The Prague Post - Abgeordnete in Italien stimmen für Verschärfung von Vergewaltigungsgesetz

EUR -
AED 4.297323
AFN 74.888052
ALL 95.857312
AMD 440.041176
AOA 1073.013007
ARS 1616.988233
AUD 1.652463
AWG 2.107705
AZN 1.987683
BAM 1.958377
BBD 2.353827
BDT 143.568893
BHD 0.441421
BIF 3475.299577
BMD 1.170135
BND 1.490674
BOB 8.07566
BRL 5.96359
BSD 1.168653
BTN 108.226167
BWP 15.741913
BYN 3.394453
BYR 22934.636937
BZD 2.350453
CAD 1.616834
CDF 2691.30956
CHF 0.92439
CLF 0.02652
CLP 1043.736631
CNY 7.994184
CNH 7.989263
COP 4276.443889
CRC 543.319485
CUC 1.170135
CUP 31.008565
CVE 110.575904
CZK 24.368287
DJF 207.955952
DKK 7.473768
DOP 70.646862
DZD 154.817539
EGP 62.124143
ERN 17.552018
ETB 183.184898
FJD 2.583715
FKP 0.870671
GBP 0.87096
GEL 3.147944
GGP 0.870671
GHS 12.889027
GIP 0.870671
GMD 86.589614
GNF 10267.931058
GTQ 8.940802
GYD 244.502735
HKD 9.167009
HNL 31.16107
HRK 7.536607
HTG 153.27297
HUF 376.654303
IDR 19970.861673
ILS 3.589272
IMP 0.870671
INR 108.202923
IQD 1532.876244
IRR 1539897.051298
ISK 143.388563
JEP 0.870671
JMD 184.775476
JOD 0.829613
JPY 186.031466
KES 151.239621
KGS 102.326513
KHR 4695.165624
KMF 492.626952
KPW 1053.067409
KRW 1724.731557
KWD 0.361605
KYD 0.973894
KZT 557.290367
LAK 25702.005263
LBP 104785.548125
LKR 368.749889
LRD 215.597732
LSL 19.107945
LTL 3.455103
LVL 0.707802
LYD 7.436235
MAD 10.887454
MDL 20.183072
MGA 4856.058556
MKD 61.655525
MMK 2457.025245
MNT 4183.524016
MOP 9.430729
MRU 46.817234
MUR 54.505375
MVR 18.079058
MWK 2032.523978
MXN 20.31775
MYR 4.660654
MZN 74.830037
NAD 19.108293
NGN 1593.395415
NIO 42.967457
NOK 11.131817
NPR 173.160045
NZD 1.996034
OMR 0.44992
PAB 1.168643
PEN 3.946277
PGK 5.044743
PHP 69.921363
PKR 326.49682
PLN 4.248472
PYG 7550.030305
QAR 4.266429
RON 5.09278
RSD 117.369183
RUB 90.816539
RWF 1710.151627
SAR 4.391031
SBD 9.417925
SCR 16.609484
SDG 703.25054
SEK 10.843286
SGD 1.488995
SLE 28.796261
SOS 668.683594
SRD 43.968392
STD 24219.422436
STN 24.935567
SVC 10.225585
SYP 129.362851
SZL 19.108343
THB 37.455912
TJS 11.119973
TMT 4.101322
TND 3.374375
TRY 52.177477
TTD 7.927532
TWD 37.141312
TZS 3036.49886
UAH 50.762639
UGX 4306.684677
USD 1.170135
UYU 47.432609
UZS 14299.044432
VES 555.888033
VND 30803.791702
VUV 139.871695
WST 3.240444
XAF 656.829606
XAG 0.015528
XAU 0.000246
XCD 3.162347
XCG 2.106298
XDR 0.816885
XOF 657.038121
XPF 119.331742
YER 279.135778
ZAR 19.160957
ZMK 10532.612625
ZMW 22.292616
ZWL 376.782844
  • EUR/USD

    0.0027

    1.1697

    +0.23%

  • DAX

    -273.6400

    23806.99

    -1.15%

  • TecDAX

    -78.7500

    3516.92

    -2.24%

  • Euro STOXX 50

    -17.0800

    5896.29

    -0.29%

  • MDAX

    -242.7200

    30052.36

    -0.81%

  • SDAX

    -201.3900

    17033.57

    -1.18%

  • Goldpreis

    -35.2000

    4782.8

    -0.74%

Abgeordnete in Italien stimmen für Verschärfung von Vergewaltigungsgesetz
Abgeordnete in Italien stimmen für Verschärfung von Vergewaltigungsgesetz / Foto: Damien MEYER - AFP/Archiv

Abgeordnete in Italien stimmen für Verschärfung von Vergewaltigungsgesetz

Die Abgeordneten im italienischen Parlament haben den Weg freigemacht für eine verschärfte Rechtsprechung bei Vergewaltigung und sexueller Gewalt. Laut dem am Mittwoch verabschiedeten Gesetzentwurf sollen künftig auch alle nicht einvernehmlichen Handlungen als sexuelle Gewalt definiert und unter Strafe gestellt werden. Den im Unterhaus einstimmig beschlossenen Änderungen muss noch der Senat zustimmen, was allerdings als sicher gilt.

Textgröße:

Derzeit ist Vergewaltigung im italienischen Recht als eine Tat definiert, die unter Anwendung von körperlichem Zwang, Drohungen oder Machtmissbrauch begangen wird. Mit der nun verabschiedeten Änderung wird laut Experten die Anzeige und Verfolgung von sexuellen Übergriffen erleichtert. Unter anderem werde die Beweislast für Opfer beseitigt, körperliche Spuren von Missbrauch nachzuweisen. Das Strafmaß bleibt unverändert, es beträgt weiterhin eine Freiheitsstrafe zwischen sechs und zwölf Jahren.

Bei der Verabschiedung des Gesetzentwurfs stimmten am Mittwoch in einem äußerst seltenen Vorgang die rechtsextreme Partei Fratelli d'Italia von Regierungschefin Giorgia Meloni gemeinsam mit der linksgerichteten Demokratischen Partei (PD) von Oppositionschefin Elly Schlein. Die beiden Politikerinnen hatten sich demonstrativ für die Verschärfung des Rechts ausgesprochen.

Die Änderungen sollten "dem Willen der Frau im sexuellen Bereich eine zentrale Rolle einräumen, der bis heute kulturell als dem Willen der Männer untergeordnet gilt", sagte Gesetzesinitiatorin Laura Boldrini von der PD. Der Fokus im Gerichtsverfahren müsse auf das Verhalten des Täters verlagert werden - anstatt zu prüfen, ob das Opfer sich ausreichend verteidigt habe. In Italien bestehe leider "das Vorurteil fort, Frauen für erlittene sexuelle Gewalt selbst verantwortlich zu machen".

Die Gesetzesänderung folgt auf mehrere umstrittene Urteile in den vergangenen Jahren, die landesweite Empörung ausgelöst hatten. In einem der Fälle war ein 25-Jähriger freigesprochen worden, der ein 17-jähriges Mädchen in einem Auto vergewaltigt haben soll. Die Entscheidung wurde damit begründet, dass die Jugendliche nach dem Aussteigen eines anderen Paares mit dem Mann im Auto geblieben war. Sie hätte damit rechnen müssen, dass sie angegriffen werden könnte, da sie keine Jungfrau mehr war, urteilte das zuständige Gericht. Der Freispruch für den 25-Jährigen wurde inzwischen von einem Berufungsgericht aufgehoben.

T.Musil--TPP