The Prague Post - Kommission empfiehlt geringere Anhebung von Rundfunkbeitrag: 28 Cent mehr ab 2027

EUR -
AED 4.269899
AFN 72.662339
ALL 95.405511
AMD 428.950368
ANG 2.081712
AOA 1067.330384
ARS 1621.356113
AUD 1.625758
AWG 2.095711
AZN 1.980527
BAM 1.952809
BBD 2.342712
BDT 142.77316
BGN 1.941564
BHD 0.438736
BIF 3463.255005
BMD 1.162669
BND 1.486948
BOB 8.037827
BRL 5.923818
BSD 1.163118
BTN 111.565038
BWP 16.453082
BYN 3.236898
BYR 22788.315786
BZD 2.339357
CAD 1.600001
CDF 2610.191988
CHF 0.914404
CLF 0.026737
CLP 1052.20463
CNY 7.888827
CNH 7.922689
COP 4416.608133
CRC 527.637215
CUC 1.162669
CUP 30.810733
CVE 110.096369
CZK 24.325073
DJF 207.126313
DKK 7.473236
DOP 69.494752
DZD 154.501333
EGP 61.501196
ERN 17.440038
ETB 181.618544
FJD 2.561012
FKP 0.862572
GBP 0.871508
GEL 3.115639
GGP 0.862572
GHS 13.300856
GIP 0.862572
GMD 84.292821
GNF 10199.377903
GTQ 8.873523
GYD 243.351452
HKD 9.103781
HNL 30.934151
HRK 7.533282
HTG 152.299826
HUF 360.805293
IDR 20469.953455
ILS 3.394343
IMP 0.862572
INR 111.557996
IQD 1523.792263
IRR 1528909.962123
ISK 143.577646
JEP 0.862572
JMD 183.788496
JOD 0.82435
JPY 184.449292
KES 150.525696
KGS 101.675279
KHR 4666.932073
KMF 490.646704
KPW 1046.404385
KRW 1742.538579
KWD 0.358789
KYD 0.969332
KZT 546.063004
LAK 25509.366836
LBP 104161.250939
LKR 382.099678
LRD 212.857634
LSL 19.267337
LTL 3.433059
LVL 0.703287
LYD 7.385814
MAD 10.721878
MDL 20.122525
MGA 4841.667441
MKD 61.623296
MMK 2441.186696
MNT 4161.744004
MOP 9.381492
MRU 46.688489
MUR 54.842444
MVR 17.903675
MWK 2016.945397
MXN 20.182309
MYR 4.59372
MZN 74.305846
NAD 19.267089
NGN 1594.089176
NIO 42.805173
NOK 10.825322
NPR 178.503662
NZD 1.989595
OMR 0.447045
PAB 1.163138
PEN 3.987661
PGK 5.067239
PHP 71.634949
PKR 323.968666
PLN 4.244964
PYG 7088.143293
QAR 4.240006
RON 5.210505
RSD 117.405232
RUB 84.637916
RWF 1701.523095
SAR 4.380063
SBD 9.320115
SCR 15.845149
SDG 698.171038
SEK 10.967087
SGD 1.488321
SHP 0.86805
SLE 28.659693
SLL 24380.593665
SOS 664.793191
SRD 43.259365
STD 24064.904456
STN 24.462531
SVC 10.177412
SYP 128.512671
SZL 19.270732
THB 37.944894
TJS 10.852364
TMT 4.069342
TND 3.404286
TOP 2.799428
TRY 52.953804
TTD 7.895586
TWD 36.672333
TZS 3022.939585
UAH 51.358635
UGX 4367.310715
USD 1.162669
UYU 46.588642
UZS 13928.905095
VES 593.134301
VND 30642.146048
VUV 137.102475
WST 3.145716
XAF 654.965075
XAG 0.015168
XAU 0.000255
XCD 3.142171
XCG 2.096325
XDR 0.813791
XOF 654.953826
XPF 119.331742
YER 277.471017
ZAR 19.394775
ZMK 10465.424388
ZMW 21.896838
ZWL 374.378999
  • Goldpreis

    -148.6000

    4536.7

    -3.28%

  • MDAX

    -528.7100

    31365.17

    -1.69%

  • DAX

    -505.6900

    23950.57

    -2.11%

  • SDAX

    -238.7200

    18365.64

    -1.3%

  • TecDAX

    -61.2000

    3795.76

    -1.61%

  • Euro STOXX 50

    -107.2000

    5827.76

    -1.84%

  • EUR/USD

    -0.0040

    1.1631

    -0.34%

Kommission empfiehlt geringere Anhebung von Rundfunkbeitrag: 28 Cent mehr ab 2027

Kommission empfiehlt geringere Anhebung von Rundfunkbeitrag: 28 Cent mehr ab 2027

Der Rundfunkbeitrag in Deutschland soll nach einer Empfehlung der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) ab 2027 um 28 Cent auf 18,64 Euro pro Monat steigen. Die am Freitag in Berlin veröffentlichte Empfehlung für den künftigen Rundfunkbeitrag fällt damit geringer aus als ursprünglich geplant. Aktuell beträgt der Rundfunkbeitrag 18,36 Euro pro Monat.

