The Prague Post - Merz dringt weiter auf Verwendung russischer Vermögen für die Ukraine

EUR -
AED 4.352493
AFN 74.05532
ALL 96.46284
AMD 445.457415
ANG 2.121114
AOA 1086.78996
ARS 1651.505572
AUD 1.673217
AWG 2.134765
AZN 2.01774
BAM 1.95606
BBD 2.382715
BDT 144.589826
BGN 1.95272
BHD 0.446793
BIF 3508.266984
BMD 1.185158
BND 1.494999
BOB 8.194125
BRL 6.191145
BSD 1.183258
BTN 107.243653
BWP 15.614078
BYN 3.371638
BYR 23229.092015
BZD 2.379215
CAD 1.616431
CDF 2672.530648
CHF 0.912708
CLF 0.026
CLP 1026.607077
CNY 8.18784
CNH 8.160765
COP 4338.815138
CRC 568.975736
CUC 1.185158
CUP 31.406681
CVE 110.279679
CZK 24.274384
DJF 210.708047
DKK 7.47124
DOP 73.01972
DZD 153.752925
EGP 55.584609
ERN 17.777366
ETB 184.053499
FJD 2.599703
FKP 0.869578
GBP 0.873989
GEL 3.164555
GGP 0.869578
GHS 13.009732
GIP 0.869578
GMD 87.074214
GNF 10386.382527
GTQ 9.07517
GYD 247.552952
HKD 9.261528
HNL 31.321169
HRK 7.535212
HTG 155.100645
HUF 377.705626
IDR 19965.167555
ILS 3.675346
IMP 0.869578
INR 107.413633
IQD 1550.006321
IRR 49924.770652
ISK 145.004064
JEP 0.869578
JMD 184.654579
JOD 0.840318
JPY 181.637869
KES 152.636385
KGS 103.641464
KHR 4755.63302
KMF 494.210683
KPW 1066.577483
KRW 1712.04358
KWD 0.363144
KYD 0.986131
KZT 580.767306
LAK 25344.027403
LBP 105937.254606
LKR 366.098731
LRD 220.032874
LSL 18.984722
LTL 3.499463
LVL 0.71689
LYD 7.458993
MAD 10.797083
MDL 20.134433
MGA 5179.689466
MKD 61.644103
MMK 2488.86269
MNT 4230.255944
MOP 9.526968
MRU 47.235287
MUR 54.434118
MVR 18.257328
MWK 2051.773111
MXN 20.307091
MYR 4.620271
MZN 75.732329
NAD 18.988728
NGN 1595.09218
NIO 43.545796
NOK 11.296734
NPR 171.625845
NZD 1.959243
OMR 0.455703
PAB 1.183262
PEN 3.960927
PGK 5.082677
PHP 68.589792
PKR 330.894445
PLN 4.217622
PYG 7734.029473
QAR 4.312674
RON 5.096417
RSD 117.372078
RUB 90.484883
RWF 1728.130031
SAR 4.444792
SBD 9.542488
SCR 17.807741
SDG 712.888828
SEK 10.632649
SGD 1.496694
SHP 0.889175
SLE 28.976546
SLL 24852.164791
SOS 675.089861
SRD 44.681627
STD 24530.372722
STN 24.503262
SVC 10.353378
SYP 13107.340963
SZL 18.982527
THB 37.058724
TJS 11.19349
TMT 4.159904
TND 3.417755
TOP 2.853576
TRY 51.808809
TTD 8.024068
TWD 37.224026
TZS 3070.045696
UAH 51.202015
UGX 4182.556738
USD 1.185158
UYU 45.975926
UZS 14424.920095
VES 469.1707
VND 30778.546919
VUV 141.138752
WST 3.205732
XAF 656.044326
XAG 0.016162
XAU 0.000243
XCD 3.202948
XCG 2.132484
XDR 0.815909
XOF 656.044326
XPF 119.331742
YER 282.511926
ZAR 18.970743
ZMK 10667.845543
ZMW 21.879297
ZWL 381.620314
  • DAX

    197.4900

    24998.4

    +0.79%

  • MDAX

    79.7700

    31444.33

    +0.25%

  • SDAX

    48.4300

    17846.06

    +0.27%

  • Goldpreis

    -13.8000

    4892.1

    -0.28%

  • Euro STOXX 50

    42.9700

    6021.85

    +0.71%

  • TecDAX

    27.0400

    3681.04

    +0.73%

  • EUR/USD

    0.0005

    1.1855

    +0.04%

Merz dringt weiter auf Verwendung russischer Vermögen für die Ukraine
Merz dringt weiter auf Verwendung russischer Vermögen für die Ukraine / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Merz dringt weiter auf Verwendung russischer Vermögen für die Ukraine

