The Prague Post - Peru: Ausnahmezustand in Lima nach Protesten gegen Kriminalität

EUR -
AED 4.247677
AFN 75.761576
ALL 92.753284
AMD 422.678257
ANG 2.070093
AOA 1061.774445
ARS 1723.892923
AUD 1.632721
AWG 2.083356
AZN 1.966215
BAM 1.955237
BBD 2.32673
BDT 141.809155
BGN 1.962046
BHD 0.435675
BIF 3453.605266
BMD 1.156617
BND 1.477674
BOB 13.464122
BRL 6.040318
BSD 1.155267
BTN 110.181265
BWP 15.563517
BYN 3.513788
BYR 22669.690498
BZD 2.323431
CAD 1.60498
CDF 2628.989895
CHF 0.939688
CLF 0.026849
CLP 1056.685645
CNY 7.799297
CNH 7.798975
COP 3603.462103
CRC 519.750297
CUC 1.156617
CUP 30.650347
CVE 110.23325
CZK 24.19991
DJF 205.720747
DKK 7.476273
DOP 67.620523
DZD 152.284138
EGP 58.102142
ERN 17.349253
ETB 186.878974
FJD 2.584116
FKP 0.854782
GBP 0.854329
GEL 3.019097
GGP 0.854782
GHS 12.650356
GIP 0.854782
GMD 85.011934
GNF 10148.077071
GTQ 8.814461
GYD 241.650398
HKD 9.075892
HNL 30.96908
HRK 7.532238
HTG 151.106477
HUF 363.027908
IDR 20620.28108
ILS 3.417918
IMP 0.854782
INR 110.399661
IQD 1513.364109
IRR 1589871.103418
ISK 142.153299
JEP 0.854782
JMD 182.947306
JOD 0.820002
JPY 184.254887
KES 149.316993
KGS 101.146017
KHR 4674.65357
KMF 493.875532
KPW 1040.955516
KRW 1638.474892
KWD 0.357025
KYD 0.962723
KZT 536.055601
LAK 26073.490109
LBP 103451.902971
LKR 384.419277
LRD 209.679606
LSL 18.689317
LTL 3.415189
LVL 0.699626
LYD 7.355881
MAD 10.714914
MDL 20.03223
MGA 4973.567474
MKD 61.507284
MMK 2428.654382
MNT 4159.206206
MOP 9.337511
MRU 46.394637
MUR 54.477437
MVR 17.8696
MWK 2003.223016
MXN 19.67599
MYR 4.725815
MZN 73.919392
NAD 18.689317
NGN 1572.501317
NIO 42.517754
NOK 10.960321
NPR 176.290224
NZD 1.963346
OMR 0.440963
PAB 1.155267
PEN 3.896478
PGK 5.189505
PHP 71.091524
PKR 320.868581
PLN 4.3079
PYG 6934.002814
QAR 4.211387
RON 5.23566
RSD 117.306213
RUB 97.179736
RWF 1698.810695
SAR 4.337351
SBD 9.309127
SCR 15.910417
SDG 694.551515
SEK 11.023947
SGD 1.479371
SHP 0.856898
SLE 28.300333
SLL 24253.676396
SOS 660.209841
SRD 43.92195
STD 23939.633846
STN 24.492945
SVC 10.108089
SYP 15038.332333
SZL 18.686618
THB 38.333715
TJS 10.668627
TMT 4.059725
TND 3.387124
TOP 2.784856
TRY 55.334002
TTD 7.826746
TWD 37.036724
TZS 3061.418226
UAH 51.679815
UGX 4291.763853
USD 1.156617
UYU 46.286668
UZS 13753.038742
VES 890.721174
VND 30243.79602
VUV 136.411843
WST 3.162757
XAF 655.768121
XAG 0.017876
XAU 0.000264
XCD 3.125815
XCG 2.082
XDR 0.817788
XOF 655.768121
XPF 119.331742
YER 274.348509
ZAR 18.716954
ZMK 10410.938526
ZMW 21.833711
ZWL 372.430158
  • EUR/USD

