The Prague Post - Bundestag und Bundesrat billigen Wegfall der meisten Corona-Beschränkungen

EUR -
AED 4.317112
AFN 75.233804
ALL 95.074324
AMD 432.917046
ANG 2.104051
AOA 1079.130087
ARS 1649.817038
AUD 1.627042
AWG 2.118881
AZN 2.000875
BAM 1.949123
BBD 2.361311
BDT 143.857218
BGN 1.960893
BHD 0.442684
BIF 3489.546587
BMD 1.175523
BND 1.486608
BOB 8.101249
BRL 5.777809
BSD 1.172384
BTN 110.711758
BWP 15.740082
BYN 3.313151
BYR 23040.255794
BZD 2.357923
CAD 1.608705
CDF 2662.56056
CHF 0.914968
CLF 0.026621
CLP 1047.242679
CNY 7.99444
CNH 7.993846
COP 4381.192262
CRC 538.953818
CUC 1.175523
CUP 31.151366
CVE 109.888578
CZK 24.315108
DJF 208.774843
DKK 7.473836
DOP 69.721171
DZD 155.553154
EGP 62.216231
ERN 17.632849
ETB 183.060229
FJD 2.566189
FKP 0.862431
GBP 0.866537
GEL 3.144517
GGP 0.862431
GHS 13.20676
GIP 0.862431
GMD 86.403205
GNF 10286.762779
GTQ 8.951337
GYD 245.299728
HKD 9.203007
HNL 31.167237
HRK 7.51547
HTG 153.494207
HUF 354.885766
IDR 20427.596584
ILS 3.410548
IMP 0.862431
INR 110.99937
IQD 1535.838996
IRR 1541698.748617
ISK 143.425687
JEP 0.862431
JMD 184.777048
JOD 0.833477
JPY 184.077516
KES 151.411342
KGS 102.764834
KHR 4703.886874
KMF 491.368432
KPW 1057.970627
KRW 1718.392059
KWD 0.361661
KYD 0.977053
KZT 541.853884
LAK 25710.92743
LBP 104988.064252
LKR 377.457024
LRD 215.133063
LSL 19.233815
LTL 3.471015
LVL 0.711063
LYD 7.413605
MAD 10.72247
MDL 20.048325
MGA 4897.224598
MKD 61.424591
MMK 2467.944047
MNT 4208.497087
MOP 9.452919
MRU 46.86048
MUR 55.037738
MVR 18.09991
MWK 2032.537559
MXN 20.272489
MYR 4.609214
MZN 75.127365
NAD 19.233815
NGN 1604.58964
NIO 43.142217
NOK 10.837002
NPR 177.139211
NZD 1.978635
OMR 0.452201
PAB 1.172384
PEN 4.053515
PGK 5.177265
PHP 71.136805
PKR 326.746931
PLN 4.23661
PYG 7161.468449
QAR 4.285321
RON 5.203221
RSD 116.969323
RUB 87.608797
RWF 1718.712564
SAR 4.428768
SBD 9.427029
SCR 17.485205
SDG 705.902925
SEK 10.848111
SGD 1.489464
SHP 0.877647
SLE 28.976319
SLL 24650.130384
SOS 670.004904
SRD 43.963418
STD 24330.958002
STN 24.416362
SVC 10.258858
SYP 129.990564
SZL 19.221158
THB 37.855403
TJS 10.93843
TMT 4.114331
TND 3.405335
TOP 2.830378
TRY 53.340014
TTD 7.945782
TWD 36.812697
TZS 3054.138075
UAH 51.498891
UGX 4392.951979
USD 1.175523
UYU 46.759825
UZS 14221.285105
VES 586.863492
VND 30925.665787
VUV 137.846282
WST 3.182255
XAF 653.717695
XAG 0.014629
XAU 0.000249
XCD 3.17691
XCG 2.112962
XDR 0.813015
XOF 653.717695
XPF 119.331742
YER 280.509269
ZAR 19.341593
ZMK 10581.116321
ZMW 22.320541
ZWL 378.518008
  • EUR/USD

    -0.0023

    1.1767

    -0.2%

  • Goldpreis

    -29.6000

    4701.1

    -0.63%

  • Euro STOXX 50

    -61.1200

    5911.53

    -1.03%

  • MDAX

    -380.1400

    31181.06

    -1.22%

  • SDAX

    40.3300

    18628.53

    +0.22%

  • TecDAX

    -16.0500

    3779.72

    -0.42%

  • DAX

    -324.9700

    24338.63

    -1.34%

Bundestag und Bundesrat billigen Wegfall der meisten Corona-Beschränkungen
Bundestag und Bundesrat billigen Wegfall der meisten Corona-Beschränkungen

Bundestag und Bundesrat billigen Wegfall der meisten Corona-Beschränkungen

Ungeachtet neuer Rekordwerte bei den Infektionen wird der Großteil der Corona-Maßnahmen bald entfallen: Bundestag und Bundesrat billigten am Freitag das neue Infektionsschutzgesetz, das die meisten der bisherigen Corona-Maßnahmen nur noch übergangsweise bis Anfang April erlaubt. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) verteidigte die Neuregelung, die im Bundesrat auf heftige Kritik stieß.

