The Prague Post - Kompetenzen für Pflegende und Suizidprävention: Kabinett beschließt Gesetzentwürfe

EUR -
AED 4.301369
AFN 72.61664
ALL 95.571751
AMD 431.753162
ANG 2.097054
AOA 1075.195968
ARS 1630.356139
AUD 1.615523
AWG 2.109692
AZN 1.989761
BAM 1.955671
BBD 2.358985
BDT 143.770526
BGN 1.955873
BHD 0.441849
BIF 3485.018135
BMD 1.171238
BND 1.490489
BOB 8.093709
BRL 5.886877
BSD 1.171243
BTN 112.033661
BWP 15.778432
BYN 3.263657
BYR 22956.261284
BZD 2.355625
CAD 1.605545
CDF 2624.743572
CHF 0.915773
CLF 0.0264
CLP 1039.02867
CNY 7.953817
CNH 7.948301
COP 4442.235669
CRC 533.173971
CUC 1.171238
CUP 31.037802
CVE 110.623175
CZK 24.331119
DJF 208.152658
DKK 7.473949
DOP 69.396024
DZD 155.171775
EGP 61.983428
ERN 17.568567
ETB 184.323544
FJD 2.582755
FKP 0.86579
GBP 0.866072
GEL 3.139163
GGP 0.86579
GHS 13.239874
GIP 0.86579
GMD 85.500625
GNF 10280.538227
GTQ 8.935411
GYD 245.040129
HKD 9.171847
HNL 31.166938
HRK 7.534101
HTG 152.965144
HUF 358.447383
IDR 20497.715975
ILS 3.409116
IMP 0.86579
INR 112.174484
IQD 1534.321545
IRR 1537835.258793
ISK 143.628715
JEP 0.86579
JMD 185.232259
JOD 0.830423
JPY 185.033285
KES 151.300243
KGS 102.42502
KHR 4697.834644
KMF 493.091385
KPW 1054.133717
KRW 1748.330392
KWD 0.361034
KYD 0.976065
KZT 549.719082
LAK 25708.670405
LBP 105119.549576
LKR 380.121443
LRD 214.512526
LSL 19.220345
LTL 3.458361
LVL 0.70847
LYD 7.40808
MAD 10.744643
MDL 20.087277
MGA 4889.917874
MKD 61.62673
MMK 2458.760711
MNT 4192.649925
MOP 9.44796
MRU 46.849839
MUR 54.825636
MVR 18.049315
MWK 2039.711853
MXN 20.114311
MYR 4.602378
MZN 74.831569
NAD 19.219795
NGN 1605.18286
NIO 42.990287
NOK 10.746096
NPR 179.260544
NZD 1.975516
OMR 0.450344
PAB 1.171263
PEN 4.015592
PGK 5.106538
PHP 72.036981
PKR 326.312866
PLN 4.248664
PYG 7162.528021
QAR 4.267406
RON 5.208725
RSD 117.422465
RUB 86.872914
RWF 1710.007218
SAR 4.401596
SBD 9.407684
SCR 16.32793
SDG 703.328487
SEK 10.926384
SGD 1.490669
SHP 0.874447
SLE 28.810289
SLL 24560.273944
SOS 669.367056
SRD 43.563074
STD 24242.258167
STN 24.888804
SVC 10.248325
SYP 129.514263
SZL 19.307805
THB 37.889502
TJS 10.968658
TMT 4.111045
TND 3.373744
TOP 2.820059
TRY 53.21226
TTD 7.946612
TWD 36.922685
TZS 3042.466155
UAH 51.504267
UGX 4391.785595
USD 1.171238
UYU 46.527729
UZS 14146.21033
VES 595.064556
VND 30862.702192
VUV 138.181319
WST 3.165549
XAF 655.930578
XAG 0.013484
XAU 0.00025
XCD 3.165328
XCG 2.110843
XDR 0.813974
XOF 654.135719
XPF 119.331742
YER 279.486648
ZAR 19.236545
ZMK 10542.544236
ZMW 22.107204
ZWL 377.1381
  • Goldpreis

    8.0000

    4714.7

    +0.17%

  • EUR/USD

    0.0001

    1.1719

    +0.01%

  • DAX

    181.8800

    24136.81

    +0.75%

  • TecDAX

    52.8900

    3762.34

    +1.41%

  • SDAX

    123.8300

    18221.16

    +0.68%

  • MDAX

    390.0300

    31400.41

    +1.24%

  • Euro STOXX 50

    52.6200

    5861.07

    +0.9%

Kompetenzen für Pflegende und Suizidprävention: Kabinett beschließt Gesetzentwürfe
Kompetenzen für Pflegende und Suizidprävention: Kabinett beschließt Gesetzentwürfe / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Kompetenzen für Pflegende und Suizidprävention: Kabinett beschließt Gesetzentwürfe

