The Prague Post - Ukraine-Gespräche in Genf: Neuer Entwurf enthält Forderungen Kiews

EUR -
AED 4.331285
AFN 73.121636
ALL 96.344677
AMD 445.575383
ANG 2.110782
AOA 1081.496539
ARS 1647.628693
AUD 1.667859
AWG 2.125841
AZN 1.965854
BAM 1.955692
BBD 2.383468
BDT 144.612011
BGN 1.943209
BHD 0.444551
BIF 3507.606214
BMD 1.179385
BND 1.495817
BOB 8.177548
BRL 6.17632
BSD 1.183435
BTN 107.251075
BWP 15.587139
BYN 3.381113
BYR 23115.942906
BZD 2.380069
CAD 1.614637
CDF 2683.100446
CHF 0.911076
CLF 0.025734
CLP 1016.134121
CNY 8.147783
CNH 8.136304
COP 4340.395684
CRC 570.268494
CUC 1.179385
CUP 31.253698
CVE 110.258908
CZK 24.246262
DJF 210.738357
DKK 7.472087
DOP 72.805978
DZD 153.275198
EGP 55.318573
ERN 17.690773
ETB 181.883251
FJD 2.593233
FKP 0.871117
GBP 0.873824
GEL 3.149363
GGP 0.871117
GHS 13.02328
GIP 0.871117
GMD 87.274238
GNF 10387.426123
GTQ 9.076499
GYD 247.586322
HKD 9.216598
HNL 31.300271
HRK 7.535681
HTG 155.12143
HUF 379.215867
IDR 19968.164763
ILS 3.652089
IMP 0.871117
INR 107.109903
IQD 1550.314349
IRR 49681.586662
ISK 144.92247
JEP 0.871117
JMD 184.26982
JOD 0.836201
JPY 182.742734
KES 152.529873
KGS 103.137665
KHR 4753.737369
KMF 491.80352
KPW 1061.407497
KRW 1710.607704
KWD 0.361859
KYD 0.986146
KZT 578.738026
LAK 25355.599171
LBP 105973.245263
LKR 366.049777
LRD 219.517872
LSL 18.936754
LTL 3.482417
LVL 0.713398
LYD 7.471587
MAD 10.812603
MDL 20.182885
MGA 5148.715547
MKD 61.631595
MMK 2476.293625
MNT 4220.23468
MOP 9.527974
MRU 47.147395
MUR 54.251873
MVR 18.168372
MWK 2051.986633
MXN 20.288369
MYR 4.618465
MZN 75.356806
NAD 18.936754
NGN 1587.333489
NIO 43.547594
NOK 11.230922
NPR 171.601519
NZD 1.973226
OMR 0.453412
PAB 1.183435
PEN 3.958181
PGK 5.157715
PHP 68.317641
PKR 330.759526
PLN 4.219308
PYG 7734.572686
QAR 4.302762
RON 5.095181
RSD 117.431435
RUB 90.518933
RWF 1728.304516
SAR 4.423224
SBD 9.488366
SCR 16.094316
SDG 709.396791
SEK 10.649014
SGD 1.494306
SHP 0.884844
SLE 28.888146
SLL 24731.109682
SOS 675.162699
SRD 44.464018
STD 24410.885064
STN 24.498647
SVC 10.354428
SYP 13043.494992
SZL 18.944953
THB 36.84929
TJS 11.159483
TMT 4.127847
TND 3.417611
TOP 2.839676
TRY 51.621559
TTD 8.018557
TWD 37.190131
TZS 3046.826392
UAH 51.253568
UGX 4188.768582
USD 1.179385
UYU 45.97746
UZS 14364.206416
VES 466.885424
VND 30628.624351
VUV 140.284251
WST 3.18927
XAF 655.920762
XAG 0.015281
XAU 0.000237
XCD 3.187346
XCG 2.132782
XDR 0.815755
XOF 655.920762
XPF 119.331742
YER 281.194812
ZAR 18.917103
ZMK 10615.878289
ZMW 22.135777
ZWL 379.761438
  • Goldpreis

    -2.8000

    5006.7

    -0.06%

  • EUR/USD

    0.0004

    1.1792

    +0.03%

  • MDAX

    297.8900

    31742.22

    +0.94%

  • TecDAX

    40.7800

    3721.82

    +1.1%

  • SDAX

    246.9700

    18093.03

    +1.37%

  • Euro STOXX 50

    81.5200

    6103.37

    +1.34%

  • DAX

    279.8100

    25278.21

    +1.11%

Ukraine-Gespräche in Genf: Neuer Entwurf enthält Forderungen Kiews
Ukraine-Gespräche in Genf: Neuer Entwurf enthält Forderungen Kiews / Foto: Fabrice COFFRINI - AFP

Ukraine-Gespräche in Genf: Neuer Entwurf enthält Forderungen Kiews

Bei den Ukraine-Beratungen in Genf entsteht ein neuer US-Plan zur Beendigung des russischen Angriffskriegs, der nun auch "wichtige Prioritäten" Kiews enthält. "Die aktuelle Fassung des Dokuments, die sich zwar noch in der Endphase des Genehmigungsprozesses befindet, spiegelt bereits die meisten der wichtigsten Prioritäten der Ukraine wider", erklärte der Chef des ukrainischen Sicherheitsrats, Rustem Umerow, am Sonntag. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) pochte auf eine Rückkehr Russlands an den Verhandlungstisch.

