The Prague Post - Trump-Putin-Gipfel für nächste Zeit wohl vom Tisch: Trump will "keine Zeit verschwenden"

EUR -
AED 4.181608
AFN 72.872269
ALL 93.945291
AMD 418.677729
ANG 2.038603
AOA 1044.691156
ARS 1686.593665
AUD 1.657548
AWG 2.04953
AZN 1.93526
BAM 1.95058
BBD 2.290809
BDT 140.184848
BGN 1.925284
BHD 0.428841
BIF 3383.755506
BMD 1.138628
BND 1.471224
BOB 7.87692
BRL 5.890078
BSD 1.137426
BTN 107.475909
BWP 15.457092
BYN 3.298615
BYR 22317.106713
BZD 2.287518
CAD 1.621241
CDF 2590.378831
CHF 0.922254
CLF 0.026681
CLP 1050.088484
CNY 7.735781
CNH 7.735855
COP 3922.288436
CRC 515.905781
CUC 1.138628
CUP 30.173639
CVE 109.970705
CZK 24.250949
DJF 202.542635
DKK 7.474488
DOP 67.637213
DZD 151.829381
EGP 56.100085
ERN 17.079418
ETB 183.370946
FJD 2.561628
FKP 0.859254
GBP 0.860786
GEL 3.005775
GGP 0.859254
GHS 12.864573
GIP 0.859254
GMD 83.690192
GNF 9971.402889
GTQ 8.677739
GYD 237.923288
HKD 8.92998
HNL 30.439807
HRK 7.532367
HTG 148.659558
HUF 354.826085
IDR 20382.577922
ILS 3.397216
IMP 0.859254
INR 107.728716
IQD 1490.00602
IRR 1566751.981124
ISK 144.002299
JEP 0.859254
JMD 179.09443
JOD 0.807288
JPY 184.844282
KES 147.395654
KGS 99.573103
KHR 4573.67994
KMF 491.887108
KPW 1024.765503
KRW 1762.6758
KWD 0.35269
KYD 0.947855
KZT 552.257242
LAK 25510.059856
LBP 101853.145041
LKR 382.44645
LRD 207.00512
LSL 18.687897
LTL 3.362072
LVL 0.688745
LYD 7.307252
MAD 10.658776
MDL 20.10367
MGA 4840.08984
MKD 61.633248
MMK 2390.534982
MNT 4078.632506
MOP 9.18837
MRU 45.393326
MUR 53.731804
MVR 17.602817
MWK 1972.339103
MXN 19.919141
MYR 4.636268
MZN 72.701031
NAD 18.687897
NGN 1571.68275
NIO 41.85835
NOK 11.337034
NPR 171.957291
NZD 2.01639
OMR 0.437804
PAB 1.137456
PEN 3.884205
PGK 4.993702
PHP 69.765434
PKR 316.276595
PLN 4.289484
PYG 6926.281938
QAR 4.146086
RON 5.243723
RSD 117.375482
RUB 87.682843
RWF 1669.673096
SAR 4.272653
SBD 9.18308
SCR 15.280534
SDG 683.749132
SEK 11.087696
SGD 1.474324
SHP 0.850101
SLE 28.255883
SLL 23876.461785
SOS 650.037585
SRD 42.692284
STD 23567.298515
STN 24.434931
SVC 9.952279
SYP 125.85493
SZL 18.683345
THB 37.900938
TJS 10.543837
TMT 3.996584
TND 3.369069
TOP 2.741543
TRY 53.127672
TTD 7.732104
TWD 36.273377
TZS 2992.88111
UAH 51.048038
UGX 4168.843668
USD 1.138628
UYU 45.767721
UZS 13708.254849
VES 708.503828
VND 29957.299878
VUV 136.581889
WST 3.166456
XAF 654.211995
XAG 0.019843
XAU 0.000286
XCD 3.077198
XCG 2.049896
XDR 0.81363
XOF 654.189074
XPF 119.331742
YER 271.673482
ZAR 18.74466
ZMK 10249.016856
ZMW 20.59235
ZWL 366.637717
  • MDAX

    103.3500

    31586.99

    +0.33%

  • Euro STOXX 50

    39.2300

    6270.86

    +0.63%

  • DAX

    184.8600

    24811.75

    +0.75%

  • SDAX

    25.9200

    17952.95

    +0.14%

  • TecDAX

    0.0900

    3849.01

    0%

  • Goldpreis

    -0.8000

    4038.1

    -0.02%

  • EUR/USD

    -0.0035

    1.1395

    -0.31%

Trump-Putin-Gipfel für nächste Zeit wohl vom Tisch: Trump will "keine Zeit verschwenden"
Trump-Putin-Gipfel für nächste Zeit wohl vom Tisch: Trump will "keine Zeit verschwenden" / Foto: Elijah Nouvelage, Alexander NEMENOV - AFP/Archiv

Trump-Putin-Gipfel für nächste Zeit wohl vom Tisch: Trump will "keine Zeit verschwenden"

Entgegen der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump ist ein Gipfeltreffen mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin zum Ukraine-Krieg für die nächste Zeit offenbar vom Tisch. Trump sagte am Dienstag in Washington, er wolle "kein vergebliches Treffen" mit Putin zur Ukraine. Das Weiße Haus hatte zuvor mitgeteilt, "in naher Zukunft" werde es keine persönliche Begegnung der beiden Präsidenten geben. Nato-Generalsekretär Mark Rutte wollte Trump am Mittwoch in Washington treffen. Derweil überzog Russland die Ukraine erneut mit tödlichen Luftangriffen.

