The Prague Post - Oberstes US-Gericht befasst sich mit Wahlkreiszuschnitt in Louisiana

EUR -
AED 4.339808
AFN 73.850324
ALL 96.590533
AMD 445.437145
ANG 2.114621
AOA 1083.463201
ARS 1650.646077
AUD 1.660593
AWG 2.120846
AZN 2.013291
BAM 1.957349
BBD 2.378582
BDT 144.31417
BGN 1.946743
BHD 0.445443
BIF 3503.235663
BMD 1.18153
BND 1.494983
BOB 8.160456
BRL 6.070232
BSD 1.180934
BTN 107.456011
BWP 15.543297
BYN 3.418705
BYR 23157.982795
BZD 2.375179
CAD 1.610372
CDF 2611.181141
CHF 0.908365
CLF 0.026154
CLP 1032.692901
CNY 8.103109
CNH 8.104716
COP 4447.218844
CRC 557.240846
CUC 1.18153
CUP 31.310538
CVE 110.620769
CZK 24.233589
DJF 209.981929
DKK 7.471203
DOP 71.187631
DZD 153.494939
EGP 56.644431
ERN 17.722946
ETB 184.525454
FJD 2.590564
FKP 0.875159
GBP 0.877563
GEL 3.155146
GGP 0.875159
GHS 12.607383
GIP 0.875159
GMD 85.665456
GNF 10373.831488
GTQ 9.058166
GYD 247.075467
HKD 9.241666
HNL 31.346443
HRK 7.530603
HTG 154.802468
HUF 377.05336
IDR 19839.538383
ILS 3.705
IMP 0.875159
INR 107.537343
IQD 1548.394717
IRR 1552902.25334
ISK 143.497242
JEP 0.875159
JMD 184.125666
JOD 0.837751
JPY 184.362951
KES 152.41775
KGS 103.325229
KHR 4740.297709
KMF 492.698313
KPW 1063.340616
KRW 1702.088558
KWD 0.36221
KYD 0.984179
KZT 588.205342
LAK 25302.459675
LBP 105805.988131
LKR 365.208925
LRD 216.988387
LSL 18.893111
LTL 3.488751
LVL 0.714696
LYD 7.479533
MAD 10.80214
MDL 20.21199
MGA 5022.683311
MKD 61.618298
MMK 2481.153312
MNT 4234.305996
MOP 9.51753
MRU 47.214376
MUR 54.752535
MVR 18.266897
MWK 2052.317556
MXN 20.336183
MYR 4.59147
MZN 75.505703
NAD 18.893106
NGN 1605.852953
NIO 43.386217
NOK 11.241588
NPR 171.930018
NZD 1.970089
OMR 0.454291
PAB 1.180934
PEN 3.964078
PGK 5.077156
PHP 68.189039
PKR 330.241934
PLN 4.223898
PYG 7607.018081
QAR 4.301995
RON 5.095706
RSD 117.447645
RUB 91.335709
RWF 1721.488823
SAR 4.431624
SBD 9.509554
SCR 16.677762
SDG 710.694478
SEK 10.662786
SGD 1.494298
SHP 0.886453
SLE 28.951811
SLL 24776.086999
SOS 675.24857
SRD 44.56971
STD 24455.280004
STN 24.812124
SVC 10.333175
SYP 130.620428
SZL 18.869466
THB 36.712537
TJS 11.23679
TMT 4.147169
TND 3.382133
TOP 2.84484
TRY 51.926819
TTD 8.016342
TWD 37.053206
TZS 3030.624165
UAH 50.917082
UGX 4257.368099
USD 1.18153
UYU 45.36589
UZS 14355.586668
VES 488.595558
VND 30772.941934
VUV 140.504966
WST 3.195079
XAF 656.476353
XAG 0.012604
XAU 0.000226
XCD 3.193144
XCG 2.128384
XDR 0.816986
XOF 653.980953
XPF 119.331742
YER 281.799082
ZAR 18.795025
ZMK 10635.189681
ZMW 22.314654
ZWL 380.452092
  • Goldpreis

    70.1000

    5264.3

    +1.33%

  • SDAX

    115.0200

    18194.96

    +0.63%

  • TecDAX

    33.4000

    3787.92

    +0.88%

  • Euro STOXX 50

    -23.1500

    6138.41

    -0.38%

  • MDAX

    107.7200

    31560.34

    +0.34%

  • DAX

    -4.7600

    25284.26

    -0.02%

  • EUR/USD

    0.0021

    1.1825

    +0.18%

Oberstes US-Gericht befasst sich mit Wahlkreiszuschnitt in Louisiana
Oberstes US-Gericht befasst sich mit Wahlkreiszuschnitt in Louisiana / Foto: Anna Moneymaker - GETTY IMAGES/AFP

