The Prague Post - "Everything Everywhere" und "Im Westen nichts Neues" triumphieren bei Oscars

EUR -
AED 4.247386
AFN 75.757775
ALL 92.81465
AMD 423.084747
ANG 2.06995
AOA 1061.701178
ARS 1720.63469
AUD 1.633423
AWG 2.083212
AZN 1.970704
BAM 1.956412
BBD 2.328269
BDT 141.895612
BGN 1.96191
BHD 0.435963
BIF 3455.890182
BMD 1.156537
BND 1.478652
BOB 13.472214
BRL 6.053203
BSD 1.156032
BTN 110.247486
BWP 15.573814
BYN 3.516113
BYR 22668.120654
BZD 2.324827
CAD 1.60492
CDF 2628.808492
CHF 0.940386
CLF 0.026898
CLP 1058.647954
CNY 7.798764
CNH 7.800372
COP 3639.181725
CRC 520.094166
CUC 1.156537
CUP 30.648224
CVE 110.304272
CZK 24.228872
DJF 205.540169
DKK 7.475559
DOP 67.665261
DZD 153.662148
EGP 58.153333
ERN 17.348052
ETB 186.991291
FJD 2.559937
FKP 0.856967
GBP 0.854623
GEL 3.019013
GGP 0.856967
GHS 12.657959
GIP 0.856967
GMD 85.009906
GNF 10154.615403
GTQ 8.819835
GYD 241.795634
HKD 9.075801
HNL 30.989569
HRK 7.53276
HTG 151.20645
HUF 363.593769
IDR 20616.424427
ILS 3.417686
IMP 0.856967
INR 110.50067
IQD 1514.365356
IRR 1589760.98906
ISK 142.208207
JEP 0.856967
JMD 183.068345
JOD 0.82003
JPY 184.305126
KES 149.494387
KGS 101.139585
KHR 4677.463124
KMF 493.841605
KPW 1040.883431
KRW 1637.367373
KWD 0.357012
KYD 0.96336
KZT 536.410257
LAK 26089.160765
LBP 103514.079503
LKR 384.67361
LRD 209.818331
LSL 18.700711
LTL 3.414953
LVL 0.699578
LYD 7.360684
MAD 10.72191
MDL 20.045484
MGA 4976.556681
MKD 61.552979
MMK 2428.049362
MNT 4160.447329
MOP 9.343123
MRU 46.422923
MUR 54.477208
MVR 17.86893
MWK 2004.426991
MXN 19.706582
MYR 4.725498
MZN 73.914701
NAD 18.70055
NGN 1572.393129
NIO 42.545516
NOK 10.93306
NPR 176.406858
NZD 1.965028
OMR 0.444688
PAB 1.155962
PEN 3.899022
PGK 5.192894
PHP 71.162141
PKR 321.080869
PLN 4.307464
PYG 6938.17028
QAR 4.214137
RON 5.235993
RSD 117.342652
RUB 97.436555
RWF 1699.934634
SAR 4.345368
SBD 9.308482
SCR 15.944299
SDG 694.50458
SEK 11.018401
SGD 1.479644
SHP 0.856839
SLE 28.339391
SLL 24251.996863
SOS 660.646638
SRD 43.91891
STD 23937.97606
STN 24.50915
SVC 10.114601
SYP 15037.290949
SZL 18.698981
THB 38.34849
TJS 10.675039
TMT 4.059444
TND 3.38916
TOP 2.784663
TRY 55.378494
TTD 7.831924
TWD 37.019012
TZS 3064.820166
UAH 51.713559
UGX 4294.603297
USD 1.156537
UYU 46.316691
UZS 13761.423601
VES 890.659494
VND 30241.701679
VUV 137.179134
WST 3.161573
XAF 656.162249
XAG 0.01785
XAU 0.000264
XCD 3.125599
XCG 2.083378
XDR 0.817732
XOF 656.196303
XPF 119.331742
YER 274.334672
ZAR 18.749664
ZMK 10410.222902
ZMW 21.846834
ZWL 372.404367
  • DAX

    140.5700

    26440.31

    +0.53%

  • TecDAX

    42.7500

    4105.87

    +1.04%

  • Euro STOXX 50

    -5.8800

    6539.59

    -0.09%

  • SDAX

    80.4400

    18633.51

    +0.43%

  • MDAX

    199.5300

    32464.39

    +0.61%

  • Goldpreis

    10.2000

    4430.6

    +0.23%

  • EUR/USD

    0.0039

    1.157

    +0.34%

"Everything Everywhere" und "Im Westen nichts Neues" triumphieren bei Oscars
"Everything Everywhere" und "Im Westen nichts Neues" triumphieren bei Oscars / Foto: Frederic J. Brown - AFP

"Everything Everywhere" und "Im Westen nichts Neues" triumphieren bei Oscars

Das Science-Fiction-Abenteuer "Everything Everywhere All at Once" und das deutsche Weltkriegsdrama "Im Westen nichts Neues" sind die großen Sieger bei den diesjährigen Oscars. "Everything Everywhere" räumte bei der Oscar-Gala in Hollywood am Sonntagabend (Ortszeit) sieben Oscars ab, darunter den Hauptpreis für den besten Film. "Im Westen nichts Neues" von Regisseur Edward Berger schrieb mit vier Oscars deutsche Kinogeschichte und gewann unter anderem den Preis für den besten internationalen Film.

