The Prague Post - Klingbeil warnt vor "großen Herausforderungen" für Haushalte der kommenden Jahre

EUR -
AED 4.328822
AFN 73.071695
ALL 96.08792
AMD 445.132416
ANG 2.109313
AOA 1080.743112
ARS 1646.446997
AUD 1.673704
AWG 2.124362
AZN 2.004079
BAM 1.947001
BBD 2.372877
BDT 143.969398
BGN 1.941856
BHD 0.444279
BIF 3494.442355
BMD 1.178564
BND 1.48917
BOB 8.14121
BRL 6.172253
BSD 1.178176
BTN 106.774483
BWP 15.517874
BYN 3.366089
BYR 23099.855029
BZD 2.369492
CAD 1.614433
CDF 2681.232916
CHF 0.910924
CLF 0.025734
CLP 1016.122347
CNY 8.142109
CNH 8.122604
COP 4339.35491
CRC 567.73439
CUC 1.178564
CUP 31.231947
CVE 110.490644
CZK 24.250108
DJF 209.454164
DKK 7.471318
DOP 72.494712
DZD 153.200348
EGP 55.285323
ERN 17.67846
ETB 183.119343
FJD 2.594904
FKP 0.87051
GBP 0.872933
GEL 3.147345
GGP 0.87051
GHS 12.963677
GIP 0.87051
GMD 87.213939
GNF 10341.899738
GTQ 9.036165
GYD 246.486121
HKD 9.209723
HNL 31.26699
HRK 7.53576
HTG 154.432116
HUF 378.751595
IDR 19937.767731
ILS 3.649547
IMP 0.87051
INR 106.982263
IQD 1544.508164
IRR 49647.010038
ISK 144.892513
JEP 0.87051
JMD 183.450979
JOD 0.835625
JPY 182.442844
KES 152.035085
KGS 103.065771
KHR 4740.184136
KMF 491.461455
KPW 1060.668795
KRW 1708.140215
KWD 0.361595
KYD 0.981763
KZT 576.166286
LAK 25250.734308
LBP 105540.408669
LKR 364.42316
LRD 218.738383
LSL 18.904551
LTL 3.479993
LVL 0.712902
LYD 7.430811
MAD 10.793881
MDL 20.093198
MGA 5120.860915
MKD 61.655935
MMK 2474.570213
MNT 4217.297547
MOP 9.485634
MRU 47.095203
MUR 54.225275
MVR 18.155825
MWK 2047.165896
MXN 20.290514
MYR 4.662584
MZN 75.334695
NAD 18.904276
NGN 1580.218686
NIO 43.26495
NOK 11.236341
NPR 170.838973
NZD 1.975415
OMR 0.45315
PAB 1.178176
PEN 3.952311
PGK 5.064585
PHP 68.368246
PKR 329.524562
PLN 4.214551
PYG 7700.202543
QAR 4.291508
RON 5.094574
RSD 117.448589
RUB 90.453274
RWF 1714.810667
SAR 4.420178
SBD 9.481763
SCR 16.279887
SDG 708.907302
SEK 10.653247
SGD 1.493709
SHP 0.884228
SLE 28.874021
SLL 24713.897706
SOS 673.543603
SRD 44.433051
STD 24393.895953
STN 24.661452
SVC 10.308416
SYP 13034.417181
SZL 18.903707
THB 36.856641
TJS 11.109894
TMT 4.124974
TND 3.366572
TOP 2.8377
TRY 51.573613
TTD 7.982925
TWD 37.157178
TZS 3044.705866
UAH 51.025813
UGX 4170.154939
USD 1.178564
UYU 45.77315
UZS 14319.553254
VES 466.560489
VND 30607.307914
VUV 140.186618
WST 3.18705
XAF 653.006045
XAG 0.015262
XAU 0.000237
XCD 3.185128
XCG 2.123305
XDR 0.81225
XOF 652.924718
XPF 119.331742
YER 280.99907
ZAR 18.939047
ZMK 10608.487411
ZMW 22.037412
ZWL 379.497137
  • TecDAX

