The Prague Post - Trump-Verbündete sollen Tiktok übernehmen

EUR -
AED 4.294468
AFN 75.419858
ALL 95.448692
AMD 439.113824
ANG 2.093525
AOA 1072.301838
ARS 1602.905228
AUD 1.66008
AWG 2.104846
AZN 1.997743
BAM 1.949645
BBD 2.351676
BDT 143.447172
BGN 1.95679
BHD 0.441005
BIF 3470.644018
BMD 1.169359
BND 1.487803
BOB 8.06853
BRL 5.85182
BSD 1.167614
BTN 108.317069
BWP 15.675516
BYN 3.351221
BYR 22919.428919
BZD 2.348287
CAD 1.620532
CDF 2689.524338
CHF 0.925775
CLF 0.02659
CLP 1046.505611
CNY 7.984435
CNH 7.986965
COP 4263.224263
CRC 540.394107
CUC 1.169359
CUP 30.988003
CVE 109.918015
CZK 24.368285
DJF 207.923635
DKK 7.47271
DOP 70.308055
DZD 154.510526
EGP 62.137192
ERN 17.540379
ETB 183.214935
FJD 2.590014
FKP 0.868756
GBP 0.87188
GEL 3.145736
GGP 0.868756
GHS 12.849437
GIP 0.868756
GMD 85.889311
GNF 10244.660092
GTQ 8.931804
GYD 244.278871
HKD 9.158837
HNL 31.010109
HRK 7.538268
HTG 153.096711
HUF 367.189122
IDR 20020.881244
ILS 3.577284
IMP 0.868756
INR 109.185935
IQD 1529.571514
IRR 1539022.111217
ISK 143.211203
JEP 0.868756
JMD 184.60724
JOD 0.829109
JPY 186.631961
KES 151.139344
KGS 102.260563
KHR 4674.244543
KMF 491.130996
KPW 1052.420626
KRW 1739.672358
KWD 0.361285
KYD 0.973028
KZT 551.768202
LAK 25748.71754
LBP 104563.717691
LKR 368.486777
LRD 214.841797
LSL 19.156827
LTL 3.452812
LVL 0.707333
LYD 7.422569
MAD 10.852641
MDL 20.117494
MGA 4845.703289
MKD 61.673671
MMK 2456.545701
MNT 4179.294895
MOP 9.419266
MRU 46.669675
MUR 54.399067
MVR 18.077958
MWK 2024.608801
MXN 20.33041
MYR 4.647617
MZN 74.791823
NAD 19.156827
NGN 1588.971104
NIO 42.964372
NOK 11.133639
NPR 173.306912
NZD 2.006772
OMR 0.449619
PAB 1.167614
PEN 3.94066
PGK 5.054046
PHP 70.570424
PKR 325.673328
PLN 4.25212
PYG 7551.162809
QAR 4.256762
RON 5.091271
RSD 117.383721
RUB 90.122146
RWF 1705.117358
SAR 4.383064
SBD 9.422865
SCR 17.423728
SDG 702.7848
SEK 10.90269
SGD 1.492131
SHP 0.873044
SLE 28.795442
SLL 24520.889282
SOS 667.293516
SRD 43.791284
STD 24203.362473
STN 24.422903
SVC 10.216748
SYP 129.24983
SZL 19.161512
THB 37.712938
TJS 11.098066
TMT 4.098602
TND 3.41183
TOP 2.815534
TRY 52.29201
TTD 7.923986
TWD 37.182081
TZS 3035.133447
UAH 50.72936
UGX 4320.361666
USD 1.169359
UYU 47.111281
UZS 14198.179788
VES 556.425033
VND 30802.075365
VUV 137.892523
WST 3.197599
XAF 653.892819
XAG 0.015699
XAU 0.000247
XCD 3.16025
XCG 2.104357
XDR 0.813233
XOF 653.892819
XPF 119.331742
YER 277.313525
ZAR 19.33704
ZMK 10525.633422
ZMW 22.213876
ZWL 376.532998
  • Euro STOXX 50