Oberstes US-Gericht befasst sich mit Wahlkreiszuschnitt in Louisiana

Das Oberste Gericht der USA hat sich am Mittwoch mit dem politisch aufgeheizten Streit um den Zuschnitt von Wahlkreisen befasst. Vor dem Supreme Court in Washington fand eine mündliche Anhörung zu den Wahlkreisen im südlichen Bundesstaat Louisiana statt. In dem Fall geht es insbesondere um die Rolle der afroamerikanischen Wählerschaft.

Textgröße:

Die Entscheidung der Verfassungsrichter könnte nach Aussagen von Bürgerrechtlern wegweisende Bedeutung für Wahlkreise und damit für Wahlen im ganzen Land haben. "Es steht unglaublich viel auf dem Spiel", sagte die Anwältin Sophia Lin Lakin von der Bürgerrechtsvereinigung ACLU vor Beginn der Anhörung.

Der Streit um den Wahlkreiszuschnitt war zuletzt heftig neu aufgeflammt, nachdem das von den Republikanern kontrollierte Parlament des Bundesstaats Texas eine solche Neuordnung auf den Weg gebracht hatte. Mit ihr könnte die Partei von Präsident Donald Trump bei den US-Kongresswahlen im November 2026 fünf zusätzliche Mandate holen. Die in Kalifornien dominierenden Demokraten reagierten darauf ihrerseits mit einer Initiative zum Wahlkreiszuschnitt, die ihre Partei bei der Kongresswahl begünstigen würde.

In der Anhörung am Mittwoch beim Obersten Gericht ging es nun um den Wahlkreiszuschnitt in Louisiana - und potenziell um das Gewicht afroamerikanischer Wählerinnen und Wähler bei künftigen Wahlen zum US-Repräsentantenhaus. Traditionell zieht diese Bevölkerungsgruppe mehrheitlich die Demokraten den Republikanern vor.

Afroamerikaner machen ein Drittel der Bevölkerung von Louisiana aus. Nach einer Volkszählung im Jahr 2020 hatte dieser Bundesstaat seine Wahlkarte derart neu gestaltet, dass es nach den früher zwei Wahlkreisen mit mehrheitlich schwarzer Bevölkerung nur noch einen gab.

Dagegen wandten sich die ACLU und andere Kläger. Sie bezeichneten die Änderung als Verstoß gegen das historische Wahlrechtsgesetz von 1965, das zur Zeit der Bürgerrechtsbewegung in Kraft getreten war und die Gleichstellung von Schwarzen und anderen Minderheiten bei Wahlen sicherstellen sollte.

Das Parlament von Louisiana verabschiedete daraufhin im vergangenen Jahr ein neues Gesetz mit wieder zwei mehrheitlich afroamerikanischen Wahlkreisen. Dagegen wiederum wandte sich eine Gruppe "nicht-afroamerikanischer" Wähler, deren Klage letztlich beim Supreme Court landete. Diese Kläger argumentieren, dass die Verwendung ethnischer Kriterien beim Wahlkreiszuschnitt verfassungswidrig sei.

Im Repräsentantenhaus in Washington haben die Republikaner derzeit eine knappe Mehrheit. Die Zunahme oder Abnahme der Zahl von Wahlkreisen mit mehrheitlich afroamerikanischen Einwohnern könnte also entscheidenden Einfluss auf den Ausgang der Wahl zu dieser Kongresskammer im November nächsten Jahres habe. Sollten die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus erlangen, würde dies auch den Handlungsspielraum von Präsident Trump einschränken.

Die Praxis des Wahlkreiszuschnitts aus politischen Motiven hat in den USA eine lange Tradition - und immer wieder auch das Oberste Gericht beschäftigt. Bezeichnet wird sie als "Gerrymandering": Das Wort setzt sich zusammen aus dem Namen von Elbridge Gerry, einem Gouverneur von Massachusetts aus dem 18. Jahrhundert, und dem Wort Salamander. Gerry hatte einen Wahlbezirk in seinem Bundesstaat derart zu seinem Vorteil zugeschnitten, dass er die Form eines Salamanders annahm.

L.Hajek--TPP