The Prague Post - "Everything Everywhere" und "Im Westen nichts Neues" triumphieren bei Oscars

EUR -
AED 4.269911
AFN 72.658748
ALL 94.915795
AMD 428.055222
ANG 2.081348
AOA 1067.143961
ARS 1621.632758
AUD 1.623964
AWG 2.093891
AZN 1.980807
BAM 1.952467
BBD 2.342302
BDT 142.748177
BGN 1.941225
BHD 0.438541
BIF 3460.079226
BMD 1.162466
BND 1.486688
BOB 8.03642
BRL 5.90289
BSD 1.162915
BTN 111.545516
BWP 16.450203
BYN 3.236331
BYR 22784.328181
BZD 2.338948
CAD 1.597914
CDF 2612.64627
CHF 0.914594
CLF 0.026805
CLP 1054.879981
CNY 7.91628
CNH 7.92164
COP 4429.006031
CRC 527.544886
CUC 1.162466
CUP 30.805342
CVE 110.609072
CZK 24.324019
DJF 206.593866
DKK 7.473719
DOP 69.225291
DZD 153.748173
EGP 61.496999
ERN 17.436986
ETB 183.030684
FJD 2.560568
FKP 0.862421
GBP 0.872215
GEL 3.115862
GGP 0.862421
GHS 13.299061
GIP 0.862421
GMD 84.283241
GNF 10203.547362
GTQ 8.87197
GYD 243.308869
HKD 9.103159
HNL 30.945289
HRK 7.531969
HTG 152.273176
HUF 361.515801
IDR 20458.757378
ILS 3.393749
IMP 0.862421
INR 111.504996
IQD 1522.830098
IRR 1533292.28975
ISK 143.471968
JEP 0.862421
JMD 183.756336
JOD 0.824234
JPY 184.53683
KES 150.365388
KGS 101.658074
KHR 4664.398129
KMF 492.885874
KPW 1046.22128
KRW 1741.246228
KWD 0.358772
KYD 0.969162
KZT 545.967451
LAK 25516.123037
LBP 104098.805948
LKR 382.032817
LRD 213.167198
LSL 19.169503
LTL 3.43246
LVL 0.703164
LYD 7.352641
MAD 10.724954
MDL 20.119004
MGA 4856.204926
MKD 61.626219
MMK 2440.759526
MNT 4161.015762
MOP 9.37985
MRU 46.499031
MUR 54.845573
MVR 17.914036
MWK 2024.438401
MXN 20.156517
MYR 4.570239
MZN 74.285895
NAD 19.169498
NGN 1593.136463
NIO 42.679974
NOK 10.815087
NPR 178.472426
NZD 1.98884
OMR 0.446973
PAB 1.162935
PEN 3.990168
PGK 5.193942
PHP 71.590496
PKR 323.892057
PLN 4.249336
PYG 7086.902977
QAR 4.237232
RON 5.20727
RSD 117.423032
RUB 84.68781
RWF 1697.781189
SAR 4.409172
SBD 9.318484
SCR 16.312958
SDG 698.06494
SEK 10.97467
SGD 1.488171
SHP 0.867898
SLE 28.655211
SLL 24376.327437
SOS 664.353418
SRD 43.537873
STD 24060.693468
STN 24.702397
SVC 10.175631
SYP 128.490183
SZL 19.169489
THB 37.943467
TJS 10.850465
TMT 4.06863
TND 3.357245
TOP 2.798938
TRY 52.944041
TTD 7.894204
TWD 36.678162
TZS 3022.411271
UAH 51.349648
UGX 4366.546502
USD 1.162466
UYU 46.580489
UZS 14001.900028
VES 593.030511
VND 30636.784144
VUV 137.078484
WST 3.145166
XAF 654.850466
XAG 0.015073
XAU 0.000255
XCD 3.141622
XCG 2.095958
XDR 0.813648
XOF 648.078818
XPF 119.331742
YER 277.422867
ZAR 19.38171
ZMK 10463.590637
ZMW 21.893006
ZWL 374.313489
  • Goldpreis

    -121.3000

    4564

    -2.66%

  • TecDAX

    -61.2000

    3795.76

    -1.61%

  • DAX

    -505.6900

    23950.57

    -2.11%

  • MDAX

    -528.7100

    31365.17

    -1.69%

  • SDAX

    -238.7200

    18365.64

    -1.3%

  • Euro STOXX 50

    -107.2000

    5827.76

    -1.84%

  • EUR/USD

    -0.0040

    1.1631

    -0.34%

"Everything Everywhere" und "Im Westen nichts Neues" triumphieren bei Oscars
"Everything Everywhere" und "Im Westen nichts Neues" triumphieren bei Oscars / Foto: Frederic J. Brown - AFP

"Everything Everywhere" und "Im Westen nichts Neues" triumphieren bei Oscars

Das Science-Fiction-Abenteuer "Everything Everywhere All at Once" und das deutsche Weltkriegsdrama "Im Westen nichts Neues" sind die großen Sieger bei den diesjährigen Oscars. "Everything Everywhere" räumte bei der Oscar-Gala in Hollywood am Sonntagabend (Ortszeit) sieben Oscars ab, darunter den Hauptpreis für den besten Film. "Im Westen nichts Neues" von Regisseur Edward Berger schrieb mit vier Oscars deutsche Kinogeschichte und gewann unter anderem den Preis für den besten internationalen Film.

