
JOD 0.79429
JPY 175.72038
KES 145.354984
KGS 97.962924
KHR 4573.527541
KMF 492.347215
KPW 1008.210806
KRW 1482.658115
KWD 0.348046
KYD 0.932904
KZT 508.267495
LAK 25190.397759
LBP 100245.344367
LKR 371.711601
LRD 190.860284
LSL 18.546684
LTL 3.307761
LVL 0.677619
LYD 7.169259
MAD 10.995664
MDL 20.205913
MGA 5062.477032
MKD 61.598637
MMK 2352.70217
MNT 4032.758987
MOP 9.043866
MRU 44.738378
MUR 52.830672
MVR 17.319246
MWK 1941.099479
MXN 20.912986
MYR 4.576498
MZN 71.587148
NAD 18.546684
NGN 1492.219693
NIO 41.195744
NOK 10.482469
NPR 169.950444
NZD 1.961367
OMR 0.429016
PAB 1.119384
PEN 3.844503
PGK 5.013482
PHP 71.267107
PKR 309.775499
PLN 4.40251
PYG 6474.331183
QAR 4.080578
RON 5.3545
RSD 117.487863
RUB 91.430555
RWF 1653.929144
SAR 4.204519
SBD 9.045421
SCR 15.663382
SDG 673.825035
SEK 11.125947
SGD 1.430432
SHP 0.837151
SLE 25.709792
SLL 23490.757589
SOS 639.733914
SRD 42.152218
STD 23186.587781
STN 24.497469
SVC 9.794988
SYP 14565.285711
SZL 18.546084
THB 37.830725
TJS 10.315634
TMT 3.932022
TND 3.342755
TOP 2.697255
TRY 55.679905
TTD 7.606214
TWD 36.503734
TZS 2963.693842
UAH 50.679165
UGX 4931.490563
USD 1.120234
UYU 44.895362
UZS 13396.616091
VES 985.569686
VND 28949.654292
VUV 133.391269
WST 3.100456
XAF 655.957
XAG 0.020782
XAU 0.000280356799
XCD 3.02749
XCG 2.017492
XDR 0.792064
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.491333
ZAR 18.566461
ZMK 10083.456786
ZMW 22.506675
ZWL 360.71498
SSP 6436.51929
MXV 2.360302
  • Euro STOXX 50

    -18.7900

    6068.22

    -0.31%

  • DAX

    -190.1000

    25181.65

    -0.75%

  • SDAX

    -92.0200

    18106.58

    -0.51%

  • TecDAX

    -36.1300

    4024.3

    -0.9%

  • Goldpreis

    -52.5000

    4007.9

    -1.31%

  • MDAX

    -209.5600

    29876.31

    -0.7%

  • EUR/USD

    -0.0018

    1.1204

    -0.16%

Leichte Entspannung in Brandgebiet Hohes Venn - Dienstag droht aber starker Wind

Leichte Entspannung in Brandgebiet Hohes Venn - Dienstag droht aber starker Wind

Regen und eine günstige Windsituation haben die Situation im Brandgebiet im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn am Montag etwas beruhigt. Entwarnung für den teilweise evakuierten deutschen Eifelort Monschau gab es aber noch nicht, wie Bürgermeisterin Carmen Krämer (parteilos) sagte. "Der Regen hat zwar ein bisschen gut getan, aber der hat natürlich nicht das Feuer gelöscht."

Textgröße:

In dem von Hochmooren geprägten Naturschutzgebiet nahe der deutschen Grenze wütet der größte Waldbrand in Belgien seit dem Jahr 1911. Seit Freitag wurden mehr als 3000 Hektar Fläche vernichtet. In Monschau, von wo aus sich das Hohe Venn von Osten hin öffnet, mussten zwei Straßenzüge mit etwa 30 Bewohnern evakuiert werden.

