The Prague Post - US-Sanktionen gegen russisch-serbischen Ölkonzern NIS in Kraft getreten

EUR -
AED 4.322467
AFN 73.564685
ALL 95.895277
AMD 442.432728
ANG 2.106482
AOA 1079.293462
ARS 1644.24461
AUD 1.669124
AWG 2.112684
AZN 2.000552
BAM 1.94758
BBD 2.366711
BDT 143.593966
BGN 1.939251
BHD 0.44303
BIF 3486.385826
BMD 1.176983
BND 1.487522
BOB 8.119731
BRL 6.039216
BSD 1.175041
BTN 106.919749
BWP 15.465727
BYN 3.401643
BYR 23068.858659
BZD 2.363326
CAD 1.606698
CDF 2601.131665
CHF 0.903449
CLF 0.026042
CLP 1028.282896
CNY 8.071924
CNH 8.101124
COP 4424.128116
CRC 554.459921
CUC 1.176983
CUP 31.190038
CVE 109.801586
CZK 24.23519
DJF 209.246881
DKK 7.472409
DOP 70.93064
DZD 151.47371
EGP 56.132454
ERN 17.654739
ETB 182.262368
FJD 2.580593
FKP 0.872821
GBP 0.87714
GEL 3.154502
GGP 0.872821
GHS 12.526134
GIP 0.872821
GMD 85.32919
GNF 10305.505959
GTQ 9.012961
GYD 245.84243
HKD 9.205981
HNL 31.095761
HRK 7.504326
HTG 154.029922
HUF 378.798309
IDR 19776.191029
ILS 3.690741
IMP 0.872821
INR 107.199398
IQD 1539.303422
IRR 1546925.865926
ISK 142.96769
JEP 0.872821
JMD 183.206782
JOD 0.834514
JPY 183.691447
KES 151.520513
KGS 102.927803
KHR 4711.11689
KMF 490.802241
KPW 1059.284385
KRW 1694.854532
KWD 0.360793
KYD 0.979267
KZT 585.269888
LAK 25150.851677
LBP 105227.092599
LKR 363.38634
LRD 215.619983
LSL 18.698583
LTL 3.475323
LVL 0.711945
LYD 7.421677
MAD 10.760884
MDL 20.111122
MGA 4983.965342
MKD 61.380944
MMK 2471.788995
MNT 4197.627125
MOP 9.470032
MRU 46.899064
MUR 54.576255
MVR 18.184215
MWK 2037.699956
MXN 20.362595
MYR 4.579992
MZN 75.215041
NAD 18.698583
NGN 1603.56869
NIO 43.247475
NOK 11.222576
NPR 171.071996
NZD 1.977143
OMR 0.448238
PAB 1.175041
PEN 3.942561
PGK 5.128356
PHP 67.959561
PKR 328.430869
PLN 4.228457
PYG 7569.055058
QAR 4.271373
RON 5.078703
RSD 116.886684
RUB 91.22865
RWF 1716.754495
SAR 4.411113
SBD 9.46904
SCR 16.309385
SDG 707.953697
SEK 10.669029
SGD 1.493832
SHP 0.883042
SLE 28.894824
SLL 24680.735544
SOS 670.370723
SRD 44.398115
STD 24361.163183
STN 24.397033
SVC 10.281607
SYP 130.085981
SZL 18.695098
THB 36.674379
TJS 11.180712
TMT 4.119439
TND 3.405925
TOP 2.833892
TRY 51.734275
TTD 7.976336
TWD 36.945479
TZS 2990.578365
UAH 50.662979
UGX 4236.121591
USD 1.176983
UYU 45.13949
UZS 14276.745476
VES 490.60895
VND 30654.511417
VUV 140.110625
WST 3.196577
XAF 653.200191
XAG 0.012543
XAU 0.000223
XCD 3.180855
XCG 2.117762
XDR 0.812371
XOF 653.200191
XPF 119.331742
YER 280.76911
ZAR 18.961195
ZMK 10594.258063
ZMW 22.203292
ZWL 378.987912
  • Goldpreis

