The Prague Post - Teheran: Auslösung des Mechanismus für Sanktionen könnte Irans Zusammenarbeit mit IAEA beenden

EUR -
AED 4.205548
AFN 73.28972
ALL 94.107975
AMD 420.050267
ANG 2.050275
AOA 1050.676593
ARS 1705.145684
AUD 1.6492
AWG 2.064128
AZN 1.938485
BAM 1.956043
BBD 2.298455
BDT 140.707453
BGN 1.936307
BHD 0.430229
BIF 3405.807572
BMD 1.145147
BND 1.476377
BOB 7.902946
BRL 5.961979
BSD 1.141097
BTN 108.922706
BWP 15.475379
BYN 3.310624
BYR 22444.881975
BZD 2.295105
CAD 1.622044
CDF 2572.000268
CHF 0.918362
CLF 0.026898
CLP 1058.642311
CNY 7.774516
CNH 7.767097
COP 3858.859236
CRC 519.36442
CUC 1.145147
CUP 30.346397
CVE 110.278197
CZK 24.192039
DJF 203.20722
DKK 7.474632
DOP 67.858417
DZD 152.676273
EGP 56.264847
ERN 17.177206
ETB 184.192346
FJD 2.588548
FKP 0.857033
GBP 0.856622
GEL 3.017443
GGP 0.857033
GHS 12.981554
GIP 0.857033
GMD 83.020965
GNF 10007.673264
GTQ 8.705966
GYD 238.708566
HKD 8.981102
HNL 30.542055
HRK 7.534607
HTG 149.260693
HUF 353.871042
IDR 20559.969948
ILS 3.422787
IMP 0.857033
INR 109.162802
IQD 1494.99196
IRR 1575665.068718
ISK 143.956789
JEP 0.857033
JMD 179.233014
JOD 0.811916
JPY 184.444825
KES 147.849763
KGS 100.142561
KHR 4581.328211
KMF 493.558382
KPW 1030.632736
KRW 1759.140787
KWD 0.34959
KYD 0.951022
KZT 541.869577
LAK 25597.286751
LBP 102189.898112
LKR 383.039183
LRD 207.118456
LSL 18.681065
LTL 3.381321
LVL 0.692688
LYD 7.329621
MAD 10.69438
MDL 20.209977
MGA 4847.431936
MKD 61.642957
MMK 2403.672193
MNT 4101.351695
MOP 9.219684
MRU 45.553065
MUR 53.879066
MVR 17.704294
MWK 1978.87633
MXN 19.957566
MYR 4.65857
MZN 73.186326
NAD 18.681799
NGN 1567.752033
NIO 41.992825
NOK 11.233761
NPR 174.260549
NZD 2.002198
OMR 0.4403
PAB 1.141137
PEN 3.900684
PGK 5.014337
PHP 70.377875
PKR 317.32089
PLN 4.285083
PYG 6934.587636
QAR 4.159898
RON 5.232633
RSD 117.359295
RUB 88.749671
RWF 1673.014819
SAR 4.296698
SBD 9.228214
SCR 16.003561
SDG 687.667512
SEK 11.047732
SGD 1.477929
SHP 0.854968
SLE 27.884161
SLL 24013.165042
SOS 652.183742
SRD 43.111379
STD 23702.231676
STN 24.501648
SVC 9.985282
SYP 126.575504
SZL 18.680072
THB 37.982224
TJS 10.555955
TMT 4.019466
TND 3.376104
TOP 2.75724
TRY 53.596084
TTD 7.741994
TWD 36.581674
TZS 3008.877269
UAH 51.148758
UGX 4182.500519
USD 1.145147
UYU 45.805081
UZS 13594.686231
VES 731.638188
VND 30120.230007
VUV 137.668357
WST 3.181856
XAF 656.01259
XAG 0.018366
XAU 0.000275
XCD 3.094817
XCG 2.056664
XDR 0.815873
XOF 656.01259
XPF 119.331742
YER 271.457077
ZAR 18.556312
ZMK 10307.704435
ZMW 20.797307
ZWL 368.73688
  • Euro STOXX 50

    23.8100

    6384.28

    +0.37%

  • SDAX

    122.7400

    18351.91

    +0.67%

  • TecDAX

    10.9700

    3898.71

    +0.28%

  • MDAX

    295.4700

    32840.33

    +0.9%

  • DAX

    135.3800

    25716.26

    +0.53%

  • EUR/USD

    0.0021

    1.1457

    +0.18%

  • Goldpreis

    70.8000

    4196.5

    +1.69%

Teheran: Auslösung des Mechanismus für Sanktionen könnte Irans Zusammenarbeit mit IAEA beenden
Teheran: Auslösung des Mechanismus für Sanktionen könnte Irans Zusammenarbeit mit IAEA beenden / Foto: Joe Klamar - AFP

