The Prague Post - Mindestens sechs Tote bei Attentat in Jerusalem - Israel weitet Gaza-Offensive aus

EUR -
AED 4.200026
AFN 73.183571
ALL 94.287773
AMD 421.026666
ANG 2.047321
AOA 1048.586954
ARS 1702.648013
AUD 1.652202
AWG 2.061154
AZN 1.941914
BAM 1.95972
BBD 2.302796
BDT 140.970124
BGN 1.933517
BHD 0.431056
BIF 3413.339331
BMD 1.143497
BND 1.479152
BOB 7.917768
BRL 5.979232
BSD 1.143282
BTN 109.128898
BWP 15.504878
BYN 3.316906
BYR 22412.54636
BZD 2.299489
CAD 1.621273
CDF 2568.29477
CHF 0.918569
CLF 0.026898
CLP 1058.308216
CNY 7.763317
CNH 7.761944
COP 3853.402818
CRC 520.338524
CUC 1.143497
CUP 30.302677
CVE 110.747577
CZK 24.190338
DJF 203.221838
DKK 7.474675
DOP 67.578109
DZD 152.459298
EGP 56.130051
ERN 17.152459
ETB 184.537004
FJD 2.591908
FKP 0.861199
GBP 0.856613
GEL 3.018706
GGP 0.861199
GHS 13.041559
GIP 0.861199
GMD 82.899296
GNF 10034.188838
GTQ 8.722332
GYD 239.157325
HKD 8.968009
HNL 30.600941
HRK 7.537017
HTG 149.547823
HUF 354.258308
IDR 20564.654783
ILS 3.423231
IMP 0.861199
INR 109.156705
IQD 1497.782819
IRR 1573395.059545
ISK 143.886243
JEP 0.861199
JMD 179.569181
JOD 0.810742
JPY 184.136273
KES 147.849167
KGS 99.999062
KHR 4585.42379
KMF 492.847711
KPW 1029.147937
KRW 1759.087781
KWD 0.354313
KYD 0.952797
KZT 542.881142
LAK 25236.984322
LBP 102400.180395
LKR 383.75088
LRD 207.830933
LSL 18.627533
LTL 3.37645
LVL 0.69169
LYD 7.335571
MAD 10.727715
MDL 20.248324
MGA 4856.672013
MKD 61.664242
MMK 2400.494521
MNT 4098.511119
MOP 9.236895
MRU 45.808199
MUR 54.052987
MVR 17.678815
MWK 1986.254835
MXN 19.991757
MYR 4.665809
MZN 73.080833
NAD 18.627087
NGN 1567.166433
NIO 42.073605
NOK 11.257788
NPR 174.609497
NZD 2.006963
OMR 0.439668
PAB 1.143277
PEN 3.907966
PGK 5.022993
PHP 70.217023
PKR 317.924363
PLN 4.287998
PYG 6947.897428
QAR 4.167736
RON 5.233101
RSD 117.376518
RUB 88.618763
RWF 1676.138012
SAR 4.307784
SBD 9.204129
SCR 15.435748
SDG 686.666083
SEK 11.05337
SGD 1.476993
SHP 0.853736
SLE 27.872744
SLL 23978.570052
SOS 653.401242
SRD 43.049218
STD 23668.084638
STN 24.548996
SVC 10.00401
SYP 126.393151
SZL 18.715189
THB 37.975691
TJS 10.575708
TMT 4.00224
TND 3.382466
TOP 2.753267
TRY 53.392861
TTD 7.756481
TWD 36.464871
TZS 3001.683759
UAH 51.23593
UGX 4190.363389
USD 1.143497
UYU 45.891191
UZS 13620.064667
VES 723.34514
VND 30062.543051
VUV 137.216382
WST 3.167081
XAF 657.268818
XAG 0.018827
XAU 0.000277
XCD 3.090358
XCG 2.060485
XDR 0.817621
XOF 657.271698
XPF 119.331742
YER 272.842831
ZAR 18.604246
ZMK 10292.849052
ZMW 20.836496
ZWL 368.205652
  • Euro STOXX 50

    77.9700

    6360.47

    +1.23%

  • TecDAX

    -1.4300

    3887.74

    -0.04%

  • DAX

    540.6000

    25580.88

    +2.11%

  • Goldpreis

    50.6000

    4133

    +1.22%

  • SDAX

    33.5800

    18229.17

    +0.18%

  • MDAX

    488.2200

    32544.86

    +1.5%

  • EUR/USD

    0.0054

    1.1438

    +0.47%

Mindestens sechs Tote bei Attentat in Jerusalem - Israel weitet Gaza-Offensive aus
Mindestens sechs Tote bei Attentat in Jerusalem - Israel weitet Gaza-Offensive aus / Foto: Menahem KAHANA - AFP

Mindestens sechs Tote bei Attentat in Jerusalem - Israel weitet Gaza-Offensive aus

Bei einem der tödlichsten gegen Israel gerichteten Attentate seit Beginn des Gaza-Kriegs sind am Montag in an einer Bushaltestelle in Ostjerusalem mindestens sechs Menschen getötet worden. Israels Außenminister Gideon Saar sprach von einer Tat zweier palästinensischer "Terroristen". Am Abend kündigte Regierungschef Benjamin Netanjahu eine Ausweitung des Militäreinsatzes in der Stadt Gaza an und rief die dort verbliebenen Bewohner auf, diese umgehend zu verlassen.