Bürgermeisterin Krämer wollte sich trotz der leichten Entspannung nicht dazu äußern, ab wann die Menschen dort in ihre Häuser zurück können. "Wir werden alle auf dem Laufenden halten." Sobald sich etwas ändere, werde dies bekannt gemacht.

Der Leiter der örtlichen Feuerwehr, Philipp Krüger, sagte, die Feuerwehr betreibe ein enges Monitoring der Situation. Dazu zählten auch Überflüge der betroffenen Region, um mit einer Spezialkamera Brandherde genau zu lokalisieren. Der Regen sei zwar gut zur Brandbekämpfung gewesen, er habe aber zu einer sehr hohen Rauchbelastung geführt.

Für Dienstag wurden laut Krüger von den Meteorologen starke Winde mit einzelnen starken Böen aus Südwest vorhergesagt. "Das ist eine ganz neue Lage, die hatten wir aktuell noch nicht." Darauf bereite sich die Feuerwehr nun vor. Dem Feuerwehrverantwortlichen zufolge kam es auf belgischer Seite zu einem Unfall. Ein Feuerwehrmann sei mit Verdacht auf Herzinfarkt ins Krankenhaus gebracht worden.

Nach offiziellen Angaben aus Belgien breitete sich der Wind nicht mehr in Richtung deutscher Grenze aus. "Der Wind weht günstig, und die derzeitigen Regenfälle tragen dazu bei, die Ausbreitung einzudämmen", teilte der Leiter der Krisenkommunikation des Gouverneurs der Provinz Lüttich, Tony Hosmans, mit. Das Feuer sei allerdings noch nicht unter Kontrolle.

Aufklärung aus der Luft sollte ein umfassendes Bild der Lage bringen, erklärte der Sprecher. Die Einsätze zur Eindämmung des Brands seien die gesamte Nacht fortgesetzt worden, teilten die örtlichen Behörden mit. Dabei seien die Einsatzkräfte von Landwirten unterstützt worden, insbesondere bei der Wasserversorgung für die Löscharbeiten.

Das Feuer im auch bei Wanderern und Fahrradfahrern beliebten Hohen Venn vernichtete seit Freitag rund 3000 Hektar Vegetation. Das entspricht in etwa der Fläche der Nordseeinsel Borkum. Das grenzüberschreitende Gebiet besteht aus sumpfigen Torfmooren und Kiefernwäldern. Der belgische König Philippe machte sich am Montag vor Ort persönlich ein Bild.

Zudem sollte weitere Hilfe aus der Luft die Krisenregion erreichen. Vorgesehen waren zwei belgische Polizeihubschrauber, ein niederländischer, zwei deutsche und zwei norwegische Hubschrauber sowie zwei schwedische Flugzeuge, wie die örtlichen Behörden erklärten. Die Hubschrauber und Flugzeuge seien insbesondere im Osten des Brandgebiets von Bedeutung, wo das Gelände keinen Einsatz am Boden zulässt.

Nach Angaben des deutschen Verteidigungsministeriums sind seit Montagvormittag zwei M91-Hubschrauber im Einsatz, die mit Löschbehältern helfen sollen. Das Technische Hilfswerk ist nach Angaben des Bundesinnenministeriums mit 350 Einsatzkräften aus vier Landesverbänden vor Ort.

Die Rauchwolke durch die Brände in Nordrhein-Westfalen und Belgien erreichte auch das Mainzer Stadtgebiet. Laut Feuerwehr kam es zu deutlich mehr Notrufen. Im nahen Rheingau-Taunus-Kreis bei Wiesbaden meldete die Feuerwehr mehr als 50 Notrufe in weniger als einer Stunde wegen des Brandgeruchs.

Derweil konnten die Behörden im Kreis Düren Entwarnung zum Waldbrand im Hürtgenwald geben. Auch die Sperrung der Bundesstraße 399 zwischen den Orten Gey und Kleinhau wurde wieder aufgehoben. In Gey hatten zwischenzeitlich fast 2000 Menschen ihre Häuser wegen der Brandgefahr verlassen müssen.

P.Benes--TPP