The Prague Post - Dobrindt will Rückkehrzentren in Drittstaaten vorantreiben - Treffen am Samstag

EUR -
AED 4.189014
AFN 72.431472
ALL 93.956358
AMD 419.587061
ANG 2.042211
AOA 1046.537188
ARS 1692.722503
AUD 1.654862
AWG 2.056009
AZN 1.954528
BAM 1.955282
BBD 2.295932
BDT 140.442813
BGN 1.928691
BHD 0.429792
BIF 3392.346377
BMD 1.140643
BND 1.475629
BOB 7.89391
BRL 5.885689
BSD 1.139913
BTN 107.845972
BWP 15.448842
BYN 3.341701
BYR 22356.602362
BZD 2.292533
CAD 1.621078
CDF 2583.556657
CHF 0.922952
CLF 0.026723
CLP 1051.752471
CNY 7.749471
CNH 7.754884
COP 3913.785591
CRC 519.769209
CUC 1.140643
CUP 30.227039
CVE 110.235328
CZK 24.267196
DJF 202.988032
DKK 7.474067
DOP 67.952901
DZD 151.914408
EGP 56.154878
ERN 17.109645
ETB 182.454989
FJD 2.561599
FKP 0.860404
GBP 0.861243
GEL 3.011512
GGP 0.860404
GHS 12.903583
GIP 0.860404
GMD 83.832783
GNF 9992.48557
GTQ 8.696659
GYD 238.436866
HKD 8.94669
HNL 30.50179
HRK 7.533488
HTG 149.042496
HUF 356.076847
IDR 20469.750748
ILS 3.400827
IMP 0.860404
INR 108.036686
IQD 1493.330776
IRR 1569524.737008
ISK 143.789575
JEP 0.860404
JMD 179.601657
JOD 0.808731
JPY 185.632826
KES 147.655742
KGS 99.748808
KHR 4587.845551
KMF 492.75784
KPW 1026.579079
KRW 1770.996664
KWD 0.353188
KYD 0.949965
KZT 546.247336
LAK 25566.790719
LBP 102076.32452
LKR 383.015226
LRD 206.884314
LSL 18.655269
LTL 3.368022
LVL 0.689964
LYD 7.323157
MAD 10.712963
MDL 20.142108
MGA 4835.698394
MKD 61.635434
MMK 2394.907224
MNT 4086.905405
MOP 9.207923
MRU 45.550538
MUR 53.792431
MVR 17.634306
MWK 1976.567975
MXN 19.98817
MYR 4.667538
MZN 72.830569
NAD 18.655269
NGN 1574.281378
NIO 41.949444
NOK 11.327554
NPR 172.556579
NZD 2.010321
OMR 0.438575
PAB 1.139893
PEN 3.89592
PGK 5.00674
PHP 70.270407
PKR 316.977838
PLN 4.298964
PYG 6932.225242
QAR 4.166678
RON 5.243761
RSD 117.324291
RUB 89.936956
RWF 1670.850264
SAR 4.279123
SBD 9.199332
SCR 16.874381
SDG 684.980032
SEK 11.091362
SGD 1.478125
SHP 0.851605
SLE 28.290454
SLL 23918.7171
SOS 651.424659
SRD 42.779245
STD 23609.006688
STN 24.493837
SVC 9.974534
SYP 126.077661
SZL 18.652306
THB 38.045572
TJS 10.532465
TMT 4.003657
TND 3.378291
TOP 2.746395
TRY 53.239603
TTD 7.737121
TWD 36.354574
TZS 2999.888714
UAH 51.08425
UGX 4177.893767
USD 1.140643
UYU 45.757684
UZS 13684.556527
VES 709.757701
VND 30018.301243
VUV 136.989364
WST 3.171996
XAF 655.780486
XAG 0.019877
XAU 0.000288
XCD 3.082645
XCG 2.054392
XDR 0.81558
XOF 655.791982
XPF 119.331742
YER 272.162817
ZAR 18.738198
ZMK 10267.163288
ZMW 20.54692
ZWL 367.286573
  • Goldpreis

    -44.6000

    3993.9

    -1.12%

  • Euro STOXX 50

    -8.8700

    6319.22

    -0.14%

  • SDAX

    67.9800

    18113.56

    +0.38%

  • MDAX

    109.0100

    31918.11

    +0.34%

  • TecDAX

    35.2200

    3888.3

    +0.91%

  • DAX

    78.0500

    25073.86

    +0.31%

  • EUR/USD

    -0.0035

    1.1391

    -0.31%

Dobrindt will Rückkehrzentren in Drittstaaten vorantreiben - Treffen am Samstag
Dobrindt will Rückkehrzentren in Drittstaaten vorantreiben - Treffen am Samstag / Foto: Wojtek RADWANSKI - AFP

Dobrindt will Rückkehrzentren in Drittstaaten vorantreiben - Treffen am Samstag

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) startet einen neuen Vorstoß für so genannte Rückkehrzentren in Staaten außerhalb der EU. "Diese Zentren sollen abgelehnte Asylbewerber aus Europa aufnehmen, die nicht in ihre Heimatländer zurückgeführt werden können", sagte Dobrindt dem "Münchner Merkur" (Donnerstagsausgabe). Der Minister will das Vorhaben am Samstag bei einem Treffen mit EU-Ministerkollegen in München vorantreiben.