Textgröße:

Den Anschlag verübten die beiden Täter am Eingang des Viertels Ramot. Nach Angaben des Rettungsdiensts Magen David Adom wurden insgesamt acht weitere Menschen bei dem Angriff verletzt, fünf davon schwer. Magen David Adom zitierte einen Rettungssanitäter mit den Worten, er habe am Tatort eine "sehr schwierige Lage" vorgefunden, mehrere Verletzte hätten auf der Straße und auf dem Bürgersteig gelegen.

Ein Mitglied der Sicherheitsbehörden und ein bewaffneter Zivilist hätten noch vor Ort das Feuer der Attentäter erwidert und die Angreifer "neutralisiert", erklärte die Polizei. Der Tod der Attentäter sei offiziell bestätigt worden.

Regierungschef Netanjahu besuchte den Tatort nach einer Sitzung mit den israelischen Geheimdienstchefs. Israel befinde sich "an mehreren Fronten im Krieg gegen den Terrorismus", sagte er und fügte an: "Diese Mörder stärken unsere Entschlossenheit, den Terrorismus zu bekämpfen."

Staatspräsident Isaac Herzog schrieb im Onlinedienst X von einem "fürchterlichen Angriff", der daran erinnere, dass Israel gegen das "absolut Böse" kämpfe. Das Attentat verurteilten unter anderem UN-Generalsekretär António Guterres, Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU), Frankreich und Vertreter der EU.

Die israelische Armee war nach eigenen Angaben am Montagabend nahe dem Tatort im Einsatz, um nach "Verdächtigen" zu fahnden. Dabei würden palästinensische Dörfer nahe Ramallah im besetzten Westjordanland eingekreist.

Die im Gazastreifen regierende islamistische Palästinenserorganisation Hamas rechtfertigte den Anschlag in einer Erklärung als "natürliche Reaktion auf die Verbrechen" Israels und den "Völkermord", den es an "unserem Volk" verübe.

Von "Völkermord" im Gazastreifen hatte am Montagmorgen auch der spanische Regierungschef Pedro Sánchez gesprochen - und mehrere politische Maßnahmen gegen Israel bekanntgegeben. Israels Außenminister Saar nahm dies zum Anlass, um Sánchez vor dem Hintergrund des Anschlags in Ostjerusalem verbal anzugreifen. Unter den Getöteten sei ein jüngst aus Spanien eingewanderter Mann, der spanische Regierungschef habe dagegen "seit Langem beschlossen, sich auf die Seite der Hamas und gegen Israel zu stellen".

Saar warf Sánchez vor, eine "anti-israelische und antisemitische Kampagne" zu fahren und kündigte ein Einreiseverbot für Spaniens Vize-Regierungschefin und Arbeitsministerin Yolanda Díaz an. Daraufhin rief Spanien seine Botschafterin in Israel ins Land zurück und sprach von "verleumderischen Anschuldigen" und "inakzeptablen Maßnahmen" der israelischen Regierung.

Unterdessen ging die israelische Armee weiter militärisch im Gazastreifen und insbesondere in der Stadt Gaza vor. Nach jüngsten Angaben des Hamas-Zivilschutzes im Gazastreifen wurden am Montag mindestens 39 Menschen bei israelischen Angriffen in dem Palästinensergebiet getötet, 25 davon in Gaza.

Die israelische Armee meldete ihrerseits den Tod von vier Soldaten im Kampfeinsatz im Norden des Gazastreifens. Von drei der Getöteten nannten die Streitkräfte die Namen.

Regierungschef Netanjahu wiederholte in einer Videobotschaft den israelischen Aufruf an die in Gaza verbliebenen Einwohner, die Stadt umgehend zu verlassen. Die Armee habe in den vergangenen zwei Tagen 50 "Terror-Türme" zerstört, dies sei "nur der Anfang des intensivierten Bodeneinsatzes in Gaza". Die israelischen Truppen seien gerade dabei, sich für die Einnahme der Stadt "zu versammeln und zu organisieren".

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump die Hamas zu einer Einigung auf ein Abkommen zur Freilassung der von ihr seit fast zwei Jahren im Gazastreifen festgehaltenen israelischen Geiseln aufgefordert. "Dies ist meine letzte Warnung", erklärte Trump am Sonntag (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social. Israel habe den Bedingungen für ein Abkommen bereits zugestimmt, nun sei es an der Hamas ebenfalls zuzustimmen. Er habe bereits vor den Konsequenzen gewarnt, sollte sie dies nicht tun.

Auch Israels Verteidigungsminister Israel Katz schrieb im Onlinedienst X von einer "letzten Warnung" an die Hamas und fügte an: "Lasst die Geiseln frei und legt eure Waffen nieder - oder Gaza wird zerstört und ihr werdet vernichtet."

Die Hamas betonte nach Trumps Äußerungen ihre Bereitschaft zu sofortigen Verhandlungen über eine Waffenruhe. Die Organisation begrüße "jede Initiative, die Bemühungen um ein Ende der Aggression gegen unser Volk unterstützt". Sie sei bereit, "über die Freilassung aller Gefangenen zu sprechen".

Bei ihrem Großangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 hatten Kämpfer der Hamas und anderer islamistischer Gruppen 251 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. 47 der Verschleppten befinden sich noch immer in dem Palästinensergebiet. Dem israelischen Militär zufolge sind mindestens 25 der Geiseln tot. Israel fordert die Rückgabe der Leichen.

Als Reaktion auf den Hamas-Überfall geht Israel massiv militärisch im Gazastreifen vor. Dabei wurden nach Angaben der Hamas-Behörden, die nicht unabhängig überprüft werden können, bislang mehr als 64.500 Menschen getötet.

L.Hajek--TPP