The Prague Post - Mediziner kritisieren vorgeschlagenen Corona-Öffnungsplan der Bund-Länder-Runde

EUR -
AED 4.175552
AFN 72.766476
ALL 94.162098
AMD 417.226554
ANG 2.035648
AOA 1043.169984
ARS 1679.636802
AUD 1.644928
AWG 2.046559
AZN 1.92839
BAM 1.955047
BBD 2.284181
BDT 139.496304
BGN 1.922493
BHD 0.428616
BIF 3388.19249
BMD 1.136977
BND 1.471414
BOB 7.836708
BRL 5.905231
BSD 1.134143
BTN 107.003929
BWP 15.475839
BYN 3.227601
BYR 22284.755976
BZD 2.280982
CAD 1.614792
CDF 2580.938264
CHF 0.920495
CLF 0.026587
CLP 1046.394248
CNY 7.720645
CNH 7.732367
COP 3919.547483
CRC 516.189954
CUC 1.136977
CUP 30.1299
CVE 110.218696
CZK 24.259115
DJF 201.961371
DKK 7.474711
DOP 66.832805
DZD 151.71364
EGP 56.316417
ERN 17.05466
ETB 180.381436
FJD 2.576502
FKP 0.864046
GBP 0.861095
GEL 3.00102
GGP 0.864046
GHS 12.755641
GIP 0.864046
GMD 82.430365
GNF 9938.043459
GTQ 8.652403
GYD 237.290312
HKD 8.914414
HNL 30.380123
HRK 7.530884
HTG 148.229683
HUF 354.486503
IDR 20428.071971
ILS 3.391518
IMP 0.864046
INR 107.9276
IQD 1489.440323
IRR 1563400.698685
ISK 143.986411
JEP 0.864046
JMD 178.749622
JOD 0.806128
JPY 183.939063
KES 147.307059
KGS 99.429036
KHR 4559.279095
KMF 493.447827
KPW 1023.280009
KRW 1756.368857
KWD 0.352043
KYD 0.94512
KZT 549.658752
LAK 25087.404586
LBP 101564.518415
LKR 382.216151
LRD 206.406917
LSL 18.862653
LTL 3.357198
LVL 0.687746
LYD 7.283164
MAD 10.705207
MDL 20.130897
MGA 4835.075056
MKD 61.614805
MMK 2387.123574
MNT 4074.725728
MOP 9.158813
MRU 45.55903
MUR 54.790635
MVR 17.566605
MWK 1974.929588
MXN 19.897422
MYR 4.684233
MZN 72.659519
NAD 18.862627
NGN 1564.706343
NIO 41.624902
NOK 11.202746
NPR 171.205334
NZD 2.014667
OMR 0.437174
PAB 1.134124
PEN 3.890724
PGK 4.977128
PHP 69.735371
PKR 315.618218
PLN 4.285677
PYG 6930.301857
QAR 4.144273
RON 5.233052
RSD 117.356435
RUB 86.07175
RWF 1666.643804
SAR 4.269367
SBD 9.154888
SCR 15.49385
SDG 682.186179
SEK 11.066313
SGD 1.474626
SHP 0.848868
SLE 28.197192
SLL 23841.850618
SOS 648.14481
SRD 42.431636
STD 23533.135508
STN 24.490788
SVC 9.924005
SYP 125.672491
SZL 18.779028
THB 37.917899
TJS 10.48488
TMT 3.979421
TND 3.33987
TOP 2.737569
TRY 52.900029
TTD 7.702899
TWD 36.186007
TZS 2978.119975
UAH 50.996697
UGX 4196.237124
USD 1.136977
UYU 45.501085
UZS 13623.516284
VES 705.782081
VND 29925.24374
VUV 136.233463
WST 3.158268
XAF 655.684425
XAG 0.019648
XAU 0.000282
XCD 3.072738
XCG 2.043977
XDR 0.815475
XOF 655.693071
XPF 119.331742
YER 271.311222
ZAR 18.725679
ZMK 10234.145868
ZMW 20.47076
ZWL 366.106241
  • Euro STOXX 50

