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Bei einer Aktion gegen Cyberkriminalität sind in den vergangenen drei Monaten mehr als 9000 Rufnummern, die für Betrugsmaschen genutzt wurden, abgeschaltet worden. Wie das baden-württembergische Landeskriminalamt (LKA) zusammen mit anderen Strafverfolgungsbehörden am Freitag mitteilte, wurden die Nummern hauptsächlich für Cyberanlagebetrug genutzt. Der Ermittlungserfolg sei Teil der groß angelegten Antiscamstrategie "Operation Herakles".
Die Verantwortlichen hinter den Betrugsmaschen seien weiterhin unbekannt, hieß es in der Mitteilung. Es handle sich aber um gewerbsmäßigen Bandenbetrug. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) ermittle zudem wegen unerlaubten Cybertradings.
Im Zusammenhang mit den Ermittlungen habe zudem die Bundesnetzagentur Maßnahmen gegen die betroffenen Mobilfunkunternehmen ergriffen. Diese seien aufgefordert worden, Nummern abzuschalten und Registrierungsprozesse anzupassen, um Missbrauch in Zukunft besser zu verhindern.
Die "Operation Herakles" ist eine Kooperation des Cybercrimezentrums der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe und des LKA Baden-Württemberg mit dem Bundeskriminalamt, der Bafin, der Bundesnetzagentur und dem österreichischen Bundeskriminalamt. Seit Beginn der Operation wurden fast 14.000 Rufnummern abgeschaltet.
P.Svatek--TPP