The Prague Post - Bericht zu sozialer Kluft: Ungleichheiten nehmen weltweit zu

EUR -
AED 4.233089
AFN 75.497344
ALL 95.753565
AMD 434.523535
ANG 2.063329
AOA 1056.974719
ARS 1599.845653
AUD 1.668596
AWG 2.075048
AZN 1.961976
BAM 1.953815
BBD 2.316367
BDT 141.116655
BGN 1.970225
BHD 0.436266
BIF 3423.353141
BMD 1.152644
BND 1.481263
BOB 7.946928
BRL 5.94949
BSD 1.150042
BTN 107.126182
BWP 15.778041
BYN 3.407798
BYR 22591.825443
BZD 2.312971
CAD 1.606734
CDF 2656.844394
CHF 0.922386
CLF 0.026852
CLP 1060.282837
CNY 7.933246
CNH 7.936249
COP 4228.382872
CRC 535.149436
CUC 1.152644
CUP 30.54507
CVE 110.654333
CZK 24.512078
DJF 204.848291
DKK 7.472535
DOP 70.13843
DZD 153.74931
EGP 62.705341
ERN 17.289662
ETB 179.582907
FJD 2.597831
FKP 0.873142
GBP 0.872085
GEL 3.094868
GGP 0.873142
GHS 12.684879
GIP 0.873142
GMD 85.295732
GNF 10120.215492
GTQ 8.798063
GYD 240.705494
HKD 9.033923
HNL 30.550172
HRK 7.534868
HTG 150.942091
HUF 384.407962
IDR 19638.751117
ILS 3.616346
IMP 0.873142
INR 107.319216
IQD 1506.66954
IRR 1520539.353633
ISK 144.415062
JEP 0.873142
JMD 181.315035
JOD 0.817222
JPY 183.919934
KES 149.61265
KGS 100.798403
KHR 4599.208465
KMF 492.178769
KPW 1037.374831
KRW 1734.833341
KWD 0.356559
KYD 0.958426
KZT 544.976418
LAK 25324.045045
LBP 103164.002437
LKR 362.857709
LRD 211.035632
LSL 19.543172
LTL 3.403458
LVL 0.697223
LYD 7.354593
MAD 10.804924
MDL 20.235971
MGA 4808.074291
MKD 61.722239
MMK 2420.355301
MNT 4118.127593
MOP 9.284669
MRU 45.6876
MUR 54.231916
MVR 17.819652
MWK 1994.157054
MXN 20.555738
MYR 4.649195
MZN 73.71211
NAD 19.542749
NGN 1589.196233
NIO 42.316098
NOK 11.263753
NPR 171.399663
NZD 2.021104
OMR 0.444318
PAB 1.150032
PEN 3.978858
PGK 4.97486
PHP 69.7177
PKR 320.896029
PLN 4.274892
PYG 7439.507563
QAR 4.19334
RON 5.096759
RSD 117.558389
RUB 92.549239
RWF 1679.679226
SAR 4.327257
SBD 9.265844
SCR 16.668415
SDG 692.739254
SEK 10.896873
SGD 1.482392
SHP 0.864782
SLE 28.412728
SLL 24170.384092
SOS 657.229542
SRD 43.052381
STD 23857.406835
STN 24.474714
SVC 10.062778
SYP 127.526198
SZL 19.535241
THB 37.545655
TJS 11.023303
TMT 4.045781
TND 3.390456
TOP 2.77529
TRY 51.402624
TTD 7.802176
TWD 36.918024
TZS 2996.87488
UAH 50.368399
UGX 4314.617254
USD 1.152644
UYU 46.572692
UZS 13972.806559
VES 545.65079
VND 30356.036473
VUV 137.168239
WST 3.188528
XAF 655.285682
XAG 0.015972
XAU 0.000247
XCD 3.115079
XCG 2.072695
XDR 0.816955
XOF 655.297041
XPF 119.331742
YER 275.078928
ZAR 19.518271
ZMK 10375.183584
ZMW 22.224617
ZWL 371.150948
  • Goldpreis

