The Prague Post - Zeichen der Unterstützung: Rubio betet mit Netanjahu an der Klagemauer

EUR -
AED 4.186331
AFN 72.386569
ALL 93.992206
AMD 419.518881
ANG 2.040903
AOA 1045.299549
ARS 1697.906586
AUD 1.654709
AWG 2.051843
AZN 1.939651
BAM 1.953577
BBD 2.295577
BDT 140.528221
BGN 1.927456
BHD 0.429707
BIF 3401.484137
BMD 1.139913
BND 1.474515
BOB 7.892948
BRL 5.930631
BSD 1.139698
BTN 108.786808
BWP 15.456274
BYN 3.306508
BYR 22342.28907
BZD 2.292281
CAD 1.620181
CDF 2593.301706
CHF 0.91979
CLF 0.026773
CLP 1053.712282
CNY 7.74508
CNH 7.746938
COP 3862.742399
CRC 518.707403
CUC 1.139913
CUP 30.207687
CVE 110.139654
CZK 24.215337
DJF 202.958131
DKK 7.474544
DOP 67.772276
DZD 151.956709
EGP 55.97017
ERN 17.098691
ETB 183.95853
FJD 2.583783
FKP 0.858499
GBP 0.856753
GEL 3.009552
GGP 0.858499
GHS 12.965131
GIP 0.858499
GMD 83.770858
GNF 9995.492971
GTQ 8.69499
GYD 238.407631
HKD 8.941481
HNL 30.505016
HRK 7.531411
HTG 149.079031
HUF 356.008411
IDR 20542.366905
ILS 3.421568
IMP 0.858499
INR 108.779019
IQD 1493.087674
IRR 1568519.886045
ISK 143.799612
JEP 0.858499
JMD 179.00628
JOD 0.808195
JPY 184.196236
KES 147.4476
KGS 99.684993
KHR 4575.772412
KMF 493.582359
KPW 1025.921836
KRW 1765.114959
KWD 0.352552
KYD 0.949811
KZT 541.179356
LAK 25564.681516
LBP 102062.8507
LKR 382.547925
LRD 206.862762
LSL 18.657921
LTL 3.365865
LVL 0.689522
LYD 7.320669
MAD 10.678699
MDL 20.184851
MGA 4841.447656
MKD 61.616498
MMK 2392.969618
MNT 4085.663391
MOP 9.20794
MRU 45.497622
MUR 53.883374
MVR 17.611345
MWK 1976.442015
MXN 20.015953
MYR 4.651186
MZN 72.841193
NAD 18.658002
NGN 1563.618165
NIO 41.941716
NOK 11.288218
NPR 174.062143
NZD 2.01031
OMR 0.438297
PAB 1.139693
PEN 3.895715
PGK 5.007247
PHP 70.192367
PKR 316.927756
PLN 4.290238
PYG 6926.117643
QAR 4.154672
RON 5.231974
RSD 117.329249
RUB 88.812024
RWF 1670.883771
SAR 4.29428
SBD 9.175276
SCR 15.723727
SDG 684.521437
SEK 11.078959
SGD 1.475634
SHP 0.85106
SLE 27.785356
SLL 23903.4037
SOS 651.353005
SRD 42.751855
STD 23593.891574
STN 24.472042
SVC 9.97265
SYP 125.996943
SZL 18.656522
THB 37.978493
TJS 10.542556
TMT 3.989694
TND 3.371863
TOP 2.744637
TRY 53.227991
TTD 7.732166
TWD 36.405161
TZS 2992.285662
UAH 51.07532
UGX 4177.22773
USD 1.139913
UYU 45.747335
UZS 13577.369436
VES 721.077648
VND 29968.305084
VUV 136.786246
WST 3.157154
XAF 655.208458
XAG 0.019043
XAU 0.00028
XCD 3.080671
XCG 2.054026
XDR 0.815058
XOF 655.211328
XPF 119.331742
YER 271.980987
ZAR 18.671941
ZMK 10260.581555
ZMW 20.771179
ZWL 367.051427
  • Euro STOXX 50

    83.8800

    6366.38

    +1.32%

  • Goldpreis

    53.5000

    4135.9

    +1.29%

  • TecDAX

    23.6200

    3912.79

    +0.6%

  • DAX

    449.8900

    25490.17

    +1.76%

  • MDAX

    525.0900

    32581.73

    +1.61%

  • EUR/USD

    0.0063

    1.1447

    +0.55%

  • SDAX

    61.2800

    18256.87

    +0.34%

Zeichen der Unterstützung: Rubio betet mit Netanjahu an der Klagemauer
Zeichen der Unterstützung: Rubio betet mit Netanjahu an der Klagemauer / Foto: Nathan Howard - POOL/AFP

Zeichen der Unterstützung: Rubio betet mit Netanjahu an der Klagemauer

Fünf Tage nach den Luftangriffen auf Hamas-Vertreter in Katar ist US-Außenminister Marco Rubio nach Israel gereist und hat dem Land die Unterstützung Washingtons zugesichert. US-Präsident Donald Trump sei zwar "nicht glücklich" über den israelischen Angriff in Katar gewesen, sagte Rubio. Dies werde aber "nichts an unserer Beziehung ändern". Die Auswirkungen des Angriffs müssten diskutiert werden, sagte Rubio. Zudem dürfte die angekündigte Anerkennung eines palästinensischen Staates durch mehrere westliche Länder Thema seines Besuches sein.