Teheran: Auslösung des Mechanismus für Sanktionen könnte Irans Zusammenarbeit mit IAEA beenden

Teheran hat Deutschland, Frankreich und Großbritannien erneut davor gewarnt, den sogenannten Snapback-Mechanismus zur Wiedereinführung der Sanktionen gegen den Iran zu aktivieren und erklärt, dass ein solcher Schritt Auswirkungen auf die Zusammenarbeit des Iran mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) haben würde. "Wenn diese Maßnahme ergriffen wird, wird auch der Weg der Zusammenarbeit, den wir jetzt mit der IAEA eingeschlagen haben, komplett beeinträchtigt und wahrscheinlich unterbrochen werden", sagte der stellvertretende Außenminister Kasem Gharibabadi am Mittwoch im Staatsfernsehen.

Textgröße:

IAEA-Chef Rafael Grossi erklärte am Mittwoch, dass die Inspekteure der UN-Organisation ihre Arbeit im Iran wieder aufgenommen hätten. Laut Teheran handelt es sich jedoch nicht um eine vollständige Wiederaufnahme der Zusammenarbeit, die nach den Angriffen Israels und der USA auf iranische Atomanlagen unterbrochen worden war.

Deutschland, Frankreich und Großbritannien, die sogenannten E3-Staaten, hatten am Dienstag die Gespräche mit dem Iran über dessen Atomprogramm wieder aufgenommen. Die iranische Führung will in den Verhandlungen einen Kompromiss erzielen, um drohende Sanktionen abzuwenden. Die europäischen Staaten hatten gewarnt, sie könnten den Snapback-Mechanismus zur Wiedereinrichtung der früheren UN-Sanktionen gegen Teheran auslösen. Der Westen wirft dem Iran vor, Atomwaffen anzustreben - Teheran bestreitet dies.

Ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin sagte am Mittwoch, die Gespräche seien "ohne abschließendes Ergebnis zu Ende gegangen". Der Iran habe die Wahl, nun weiter zu verhandeln. Sollte es zu keinem Ergebnis kommen, bleibe die Wiedereinrichtung der Sanktionen eine Möglichkeit, betonte der Sprecher.

In der vergangenen Woche hatte bereits Irans Außenminister Abbas Araghtschi gewarnt, die europäischen Staaten hätten nicht das Recht, den im Atomabkommen von 2015 vorgesehenen Mechanismus zur Wiedereinführung von Sanktionen auszulösen oder die Frist für dessen mögliche Aktivierung zu verlängern.

Der Iran erklärte, er arbeite mit seinen Verbündeten China und Russland zusammen, um eine Wiedereinführung von Sanktionen zu verhindern. Am Dienstag hatte Russland einen Entwurf für eine Resolution des UN-Sicherheitsrats verbreitet, welche die Frist für die Auslösung des Snapback-Mechanismus um sechs Monate verlängert, wie aus einem der Nachrichtenagentur AFP vorliegenden Text hervorgeht. Der russische Vorschlag enthält demnach keine Vorbedingungen für die Fristverlängerung.

Das Atomabkommen mit dem Iran von 2015 und damit auch der darin festgelegte Snapback-Mechanismus laufen im Oktober aus, weshalb die europäischen Länder eine Einigung bis Ende August anstreben.

Deutschland, Frankreich und Großbritannien sowie die USA, Russland und China hatten im Jahr 2015 das Atomabkommen mit dem Iran geschlossen, um das Land am Bau einer Atombombe zu hindern. Die USA stiegen allerdings 2018 während der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump einseitig aus dem Abkommen aus und verhängten danach erneut Sanktionen gegen den Iran.

Daraufhin zog sich Teheran seinerseits schrittweise von seinen in dem Abkommen festgehaltenen Verpflichtungen zurück und fuhr die Anreicherung von Uran hoch. Nach Einschätzung der IAEA hat der Iran mittlerweile eine um ein Vielfaches größere Menge an angereichertem Uran angehäuft als im Atomabkommen vereinbart.

Im Juli griff Israel den Iran mit dem erklärten Ziel an, Teheran am Bau einer Atombombe zu hindern. Der Iran beteuert, Urananreicherung zu zivilen Zwecken zu betreiben.

Die USA griffen an der Seite Israels in den Krieg ein und bombardierten die iranischen Atomanlagen Fordo, Natans und Isfahan. Nach zwölf Tagen Krieg trat am 24. Juni eine Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran in Kraft. Die Führung in Teheran betonte jedoch, dass der Krieg jederzeit wieder aufflammen könnte.

J.Simacek--TPP