The Prague Post - Nach Stopp des Sparpakets: Krankenkassen rechnen 2026 mit Beitragserhöhungen

EUR -
AED 4.300203
AFN 74.938572
ALL 96.041824
AMD 440.335601
AOA 1073.732152
ARS 1618.20269
AUD 1.652941
AWG 2.109117
AZN 1.993097
BAM 1.959689
BBD 2.355404
BDT 143.665101
BHD 0.441752
BIF 3477.628441
BMD 1.170919
BND 1.491673
BOB 8.081071
BRL 5.969695
BSD 1.169436
BTN 108.298692
BWP 15.752462
BYN 3.396728
BYR 22950.005873
BZD 2.352028
CAD 1.617747
CDF 2693.113378
CHF 0.924212
CLF 0.026507
CLP 1043.276762
CNY 7.999541
CNH 7.996099
COP 4279.180814
CRC 543.683573
CUC 1.170919
CUP 31.029345
CVE 110.653743
CZK 24.369218
DJF 208.095247
DKK 7.47198
DOP 70.694254
DZD 154.85044
EGP 62.162664
ERN 17.56378
ETB 182.610326
FJD 2.617825
FKP 0.871255
GBP 0.870935
GEL 3.143845
GGP 0.871255
GHS 12.897675
GIP 0.871255
GMD 86.647589
GNF 10274.811269
GTQ 8.946793
GYD 244.666581
HKD 9.172936
HNL 31.056028
HRK 7.530413
HTG 153.375681
HUF 376.450941
IDR 19978.15575
ILS 3.59168
IMP 0.871255
INR 108.144291
IQD 1532.059972
IRR 1540928.966161
ISK 143.390335
JEP 0.871255
JMD 184.899298
JOD 0.83016
JPY 185.98931
KES 151.341119
KGS 102.395079
KHR 4698.314584
KMF 492.956886
KPW 1053.77309
KRW 1726.853334
KWD 0.36172
KYD 0.974546
KZT 557.663818
LAK 25719.228214
LBP 104855.766899
LKR 368.996995
LRD 215.741321
LSL 19.120863
LTL 3.457419
LVL 0.708277
LYD 7.441183
MAD 10.886411
MDL 20.196597
MGA 4885.758288
MKD 61.571829
MMK 2458.671744
MNT 4186.327475
MOP 9.437049
MRU 46.848138
MUR 54.541673
MVR 18.09026
MWK 2033.885779
MXN 20.32545
MYR 4.663756
MZN 74.880462
NAD 19.121726
NGN 1594.967147
NIO 43.035955
NOK 11.11278
NPR 173.276083
NZD 1.997008
OMR 0.45022
PAB 1.169426
PEN 3.948922
PGK 5.062111
PHP 69.869835
PKR 326.715558
PLN 4.246956
PYG 7555.089723
QAR 4.269287
RON 5.092088
RSD 117.350666
RUB 90.89371
RWF 1711.297632
SAR 4.394135
SBD 9.424151
SCR 16.91011
SDG 703.721648
SEK 10.848322
SGD 1.489631
SLE 28.814898
SOS 669.175265
SRD 43.997851
STD 24235.652331
STN 24.549032
SVC 10.232437
SYP 129.449539
SZL 19.121524
THB 37.452967
TJS 11.127425
TMT 4.098215
TND 3.410282
TRY 52.163724
TTD 7.932844
TWD 37.1825
TZS 3038.533661
UAH 50.796656
UGX 4309.570668
USD 1.170919
UYU 47.464395
UZS 14267.496362
VES 555.503604
VND 30824.433908
VUV 139.965426
WST 3.242616
XAF 657.26976
XAG 0.015377
XAU 0.000245
XCD 3.164466
XCG 2.10771
XDR 0.817433
XOF 657.26976
XPF 119.331742
YER 279.351899
ZAR 19.154181
ZMK 10539.675023
ZMW 22.307555
ZWL 377.035333
  • Euro STOXX 50

