The Prague Post - Kein Durchbruch in Ukraine-Beratungen: Kreml kündigt weitere Gespräche mit Washington an

EUR -
AED 4.353778
AFN 75.279327
ALL 96.452586
AMD 446.473104
ANG 2.121741
AOA 1087.111056
ARS 1658.773182
AUD 1.675831
AWG 2.133915
AZN 2.011847
BAM 1.955244
BBD 2.388321
BDT 145.038777
BGN 1.953298
BHD 0.446899
BIF 3505.803585
BMD 1.185508
BND 1.496575
BOB 8.223663
BRL 6.203528
BSD 1.185763
BTN 107.468455
BWP 15.58657
BYN 3.380839
BYR 23235.957905
BZD 2.384922
CAD 1.616138
CDF 2673.320416
CHF 0.912213
CLF 0.025904
CLP 1022.8212
CNY 8.19026
CNH 8.164274
COP 4341.520184
CRC 571.837473
CUC 1.185508
CUP 31.415963
CVE 110.23367
CZK 24.255317
DJF 211.159984
DKK 7.470805
DOP 73.819019
DZD 153.755658
EGP 55.470611
ERN 17.782621
ETB 184.459773
FJD 2.600471
FKP 0.868759
GBP 0.869464
GEL 3.171242
GGP 0.868759
GHS 13.038294
GIP 0.868759
GMD 87.136332
GNF 10408.041839
GTQ 9.095415
GYD 248.089488
HKD 9.265634
HNL 31.338093
HRK 7.535329
HTG 155.215885
HUF 377.504909
IDR 19943.802033
ILS 3.664477
IMP 0.868759
INR 107.592385
IQD 1553.458478
IRR 49939.527062
ISK 144.999107
JEP 0.868759
JMD 185.467287
JOD 0.840538
JPY 181.845674
KES 152.966165
KGS 103.672731
KHR 4765.645514
KMF 491.985773
KPW 1066.966037
KRW 1711.198222
KWD 0.363429
KYD 0.988219
KZT 582.644402
LAK 25404.779486
LBP 106188.419262
LKR 366.775755
LRD 220.557313
LSL 18.934818
LTL 3.500497
LVL 0.717102
LYD 7.476875
MAD 10.841219
MDL 20.117282
MGA 5174.529302
MKD 61.634899
MMK 2489.15801
MNT 4227.011261
MOP 9.547986
MRU 47.325549
MUR 54.450774
MVR 18.262773
MWK 2056.215585
MXN 20.356205
MYR 4.627848
MZN 75.765733
NAD 18.934818
NGN 1602.67613
NIO 43.637597
NOK 11.271689
NPR 171.949129
NZD 1.963883
OMR 0.455822
PAB 1.185863
PEN 3.97707
PGK 5.093531
PHP 68.708464
PKR 331.520176
PLN 4.2115
PYG 7750.797078
QAR 4.321872
RON 5.095558
RSD 117.424303
RUB 90.986251
RWF 1731.907759
SAR 4.445849
SBD 9.537629
SCR 16.1164
SDG 713.085464
SEK 10.610357
SGD 1.496496
SHP 0.889438
SLE 28.985868
SLL 24859.510419
SOS 676.507724
SRD 44.757697
STD 24537.623236
STN 24.493039
SVC 10.376051
SYP 13111.215138
SZL 18.926621
THB 36.890639
TJS 11.18802
TMT 4.149278
TND 3.420028
TOP 2.854419
TRY 51.817134
TTD 8.040715
TWD 37.211869
TZS 3093.381934
UAH 51.249818
UGX 4197.806905
USD 1.185508
UYU 45.946941
UZS 14491.881136
VES 465.584662
VND 30787.644225
VUV 141.168149
WST 3.215354
XAF 655.770618
XAG 0.015569
XAU 0.000238
XCD 3.203895
XCG 2.137093
XDR 0.815111
XOF 655.770618
XPF 119.331742
YER 282.566238
ZAR 18.957317
ZMK 10670.995474
ZMW 21.791806
ZWL 381.73311
  • MDAX

    65.5200

    31364.56

    +0.21%

  • SDAX

    -42.4500

    17797.63

    -0.24%

  • Euro STOXX 50

    -6.3500

    5978.88

    -0.11%

  • DAX

    -113.9700

    24800.91

    -0.46%

  • TecDAX

    -1.3300

    3654

    -0.04%

  • EUR/USD

    -0.0020

    1.1851

    -0.17%

  • Goldpreis

    -30.2000

    5016.1

    -0.6%

Kein Durchbruch in Ukraine-Beratungen: Kreml kündigt weitere Gespräche mit Washington an
Kein Durchbruch in Ukraine-Beratungen: Kreml kündigt weitere Gespräche mit Washington an / Foto: Kristina Kormilitsyna - POOL/AFP

Kein Durchbruch in Ukraine-Beratungen: Kreml kündigt weitere Gespräche mit Washington an

Auch nach erneuten Verhandlungen zwischen den USA und Russland ist eine Friedenslösung für die Ukraine weiterhin nicht in Reichweite. Von der russischen Seite hieß es nach dem fünfstündigen Gespräch am Dienstag zwischen Kreml-Chef Wladimir Putin und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff im Moskau, in den zentralen Territorialfragen sei "noch keine Kompromisslösung" gefunden worden. Der Kreml zeigte sich jedoch zu weiteren Gesprächsrunden mit der US-Regierung bereit.