Textgröße:

Er sollte schon Anfang 2025 erhöht werden. Die KEF hatte 2024 ursprünglich eine Anhebung der Gebühr um 58 Cent auf monatlich 18,94 Euro vorgeschlagen. Dazu kam es aber nicht. Nicht alle Bundesländer stimmten der empfohlenen Erhöhung zu. ARD und ZDF wandten sich darum mit einer Verfassungsbeschwerde an das Bundesverfassungsgericht, das noch nicht darüber entschied. Die letzte Beitragserhöhung war 2021 von Karlsruhe durchgesetzt worden.

Der Rundfunkbeitrag bleibt damit auch 2026 weiterhin bei 18,36 Euro. Die aktuelle Empfehlung der KEF gilt für die Jahre 2027 und 2028. Damit würde der monatliche Rundfunkbeitrag "um 30 Cent" niedriger ausfallen als ursprünglich vorgesehen, erklärte der Kommissionsvorsitzende Martin Detzel.

Das Votum für eine nun abgemilderte Anhebung des Rundfunkbeitrags begründete die KEF mit Mehreinnahmen etwa durch höhere Finanzerträge und einer höheren Zahl von Haushalten, die Rundfunkbeiträge zahlen müssen. Zudem hätten die Rundfunkanstalten mehr Eigenmittel aufgrund verschobener Investitionen zur Verfügung und damit weniger ausgegeben - auch wegen der zuletzt unklaren Situation beim Rundfunkbeitrag.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1975 erarbeitet die KEF Vorschläge, die Grundlage für die Entscheidung der Landesregierungen und Landesparlamente über die konkrete Höhe des Rundfunkbeitrags sind. Dafür überprüft die Kommission regelmäßig den Finanzbedarf der Sender und gibt eine Empfehlung für die Ministerpräsidentenkonferenz ab. Abschließend müssen die Landtage noch grünes Licht geben.

Eine Abweichung von der Empfehlung ist von Verfassungs wegen nur in engen Ausnahmefällen und bislang nur einvernehmlich durch alle Länder möglich. Ende 2024 einigten sich die Bundesländer darauf, dass ab 2027 an die Stelle der Zustimmung aller Länder ein Widerspruchsverfahren treten soll.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk - ARD, ZDF und Deutschlandradio - steht unter einem erhöhten öffentlichen Reformdruck, mit dem auch die Kosten gesenkt werden sollen. Im Dezember trat eine grundlegende Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Kraft, welche die Länder zuvor ausgehandelt hatten. Unter anderem soll die Zahl der Hörfunkstationen von 70 auf 53 gesenkt werden. Außerdem sollen Spartenfernsehsender zusammengeführt und Inhalte verstärkt werden.

Die neuen Regelungen des Rundfunkstaatsvertrags haben Detzel zufolge noch keinen nennenswerten Einfluss auf die aktuellen Empfehlungen. Auch wenn die Rundfunkanstalten bereits erste Weichenstellungen unternommen hätten, werde die Reform "eine wesentliche finanzbedarfsrelevante Wirkung erst in den Jahren ab 2029 entfalten können".

"Die deutliche Absenkung der Beitragsempfehlung auf nunmehr 18,64 Euro ab 2027 bestätigt, dass die Länder mit der Verschiebung richtig gehandelt haben", erklärte der Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD). Die aktuelle Empfehlung werde nun im Kreis der Länder "eingehend" erörtert.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi forderte die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder auf, "wenigstens den ab 2027 empfohlenen Rundfunkbeitrag in Höhe von 18,64 Euro per Staatsvertrag festzuschreiben". "Programmqualität lässt sich nicht dauerhaft mit der Sparflamme abliefern", erklärte Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz-Dethlefsen. Die Beschäftigten in den Medienhäusern verdienten Verlässlichkeit und Planbarkeit von der Rundfunkpolitik.

Der Hauptgeschäftsführer des Digitalverbands Bitkom, Bernhard Rohleder, forderte, der Rundfunkbeitrag sollte "nicht weiter steigen, sondern tendenziell sinken". Geringere Belastungen für Beitragszahlerinnen und Beitragszahler wären das richtige Signal. "Die Anstalten müssen und können deutlich effizienter werden", erklärte Rohleder.

W.Urban--TPP