    52.8300

    6267.53

    +0.84%

  • TecDAX

    9.7000

    3892.72

    +0.25%

  • SDAX

    -109.2300

    17854.48

    -0.61%

  • DAX

    254.4700

    24994.83

    +1.02%

  • MDAX

    53.3900

    31972.64

    +0.17%

  • Goldpreis

    -4.7000

    4042.9

    -0.12%

  • EUR/USD

    0.0012

    1.1373

    +0.11%

Mediziner kritisieren vorgeschlagenen Corona-Öffnungsplan der Bund-Länder-Runde
Mediziner kritisieren vorgeschlagenen Corona-Öffnungsplan der Bund-Länder-Runde

Mediziner kritisieren vorgeschlagenen Corona-Öffnungsplan der Bund-Länder-Runde

Der Virologe Klaus Stöhr hat die Politik zu schnellen Lockerungen aufgerufen. "Man muss überall dort lockern, wo es nachweislich nicht zu Corona-Ausbrüchen kommt", sagte Stöhr den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Dienstagsausgaben). "Eine Aufhebung aller G-Regeln in Einzelhandel und in Gastronomie ist zwingend notwendig, da beides nie Hotspots waren."

Textgröße:

Er kritisierte die am Montag bekanntgewordene Beschlussvorlage für das Bund-Länder-Treffen am Mittwoch, laut der schrittweise gelockert werden soll. "Da den Krankenhäusern offensichtlich keine Überlastung droht, muss ein weiteres Herauszögern von Lockerungen genau begründet werden: mit Zahlen und Fakten", sagte Stöhr dem RND.

Mit Verweis auf diese Zahlen kritisierte hingegen der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, die geplanten Lockerungen. Es sei "problematisch", dass in der Beschlussvorlage "unterschlagen wird, dass im Moment die Hospitalisierungszahlen und Intensiveinweisungen noch steigen", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben).

Montgomery betonte: "Es ist richtig, dass man sich einen Plan dafür macht, wie man lockern will und wie man die Lockerungen überwachen will." Er schränkte jedoch ein: "Dass man die Lockerungen an kalendarische Daten knüpft, halte ich für problematisch, denn das Virus kümmert sich nicht um den kalendarischen Frühlingsanfang." Stattdessen wäre es seiner Ansicht nach besser, "das an einen Mix von Daten zu Hospitalisierungen, Intensivbettenbelegungen und die Inzidenz der Neuinfektionen zu binden".

Eine am Montag bekannt gewordene Beschlussvorlage für die Bund-Länder-Beratungen am Mittwoch sieht einen Drei-Stufen-Plan vor, der einen Wegfall der Maßnahmen außer der Maskenpflicht bis zum 20. März vor. Der in der Beschlussvorlage nicht genau terminierte erste Lockerungsschritte sieht private Zusammenkünfte für Geimpfte und Genesene statt mit bisher zehn Personen für bis zu 20 Personen vor, wobei es hierüber noch keine Einigung zwischen Bund und Ländern gibt. Für Ungeimpfte sollen die bisherigen Kontaktbeschränkungen aber bis zum 19. März bestehen bleiben.

Im Einzelhandel sollen im ersten Schritt bundesweit keine Beschränkungen mehr beim Zugang bestehen. Der Zugang ohne Kontrollen ist aber inzwischen sowieso bereits weitgehend in den Bundesländern gestattet.

Der zweite Lockerungsschritt wird in der Vorlage auf den 4. März terminiert. Ab dann soll überall in der Gastronomie die 3G-Regelung gelten, auch Ungeimpfte mit einem aktuellen Test können dann in die Gastronomie. Dasselbe soll für Übernachtungsangebote gelten, für Diskotheken und Klubs soll dann die 2G-Plus-Regelung greifen. Das heißt, Ungeimpfte sollen hier weiter zunächst ausgeschlossen bleiben.

Im zweiten Schritt sollen außerdem wieder mehr Menschen zu überregionalen Großveranstaltungen zugelassen werden. Ab dem 20. März sollen dann alle tiefergreifenden Schutzmaßnahmen entfallen. Neben Kontakt- und Zugangsbeschränkungen soll dann auch die Homeoffice-Pflicht auslaufen. Arbeitgeber können Homeoffice aber weiter anbieten, insbesondere bei Großraumbüros. Die Maskenpflicht soll aber über den 20. März hinaus in Innenräumen sowie Bussen und Bahnen gelten.

A.Stransky--TPP