    40.7800

    3721.82

    +1.1%

  • DAX

    279.8100

    25278.21

    +1.11%

  • Euro STOXX 50

    81.5200

    6103.37

    +1.34%

  • SDAX

    246.9700

    18093.03

    +1.37%

  • Goldpreis

    -13.4000

    4996.1

    -0.27%

  • MDAX

    297.8900

    31742.22

    +0.94%

  • EUR/USD

    -0.0067

    1.179

    -0.57%

Klingbeil warnt vor "großen Herausforderungen" für Haushalte der kommenden Jahre
Klingbeil warnt vor "großen Herausforderungen" für Haushalte der kommenden Jahre / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Klingbeil warnt vor "großen Herausforderungen" für Haushalte der kommenden Jahre

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat trotz des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaschutz vor großen Belastungen für die Staatsfinanzen in den kommenden Jahren gewarnt. Die Aufstellung der Bundeshaushalte für 2025 und 2026 sei "für uns als Parlament ein Stück weit das Warm-up" gewesen, sagte Klingbeil am Dienstag bei der Debatte über den Haushalt für das kommende Jahr. "Die große Herausforderung kommt mit dem Haushalt 2027 und 2028", betonte Klingbeil.

Textgröße:

Der Bundestag berät in dieser Woche abschließend über den 524,54 Milliarden Euro schweren Bundeshaushalt für 2026. Die Abstimmung dafür ist im Plenum am Freitag geplant. Am Dienstagvormittag stand der rund 10,8 Milliarden Euro hohe Einzeletat für das von Klingbeil geführte Finanzressort zur Diskussion und zur Abstimmung - zu diesem Anlass sprach auch der Minister. Dabei verteidigte er den Haushaltsplan für 2026 und betonte vor allem die Investitionen in die Infrastruktur.

Bei der Planung des Gesamthaushalts für 2027 rechnet Klingbeil mit einer Finanzierungslücke von mehr als 30 Milliarden Euro. "Die größten Aufgaben haben wir noch vor uns", betonte der Minister. Er mahnte vor diesem Hintergrund Strukturreformen unter anderem im Sozialstaat an. Das Bundeskabinett werde noch in diesem Jahr eine Stärkung der privaten Altersvorsorge auf den Weg bringen, kündigte Klingbeil etwa an. Auch private Investitionen in der Wirtschaft müssten mehr gefördert werden.

Der Unions-Politiker Mathias Middelberg (CDU) sagte in der Debatte zum Haushalt 2026: "Mit diesen Investitionen schieben wir in Deutschland endlich wieder das Wachstum an." Die Schuldenaufnahme sei "im Moment vertretbar (...), aber das können wir natürlich auf Dauer so nicht weiterführen", betonte Middelberg. "Wir müssen auf die längere Sicht jetzt strukturelle Reformen angehen, denn sonst landen wir irgendwann auch zinspolitisch in Regionen wo andere Länder unterwegs sind", sagte Middelberg mit Blick auf Frankreich und die USA.

Die Opposition kritisierte, dass die Investitionen nicht zielgerichtet seien und damit nicht die gewünschten Effekte erreichten. "Dieser Haushalt ist ein Offenbarungseid", sagte der Grünen-Haushälter Sebastian Schäfer. Die "gigantische Verschuldung" reiße "Milliardenlöcher" in die Kassen von Bund, Ländern und Kommunen, ohne zu nennenswertem Wachstum zu führen. "Diese kleine Koalition wird den großen Aufgaben unserer Zeit nicht gerecht", sagte Schäfer.

Die AfD sieht in dem Haushalt einen "klaren Verfassungsbruch", da durch die Schuldenaufnahme und die steigende Zinslast die Schuldenbremse in den kommenden Jahren nicht einzuhalten sei. Die Regierung hinterlasse "Deutschland als fiskalpolitisches Trümmerfeld, das die nächsten Jahre fest in einer gigantischen Schuldenspirale stecken wird, aus dem es kein entkommen mehr geben wird", sagte der AfD-Haushaltspolitiker Michael Espendiller. Der Haushalt mache das Land zu einem "Sanierungsfall, der schon bald einen Insolvenzverwalter brauchen wird."

Dietmar Bartsch von der Linkspartei kritisierte die hohen Ausgaben für Verteidigung, deren Kosten teilweise von der Schuldenbremse ausgenommen worden waren. "Sie legen Rekordschulden aus, aber im Alltag der Menschen ändert sich nichts zum Besseren", sagte Bartsch in Richtung von Minister Klingbeil. Städte und Gemeinden seien überschuldet und der Haushalt öffne "die Einflugschneise für neue Einsparungen bei Rente und Gesundheit."

A.Slezak--TPP