The Prague Post - Zwischenerfolg für Mieter in Streit um Zwangsräumung vor Bundesverfassungsgericht

EUR -
AED 4.349632
AFN 76.984877
ALL 96.698026
AMD 445.493248
ANG 2.120131
AOA 1086.075122
ARS 1695.787878
AUD 1.68403
AWG 2.134841
AZN 2.016608
BAM 1.958823
BBD 2.378351
BDT 144.412897
BGN 1.989009
BHD 0.446558
BIF 3499.401225
BMD 1.184378
BND 1.503721
BOB 8.159698
BRL 6.195011
BSD 1.180808
BTN 106.961447
BWP 15.632931
BYN 3.392393
BYR 23213.809848
BZD 2.374835
CAD 1.616824
CDF 2605.63188
CHF 0.916826
CLF 0.025694
CLP 1014.550526
CNY 8.21834
CNH 8.204963
COP 4367.157197
CRC 585.396128
CUC 1.184378
CUP 31.386018
CVE 110.436855
CZK 24.226394
DJF 210.272775
DKK 7.469156
DOP 74.524082
DZD 153.858583
EGP 55.649066
ERN 17.765671
ETB 183.569509
FJD 2.603086
FKP 0.870056
GBP 0.869558
GEL 3.19194
GGP 0.870056
GHS 12.977194
GIP 0.870056
GMD 86.459497
GNF 10364.998077
GTQ 9.057094
GYD 247.05445
HKD 9.254878
HNL 31.191749
HRK 7.532705
HTG 154.688758
HUF 377.909575
IDR 19942.557664
ILS 3.673976
IMP 0.870056
INR 107.048233
IQD 1546.907198
IRR 49891.925689
ISK 145.003601
JEP 0.870056
JMD 184.812913
JOD 0.839706
JPY 185.322594
KES 152.322583
KGS 103.573879
KHR 4765.355189
KMF 496.254531
KPW 1065.92841
KRW 1734.610512
KWD 0.363699
KYD 0.984031
KZT 584.249171
LAK 25375.058549
LBP 105747.378762
LKR 365.322322
LRD 221.995455
LSL 19.050162
LTL 3.49716
LVL 0.716418
LYD 7.477447
MAD 10.840569
MDL 20.132819
MGA 5242.024525
MKD 61.597571
MMK 2486.749634
MNT 4225.70416
MOP 9.502687
MRU 46.690474
MUR 54.457679
MVR 18.298665
MWK 2047.534379
MXN 20.424481
MYR 4.657563
MZN 75.503645
NAD 19.050645
NGN 1615.302477
NIO 43.457075
NOK 11.440352
NPR 171.133973
NZD 1.966535
OMR 0.455403
PAB 1.180838
PEN 3.973183
PGK 5.063837
PHP 69.184291
PKR 330.186852
PLN 4.216208
PYG 7801.976252
QAR 4.304098
RON 5.093652
RSD 117.380141
RUB 91.20558
RWF 1723.43825
SAR 4.440466
SBD 9.543894
SCR 17.335435
SDG 712.402898
SEK 10.653242
SGD 1.503503
SHP 0.88859
SLE 28.958141
SLL 24835.814724
SOS 673.631199
SRD 44.790799
STD 24514.234457
STN 24.537977
SVC 10.332078
SYP 13098.717786
SZL 19.046156
THB 36.969772
TJS 11.064518
TMT 4.151245
TND 3.424729
TOP 2.851698
TRY 51.664586
TTD 7.996444
TWD 37.418647
TZS 3049.592233
UAH 50.719742
UGX 4201.538165
USD 1.184378
UYU 45.641024
UZS 14500.564853
VES 447.677287
VND 30722.766707
VUV 141.15753
WST 3.234193
XAF 656.962683
XAG 0.014384
XAU 0.000235
XCD 3.200841
XCG 2.128212
XDR 0.817051
XOF 656.962683
XPF 119.331742
YER 282.353324
ZAR 18.923341
ZMK 10660.82591
ZMW 21.992667
ZWL 381.36925
  • Goldpreis

    66.6000

    5046.4

    +1.32%

  • EUR/USD

    0.0037

    1.1857

    +0.31%

  • Euro STOXX 50

    72.7000

    5998.4

    +1.21%

  • TecDAX

    -8.4500

    3619.6

    -0.23%

  • DAX

    230.3600

    24721.46

    +0.93%

  • MDAX

    228.3300

    31662.83

    +0.72%

  • SDAX

    15.2200

    17893.72

    +0.09%

Zwischenerfolg für Mieter in Streit um Zwangsräumung vor Bundesverfassungsgericht
Zwischenerfolg für Mieter in Streit um Zwangsräumung vor Bundesverfassungsgericht / Foto: THOMAS KIENZLE - AFP/Archiv

Zwischenerfolg für Mieter in Streit um Zwangsräumung vor Bundesverfassungsgericht

Schwer kranke Mieter einer Wohnung in Nordrhein-Westfalen haben im Streit über eine Zwangsräumung einen Zwischenerfolg vor dem Bundesverfassungsgericht erzielt. Das Landgericht Hagen muss neu entscheiden, wie aus einem am Montag in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss hervorgeht. Es hätte sich demnach genauer mit möglichen gesundheitlichen Folgen einer Räumung für die Familie befassen müssen. (Az. 2 BvR 51/24)

Textgröße:

In der Viereinhalbzimmerwohnung lebt ein Ehepaar im Rentenalter mit erwachsenem Sohn. Die Mutter leidet an Demenz, der Vater an einer depressiven Störung und der Sohn an einer schizotypen Störung. Nach einer Hausfriedensstörung durch den Sohn wurde die Wohnung gekündigt. Das Amtsgericht Schwelm entschied im September 2021, dass sie zwangsgeräumt werden sollte.

Dagegen wehrte sich die Familie zunächst vor dem Amtsgericht und später vor dem Landgericht. Dieses setzte die Zwangsvollstreckung aus und holte Gutachten zum Gesundheitszustand der drei Mieter ein. Dabei ging es vor allem um die Frage, ob diese suizidgefährdet wären, wenn sie ausziehen müssten. Der Gutachter sah dafür nur ein geringes Risiko.

Das Landgericht wies daraufhin die Beschwerde der Mieter zurück. Die Zwangsvollstreckung sollte nur für weitere drei Monate ausgesetzt werden, bis die Frau in einem Heim untergebracht werden könne. Nach dieser Entscheidung zog die Familie vor das Bundesverfassungsgericht.

Dieses stellte nun eine Verletzung ihrer Grundrechte oder grundrechtsgleichen Rechte fest. Das Landgericht hätte genau prüfen müssen, welche gesundheitliche Verschlechterung der demenzkranken Frau im Fall einer Heimunterbringung drohe, hieß es. Im Fall des Sohns habe das Landgericht für möglich gehalten, dass er bei einer Räumung vorübergehend in eine geschlossene Unterbringung müsse. Auch das habe es nicht genau geprüft.

Zudem habe es sich nicht damit befasst, dass nach eigenen Angaben ein Suizidrisiko für den Vater drohe, wenn die Familie getrennt würde und seine Frau in ein Heim käme. Das Landgericht soll nun erneut über den Fall entscheiden. Bis dahin wird die Zwangsräumung ausgesetzt.

G.Kucera--TPP