Textgröße:

Trump hatte erst vergangene Woche Donnerstag angekündigt, er wolle sich binnen zwei Wochen mit Putin in der ungarischen Hauptstadt Budapest treffen. Doch nun äußerte sich der US-Präsident plötzlich skeptisch über die Erfolgsaussichten. "Ich will keine Zeit verschwenden, also werde ich sehen, was passiert", betonte er. An der Kriegsfront zwischen der Ukraine und Russland passierten derzeit viele Dinge, sagte er. Seine Regierung werde "in den nächsten zwei Tagen darüber informieren, was wir tun".

Das Weiße Haus hatte zuvor mitgeteilt, es gebe derzeit "keine Pläne" für ein rasches Treffen zwischen Trump und Putin. Auch aus dem Kreml verlautete, es gebe keinen präzisen Zeitrahmen für einen solchen Gipfel.

Ursprünglich sollten US-Außenminister Marco Rubio und der russische Chefdiplomat Sergej Lawrow noch diese Woche zusammenkommen, um das Treffen in Budapest vorzubereiten. Dies sei nach einem "produktiven" Telefonat zwischen Rubio und Lawrow an diesem Montag aber nun nicht mehr notwendig, sagte ein Mitarbeiter des Weißen Hauses, der anonym bleiben wollte.

Die "Washington Post" berichtete, Russland sei verärgert über Trumps Forderung nach einem sofortigen Ende der Kämpfe in der Ukraine an der Frontlinie. Das Blatt zitierte Lawrow mit den Worten, die von Trump geforderte Waffenruhe stehe im Widerspruch zu den Vereinbarungen zwischen Putin und Trump bei ihrem Gipfeltreffen in Alaska im August. Damals habe Trump seinen Druck auf Putin aufgegeben, die Kämpfe vor Friedensverhandlungen mit der Ukraine einzustellen, habe Lawrow argumentiert.

Aus westlicher Sicht schien es dagegen zuletzt so, als gehe der US-Präsident erneut auf Putin zu. So forderte Trump bei einem offenbar frostig verlaufenen Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus am vergangenen Freitag öffentlich Gebietsabtretungen an Russland im ostukrainischen Donbass gemäß des derzeitigen Frontverlaufs.

Trump sagte danach vor Journalisten, die Ukraine und Russland sollten die Kämpfe entlang der derzeitigen Frontlinie beenden. "Alles andere wäre sehr schwierig auszuhandeln", betonte Trump. Zum Donbass sagte er: "Lasst ihn so zerteilt, wie er jetzt ist."

Die Europäische Union warnte daraufhin vor Zugeständnissen an Moskau. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sagte in Richtung Trump, es sei "nicht der richtige Weg, Druck auf das Opfer, die Ukraine auszuüben". Der Ukraine-Krieg ist eines der Hauptthemen des EU-Gipfels am Donnerstag und Freitag in Brüssel. Daran nimmt Selenskyj als Gast teil. Nato-Generalsekretär Rutte brach angesichts der unübersichtlichen Lage am Dienstag kurzfristig nach Washington auf.

Selenskyj reiste seinerseits nach Schweden. Der ukrainische Staatschef werde in Linköping mit Schwedens Regierungschef Ulf Kristersson zusammentreffen, teilte die Regierung in Stockholm mit. Anschließend sei für 15.00 Uhr eine gemeinsame Pressekonferenz mit einer "Ankündigung im Bereich der Rüstungsexporte" angesetzt. In Linköping hat der schwedische Flugzeugbau- und Rüstungskonzern Saab seinen Hauptsitz. Saab produziert unter anderem den Gripen Kampfjet.

Unterdessen wurden bei neuen nächtlichen russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew nach Behördenangaben mindestens zwei Menschen getötet. Bürgermeister Vitali Klitschko teilte mit, ein Drohnenangriff habe Kiew in den frühen Morgenstunden getroffen.

Die ukrainische Energieministerin Switlana Grintschuk erklärte im Onlinenetzwerk Facebook, Moskau habe mit einem "massiven" nächtlichen Angriff auf die Energieinfrastruktur des Landes abgezielt. Ukrainische Behördenvertreter berichteten zudem von heftigen Drohnenangriffen in mindestens drei weiteren Regionen, darunter die südukrainische Region Saporischschja.

P.Benes--TPP