Textgröße:

Rubio landete am Sonntagmorgen auf dem Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv. Später betete er laut dem Bericht eines AFP-Korrespondenten an der Klagemauer in Jerusalem zusammen mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu, der Rubio einen "außerordentlichen Freund" Israels nannte. Der Besuch des US-Außenministers zeige "die Stärke der israelisch-amerikanischen Allianz", erklärte Netanjahu. "Die ist so stark und beständig wie die Klagemauer, die wir gerade berührt haben."

Ein offizielles Gespräch der beiden Politiker ist für Montag geplant. Dabei sollten die Auswirkungen des israelischen Angriffs in Katar auf die Waffenstillstandsverhandlungen zwischen Israel und der islamistischen Hamas besprochen werden, erklärte Rubio. Der Angriff am Dienstag hatte laut Israel Führungsmitgliedern der radikalislamischen Palästinenserorganisation gegolten. Es war das erste Mal, dass Israel ein Ziel in Katar angriff, das neben den USA und Ägypten als Vermittler im Gaza-Krieg auftritt.

Katar und andere Länder der Region reagierten empört und warfen Israel eine Verletzung der Souveränität des Golfstaates vor. Am Montag wollen sich Staats- und Regierungschefs arabischer und muslimischer Staaten in Doha treffen, um dem angegriffenen Land seine Solidarität zu zeigen.

Auch aus dem Westen gab es scharfe Kritik an dem Angriff. US-Präsident Trump zeigte sich "äußerst betrübt über den Ort des Angriffs" und versicherte, vorher nicht informiert worden zu sein.

Ungeachtet der Kritik verteidigte Netanjahu das Vorgehen: Die in Katar lebenden "Hamas-Terroristenchefs" kümmerten sich nicht um die Menschen im Gazastreifen und "haben alle Versuche einer Waffenruhe blockiert, um den Krieg endlos in die Länge zu ziehen", erklärte er am Samstag. "Sie loszuwerden, würde das Haupthindernis für die Freilassung all unserer Geiseln und die Beendigung des Krieges beseitigen."

Das Forum der Geisel-Familien kritisierte das Vorgehen der israelischen Regierung dagegen scharf. Der Angriff in Katar habe "zweifelsfrei bewiesen, dass es ein Hindernis für die Rückkehr der Geiseln und die Beendigung des Krieges gibt: Ministerpräsident Netanjahu", erklärte die Initiative. "Jedes Mal, wenn sich eine Einigung abzeichnet, wird sie von Netanjahu sabotiert."

Israel hatte in den vergangenen Tagen seine Offensive zur Einnahme der Stadt Gaza ausgeweitet, die sie als eine der letzten Hamas-Hochburgen bezeichnet. Nach Armeeangaben flohen seitdem mehr als 250.000 Palästinenser in andere Teile des Gazastreifens. Der Hamas-Zivilschutz erklärte hingegen, nur rund 68.000 Einwohnern sei die Flucht aus der Stadt gelungen.

AFP-Bilder zeigten am Wochenende eine Kolonne von Fahrzeugen und Menschen zu Fuß, die Richtung Süden durch eine trostlose Landschaft mit zerstörten Gebäuden flohen. Unter ihnen befanden sich ein Amputierter auf Krücken und ein Paar mit einem Neugeborenen. "Wir leben in ständiger Angst inmitten von unerbittlichem Beschuss und heftigen Explosionen", sagte die 20-jährige Sara Abu Ramadan, eine Bewohnerin von Gaza-Stadt. "Wir sterben hier, ohne Zufluchtsort… und die Welt schaut nur zu."

International wird die Ausweitung der israelischen Offensive scharf kritisiert. Die UNO, die in Teilen des Gazastreifens eine Hungersnot festgestellt hat, befürchtet eine Verschlimmerung der katastrophalen humanitären Lage. Einige Staaten wollen nun den Druck auf Israel erhöhen, indem sie während der am Dienstag beginnenden Generaldebatte der UN-Vollversammlung einen Palästinenserstaat anerkennen. Unter anderem Frankreich, Großbritannien, Belgien und Kanada haben einen solchen Schritt angekündigt beziehungsweise in Aussicht gestellt. Am 22. September soll zu den Palästinensergebieten in New York ein Gipfel abgehalten werden.

Weltweit haben mehr als 140 Länder einen Palästinenserstaat anerkannt, darunter mehrere EU-Mitglieder wie Spanien und Irland. Die Bundesregierung erklärte im Juli, dieser Schritt komme für sie "kurzfristig" nicht in Frage.

Die Hamas und ihre islamistischen Verbündeten hatten mit ihrem Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 den Gaza-Krieg ausgelöst. Bei dem Großangriff wurden nach israelischen Angaben mehr als 1200 Menschen getötet. 251 Menschen wurden als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Noch immer werden 47 Menschen von der Hamas festgehalten, 25 von ihnen sind nach israelischen Angaben bereits tot.

Als Reaktion auf den Hamas-Überfall geht Israel massiv militärisch im Gazastreifen vor. Dabei wurden nach Angaben der Hamas-Behörden bislang mehr als 64.800 Menschen getötet. Die Zahlen sind von unabhängiger Seite nicht nachprüfbar, die UNO hält sie aber für glaubwürdig.

C.Zeman--TPP