    0.0005

    1.1578

    +0.04%

  • Goldpreis

    0.2000

    4437.5

    0%

  • DAX

    140.6100

    26440.31

    +0.53%

  • SDAX

    80.4100

    18633.51

    +0.43%

  • MDAX

    199.4900

    32464.39

    +0.61%

  • Euro STOXX 50

    -5.8800

    6539.59

    -0.09%

  • TecDAX

    42.7500

    4105.87

    +1.04%

Peru: Ausnahmezustand in Lima nach Protesten gegen Kriminalität
Peru: Ausnahmezustand in Lima nach Protesten gegen Kriminalität / Foto: Handout - Peruvian Presidency/AFP

Peru: Ausnahmezustand in Lima nach Protesten gegen Kriminalität

Nach massiven Protesten gegen die Regierung und gegen organisierte Kriminalität in Peru hat Übergangspräsident José Jerí den Ausnahmezustand verhängt. Der Ausnahmezustand gelte ab Mittwoch 30 Tage lang in der Metropolregion und der benachbarten Hafenstadt Callao, sagte Jerí am Dienstag (Ortszeit) in einer im staatlichen Fernsehen ausgestrahlten Ansprache. In Peru gibt es aus Unzufriedenheit mit Jerí und seiner Vorgängerin Dina Boluarte seit Wochen Proteste.

Textgröße:

Von dem Ausnahmezustand sind in der Metropolregion von Lima rund zehn Millionen Menschen betroffen. Die Verhängung befugt die rechtsgerichtete Regierung, die Armee für Patrouillen auf die Straßen zu schicken und Rechte wie die Versammlungsfreiheit einzuschränken.

Mit dem Ausnahmezustand ist es zudem verboten, zu zweit auf einem Motorrad zu fahren, da Auftragsmörder oft auf diese Art und Weise unterwegs sind. Jerís Regierung hatte in der vergangenen Woche bereits angekündigt, den Ausnahmezustand auszurufen.

"Mitbürger, die Kriminalität ist in den vergangenen Jahren unverhältnismäßig gewachsen, was Tausenden von Familien großes Leid zugefügt und zudem den Fortschritt des Landes behindert hat", sagte Jerí in seiner Ansprache. "Doch damit ist jetzt Schluss, heute beginnen wir, die Geschichte im Kampf gegen die Unsicherheit in Peru zu ändern", fügte er hinzu.

Das Auswärtige Amt schrieb auf seiner Webseite, Menschen, die sich in Lima und Callao aufhielten, sollten sich in peruanischen Medien und über die Kanäle der Polizei über die Sicherheitslage informieren und sich von großen Menschenansammlung und Demonstrationen fernzuhalten. Wer vor Ort sei, solle den Anweisungen der peruanischen Behörden Folge leisten und nicht versuchen, Blockaden Demonstrierender zu überwinden. Zudem wurde empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts eintragen.

Aus Unzufriedenheit mit der instabilen politischen Lage, der grassierenden Gewalt, Entführungen, Erpressungen und Korruption gibt es in Peru seit Wochen Proteste, die vor allem von jungen Menschen getragen werden. Am vergangenen Donnerstag war eine Demonstration in der Nähe des Parlamentsgebäudes in Lima eskaliert. Ein Demonstrant wurde dabei getötet.

Die Polizei erklärte am vergangenen Donnerstag, dass vermutlich ein Beamter der Kriminalpolizei die Kugel abgefeuert habe, die den 32-jährigen als "Truvco" bekannten Rapper Eduardo Ruiz getötet hatte. Mindestens 113 Menschen, davon 84 Polizisten, seien zudem verletzt worden.

Peru durchlebt derzeit eine schwere politische Krise. Jerí ist seit 2016 der siebte Präsident. Sein Übergangsmandat gilt bis zum Juli 2026. Jerís unbeliebte Vorgängerin Dina Boluarte war vor knapp zwei Wochen vom Parlament abgesetzt worden. Kritiker machen sie für den Anstieg der Kriminalität verantwortlich.

Die Verhängung des Ausnahmezustands ist die erste tiefgreifende Maßnahme, die der Übergangsstaatschef zur Beruhigung der Lage eingeleitet hat. Die Gewalt der kriminellen Banden in Peru trifft auch den Transportsektor: Mindestens 47 Busfahrer wurden nach Gewerkschaftsangaben seit Januar von bewaffneten Angreifern getötet. Dahinter stecken meist Schutzgelderpressungen.

D.Kovar--TPP