The Prague Post - Trotz von Trump vermittelten Abkommens: M23-Miliz rückt in DR Kongo weiter vor

EUR -
AED 4.359552
AFN 75.384238
ALL 96.44421
AMD 446.473198
ANG 2.124552
AOA 1088.55164
ARS 1661.020403
AUD 1.67312
AWG 2.136742
AZN 2.022747
BAM 1.955683
BBD 2.388457
BDT 145.031294
BGN 1.955886
BHD 0.445273
BIF 3498.289996
BMD 1.187079
BND 1.49891
BOB 8.194508
BRL 6.195844
BSD 1.185829
BTN 107.412552
BWP 15.640061
BYN 3.398596
BYR 23266.743286
BZD 2.384957
CAD 1.616505
CDF 2676.862986
CHF 0.913459
CLF 0.025942
CLP 1024.334888
CNY 8.201112
CNH 8.192048
COP 4345.239153
CRC 575.165473
CUC 1.187079
CUP 31.457587
CVE 110.258381
CZK 24.269873
DJF 211.167324
DKK 7.470885
DOP 73.875565
DZD 153.128808
EGP 55.336678
ERN 17.806181
ETB 184.681114
FJD 2.603917
FKP 0.870113
GBP 0.871538
GEL 3.175483
GGP 0.870113
GHS 13.050217
GIP 0.870113
GMD 87.254859
GNF 10408.37518
GTQ 9.095454
GYD 248.095107
HKD 9.281116
HNL 31.332119
HRK 7.536293
HTG 155.490666
HUF 379.189022
IDR 19981.859
ILS 3.66894
IMP 0.870113
INR 107.503085
IQD 1553.506742
IRR 50005.692072
ISK 145.025867
JEP 0.870113
JMD 185.588859
JOD 0.841686
JPY 181.261035
KES 152.910821
KGS 103.810492
KHR 4769.713672
KMF 492.638092
KPW 1068.376827
KRW 1710.414727
KWD 0.363971
KYD 0.988241
KZT 586.834772
LAK 25448.472316
LBP 106192.625206
LKR 366.677988
LRD 221.096727
LSL 19.032557
LTL 3.505135
LVL 0.718053
LYD 7.476551
MAD 10.843449
MDL 20.135791
MGA 5187.688581
MKD 61.6363
MMK 2492.77048
MNT 4252.088626
MOP 9.549827
MRU 47.262163
MUR 54.491355
MVR 18.286994
MWK 2056.276561
MXN 20.375974
MYR 4.638515
MZN 75.86665
NAD 19.032557
NGN 1606.596787
NIO 43.63738
NOK 11.284494
NPR 171.859683
NZD 1.973367
OMR 0.454153
PAB 1.185929
PEN 3.978561
PGK 5.090694
PHP 68.670729
PKR 331.66589
PLN 4.211459
PYG 7777.533111
QAR 4.321841
RON 5.094234
RSD 117.412952
RUB 91.6245
RWF 1731.296069
SAR 4.450665
SBD 9.550265
SCR 15.99604
SDG 714.032225
SEK 10.591715
SGD 1.499879
SHP 0.890617
SLE 29.024515
SLL 24892.446849
SOS 677.15935
SRD 44.817016
STD 24570.133197
STN 24.498529
SVC 10.376377
SYP 13128.586221
SZL 19.028858
THB 36.894845
TJS 11.188428
TMT 4.154776
TND 3.419095
TOP 2.858201
TRY 51.766728
TTD 8.049517
TWD 37.255324
TZS 3095.014205
UAH 51.14143
UGX 4197.748007
USD 1.187079
UYU 45.717256
UZS 14574.125108
VES 466.201517
VND 30828.434854
VUV 140.781864
WST 3.219612
XAF 655.917625
XAG 0.015357
XAU 0.000236
XCD 3.20814
XCG 2.137172
XDR 0.815751
XOF 655.917625
XPF 119.331742
YER 282.940648
ZAR 18.934979
ZMK 10685.137401
ZMW 21.552706
ZWL 382.23887
  • Goldpreis

    97.9000

    5046.3

    +1.94%

  • MDAX

    185.3400

    31299.04

    +0.59%

  • DAX

    62.1900

    24914.88

    +0.25%

  • SDAX

    156.6700

    17840.08

    +0.88%

  • TecDAX

    46.8100

    3655.33

    +1.28%

  • Euro STOXX 50

    -26.0600

    5985.23

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0001

    1.1871

    -0.01%

Trotz von Trump vermittelten Abkommens: M23-Miliz rückt in DR Kongo weiter vor
Trotz von Trump vermittelten Abkommens: M23-Miliz rückt in DR Kongo weiter vor / Foto: - - AFP

