The Prague Post - Belgien bremst bei EU-Einigung auf Nutzung eingefrorener russischer Vermögen

EUR -
AED 4.337141
AFN 74.39239
ALL 96.444557
AMD 445.079324
ANG 2.113374
AOA 1082.823823
ARS 1650.210971
AUD 1.658955
AWG 2.125499
AZN 2.001025
BAM 1.960229
BBD 2.376961
BDT 144.21401
BGN 1.945595
BHD 0.44526
BIF 3501.16988
BMD 1.180833
BND 1.493837
BOB 8.154217
BRL 6.059795
BSD 1.180136
BTN 107.224542
BWP 15.531698
BYN 3.383946
BYR 23144.32703
BZD 2.373402
CAD 1.61584
CDF 2491.557084
CHF 0.912188
CLF 0.02563
CLP 1012.02111
CNY 8.111673
CNH 8.092562
COP 4373.864517
CRC 559.650273
CUC 1.180833
CUP 31.292075
CVE 110.938924
CZK 24.225203
DJF 209.857209
DKK 7.471626
DOP 71.735833
DZD 153.418304
EGP 56.650945
ERN 17.712495
ETB 182.025345
FJD 2.589035
FKP 0.872742
GBP 0.870858
GEL 3.152715
GGP 0.872742
GHS 12.581769
GIP 0.872742
GMD 86.201028
GNF 10364.758765
GTQ 9.053225
GYD 246.901585
HKD 9.234037
HNL 31.315939
HRK 7.534067
HTG 154.875997
HUF 374.934539
IDR 19810.835438
ILS 3.64839
IMP 0.872742
INR 107.348938
IQD 1547.481662
IRR 1529360.598723
ISK 143.294076
JEP 0.872742
JMD 183.995726
JOD 0.837241
JPY 184.650445
KES 152.222478
KGS 103.264149
KHR 4742.225457
KMF 493.588246
KPW 1062.722251
KRW 1684.741671
KWD 0.36196
KYD 0.983397
KZT 592.353333
LAK 25299.347405
LBP 105743.595899
LKR 365.073312
LRD 216.977759
LSL 18.846038
LTL 3.486693
LVL 0.714275
LYD 7.468767
MAD 10.819992
MDL 20.215161
MGA 5048.060969
MKD 61.639154
MMK 2479.446812
MNT 4215.229549
MOP 9.506538
MRU 47.209902
MUR 54.673118
MVR 18.243496
MWK 2049.926061
MXN 20.245624
MYR 4.594644
MZN 76.026671
NAD 18.846198
NGN 1597.348118
NIO 43.348415
NOK 11.269746
NPR 171.559268
NZD 1.969057
OMR 0.454036
PAB 1.180136
PEN 3.96701
PGK 5.079994
PHP 67.91266
PKR 330.048553
PLN 4.216306
PYG 7601.174336
QAR 4.299404
RON 5.092942
RSD 117.444511
RUB 91.217792
RWF 1720.473698
SAR 4.429143
SBD 9.500017
SCR 16.017587
SDG 710.268623
SEK 10.654568
SGD 1.492097
SHP 0.885931
SLE 28.927712
SLL 24761.477073
SOS 674.847398
SRD 44.64969
STD 24440.859251
STN 24.856535
SVC 10.326113
SYP 131.086055
SZL 18.846469
THB 36.646567
TJS 11.193406
TMT 4.144724
TND 3.388105
TOP 2.843163
TRY 51.793223
TTD 8.010897
TWD 36.97365
TZS 3021.724552
UAH 51.072395
UGX 4248.58139
USD 1.180833
UYU 45.281928
UZS 14412.066771
VES 480.444996
VND 30822.103273
VUV 139.766429
WST 3.206139
XAF 657.425706
XAG 0.012981
XAU 0.000227
XCD 3.19126
XCG 2.126851
XDR 0.817852
XOF 657.141028
XPF 119.331742
YER 281.59917
ZAR 18.698586
ZMK 10628.915836
ZMW 22.244695
ZWL 380.227748
  • Euro STOXX 50