Textgröße:

Umerow äußerte sich im Onlinedienst Facebook nach mehreren Gesprächsrunden in Genf, wo Vertreter der Ukraine, der USA und europäischer Staaten über den von Washington vorgelegten Plan berieten. Neben US-Außenminister Marco Rubio und dem Sondergesandtem Steve Witkoff saßen der ukrainische Präsidialamtschef Andrij Jermak und die außenpolitischen Berater der sogenannten E3-Staaten - Deutschland, Frankreich und Großbritannien - mit am Tisch.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schrieb in Onlinediensten, dass die "amerikanischen Vorschläge eine Reihe von Elementen enthalten könnten, die auf ukrainischen Perspektiven basieren und für die ukrainischen nationalen Interessen von entscheidender Bedeutung sind".

Jermak und Rubio sprachen am frühen Abend von einem "gutem Fortschritt" in Genf und betonten, dass die Verhandlungen auch am späten Abend weitergingen.

Die USA hatten ihren 28-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges in der Ukraine vor wenigen Tagen vorgelegt. Dieser kam Moskau in zentralen Forderungen weit entgegen und überschritt von Kiew seit langem formulierte rote Linien. So verlangte er von der Ukraine schmerzhafte Zugeständnisse wie die Abtretung großer Gebiete in der Ostukraine an Russland, eine Begrenzung der Truppenstärke und den Verzicht auf einen Nato-Beitritt.

Sowohl die Ukraine als auch die europäischen Unterstützer des Landes hatten vehement Nachbesserungen an dem US-Plan gefordert. Merz sagte am Sonntag im ZDF, er hoffe, dass "eine neue Dynamik in diese Gespräche kommt und dass es dann zum Ende der Woche wenigstens einen kleinen Schritt hin zu einem Waffenstillstand gibt und dass dann auch Gespräche geführt werden können".

Es müsse etwas vereinbart werden, was Kreml-Chef Wladimir Putin an den Verhandlungstisch bringe. "Und da gibt es zwischen Amerika, Europa und der Ukraine überhaupt keinen Dissens. Wir wollen das Ziel gemeinsam erreichen: Dieser Krieg muss aufhören."

Merz wies in der ARD aber auch auf Differenzen mit den USA hin. Mit Blick auf die Nutzung des in Europa eingefrorenen russischen Geldes für den Wiederaufbau der Ukraine sagte Merz, dies seien Teile des 28-Punkte-Plans, "die ganz sicher nicht ohne unsere Zustimmung umsetzbar sind".

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betonte, es dürfe nicht über den Kopf der Ukraine hinweg entschieden werden. Zudem müsse sich die Haltung der Europäischen Union in einem möglichen Vertrag zum Kriegsende "voll widerspiegeln".

Am Sonntagmorgen telefonierten der finnische Präsident Alexander Stubb und die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni mit US-Präsident Donald Trump, später auch der britische Premierminister Keir Starmer. Stubb betonte, Ziel jeglicher Verhandlungen über ein Kriegsende müsse es sein, "die ukrainische Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität zu verteidigen". Es sei noch "eine Menge Arbeit" zu tun.

Nachdem Trump von Kiew zunächst eine Zustimmung bis kommenden Donnerstag verlangt hatte, signalisierte er am Samstag wieder Verhandlungsbereitschaft. Auf die Frage von Reportern, ob der Plan sein "endgültiges Angebot an die Ukraine" sei, antwortete Trump: "Nein".

Rubio wies vor seiner Ankunft in Genf zudem den Vorwurf zurück, dass es sich bei dem Plan um eine "Wunschliste" des Kremls handele. Der Vorschlag sei von den USA "verfasst" worden, schrieb der US-Außenminister im Onlinedienst X. Der 28-Punkte-Plan werde "als starker Rahmen für die laufenden Verhandlungen angeboten" und basiere neben Beiträgen der russischen Seite "auch auf früheren und laufenden Beiträgen der Ukraine".

Am Sonntag griff Trump die Ukraine erneut scharf an. "Die ukrainische 'Führung' hat null Dankbarkeit für unsere Bemühungen gezeigt", schrieb er in seinem Onlinedienst Truth Social. Den russischen Angriffskrieg verurteilte er nicht. Zudem wetterte Trump in seiner Botschaft erneut gegen Europäer, die "weiterhin Öl von Russland kaufen".

Es war nicht das erste Mal, dass Trump die Ukraine scharf anging. Gemeinsam mit seinem Vizepräsidenten JD Vance hatte er den ukrainischen Präsidenten im Februar vor laufenden Kameras im Oval Office des Weißen Hauses abgekanzelt. Auch damals warfen sie Selenskyj mangelnden Respekt und Dankbarkeit für die US-Militärhilfen vor. Auch als "Diktator ohne Wahlen" hat Trump Selenskyj schon beschimpft. Am Sonntagabend betonte Selenskyj auf X, er sei Trump "persönlich" dankbar.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kündigte unterdessen an, am Montag mit Putin zu telefonieren. "Wir werden alles uns Mögliche tun, um einen Weg für den Frieden zu öffnen". Erdogan sagte, er wolle Putin auch auf eine mögliche Neuauflage des Getreideabkommens ansprechen, das die Türkei und die UNO 2022 vermittelt hatten.

U.Pospisil--TPP