Textgröße:

Ein zentrales Thema des Treffens im Kreml war die Zukunft der von Russland besetzten Gebiete der Ukraine, die etwa 19 Prozent des ukrainischen Staatsgebiets ausmachen. Der an dem Gespräch beteiligte Kreml-Unterhändler Juri Uschakow sagte anschließend vor Journalisten, auch wenn es in den Territorialfragen weiterhin keinen Kompromiss gebe, könnten "einige Vorschläge" der USA "diskutiert" werden. "Einige vorgeschlagene Formulierungen passen uns nicht, und die Arbeit geht weiter", sagte er.

Am Mittwoch sagte Uschakow bei einem weiteren Auftritt vor Reportern, dass die Verhandlungen durch "die Erfolge der russischen Armee auf dem Schlachtfeld in den vergangenen Wochen beeinflusst" worden seien. "Unsere russischen Soldaten haben durch ihre militärischen Leistungen dazu beigetragen, dass die Einschätzungen unserer ausländischen Partner hinsichtlich der Wege zu einer Friedenslösung zutreffender geworden sind."

An der Front hatten die russischen Truppen zuletzt stetige Geländegewinne erzielt. Am Tag vor dem Treffen mit der US-Delegation hatte der Kreml die Einnahme der strategisch wichtigen Stadt Pokrowsk in der Ostukraine durch die russische Armee verkündet. Kiew widersprach dem jedoch am Dienstag und erklärte, die Kämpfe um Pokrowsk, wo sich mehrere Straßen und Bahnstrecken kreuzen, dauerten an.

Thema von Putins Gespräch mit der US-Delegation war laut Uschakow auch die von der Ukraine angestrebte Mitgliedschaft in der Nato. "Das ist eine der zentralen Fragen, und sie ist diskutiert worden", sagte der Präsidentenberater, ohne dazu nähere Angaben zu machen. Moskau lehnt eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine strikt ab. Putin hatte seinen im Februar 2022 begonnenen Angriffskrieg gegen die Ukraine unter anderem mit der Ostausdehnung der Nato begründet.

Nato-Generalsekretär Mark Rutte sagte am Mittwoch, dass der Ukraine die Tür für einen Beitritt zur der Allianz weiter offen stehe. Doch fügte er sogleich hinzu, dass es innerhalb der Nato derzeit "keinen Konsens" für die Aufnahme der Ukraine gebe. Für die Aufnahme neuer Mitglieder ist die Zustimmung aller Mitgliedstaaten der Nato notwendig, dies sind aktuell 32 Länder.

An den Verhandlungen am Dienstag im Kreml hatte auf US-Seite auch Jared Kushner, der Schwiegersohn und Berater von Präsident Donald Trump, teilgenommen. Weder Kushner noch Witkoff äußerten sich zunächst zum Verlauf des Gesprächs.

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) erklärte seinerseits, Deutschland begrüße "alle Gespräche, die geführt werden, um Russlands Angriffskrieg in der Ukraine zu beenden". Doch erklärte er im Onlinedienst X auch: "Wir sehen nur aktuell nicht, dass Russland in einen Verhandlungsmodus wechselt."

Grundlage des Gesprächs am Dienstag im Kreml war der von Trump vorgelegte Friedensplan für die Ukraine, der allerdings auf Drängen der Ukraine und ihrer europäischen Verbündeten in zentralen Punkten überarbeitet worden war.

Der ursprüngliche Plan bewegte sich so nah an den Forderungen Moskaus, dass Vorwürfe aufgekommen waren, die russische Seite sei selber an seiner Ausarbeitung beteiligt gewesen. So war in der ursprünglichen Fassung vorgesehen, dass die Ukraine den gesamten Donbass an Russland abtritt - also auch ostukrainische Gebiete, welche die russische Armee bislang nicht erobern konnte. Zudem sollte die Ukraine auf eine Nato-Mitgliedschaft verzichten und ihre Streitkräfte stark verkleinern.

Putin-Berater Uschakow bewertete trotz des ausgebliebenen Durchbruchs die Gespräche mit der US-Seite am Dienstag als "sehr nützlich und konstruktiv". Es sei aber noch "viel Arbeit in Washington und Moskau" nötig, um eine Einigung zu erzielen. Beide Seiten hätten ihre Bereitschaft bekundet, "ihre Bemühungen fortzusetzen".

Kreml-Sprecher Dmitri-Peskow sagte, die russische Seite habe in dem Gespräch klar gemacht, welche Vorschläge für eine Ukraine-Lösung für sie "inakzeptabel" seien. Dies sei jedoch ein "normales" Vorgehen. Moskau sei "dankbar" für die Bemühungen der US-Regierung und "weiterhin bereit, uns so oft wie nötig zu treffen, um eine Friedensregelung zu erzielen".

In Brüssel wurden am Mittwoch der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow und Generalstabschef Andrij Gnatow zu Gesprächen mit europäischen Verbündeten der Ukraine erwartet. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj kündigte im Onlinedienst X an, dass beide nach den Gesprächen in Brüssel mit den Vorbereitungen eines erneuten Treffens mit den US-Beauftragten in den USA beginnen würden.

Umerow und andere ukrainische Vertreter waren am vergangenen Sonntag im US-Bundesstaat Florida mit Witkoff, Kushner und US-Außenminister Marco Rubio zusammengekommen.

E.Soukup--TPP