    56.7200

    6173.32

    +0.92%

  • DAX

    189.6900

    25175.94

    +0.75%

  • TecDAX

    33.7400

    3749

    +0.9%

  • Goldpreis

    19.2000

    5195.5

    +0.37%

  • MDAX

    22.1200

    31431.62

    +0.07%

  • SDAX

    67.5600

    17958.54

    +0.38%

  • EUR/USD

    0.0030

    1.1809

    +0.25%

Belgien bremst bei EU-Einigung auf Nutzung eingefrorener russischer Vermögen
Belgien bremst bei EU-Einigung auf Nutzung eingefrorener russischer Vermögen / Foto: JOHN THYS - AFP

Belgien bremst bei EU-Einigung auf Nutzung eingefrorener russischer Vermögen

In der Debatte um die Verwendung russischer Vermögenswerte in der EU zur Unterstützung der Ukraine hat Belgien mit einer Blockade der dafür nötigen Entscheidung gedroht. Der belgische Regierungschef Bart De Wever stellte beim EU-Gipfel in Brüssel am Donnerstag Bedingungen auf, um dem Vorschlag zuzustimmen. Würden diese nicht erfüllt, werde er "alles in meiner Macht Stehende tun, um diese Entscheidung zu verhindern".

Textgröße:

Ein Vorschlag der EU-Kommission sieht vor, dass 140 Milliarden Euro der russischen Zentralbank für Reparationsdarlehen für die Ukraine genutzt werden. Mit dem Geld sollen unter anderem Waffen gekauft werden. Die Mittel sind hauptsächlich in Belgien angelegt, weshalb das Land Konsequenzen befürchtet.

De Wever forderte nun, dass sowohl die Ausfallrisiken als auch die finanziellen Folgen möglicher Gegenreaktionen aus Russland auf alle EU-Länder verteilt werden. Außerdem sollten alle EU-Länder, in denen weitere russische Vermögenswerte angelegt sind, dies offenlegen. "Wir wissen, dass es große Summen russischen Geldes in anderen Ländern gibt, die darüber immer geschwiegen haben", sagte der Belgier.

"Wenn diese drei Forderungen, die meines Erachtens recht vernünftig sind, erfüllt werden, können wir weitermachen", sagte er weiter und dämpfte zugleich die Erwartungen, dass es beim Gipfel eine Einigung gibt: "Ich wäre überrascht, wenn wir das heute hinkriegen", sagte De Wever. "Aber Wunder hat es früher schon gegeben."

"Wir brauchen ein taugliches Rechtskonstrukt auf der Basis, wie wir diese Thematik abhandeln können", sagte auch der österreichische Bundeskanzler Christian Stocker. "Und es müssen natürlich auch die Risiken (...) erörtert besprochen und abgewogen werden." Die Belgier seien besonders betroffen, aber auch für Österreich bestünden Risiken.

Nach der russischen Invasion in die Ukraine wurden rund 200 Milliarden Euro russischer Vermögen in Europa gesperrt, ein Großteil davon von der russischen Zentralbank. Rund 170 Milliarden Euro davon sind Barmittel. Das Geld wird von der Gesellschaft Euroclear in Brüssel verwaltet. Bisher wurden nur die Zinsen dieser Mittel zur Unterstützung der Ukraine genutzt.

Die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder tagen in Brüssel, um unter anderem über die weitere Unterstützung der Ukraine und die eigene Verteidigungsfähigkeit zu diskutieren. Angesichts des Schlingerkurses von US-Präsident Donald Trump bei den Verhandlungen um ein Ende des Ukraine-Krieges wollen die Europäer bei dem Gipfel nach Angaben der Bundesregierung ein "klares Signal der Unterstützung" für das angegriffene Land senden.

Am Mittwoch hatten sich die Mitgliedstaaten bereits auf eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland verständigt, die sich vor allem gegen russisches Öl und Gas richten. So sollen bis 2027 alle Importe von russischem Flüssigerdgas (LNG) in die EU eingestellt werden. Zudem gibt es Maßnahmen gegen die sogenannte Schattenflotte - Tanker, mit denen Russland das Öl-Embargo umgeht.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, der ebenfalls am Gipfel in Brüssel teilnahm, begrüßte die neuen Sanktionen der EU sowie ebenfalls am Mittwoch verkündete neue Strafmaßnahmen der USA gegen Russland. Er rief seine Verbündeten dazu auf, den Druck auf Russlands Präsident Wladimir Putin weiter zu erhöhen.

F.Vit--TPP