The Prague Post - Hin und Her um Trump-Putin-Gipfel geht weiter - Kreml: Vorbereitungen dauern an

EUR -
AED 4.247677
AFN 75.761576
ALL 92.753284
AMD 422.678257
ANG 2.070093
AOA 1061.774445
ARS 1723.892923
AUD 1.632721
AWG 2.083356
AZN 1.966215
BAM 1.955237
BBD 2.32673
BDT 141.809155
BGN 1.962046
BHD 0.435675
BIF 3453.605266
BMD 1.156617
BND 1.477674
BOB 13.464122
BRL 6.040318
BSD 1.155267
BTN 110.181265
BWP 15.563517
BYN 3.513788
BYR 22669.690498
BZD 2.323431
CAD 1.60498
CDF 2628.989895
CHF 0.939688
CLF 0.026849
CLP 1056.685645
CNY 7.799297
CNH 7.798975
COP 3603.462103
CRC 519.750297
CUC 1.156617
CUP 30.650347
CVE 110.23325
CZK 24.19991
DJF 205.720747
DKK 7.476273
DOP 67.620523
DZD 152.284138
EGP 58.102142
ERN 17.349253
ETB 186.878974
FJD 2.584116
FKP 0.854782
GBP 0.854329
GEL 3.019097
GGP 0.854782
GHS 12.650356
GIP 0.854782
GMD 85.011934
GNF 10148.077071
GTQ 8.814461
GYD 241.650398
HKD 9.075892
HNL 30.96908
HRK 7.532238
HTG 151.106477
HUF 363.027908
IDR 20620.28108
ILS 3.417918
IMP 0.854782
INR 110.399661
IQD 1513.364109
IRR 1589871.103418
ISK 142.153299
JEP 0.854782
JMD 182.947306
JOD 0.820002
JPY 184.254887
KES 149.316993
KGS 101.146017
KHR 4674.65357
KMF 493.875532
KPW 1040.955516
KRW 1638.474892
KWD 0.357025
KYD 0.962723
KZT 536.055601
LAK 26073.490109
LBP 103451.902971
LKR 384.419277
LRD 209.679606
LSL 18.689317
LTL 3.415189
LVL 0.699626
LYD 7.355881
MAD 10.714914
MDL 20.03223
MGA 4973.567474
MKD 61.507284
MMK 2428.654382
MNT 4159.206206
MOP 9.337511
MRU 46.394637
MUR 54.477437
MVR 17.8696
MWK 2003.223016
MXN 19.67599
MYR 4.725815
MZN 73.919392
NAD 18.689317
NGN 1572.501317
NIO 42.517754
NOK 10.960321
NPR 176.290224
NZD 1.963346
OMR 0.440963
PAB 1.155267
PEN 3.896478
PGK 5.189505
PHP 71.091524
PKR 320.868581
PLN 4.3079
PYG 6934.002814
QAR 4.211387
RON 5.23566
RSD 117.306213
RUB 97.179736
RWF 1698.810695
SAR 4.337351
SBD 9.309127
SCR 15.910417
SDG 694.551515
SEK 11.023947
SGD 1.479371
SHP 0.856898
SLE 28.300333
SLL 24253.676396
SOS 660.209841
SRD 43.92195
STD 23939.633846
STN 24.492945
SVC 10.108089
SYP 15038.332333
SZL 18.686618
THB 38.333715
TJS 10.668627
TMT 4.059725
TND 3.387124
TOP 2.784856
TRY 55.334002
TTD 7.826746
TWD 37.036724
TZS 3061.418226
UAH 51.679815
UGX 4291.763853
USD 1.156617
UYU 46.286668
UZS 13753.038742
VES 890.721174
VND 30243.79602
VUV 136.411843
WST 3.162757
XAF 655.768121
XAG 0.017876
XAU 0.000264
XCD 3.125815
XCG 2.082
XDR 0.817788
XOF 655.768121
XPF 119.331742
YER 274.348509
ZAR 18.716954
ZMK 10410.938526
ZMW 21.833711
ZWL 372.430158
  • EUR/USD

    0.0005

    1.1578

    +0.04%

  • Goldpreis

    0.2000

    4437.5

    0%

  • DAX

    140.6100

    26440.31

    +0.53%

  • SDAX

    80.4100

    18633.51

    +0.43%

  • MDAX

    199.4900

    32464.39

    +0.61%

  • Euro STOXX 50

    -5.8800

    6539.59

    -0.09%

  • TecDAX

    42.7500

    4105.87

    +1.04%

Hin und Her um Trump-Putin-Gipfel geht weiter - Kreml: Vorbereitungen dauern an
Hin und Her um Trump-Putin-Gipfel geht weiter - Kreml: Vorbereitungen dauern an / Foto: Olesya KURPYAYEVA - AFP

Hin und Her um Trump-Putin-Gipfel geht weiter - Kreml: Vorbereitungen dauern an

Das Hin und Her rund um das angekündigte Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin zum Ukraine-Krieg geht weiter. Trump sagte zwar am Dienstag (Ortszeit) in Washington, er wolle "kein vergebliches Treffen" mit Putin zur Ukraine. Der Kreml schien jedoch am Mittwoch die Tür dafür weiter offen zu lassen und erklärte, die Vorbereitungen für solche einen Gipfel würden andauern. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj stellte sich derweil hinter Trumps Vorschlag, die derzeitige Frontlinie als Basis für Verhandlung mit Russland zu nehmen.

