The Prague Post - Diplomatische Spannungen zwischen Peking und Tokio wegen Taiwan

EUR -
AED 4.330138
AFN 74.270955
ALL 96.320599
AMD 444.232499
ANG 2.109909
AOA 1081.049119
ARS 1621.184234
AUD 1.665344
AWG 2.122015
AZN 2.008805
BAM 1.959702
BBD 2.374728
BDT 144.08871
BGN 1.942405
BHD 0.444493
BIF 3495.430049
BMD 1.178897
BND 1.496254
BOB 8.147082
BRL 6.104378
BSD 1.179047
BTN 107.224662
BWP 15.611818
BYN 3.381089
BYR 23106.384132
BZD 2.371321
CAD 1.613498
CDF 2687.885928
CHF 0.914481
CLF 0.025883
CLP 1021.990551
CNY 8.144706
CNH 8.131873
COP 4371.256319
CRC 562.72036
CUC 1.178897
CUP 31.240774
CVE 110.522072
CZK 24.236994
DJF 209.514065
DKK 7.474449
DOP 72.090024
DZD 153.320337
EGP 56.036475
ERN 17.683457
ETB 183.230137
FJD 2.618626
FKP 0.876893
GBP 0.874683
GEL 3.153597
GGP 0.876893
GHS 12.968288
GIP 0.876893
GMD 86.65348
GNF 10344.822906
GTQ 9.047128
GYD 246.636863
HKD 9.21432
HNL 31.276599
HRK 7.539094
HTG 154.54967
HUF 380.836877
IDR 19879.624744
ILS 3.672942
IMP 0.876893
INR 106.957625
IQD 1544.944715
IRR 49661.042612
ISK 144.993015
JEP 0.876893
JMD 183.718115
JOD 0.835885
JPY 182.734999
KES 152.078146
KGS 103.095009
KHR 4735.630263
KMF 492.779421
KPW 1061.039712
KRW 1703.972092
KWD 0.361521
KYD 0.98254
KZT 588.511694
LAK 25263.766327
LBP 105463.549091
LKR 364.806319
LRD 218.243381
LSL 18.90996
LTL 3.480977
LVL 0.713104
LYD 7.456571
MAD 10.817606
MDL 20.249974
MGA 5098.730581
MKD 61.647466
MMK 2475.418577
MNT 4208.374979
MOP 9.491336
MRU 47.109177
MUR 54.724852
MVR 18.226196
MWK 2046.565858
MXN 20.197696
MYR 4.601281
MZN 75.337468
NAD 18.909955
NGN 1583.471518
NIO 43.277758
NOK 11.229118
NPR 171.565492
NZD 1.97206
OMR 0.453255
PAB 1.179042
PEN 3.963158
PGK 5.065766
PHP 68.327115
PKR 329.506117
PLN 4.222397
PYG 7623.145126
QAR 4.292487
RON 5.100032
RSD 117.438243
RUB 90.393377
RWF 1715.295353
SAR 4.422853
SBD 9.484443
SCR 16.578876
SDG 709.110969
SEK 10.681049
SGD 1.492606
SHP 0.884478
SLE 28.887303
SLL 24720.883013
SOS 673.744038
SRD 44.368388
STD 24400.790813
STN 24.75684
SVC 10.316671
SYP 13038.101319
SZL 18.909945
THB 36.640558
TJS 11.171553
TMT 4.12614
TND 3.379313
TOP 2.838502
TRY 51.671496
TTD 7.98089
TWD 37.181831
TZS 3041.555041
UAH 51.035276
UGX 4244.50469
USD 1.178897
UYU 45.751672
UZS 14400.229076
VES 473.717869
VND 30615.958975
VUV 140.325414
WST 3.18446
XAF 657.254424
XAG 0.013965
XAU 0.000231
XCD 3.186029
XCG 2.125031
XDR 0.817893
XOF 656.0605
XPF 119.331742
YER 281.108453
ZAR 18.909098
ZMK 10611.493248
ZMW 22.32507
ZWL 379.604401
  • DAX

    217.1200

    25260.69

    +0.86%

  • SDAX

    40.8700

    18023.92

    +0.23%

  • Goldpreis

    132.6000

    5130

    +2.58%

  • TecDAX

    23.3000

    3721.5

    +0.63%

  • EUR/USD

    0.0013

    1.1786

    +0.11%

  • Euro STOXX 50

    71.6900

    6131.31

    +1.17%

  • MDAX

    344.3800

    31823.39

    +1.08%

Diplomatische Spannungen zwischen Peking und Tokio wegen Taiwan
Diplomatische Spannungen zwischen Peking und Tokio wegen Taiwan / Foto: - - AFP

Diplomatische Spannungen zwischen Peking und Tokio wegen Taiwan

Eine Aussage der japanischen Regierungschefin Sanae Takaichi über einen möglichen japanischen Militäreinsatz zur Verteidigung Taiwans hat schwere diplomatische Spannungen zwischen Peking und Tokio ausgelöst. Beide Regierungen bestellten den Botschafter der jeweiligen Gegenseite ein.