Textgröße:

Der von Kritikern hochgelobte Publikums-Hit "Everything Everywhere" war mit elf Nominierungen als Top-Favorit in das Oscar-Rennen gegangen, dicht gefolgt von "Im Westen nichts Neues" mit neun Nominierungen. Der Film der Regisseure Daniel Kwan und Daniel Scheinert, eine wilde Mischung aus Science Fiction, Komödie, Satire und Kampffilm, gewann bei den 95. Academy Awards dann unter anderem in der Königskategorie bester Film sowie den Oscar für die beste Regie.

Die aus Malaysia stammende Michelle Yeoh, die in dem Film als Chefin eines Waschsalons plötzlich in ein Multiversum aus Parallelwelten katapultiert wird, gewann als erste asiatische Schauspieler den Oscar für die beste Hauptdarstellerin. Jamie Lee Curtis wurde als beste Nebendarstellerin geehrt und gewann damit den ersten Oscar ihrer Karriere, Ke Huy Quan wurde als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Weitere goldene Statuen gewann "Everything Everywhere" für das beste Originaldrehbuch und den besten Schnitt.

"Danke an die (Oscar-)Akademie, hier wird Geschichte geschrieben", sagte Yeoh in ihrer Dankesrede im Dolby Theatre in Hollywood. "Ladies, lasst euch von niemandem sagen, dass eure besten Zeiten hinter euch sind", fügte die 60-Jährige hinzu. Den Oscar als bester Hauptdarsteller gewann Brendan Fraser für seine Darstellung eines stark übergewichtigen Lehrers in dem Drama "The Whale".

Mit vier Oscars war "Im Westen nichts Neues" nach "Everything Everywhere" der Film mit den meisten Auszeichnungen. Die Netflix-Produktion verpasste zwar die Chance, als erster deutscher Beitrag der Geschichte den Hauptpreis für den besten Film zu gewinnen. Die Neuverfilmung des gleichnamigen Antikriegsromans von Erich Maria Remarque gewann aber mehr Oscars als je ein deutscher Film zuvor.

"Im Westen nichts Neues" wurde als bester internationaler Film, für die beste Kamera, das beste Szenenbild und die beste Filmmusik ausgezeichnet. "Das bedeutet uns so viel", sagte Regisseur Berger, als er den Auslands-Oscar entgegennahm.

Mit dem Drama über deutsche Soldaten im Ersten Weltkrieg gewann zum vierten Mal ein deutscher Beitrag den Oscar für den besten internationalen Film. Bislang gewonnen hatten den Auslands-Oscar die Roman-Verfilmung "Die Blechtrommel" von Volker Schlöndorff im Jahr 1980, das Emigranten-Drama "Nirgendwo in Afrika" von Caroline Link im Jahr 2003 sowie das Stasi-Drama "Das Leben der Anderen" von Florian Henckel von Donnersmarck im Jahr 2007.

Bei der diesjährigen Oscar-Gala traten unter anderem die Sängerinnen Lady Gaga und Rihanna auf. Lenny Kravitz sang, als an verstorbene Filmschaffende erinnert wurde.

Durch die Preisverleihung führte der Late-Night-Show-Moderator Jimmy Kimmel - und der ging wie erwartet ohne Umschweife auf den großen Aufreger der vergangenen Oscar-Verleihung ein: den Angriff von Schauspielstar Will Smith auf den Komiker Chris Rock. "Wenn irgendjemand in diesem Theater während der Show eine Gewalttat verübt - dann gewinnt er den Oscar für den besten Hauptdarsteller und darf eine 19-minütige Rede halten", witzelte Kimmel.

Smith hatte Rock im vergangenen Jahr mitten auf der Bühne eine harte Ohrfeige verpasst, nachdem der Komiker einen Witz über Smiths unter Haarausfall leidende Ehefrau Jada Pinkett Smith gemacht hatte. Der Hollywood-Star wurde kurz darauf mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller für seine Rolle in dem Tennis-Film "King Richard" ausgezeichnet und durfte trotz seiner Attacke seine Dankesrede halten. Er wurde später für zehn Jahre von allen Oscar-Veranstaltungen verbannt.

L.Hajek--TPP