Textgröße:

Entgegen Trumps Ankündigung von vergangener Woche schien ein Gipfeltreffen mit Putin in Budapest für die nahe Zukunft am Mittwoch erstmal vom Tisch. Trump äußerte sich skeptisch zum Zustandekommen eines solchen Treffens: "Ich will keine Zeit verschwenden, also werde ich sehen, was passiert." Das Weiße Haus hatte zuvor mitgeteilt, "in naher Zukunft" werde es keine persönliche Begegnung der beiden Präsidenten geben. Trump hatte erst vergangene Woche Donnerstag angekündigt, er wolle sich binnen zwei Wochen mit Putin in der ungarischen Hauptstadt Budapest treffen.

Aus Moskau hieß es am Mittwoch dagegen, ein Gipfeltreffen zwischen Putin und Trump sei weiter in Vorbereitung. "Wir sagen, dass die Vorbereitungen für einen Gipfel andauern", sagte Russlands Vize-Außenminister Sergej Rjabkow laut der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass. Es handele sich zwar um einen "schwierigen Prozess", er sehe aber keine "wesentlichen Hindernisse" für ein solches Treffen.

Als Reaktion auf Trumps jüngste Äußerungen sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow: "Niemand will Zeit verschwenden, weder Präsident Trump noch Präsident Putin." Er bekräftigte, dass es noch keinen festen Zeitrahmen für ein Treffen gebe. Peskow kritisierte, rund um das Gipfeltreffen habe es "eine Vielzahl von Gerüchten" gegeben. Die meisten davon seien "völlig ohne Grundlage".

Die "Washington Post" hatte berichtet, Russland sei verärgert über Trumps Forderung nach einem sofortigen Ende der Kämpfe in der Ukraine an der Frontlinie. Das Blatt zitierte den russischen Außenminister Sergej Lawrow mit den Worten, die von Trump geforderte Waffenruhe stehe im Widerspruch zu den Vereinbarungen zwischen Putin und Trump bei ihrem letzten Gipfeltreffen in Alaska. Damals habe Trump seinen Druck auf Putin aufgegeben, die Kämpfe vor Friedensverhandlungen mit der Ukraine einzustellen, habe Lawrow argumentiert.

Trump und Putin hatten sich im August für Gespräche über die Ukraine in Alaska getroffen. Einen Durchbruch für eine Friedenslösung gab es dabei nicht. Aus westlicher Sicht schien es zuletzt so, als gehe der US-Präsident erneut auf Putin zu, nachdem er am vergangenen Donnerstag mit dem Kremlchef telefoniert hatte. So forderte Trump bei einem offenbar frostig verlaufenen Treffen mit dem ukrainischen Staatschef Selenskyj im Weißen Haus am vergangenen Freitag öffentlich Gebietsabtretungen an Russland im ostukrainischen Donbass.

Trump sagte danach vor Journalisten, die Ukraine und Russland sollten die Kämpfe entlang der derzeitigen Frontlinie beenden. "Alles andere wäre sehr schwierig auszuhandeln", betonte Trump. Zum Donbass sagte er: "Lasst ihn so zerteilt, wie er jetzt ist." Wie die Nachrichtenagentur AFP aber aus ukrainischen Regierungskreisen erfuhr, setzte Trump Selenskyj bei dem Treffen in Washington sogar unter Druck, die östliche Donbass-Region - und damit auch derzeit noch von der Ukraine kontrollierte Gebiete der Region - im Austausch für Frieden ganz aufzugeben.

Selenskyj signalisierte nun Unterstützung für die Idee, den derzeitigen Frontverlauf einzufrieren. Trump habe vorgeschlagen, "dort zu bleiben, wo wir sind, und Gespräche aufzunehmen", sagte Selenskyj am Mittwoch bei seinem Kurzbesuch in Oslo. "Ich halte das für einen guten Kompromiss." Er bezweifle allerdings, dass Putin dem ebenfalls zustimmen werde. Das habe er Trump auch gesagt.

Angaben aus Stockholm zufolge wollte Selenskyj nach seinem Besuch in Oslo ins Nachbarland Schweden weiter reisen. Gemeinsam mit Schwedens Ministerpräsident Ulf Kristersson war demnach eine "Ankündigung im Bereich der Rüstungsexporte" vorgesehen. Wie die AFP zudem aus ukrainischen Regierungskreisen erfuhr, wird Selenskyj diese Woche am Donnerstag auch in Brüssel beim EU-Gipfel und am Freitag in London beim einem Treffen westlicher Verbündeter der "Koalition der Willigen" erwartet.

Derweil überzog Russland die Ukraine erneut mit einer massiven Angriffswelle. Dabei wurden mindestens sieben Menschen getötet, landesweit kam es zu Stromausfällen.

In der ostukrainischen Region Charkiw wurde nach Angaben von Selenskyj ein Kindergarten getroffen. Auf von ihm in Onlinediensten veröffentlichten Bildern waren Rettungskräfte zu sehen, die Kinder aus dem teilweise eingestürzten Gebäude trugen. Selenskyj erklärte nach den Angriffen in Onlinediensten, Russland verspüre offenbar "nicht genug Druck".

Russland feuerte bis Mittwochmorgen 405 Drohnen und 28 Raketen auf die Ukraine ab, wie die ukrainische Luftwaffe mitteilte. Die meisten davon seien abgefangen worden. Besonders betroffen war die ukrainische Hauptstadt. AFP-Reporter in Kiew hörten zahlreiche Explosionen. Die Angriffe zielten der ukrainische Energieministerin Switlana Grintschuk zufolge auch auf die Energieinfrastruktur des Landes ab.

D.Dvorak--TPP