    -56.5800

    5869.53

    -0.96%

  • TecDAX

    -44.0800

    3487.53

    -1.26%

  • MDAX

    -363.2700

    30019.01

    -1.21%

  • DAX

    -228.6800

    23575.27

    -0.97%

  • SDAX

    -118.8200

    17138.81

    -0.69%

  • Goldpreis

    -26.6000

    4760.8

    -0.56%

  • EUR/USD

    -0.0029

    1.17

    -0.25%

Trump-Verbündete sollen Tiktok übernehmen

Trump-Verbündete sollen Tiktok übernehmen

Eine Gruppe von mit US-Präsident Donald Trump verbündeten Investoren soll in den USA die Videoplattform Tiktok kontrollieren. Trump unterzeichnete am Donnerstag ein Dekret, das eine US-Version des Videodienstes vorsieht, an welcher der chinesische Bytedance-Konzern nur noch 20 Prozent Anteil hält. Die restlichen Anteile sollen unter anderem der Gründer des Softwarekonzerns Oracle, Larry Ellison, der Tech-Investor Michael Dell und der Medienmogul Rupert Murdoch halten.

Textgröße:

Außerdem sollen nach Angaben des Präsidenten die Investmentfirma Silver Lake Partners und die im Silicon Valley bekannte Risikokapitalfirma Andreessen Horowitz Teil des Joint Ventures sein. Die genannten Investoren sind allesamt Verbündete von Trump, der dennoch versicherte, dass die App keine politische Ausrichtung haben werde.

Wenn er könnte, würde er Tiktok der Kontrolle seiner Maga-Bewegung (Macht Amerika wieder großartig) unterstellen, sagte Trump. Dies werde aber "leider nicht funktionieren". Stattdessen werde "jede Gruppe, jede Philosophie, jede Politik sehr fair behandelt werden".

Tiktok ist insbesondere bei jungen Menschen beliebt und hat in den USA etwa 170 Millionen Nutzer. Ein US-Gesetz aus der Zeit von Trumps Vorgänger Joe Biden verpflichtet das Unternehmen zum Verkauf der Plattform in den USA, wenn es einen Ausschluss von den App-Stores vermeiden will. Washington begründete dies mit nationalen Sicherheitsinteressen, befürchtet wurde chinesische Propaganda auf Tiktok oder ein Ausspähen von US-Nutzern.

In seiner ersten Amtszeit war auch Trump gegen Tiktok vorgegangen. Das Netzwerk spielte dann aber auch im Wahlkampf, der in seiner erneuten Wahl zum Präsidenten mündete, eine wichtige Rolle. Seit seinem Amtsantritt im Januar hat Trump die Bytedance gesetzte Frist zum Verkauf von Tiktok mehrfach verlängert, um mit China über eine einvernehmliche Lösung zu verhandeln.

In der vergangenen Woche erzielten Washington und Peking dann laut Trump eine Einigung, Details wurden zunächst nicht bekannt. Die Frist für den Tiktokverkauf verlängerte der Präsident erneut bis zum 16. Dezember. Mit dem nun unterzeichneten Dekret verlängerte sich die Frist erneut bis zum 23. Januar, um die Übernahme der Mehrheitsanteile durch die US-Investoren zu organisieren.

Das anvisierte Geschäft werde es "Millionen von Amerikanern, die Tiktok täglich nutzen, ermöglichen, es weiterhin zu verwenden und gleichzeitig die nationale Sicherheit schützen", erklärte Trump. Demnach soll die neue US-Version von Tiktok eine eigene Version des Algorithmus erhalten, der als essenziell für den Erfolge der Plattform gilt.

Mittels des Algorithmus werden den Nutzerinnen und Nutzern Inhalte vorgeschlagen, was sie dazu bringt, mehr Zeit mit dem Schauen von Videos zu verbringen. Aus dem Weißen Haus hieß es, dass der Oracle-Konzern als Sicherheitsdienstleister des Joint Ventures eine "kontinuierliche Überwachung" des Algorithmus unternehmen werde.

Auf die Frage, ob die chinesische Seite dem Plan Abkommen zugestimmt habe, sagte Trump, dass Chinas Präsident Xi Jinping in einem Telefongespräch in der vergangenen Woche grünes Licht gegeben habe. Nach dem Telefonat hatte es von offizieller Seite in Peking lediglich geheißen, Xi habe gegenüber Trump betont, dass China marktwirtschaftliche Verhandlungen unterstütze, die im Einklang mit den chinesischen Gesetzen stünden.

Ein Sprecher des Pekinger Außenministeriums bekräftigte diesen Standpunkt nun. "Wir hoffen, dass die USA ein offenes, faires und diskriminierungsfreies Geschäftsumfeld für chinesische Unternehmen schaffen, die in den Vereinigten Staaten investieren", sagte er.

B.Hornik--TPP