Trotz von Trump vermittelten Abkommens: M23-Miliz rückt in DR Kongo weiter vor

Wenige Tage nach einem von US-Präsident Donald Trump vermittelten "Friedensabkommen" hat die von Ruanda unterstützte M23-Miliz im Osten der Demokratischen Republik Kongo ihre Offensive vorangetrieben. Am Dienstagabend drangen M23-Kämpfer in die strategisch bedeutende Großstadt Uvira nahe der Grenze zu Burundi ein. Binnen einer Woche flohen nach übereinstimmenden Angaben der UNO und der burundischen Behörden rund 30.000 Menschen in das Nachbarland.

Textgröße:

Wie aus Kreisen von Militär und Sicherheitsdiensten verlautete, betraten M23-Kämpfer am Dienstagabend von Norden kommend erste Vororte von Uvira. Ein Offizier der kongolesischen Armee sprach vom Abwurf mehrerer Bomben durch die M23-Miliz. Seine Einheit habe Uvira bereits um 17.30 Uhr Ortszeit (16.30 MEZ) verlassen.

Ein Anwohner sagte der Nachrichtenagentur AFP, etwa halbstündlich seien Schüsse zu hören. Alle verbliebenen Bewohner der Stadt befänden sich in ihren Häusern. Einem weiteren Bewohner zufolge hatten zahlreiche Bewohner und insbesondere Soldaten, Polizisten und Regierungsmitarbeiter angesichts des Vormarschs der M23 hektisch die Stadt verlassen.

AFP erreichten zudem Augenzeugenberichte über Kämpfe aus dem 20 Kilometer von Uvira entfernten Runingo. Dort rückten demnach die M23 und ruandische Soldaten vor.

Am Montag hatten Augenzeugen und Vertreter der Sicherheitsbehörden bereits über flüchtende Soldaten der kongolesischen Armee berichtet, die über Nacht in der Stadt eingetroffen seien. Im Morgengrauen wurden demnach Läden geplündert. Mehrere hundert kongolesische und burundische Soldaten flohen demnach nach Burundi.

Burundi hatte im Oktober 2023 im Rahmen eines Militärabkommens rund 10.000 Soldaten in die Demokratische Republik Kongo entsandt. Sicherheitskreisen zufolge wurde die Truppenstärke mittlerweile auf 18.000 aufgestockt.

Das nun von M23-Kämpfern ins Visier genommene Uvira liegt am Tanganjikasee dem burundischen Bujumbura gegenüber, der wirtschaftlich bedeutendsten Stadt des Landes. Burundi sieht eine mögliche Einnahme Uviras durch die M23 als existenzielle Bedrohung für das Land.

Zwischen der DR Kongo und Ruanda schwelt seit Jahrzehnten ein blutiger Konflikt um den an Bodenschätzen reichen Osten der DR Kongo. Anfang des Jahres war dort die M23 eingefallen, wodurch sich die Lage nochmals verschärft hatte. Im Zuge dieser ersten Offensive des Jahres hatte die M23 unter anderem die Großstädte Goma und Bukavu eingenommen.

Ab März war der Frontverlauf weitgehend eingefroren gewesen. Ihre erneute Offensive startete die M23 dann am 1. Dezember vom 70 Kilometer nördlich von Uvira liegenden Kamanyola aus.

Drei Tage später unterzeichneten der Staatschef von Ruanda, Paul Kagame, sowie der Präsident der Demokratischen Republik Kongo, Félix Tshisekedi, in Washington im Beisein von US-Präsident Trump ein Papier, das als "Friedensabkommen" bezeichnet wurde. Trump sagte unter anderem, die Menschen in beiden Ländern würden künftig "viel Zeit damit verbringen, sich zu umarmen und Händchen zu halten". Kagame und Tshisekedi äußerten sich deutlich zurückhaltender.

Bereits Ende Juni hatten beide Länder nach Vermittlung der USA, Katars und der Afrikanischen Union eine Waffenruhe in Washington vereinbart.

Angesichts der erneuten Kämpfe forderten am Dienstag die USA, Deutschland und die anderen Mitglieder der sogenannten Kontaktgruppe für die Region der Großen Seen die M23 und die ruandische Armee auf, "unverzüglich ihre Offensive im Osten der DR Kongo einzustellen". Ruanda solle sich "aus dem Osten der DR Kongo zurückziehen".

T.Musil--TPP