Trotz einer fraglichen Verabschiedung im Bundestag hat das Kabinett am Mittwoch zwei Gesetzentwürfe von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) beschlossen. Die Vorhaben zielen auf eine Stärkung der Kompetenzen für Pflegekräfte und eine verbesserte Suizidprävention. "Beide Gesetze waren schon vor dem provozierten Abschied der FDP aus der Koalition weitgehend geeint", sagte Lauterbach in Berlin. Sie hätten "in weiten Teilen" auch die Zustimmung der Opposition.

Textgröße:

"Deswegen haben wir sie trotz des Ampel-Endes jetzt auf den Weg gebracht", betonte der Minister. Er sei zuversichtlich, "dass wir im Parlament dafür schnell Mehrheiten finden werden - entweder noch in dieser Legislaturperiode oder sehr schnell zu Beginn der nächsten".

Die rot-grüne Minderheitsregierung verfügt im Bundestag nach dem Zusammenbruch der 'Ampel' nicht mehr über eine Mehrheit. Sie ist deshalb für die Verabschiedung von Gesetzen auf Stimmen der Opposition angewiesen - die Unionsfraktion will jedoch nur in wenigen Fällen Gesetze mit verabschieden.

Der Entwurf des Pflegekompetenzgesetzes sieht mehr medizinische Kompetenzen für Pflegekräfte vor: Sie sollen künftig Leistungen ausführen dürfen, die bislang Ärztinnen und Ärzten vorbehalten waren. So könnten sie demnach über den Einsatz bestimmter Verbandstoffe, Salben oder Katheter selbst entscheiden. Auch Hilfsmittel und Medikamente sollen bestimmte Pflegekräfte verschreiben dürfen.

"Pflege kann mehr, als sie bislang darf", so Lauterbach. "Deswegen wollen wir dafür sorgen, dass Pflegefachkräfte ihre Kompetenzen besser einsetzen können und stärker in die Versorgung eingebunden werden als heute."

Das helfe allen: Pflegekräfte würden in ihrer Arbeit aufgewertet und motiviert, Ärzte entlastet und Pflegebedürftige erhielten die professionelle Zuwendung, die sie benötigten. Lauterbach betonte die Notwendigkeit der Reform "angesichts des steigenden Pflegebedarfs in einer alternden Gesellschaft".

Das Gesetz sollte "nun zügig im Bundestag verabschiedet werden", forderte bereits vor dem Kabinettsbeschluss die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Claudia Moll (SPD). Es sei "ein richtiges und wichtiges Vorhaben, um die Kompetenzen der Pflegenden zu stärken".

Kritik äußerte hingegen der pflegepolitische Sprecher der Linken im Bundestags, Ates Gürpinar. Es sei "überfällig, dass Pflegekräfte ihre Kompetenzen endlich zur Verbesserung der Versorgung eigenverantwortlich einbringen können". Allerdings müsse die Kompetenzerweiterung mit einer angemessenen Bezahlung einhergehen: "Pflegekräfte dürfen keine Billig-Ärzte sein."

Der zweite vom Kabinett beschlossene Gesetzentwurf zielt auf eine verbesserte Suizidprävention. Denn Lauterbach zufolge begehen jedes Jahr 10.000 Menschen in Deutschland Suizid. "Das können wir nicht weiter hinnehmen", bekräftigte er.

Viele Suizide seien vermeidbar. Ziel müsse es deshalb sein, "so viele Leben zu retten wie möglich". Helfen soll laut Gesetzentwurf eine nationalen Koordinierungsstelle, die Beratungsangebote entwickelt und vorhandene Strukturen vernetzt. Geplant ist zudem die Einrichtung einer deutschlandweiten Rufnummer für Betroffene: Unter der Nummer 113 sollen Suizidgefährdete und Angehörige kostenfrei anrufen können.

Im Entwurf wird darauf hingewiesen, dass die Entwicklung der Suizidzahlen der vergangenen Jahre "keine nennenswerte Reduktion mehr" zeige. Zuletzt 2022 und 2023 habe es sogar einen erneuten Anstieg gegeben.

I.Horak--TPP