    -2.5000

    4677.2

    -0.05%

  • EUR/USD

    0.0032

    1.1554

    +0.28%

  • SDAX

    -78.6300

    16724.07

    -0.47%

  • TecDAX

    -16.3500

    3467.91

    -0.47%

  • DAX

    -130.8200

    23168.08

    -0.56%

  • Euro STOXX 50

    -39.8500

    5692.86

    -0.7%

  • MDAX

    -289.5400

    28916.26

    -1%

Bericht zu sozialer Kluft: Ungleichheiten nehmen weltweit zu
Bericht zu sozialer Kluft: Ungleichheiten nehmen weltweit zu / Foto: William EDWARDS - AFP/Archiv

Bericht zu sozialer Kluft: Ungleichheiten nehmen weltweit zu

Die Kluft zwischen Superreichen und den übrigen Menschen hat sich seit den 90er Jahren erheblich verschärft. Die reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung erzielen derzeit gut die Hälfte des weltweiten Einkommen und besitzen drei Viertel des Vermögens, wie aus einem am Dienstag in Paris veröffentlichten Bericht des Labors für weltweite Ungleichheiten hervorgeht, das einer Pariser Wirtschaftshochschule angegliedert ist.

Textgröße:

Demnach erhält die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung nur acht Prozent des Einkommens und besitzt nur zwei Prozent des Vermögens. Die reichsten 0,001 Prozent der Bevölkerung, also etwa 56.000 Multimillionäre, die in ein Fußballstadion passen könnten, kontrollieren laut dem Bericht derzeit mehr als sechs Prozent des weltweiten Reichtums. Mitte der 90er Jahre waren es noch vier Prozent.

"Die extremen Vermögensungleichheiten nehmen schnell zu", heißt es in dem Bericht, an dem unter anderem der Wirtschaftswissenschaftler Thomas Piketty, Autor des Bestsellers "Das Kapital im 21. Jahrhundert", mitgearbeitet hat. Seit den 1990er Jahren sei das Vermögen der Milliardäre und hundertfachen Millionäre jährlich um etwa acht Prozent gestiegen, fast doppelt so schnell wie die Wachstumsrate bei der ärmeren Hälfte der Bevölkerung.

Dabei zahlen die Wohlhabendsten jedoch verhältnismäßig weniger Steuern als Haushalte mit niedrigeren Einkommen, erklären die Autoren, die eine Mindeststeuer auf Vermögen befürworten. Die französische Nationalversammlung hatte die sogenannte Zucman-Steuer kürzlich erst abgelehnt. "Schon geringe Sätze einer weltweiten Mindeststeuer für Milliardäre und hundertfache Millionäre könnten zwischen 0,45 und 1,11 Prozent des weltweiten BIP einbringen", heißt es in dem Bericht.

Seit 1980 sind die Einkommen der ärmsten Prozent der Weltbevölkerung jährlich um 1,8 Prozent gestiegen, die der reichsten zehn Prozent hingegen um 1,2 bis drei Prozent. Die Mittelschicht, die 40 Prozent zwischen den beiden Extremen, verzeichnete die geringste Entwicklung von einem Prozent.

Dies sei insbesondere auf einen rückläufigen Anteil der Arbeitseinkommen zurückzuführen, der von gut 61 Prozent im Jahr 1980 auf rund 53 Prozent im Jahr 2025 gesunken sei. Umgekehrt seit der Anteil des Kapitaleinkommens von 39 Prozent auf 47 Prozent gestiegen.

"Ungleichheiten sind eine politische Entscheidung", betonen die Autoren des Berichts. Sie ließen sich aber durch eine starke Umverteilung, eine gerechte Besteuerung und Vorrang für soziale Investitionen verringern.

Der Bericht verweist auch auf "extreme und anhaltende Ungleichheiten" mit Blick auf den Klimawandel. Die reichsten zehn Prozent der Menschen sind demnach für 77 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen im Zusammenhang mit privatem Kapitalbesitz verantwortlich - also etwa durch Unternehmen, die sie besitzen. Die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung ist hingegen nur für drei Prozent dieser Emissionen verantwortlich.

Auch bei den Geschlechtern bestehen weiter massive Ungleichheiten: Weltweit verdienen Frauen im Schnitt nur 61 Prozent des Stundenlohns von Männern. Dieser reduziert sich auf gerade mal 32 Prozent, wenn unbezahlte Hausarbeit berücksichtigt wird.

G.Turek--TPP