Textgröße:

Der von Kritikern hochgelobte Publikums-Hit "Everything Everywhere" war mit elf Nominierungen als Top-Favorit in das Oscar-Rennen gegangen, dicht gefolgt von "Im Westen nichts Neues" mit neun Nominierungen. Der Film der Regisseure Daniel Kwan und Daniel Scheinert, eine wilde Mischung aus Science Fiction, Komödie, Satire und Kampffilm, gewann bei den 95. Academy Awards dann unter anderem in der Königskategorie bester Film sowie den Oscar für die beste Regie.

Die aus Malaysia stammende Michelle Yeoh, die in dem Film als Chefin eines Waschsalons plötzlich in ein Multiversum aus Parallelwelten katapultiert wird, gewann als erste asiatische Schauspieler den Oscar für die beste Hauptdarstellerin. Jamie Lee Curtis wurde als beste Nebendarstellerin geehrt und gewann damit den ersten Oscar ihrer Karriere, Ke Huy Quan wurde als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Weitere goldene Statuen gewann "Everything Everywhere" für das beste Originaldrehbuch und den besten Schnitt.

"Danke an die (Oscar-)Akademie, hier wird Geschichte geschrieben", sagte Yeoh in ihrer Dankesrede im Dolby Theatre in Hollywood. "Ladies, lasst euch von niemandem sagen, dass eure besten Zeiten hinter euch sind", fügte die 60-Jährige hinzu. Den Oscar als bester Hauptdarsteller gewann Brendan Fraser für seine Darstellung eines stark übergewichtigen Lehrers in dem Drama "The Whale".

Mit vier Oscars war "Im Westen nichts Neues" nach "Everything Everywhere" der Film mit den meisten Auszeichnungen. Die Netflix-Produktion verpasste zwar die Chance, als erster deutscher Beitrag der Geschichte den Hauptpreis für den besten Film zu gewinnen. Die Neuverfilmung des gleichnamigen Antikriegsromans von Erich Maria Remarque gewann aber mehr Oscars als je ein deutscher Film zuvor.

"Im Westen nichts Neues" wurde als bester internationaler Film, für die beste Kamera, das beste Szenenbild und die beste Filmmusik ausgezeichnet. "Das bedeutet uns so viel", sagte Regisseur Berger, als er den Auslands-Oscar entgegennahm.

Mit dem Drama über deutsche Soldaten im Ersten Weltkrieg gewann zum vierten Mal ein deutscher Beitrag den Oscar für den besten internationalen Film. Bislang gewonnen hatten den Auslands-Oscar die Roman-Verfilmung "Die Blechtrommel" von Volker Schlöndorff im Jahr 1980, das Emigranten-Drama "Nirgendwo in Afrika" von Caroline Link im Jahr 2003 sowie das Stasi-Drama "Das Leben der Anderen" von Florian Henckel von Donnersmarck im Jahr 2007.

Bei der diesjährigen Oscar-Gala traten unter anderem die Sängerinnen Lady Gaga und Rihanna auf. Lenny Kravitz sang, als an verstorbene Filmschaffende erinnert wurde.

Durch die Preisverleihung führte der Late-Night-Show-Moderator Jimmy Kimmel - und der ging wie erwartet ohne Umschweife auf den großen Aufreger der vergangenen Oscar-Verleihung ein: den Angriff von Schauspielstar Will Smith auf den Komiker Chris Rock. "Wenn irgendjemand in diesem Theater während der Show eine Gewalttat verübt - dann gewinnt er den Oscar für den besten Hauptdarsteller und darf eine 19-minütige Rede halten", witzelte Kimmel.

Smith hatte Rock im vergangenen Jahr mitten auf der Bühne eine harte Ohrfeige verpasst, nachdem der Komiker einen Witz über Smiths unter Haarausfall leidende Ehefrau Jada Pinkett Smith gemacht hatte. Der Hollywood-Star wurde kurz darauf mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller für seine Rolle in dem Tennis-Film "King Richard" ausgezeichnet und durfte trotz seiner Attacke seine Dankesrede halten. Er wurde später für zehn Jahre von allen Oscar-Veranstaltungen verbannt.

L.Hajek--TPP