Textgröße:

Takaichi hatte vor einer Woche im Parlament in Tokio gesagt, eine militärische Eskalation des Taiwan-Konflikts etwa durch den Einsatz chinesischer Kriegsschiffen könne auch Japan in seiner Existenz bedrohen. Für den Fall eines solchen "Worst-Case-Szenarios" schloss die Regierungschefin den Einsatz japanischer Soldaten nicht aus und verwies auf das Recht zur "kollektiven Selbstverteidigung".

Der chinesische Vize-Außenminister Sun Weidong habe den japanischen Botschafter einbestellt und ihm "ernste Vorhaltungen wegen der fehlerhaften Äußerungen der Regierungschefin zu China gemacht", erklärte das chinesische Außenministerium am Freitag. "Sollte es irgendjemand wagen, sich in irgendeiner Form in Chinas Einigungsprozess einzumischen, wird China mit Sicherheit hart zurückschlagen", hieß es auf der Website des Ministeriums.

Das japanische Außenministerium wiederum bestellte am Freitag den chinesischen Botschafter ein. Dabei sei ihm Tokios "starker Protest gegen die extrem unangemessenen Äußerungen" des chinesischen Generalkonsuls in Osaka, Xue Jian, übermittelt worden, erklärte das Ministerium. In einem inzwischen gelöschten Online-Beitrag hatte Xue vor wenigen Tagen gedroht, er würde Takaichi wegen ihrer Äußerungen zu Taiwan "ohne zu zögern den dreckigen Hals abschneiden".

China betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz, die wieder mit dem Festland vereinigt werden soll - notfalls mit militärischer Gewalt.

Der japanische Chef-Kabinettssekretär Minoru Kihara betonte am Freitag, Japans Haltung zu Taiwan bleibe unverändert und entspreche weiterhin einer gemeinsamen Erklärung von 1972. Darin hatte Japan die chinesische "Ein-China"-Politik anerkannt. "Frieden und Sicherheit in der Straße von Taiwan sind nicht nur für Japans Sicherheit, sondern für die Stabilität der internationalen Gemeinschaft wichtig", sagte Kihara.

Takaichi, die im vergangenen Monat die erste weibliche Regierungschefin in der Geschichte Japans wurde, war in ihrem vorherigen Amt als Ministerin für wirtschaftliche Sicherheit als lautstarke Kritikerin Chinas und Unterstützerin Taiwans aufgetreten. Nach dem Wirbel um ihre jüngste Äußerung zu Taiwan hatte die konservative Regierungschefin erklärt, sie habe nichts zurückzunehmen. Zukünftig wolle sie jedoch keine spezifischen Szenarien mehr ansprechen, sagte sie vor dem Parlament.

Ein 2015 verabschiedetes Gesetz spricht Japan unter bestimmten Bedingungen - etwa, wenn es eine konkrete Gefahr für den Fortbestand des Landes gibt - das Recht auf "kollektive Selbstverteidigung" zu.

Unterdessen stimmte die US-Regierung erstmals seit Amtsantritt von Präsident Donald Trump im Januar einer Rüstungslieferung an Taiwan zu. Das Militärpaket im Wert von 330 Millionen Dollar (280 Millionen Euro) umfasse Ersatzteile und Zubehör etwa für Kampf- und militärische Frachtflugzeuge, erklärte die US-Behörde für Zusammenarbeit im Verteidigungssektor.

Der Deal trage dazu bei, Taiwans "Kampfbereitschaft" und "Widerstandsfähigkeit" gegen China aufrechtzuerhalten, erklärte das Verteidigungsministerium in Taipeh am Freitag. Das chinesische Außenministerium erklärte dagegen, es lehne die Rüstungslieferung "entschieden ab".

Die USA erkennen Taiwan zwar diplomatisch nicht an, sind jedoch dessen größter Waffenlieferant.

Y.Havel--TPP