    129.8000

    5377.7

    +2.41%

  • Euro STOXX 50

    -23.1500

    6138.41

    -0.38%

  • TecDAX

    33.4000

    3787.92

    +0.88%

  • SDAX

    115.0600

    18194.96

    +0.63%

  • DAX

    -4.7400

    25284.26

    -0.02%

  • MDAX

    107.7400

    31560.34

    +0.34%

  • EUR/USD

    -0.0037

    1.1767

    -0.31%

US-Sanktionen gegen russisch-serbischen Ölkonzern NIS in Kraft getreten
US-Sanktionen gegen russisch-serbischen Ölkonzern NIS in Kraft getreten / Foto: Andrej ISAKOVIC - AFP

US-Sanktionen gegen russisch-serbischen Ölkonzern NIS in Kraft getreten

Nach monatelanger Verzögerung sind die von den USA gegen das vom russischen Gazprom-Konzern kontrollierte serbische Ölunternehmen NIS in Kraft getreten. Nach dem Inkrafttreten der Sanktionen am Donnerstagmorgen erklärte NIS, es arbeite gemeinsam mit dem US-Finanzministerium daran, "diese Situation zu überwinden" und eine Streichung von der Sanktionsliste zu erreichen. Derzeit habe es ausreichende Rohölreserven zur Verarbeitung, die Tankstellen seien "mit allen Arten von Erdölprodukten versorgt".

Textgröße:

Serbiens Präsident Aleksandar Vucic hatte am Montag gewarnt, dass die US-Sanktionen schwerwiegende Auswirkungen haben und zuerst den Bankensektor treffen würden. "Es gibt keine Bank in der Welt, die es riskieren würde, gegen die US-Sanktionen zu verstoßen", erklärte er. NIS bestätigte, es erwarte, dass ausländische Bankkarten an den Tankstellen nicht mehr funktionieren und Kunden dort nur noch mit serbischen Karten oder Bargeld zahlen können.

Die Sanktionen stammen noch aus der Amtszeit des früheren US-Präsidenten Joe Biden und sollten ursprünglich im Februar greifen. Sie zielen darauf ab, den vollständigen Rückzug Gazproms aus dem serbischen Unternehmen oder eine Verstaatlichung zu erzwingen. Die frühere US-Regierung wollte damit die russischen Einnahmen aus dem Geschäft mit Öl und Gas schmälern.

NIS gehört zu 45 Prozent der Gazprom Neft. Die Muttergesellschaft Gazprom hat ihren elfprozentigen Anteil im vergangenen Monat an Intelligence übertragen - das Unternehmen mit Sitz in Sankt Petersburg ist ebenfalls mit dem russischen Energiekonzern verbunden. Der serbische Staat hält fast 30 Prozent an NIS, der Rest ist im Besitz von Minderheitsaktionären.

NIS erklärte im Staatsfernsehen, es gebe für Autofahrer keinen Grund zu Panikkäufen. "Unsere Verkäufe laufen wie gewohnt. Es gibt keine Obergrenze bei den Mengen, die Kunden kaufen können", erklärte NIS-Verkaufsleiter Bojana Radojevic.

Vucic hatte zuvor erklärt, dass Verhandlungen über die Zukunft des Unternehmens liefen. Im Gespräch sei auch eine mögliche Veräußerung der Anteile russischer Aktionäre.

Da NIS über 80 Prozent des Diesel- und Benzinbedarfs Serbiens deckt, könnten die Auswirkungen der Sanktionen weitreichend sein, sagte der in Belgrad ansässige Ökonom Goran Radosavljevic der Nachrichtenagentur AFP. Sie könnten neben den Bankensektor auch etwa die Landwirtschaft beeinträchtigen und Auswirkungen auf die Treibstoffversorgung der nationalen Fluggesellschaft Air Serbia haben.

Ein vollständiger Ausstieg von Gazprom aus dem Unternehmen als Lösung des Problem hält Radosavljevic für unwahrscheinlich. "Russland will seine Anteile nicht verkaufen." NIS mache zwar nur einen kleinen Teil der Einnahmen von Gazprom aus, sei aber "politisch von großer Bedeutung".

Trotz massivem Druck von europäischer Seite unterhält Belgrad weiterhin gute Beziehungen zu Russland und lehnt Sanktionen gegen das Land ab. Serbien ist stark von russischem Gas abhängig. Ein Gasliefervertrag zwischen Belgrad und Moskau aus dem Jahr 2022 läuft aus und die Verhandlungen über ein neues Abkommen laufen.

J.Simacek--TPP