Textgröße:

Die Einrichtung von Rückkehrzentren in Drittstaaten außerhalb der Europäischen Union wird seit Monaten auf EU-Ebene diskutiert. Kritiker zweifeln daran, dass solche Zentren mit europäischem Recht vereinbar sind.

"Wir wollen von der EU die rechtlichen Möglichkeiten zu solchen Zentren", sagte Dobrindt. "Gleichzeitig wissen wir, dass wir uns nicht darauf verlassen können, dass die EU diese return hubs aufbaut." Sein Plan sei deshalb "eine vernetzte Zusammenarbeit von einzelnen Mitgliedstaaten, die das umsetzen". Diesem Ziel soll auch das Treffen am Samstag in München dienen, an dem Innenminister aus mehreren, aber nicht aus allen EU-Staaten teilnehmen.

Wo genau die Zentren errichtet werden sollen, sei noch nicht vereinbart worden, sagte der Innenminister. Klar sei, dass sie "möglichst nah an den Herkunftsländern liegen" sollten.

Die Opposition kritisierte Dobrindts Pläne als rechtswidrig. "Diese Bundesregierung normalisiert den Rechtsbruch" sagte die Linken-Migrationsexpertin Clara Bünger der Nachrichtenagentur AFP. "Dobrindt scheint nur ein Ziel zu verfolgen: Menschen, die für den Wirtschaftsstandort Deutschland nicht zu gebrauchen sind, sollen aus dem Land geworfen werden." Es dürfe nicht sein, dass Menschen in Ländern untergebracht würden, "zu denen sie keinerlei Bezug haben".

Der Vorsitzende des Europa-Ausschusses im Bundestag, Anton Hofreiter (Grüne), warf Dobrindt vor, "dass er immer wieder die EU sabotiert". Das Gemeinsame Europäische Asylsystem GEAS sehe solche Rückführzentren vor - und es sei nun Dobrindts Aufgabe, die EU-Vorgaben durchzusetzen, sagte Hofreiter den Sendern RTL und ntv. Deutschland dürfe hier nicht ohne Abstimmung mit der gesamten EU vorpreschen

Dobrindt trifft am Samstag in München eine Reihe von europäischen Amtskollegen zu einem Migrationsgipfel, dem so genannten Munich Migration Meeting. Teilnehmer sind laut Bundesinnenministerium die Ressortchefs aus Polen, Italien, Luxemburg, der Schweiz, Dänemark, Schweden, Belgien und den Niederlanden. Auch EU-Innenkommissar Magnus Brunner wird erwartet. Der französische Innenminister sagte laut Ministerium unter Verweis auf die laufende Regierungsbildung in Paris seine Teilnahme ab.

Eine Abschlusserklärung sei nicht geplant, sagte eine Sprecherin von Dobrindts Ministerium am Donnerstag. Es gehe in München um einen "weiteren Austausch, insbesondere zu innovativen Lösungen, wie man vorankommen kann auf europäischer Ebene, um die Migrationswende voranzutreiben". Es handle sich um ein "Folgetreffen" zu dem von Dobrindt initiierten Migrationsgipfel im Sommer auf der Zugspitze.

Dobrindt kündigte im Interview mit dem "Münchner Merkur" zudem an, sich weiter für Rückführungen nach Syrien und Afghanistan einzusetzen. Er sei auch selbst zu persönlichen Gesprächen in Damaskus bereit. Der Minister sprach nicht nur von Straftätern, die abgeschoben werden sollen. "Der Maßstab wird sein: Wer sich integriert hat, wer arbeitet, der hat eine Chance, in Deutschland zu bleiben. Für alle anderen wollen wir die Ausreisepflicht durchsetzen."

Gleichzeitig kündigte der CSU-Politiker an, die Arbeitsverbote auch für Asylbewerber umfangreich zu lockern. "Ich ändere gerade die gesetzliche Grundlage", sagte er der Zeitung. "Auch wenn jemand noch im Asylverfahren ist, soll er nach drei Monaten arbeiten dürfen. Denn so zeigt sich schnell, wer an der Arbeitswelt teilnehmen und sich in unserer Gesellschaft integrieren will – oder wer nur ins soziale Sicherungssystem einreisen will."

P.Benes--TPP