Im Bemühen um eine stärkere Unterstützung der Ukraine angesichts des russischen Angriffskriegs dringt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) weiter auf die Verwendung der in Europa eingefrorenen russischen Vermögenswerte. "Wir wollen hier vorankommen als Zeichen der Stärke und als Hebel, um Moskau nun wirklich an den Verhandlungstisch zu bringen", sagte Merz am Freitag nach einem Treffen mit dem slowenischen Regierungschef Robert Golob in Berlin.

Textgröße:

"Wir versuchen eine gemeinsame Lösung in der Europäischen Union hinzubekommen" und dies "im großen Konsens" und auf eine Weise, dass "alle berechtigten Interessen Belgiens adressiert und berücksichtigt werden", führte Merz aus. Die in der EU eingefrorenen russischen Gelder für Darlehnen an die Ukraine zu nutzen, sei dringlich, da die russischen Angriffe auf die Ukraine zunähmen und der Winter begonnen habe. Darüber hinaus gehe es letztlich auch "um die Sicherheit Europas, um die Sicherheit von uns allen".

Die EU-Kommission hatte im September vorgeschlagen, rund 140 Milliarden Euro russischer Zentralbankgelder, die in Belgien eingefroren sind, für Kredite an die Ukraine zu nutzen. Belgien stellt sich jedoch dagegen, da es rechtliche Konsequenzen und russische Vergeltung fürchtet. Am Freitag bekräftigte Belgiens Regierungschef Bart de Wever in einem Schreiben an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen seine Ablehnung.

Merz betonte in Berlin, Russlands Androhung, auf die Nutzung eingefrorener russischer Gelder mit Gegenmaßnahmen zu reagieren, sei "ein wiederkehrendes Ritual: Wir lassen uns davon nicht beeindrucken."

Zum US-Plan zur Beendigung des Ukraine-Kriegs sagte Merz, dieser habe eine "neue Dynamik" ausgelöst. Zugleich warnte der Kanzler, "dass ein unausgewogener Friedensplan keinen langfristigen Frieden bringen" könne und dass alles in dem Plan, was die Europäer betreffe, auch deren Zustimmung erfordere.

Delegationen der USA, der Ukraine und mehrerer europäischer Staaten, darunter Deutschland, hatten am Sonntag in Genf Verhandlungen über den am 21. November von den USA vorgelegten 28-Punkte-Plan zur Beendigung des Ukraine-Krieges geführt. Der Plan wurde in seiner ursprünglichen Fassung weithin als für Moskau vorteilhaft eingestuft. Er verlangte von der Ukraine unter anderem territoriale Zugeständnisse selbst bei noch nicht von Russland eroberten Gebieten sowie die Zusage, nicht der Nato beizutreten.

Auf Druck der Ukraine und ihrer europäischen Verbündeten wurde der von den USA vorgelegte Plan mittlerweile durch einen Vorschlag ersetzt, der die Interessen der Ukraine und der Europäer stärker berücksichtigen soll.

Die Europäische Union ist ein wichtiger Partner der Ukraine, allerdings treten ihre Mitgliedstaaten nicht völlig geschlossen auf. Angesprochen auf den Besuch des ungarischen Regierungschefs Viktor Orban am Freitag bei Kreml-Chef Wladimir Putin in Moskau sagte Merz, Orbans Haltung sei "seit Jahren bekannt" und es sei auch nicht dessen erste Russland-Reise seit Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar 2022. Orban sei "ohne europäisches Mandat" nach Moskau gereist und verfolge "seine eigenen Vorstellungen zur Beendigung dieses Krieges".

Golob sagte, er wolle es weniger diplomatisch als der Kanzler ausdrücken. "Ich befürchte, Viktor Orban spielt schon länger nicht mehr in diesem Team", sagte der slowenische Regierungschef mit Blick auf die Unterstützung der EU für die Ukraine. Er persönlich verspreche sich nichts von Orbans Moskau-Besuch, der Ungar werde aber "auch keinen größeren Schaden anrichten", fügte Golob hinzu.

X.Kadlec--TPP