Textgröße:

Für die Vorlage der Ampel-Koalition stimmten im Bundestag 388 Abgeordnete, 277 waren dagegen, es gab zwei Enthaltungen. Der Bundesrat verzichtete trotz aller Bedenken darauf, den Vermittlungsausschuss anzurufen.

Ohne das neue Gesetz wären alle bisherigen Corona-Beschränkungen am Samstag ausgelaufen. An ihre Stelle tritt nun ein so genannter Basisschutz, der im Kern lediglich eine Maskenpflicht für öffentliche Verkehrsmittel und für Einrichtungen mit vulnerablen Menschen vorsieht. Schärfere Maßnahmen dürfen die Länder nur für so genannte Hotspots anordnen. Übergangsweise dürfen die Länder aber die bisherigen Regeln noch bis zum 2. April in Kraft lassen.

Lauterbach räumte im Bundestag ein, das neue Infektionsschutzgesetz sei ein "schwerer Kompromiss" der Ampel-Koalition. Die Neuregelung erlaube aber weiter ein zielgerichtetes Vorgehen gegen die Pandemie. Die Opposition kritisierte die Vorlage als Pfusch: Der CDU-Gesundheitsexperte Tino Sorge sprach von einem gesetzgeberischen "Wirrwarr".

Lauterbach ließ durchblicken, dass er sich eine schärfere Nachfolgeregelung gewünscht hätte - die in der Koalition aber nicht durchsetzbar war: "Ich hätte als Epidemiologe gewünscht, wir hätten mehr für diejenigen tun können, die jetzt im Risiko stehen." Er kündigte an, das Gesetz bei Bedarf erneut zu ändern.

Die Opposition kritisierte das Gesetz - und das Erscheinungsbild der Koalition. "Der Minister redet so, als ob er in Opposition zu dem Antrag stehen würde", sagte der CDU-Abgeordnete Erwin Rüddel.

Auch die Linksfraktion kritisierte das Gesetz als handwerklich schlecht. Die Koalition treibe Gesetze "im Schweinsgalopp" durch das Parlament, sagte die Linken-Abgeordnete Susanne Ferschl. Angesichts der neuen Rekordwerte bei den Infektionen sende das Gesetz das falsche Signal: "Bei Höchstständen lockert man doch nicht von 100 auf nahezu null."

Die AfD-Abgeordnete Christina Baum bemängelte rechtliche Unklarheiten in der Vorlage - und zog daraus den Schluss: "Die Corona-Maßnahmen müssen komplett vom Tisch." Die Begründung für die Einschränkungen - nämlich eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden - lasse sich nicht halten.

Der Änderung des Infektionsschutzgesetzes waren Spannungen innerhalb der Koalition vorausgegangen: Die FDP hatte darauf bestanden, künftig möglichst wenige Eingriffe im öffentlichen Leben im Namen der Pandemiebekämpfung zuzulassen.

Die Grünen-Gesundheitsexpertin Kirsten Kappert-Gonther formulierte im Plenum abermals die Bedenken in ihrer Fraktion. "Aus meiner Sicht als Ärztin und Gesundheitspolitikerin braucht es für einen guten Infektionsschutz vermutlich mehr als das, was heute mit diesem Gesetz vorliegt", sagte sie.n. Aus Sicht der FDP sei "nur das an Freiheitseinschränkungen möglich, was nötig ist", sagte Köhler.

Im Bundesrat warf Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) warf der Bundesregierung vor, das neue Gesetz ohne Abstimmung mit den Ländern fertiggestellt zu haben. "Die heutige Beratung ist ein Tiefpunkt im Verhältnis zwischen Bund und Ländern", sagte er. "Das Verfahren ist unsäglich und unwürdig." In der Sache sei die Neuregelung "rechtlich nicht sicher" und "für ein Flächenland praktisch nicht umsetzbar", so Bouffier.

Kritik kam auch von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. "Leider ist die vom Grundsatz her richtige Hotspotregelung nicht mit nachvollziehbaren und einheitlichen Kriterien hinterlegt worden", erklärte KBV-Chef Andreas Gassen.

B.Svoboda--TPP