The Prague Post - Diplomatische Spannungen zwischen Peking und Tokio wegen Taiwan

EUR -
AED 4.185134
AFN 72.933428
ALL 94.246138
AMD 420.014833
ANG 2.040322
AOA 1045.57234
ARS 1688.021964
AUD 1.654922
AWG 2.051258
AZN 1.937266
BAM 1.956801
BBD 2.298125
BDT 140.631932
BGN 1.926907
BHD 0.430218
BIF 3394.606517
BMD 1.139588
BND 1.475942
BOB 7.902042
BRL 5.89657
BSD 1.141059
BTN 107.816782
BWP 15.506864
BYN 3.30912
BYR 22335.922587
BZD 2.294823
CAD 1.621873
CDF 2592.562166
CHF 0.922377
CLF 0.026724
CLP 1051.782541
CNY 7.742303
CNH 7.742377
COP 3933.082466
CRC 517.562457
CUC 1.139588
CUP 30.199079
CVE 110.321428
CZK 24.248725
DJF 203.189472
DKK 7.474198
DOP 67.854409
DZD 151.977731
EGP 56.076881
ERN 17.093818
ETB 183.959786
FJD 2.563218
FKP 0.859979
GBP 0.86093
GEL 3.008195
GGP 0.859979
GHS 12.905601
GIP 0.859979
GMD 83.755249
GNF 10003.028665
GTQ 8.705453
GYD 238.682083
HKD 8.936397
HNL 30.536485
HRK 7.536215
HTG 149.134972
HUF 354.917238
IDR 20410.474893
ILS 3.404861
IMP 0.859979
INR 107.906722
IQD 1494.731748
IRR 1568072.93223
ISK 143.998096
JEP 0.859979
JMD 179.671112
JOD 0.807954
JPY 184.974468
KES 147.56815
KGS 99.657075
KHR 4588.306607
KMF 492.301472
KPW 1025.629497
KRW 1766.668625
KWD 0.352987
KYD 0.950865
KZT 554.011217
LAK 25591.528374
LBP 102178.421609
LKR 383.667825
LRD 207.661661
LSL 18.747578
LTL 3.364907
LVL 0.689325
LYD 7.330589
MAD 10.692769
MDL 20.167873
MGA 4855.462214
MKD 61.682247
MMK 2392.550476
MNT 4082.07126
MOP 9.217512
MRU 45.539093
MUR 53.776618
MVR 17.617777
MWK 1978.603353
MXN 19.891619
MYR 4.64895
MZN 72.762692
NAD 18.747578
NGN 1575.878853
NIO 41.99111
NOK 11.294945
NPR 172.50948
NZD 2.014843
OMR 0.438177
PAB 1.141084
PEN 3.896593
PGK 5.00954
PHP 69.909199
PKR 317.28943
PLN 4.295152
PYG 6948.401601
QAR 4.159327
RON 5.245183
RSD 117.371814
RUB 88.706768
RWF 1675.049421
SAR 4.286298
SBD 9.190823
SCR 15.67614
SDG 684.305049
SEK 11.08345
SGD 1.475282
SHP 0.850817
SLE 28.265594
SLL 23896.592374
SOS 652.130697
SRD 42.728281
STD 23587.168444
STN 24.51243
SVC 9.983888
SYP 125.96104
SZL 18.743176
THB 37.832001
TJS 10.577278
TMT 3.999953
TND 3.379829
TOP 2.743855
TRY 53.173744
TTD 7.756797
TWD 36.287329
TZS 2991.421622
UAH 51.210169
UGX 4182.13912
USD 1.139588
UYU 45.913484
UZS 13752.034019
VES 709.101178
VND 29983.127103
VUV 136.697043
WST 3.169126
XAF 656.289806
XAG 0.019859
XAU 0.000286
XCD 3.079793
XCG 2.056407
XDR 0.816214
XOF 656.278282
XPF 119.331742
YER 271.900369
ZAR 18.666679
ZMK 10257.655405
ZMW 20.658113
ZWL 366.946835
  • TecDAX

    4.7600

    3853.68

    +0.12%

  • SDAX

    188.9200

    18115.95

    +1.04%

  • DAX

    309.1000

    24935.99

    +1.24%

  • Euro STOXX 50

    70.3200

    6301.95

    +1.12%

  • MDAX

    341.5000

    31825.14

    +1.07%

  • Goldpreis

    1.2000

    4040.1

    +0.03%

  • EUR/USD

    -0.0034

    1.1396

    -0.3%

Diplomatische Spannungen zwischen Peking und Tokio wegen Taiwan
Diplomatische Spannungen zwischen Peking und Tokio wegen Taiwan / Foto: - - AFP

Diplomatische Spannungen zwischen Peking und Tokio wegen Taiwan

Eine Aussage der japanischen Regierungschefin Sanae Takaichi über einen möglichen japanischen Militäreinsatz zur Verteidigung Taiwans hat schwere diplomatische Spannungen zwischen Peking und Tokio ausgelöst. Beide Regierungen bestellten den Botschafter der jeweiligen Gegenseite ein.