    -17.0800

    5896.29

    -0.29%

  • MDAX

    -242.7200

    30052.36

    -0.81%

  • DAX

    -273.6400

    23806.99

    -1.15%

  • Goldpreis

    23.3000

    4800.5

    +0.49%

  • SDAX

    -201.3900

    17033.57

    -1.18%

  • TecDAX

    -78.7500

    3516.92

    -2.24%

  • EUR/USD

    0.0041

    1.1711

    +0.35%

Nach Stopp des Sparpakets: Krankenkassen rechnen 2026 mit Beitragserhöhungen
Nach Stopp des Sparpakets: Krankenkassen rechnen 2026 mit Beitragserhöhungen / Foto: FRANCK FIFE - AFP/Archiv

Nach Stopp des Sparpakets: Krankenkassen rechnen 2026 mit Beitragserhöhungen

Nach dem Stopp des Sparpakets für die Krankenkassen durch den Bundesrat rechnen mehrere Kassen mit Beitragserhöhungen im kommenden Jahr. "Ich erwarte viele Beitragserhöhungen im Jahr 2026, auch weil die Kassen weiterhin Rücklagen aufbauen müssen", sagte der Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, der "Rheinischen Post" vom Samstag. Ähnlich äußerte sich DAK-Chef Andreas Storm. Erwartet wird vor allem ein höherer Zusatzbeitrag.

Textgröße:

Faktisch dürfte der durchschnittliche Zusatzbeitrag 2026 die Drei-Prozent-Marke überschreiten, warnte Baas. "Und das wird so weitergehen." Der TK-Chef mahnte rasche Reformen an. Geschehe das nicht, "werden wir schon in wenigen Jahren bei einem Gesamtbeitrag von 20 Prozent und mehr nur für die Krankenversicherung liegen", sagte er der Zeitung. "Ein Wahnsinn." Die finanzielle Lage der Kassen sei jetzt schon ernst. Zwar seien die Einnahmen in diesem Jahr um vier Prozent gestiegen - die Ausgaben hätten aber um acht Prozent zugelegt.

Der Bundesrat hatte am Freitag nach langer Debatte ein von Kabinett und Bundestag beschlossenes Sparpaket von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) für die gesetzlichen Krankenkassen gestoppt. Die Länderkammer schickte das Pflegekompetenzgesetz, an welches das Sparpaket geknüpft war, in den Vermittlungsausschuss. Die Mehrheit der Länderkammer kritisierte, dass durch die Einsparungen für die Kassen dann den Krankenhäusern das benötigte Geld fehle. Wann sich der Ausschuss mit dem Gesetz beschäftigt, war zunächst offen.

Das Bundeskabinett hatte Mitte Oktober einen Gesetzentwurf beschlossen, der die Ausgaben der gesetzlichen Kassen 2026 um 1,8 Milliarden Euro senken soll. Die Einsparungen sollten vor allem durch eine Änderung der Berechnungsmethode erzielt werden, mit der die Kassen den Krankenhäusern jedes Jahr zusätzliches Geld für erwartete Kostensteigerungen überweisen. Dafür sollte die sogenannte Meistbegünstigungsklausel ausgesetzt werden, die für die Krankenhäuser besonders vorteilhaft war.

Warken wollte mit den Maßnahmen verhindern, dass im kommenden Jahr der durchschnittliche Zusatzbeitrag von derzeit etwa 2,9 Prozent steigt. Doch das ist nun fraglich. Auf die Frage, ob die TK ihren Beitrag anheben wird, sagte Baas der "Rheinischen Post", noch werde gerechnet. Sollte der Zusatzbeitrag angehoben werden, werde er aber "klar unter 2,9 Prozent bleiben". Derzeit beträgt der Zusatzbeitrag bei der TK 2,45 Prozent. Die TK ist die größte Krankenkasse in Deutschland.

DAK-Chef Storm warnte ebenfalls vor höheren Beiträgen. Der "Rheinischen Post" und der "Bild" sagte er, der Vorgang im Bundesrat sei ein "beispielloses gesundheitspolitisches Debakel". Das Versprechen stabiler Beiträge gelte nicht mehr. Der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen sagte "Bild", die Zusatzbeiträge würden im neuen Jahr "real steigen - auf deutlich über drei Prozent".

X.Vanek--TPP