Textgröße:

Takaichi hatte vor einer Woche im Parlament in Tokio gesagt, eine militärische Eskalation des Taiwan-Konflikts etwa durch den Einsatz chinesischer Kriegsschiffen könne auch Japan in seiner Existenz bedrohen. Für den Fall eines solchen "Worst-Case-Szenarios" schloss die Regierungschefin den Einsatz japanischer Soldaten nicht aus und verwies auf das Recht zur "kollektiven Selbstverteidigung".

Der chinesische Vize-Außenminister Sun Weidong habe den japanischen Botschafter einbestellt und ihm "ernste Vorhaltungen wegen der fehlerhaften Äußerungen der Regierungschefin zu China gemacht", erklärte das chinesische Außenministerium am Freitag. "Sollte es irgendjemand wagen, sich in irgendeiner Form in Chinas Einigungsprozess einzumischen, wird China mit Sicherheit hart zurückschlagen", hieß es auf der Website des Ministeriums.

Das japanische Außenministerium wiederum bestellte am Freitag den chinesischen Botschafter ein. Dabei sei ihm Tokios "starker Protest gegen die extrem unangemessenen Äußerungen" des chinesischen Generalkonsuls in Osaka, Xue Jian, übermittelt worden, erklärte das Ministerium. In einem inzwischen gelöschten Online-Beitrag hatte Xue vor wenigen Tagen gedroht, er würde Takaichi wegen ihrer Äußerungen zu Taiwan "ohne zu zögern den dreckigen Hals abschneiden".

China betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz, die wieder mit dem Festland vereinigt werden soll - notfalls mit militärischer Gewalt.

Der japanische Chef-Kabinettssekretär Minoru Kihara betonte am Freitag, Japans Haltung zu Taiwan bleibe unverändert und entspreche weiterhin einer gemeinsamen Erklärung von 1972. Darin hatte Japan die chinesische "Ein-China"-Politik anerkannt. "Frieden und Sicherheit in der Straße von Taiwan sind nicht nur für Japans Sicherheit, sondern für die Stabilität der internationalen Gemeinschaft wichtig", sagte Kihara.

Takaichi, die im vergangenen Monat die erste weibliche Regierungschefin in der Geschichte Japans wurde, war in ihrem vorherigen Amt als Ministerin für wirtschaftliche Sicherheit als lautstarke Kritikerin Chinas und Unterstützerin Taiwans aufgetreten. Nach dem Wirbel um ihre jüngste Äußerung zu Taiwan hatte die konservative Regierungschefin erklärt, sie habe nichts zurückzunehmen. Zukünftig wolle sie jedoch keine spezifischen Szenarien mehr ansprechen, sagte sie vor dem Parlament.

Ein 2015 verabschiedetes Gesetz spricht Japan unter bestimmten Bedingungen - etwa, wenn es eine konkrete Gefahr für den Fortbestand des Landes gibt - das Recht auf "kollektive Selbstverteidigung" zu.

Unterdessen stimmte die US-Regierung erstmals seit Amtsantritt von Präsident Donald Trump im Januar einer Rüstungslieferung an Taiwan zu. Das Militärpaket im Wert von 330 Millionen Dollar (280 Millionen Euro) umfasse Ersatzteile und Zubehör etwa für Kampf- und militärische Frachtflugzeuge, erklärte die US-Behörde für Zusammenarbeit im Verteidigungssektor.

Der Deal trage dazu bei, Taiwans "Kampfbereitschaft" und "Widerstandsfähigkeit" gegen China aufrechtzuerhalten, erklärte das Verteidigungsministerium in Taipeh am Freitag. Das chinesische Außenministerium erklärte dagegen, es lehne die Rüstungslieferung "entschieden ab".

Die USA erkennen Taiwan zwar diplomatisch nicht an, sind jedoch dessen größter Waffenlieferant.

Y.Havel--TPP