The Prague Post - Europäische Verbündete Kiews bemühen sich weiter um Ende des Kriegs

EUR -
AED 4.184217
AFN 71.778596
ALL 94.26058
AMD 418.558169
ANG 2.039871
AOA 1044.771654
ARS 1684.037898
AUD 1.652409
AWG 2.052229
AZN 1.941395
BAM 1.955605
BBD 2.29677
BDT 140.265982
BGN 1.926481
BHD 0.429957
BIF 3386.861518
BMD 1.139336
BND 1.475553
BOB 7.880212
BRL 5.89839
BSD 1.140386
BTN 107.036303
BWP 15.497451
BYN 3.307369
BYR 22330.988246
BZD 2.293471
CAD 1.616661
CDF 2583.449152
CHF 0.922361
CLF 0.026741
CLP 1051.03496
CNY 7.745378
CNH 7.752824
COP 3917.408495
CRC 517.748256
CUC 1.139336
CUP 30.192408
CVE 110.253981
CZK 24.27816
DJF 203.069705
DKK 7.480658
DOP 67.003304
DZD 152.015808
EGP 56.43136
ERN 17.090042
ETB 183.850126
FJD 2.581854
FKP 0.861788
GBP 0.863068
GEL 3.01359
GGP 0.861788
GHS 12.857715
GIP 0.861788
GMD 83.171943
GNF 9992.001402
GTQ 8.700131
GYD 238.656149
HKD 8.935301
HNL 30.511951
HRK 7.539903
HTG 149.045104
HUF 354.163079
IDR 20349.226973
ILS 3.420345
IMP 0.861788
INR 107.508332
IQD 1493.850705
IRR 1566872.020062
ISK 144.115067
JEP 0.861788
JMD 179.602051
JOD 0.807834
JPY 184.293362
KES 147.565252
KGS 99.635383
KHR 4577.542521
KMF 494.472282
KPW 1025.40292
KRW 1749.211811
KWD 0.35275
KYD 0.950305
KZT 553.304703
LAK 25030.498458
LBP 102119.294221
LKR 383.321691
LRD 207.719241
LSL 18.745127
LTL 3.364164
LVL 0.689173
LYD 7.320268
MAD 10.693231
MDL 20.218979
MGA 4823.517939
MKD 61.628841
MMK 2391.906346
MNT 4077.580531
MOP 9.211779
MRU 45.511452
MUR 53.834064
MVR 17.603174
MWK 1977.402379
MXN 19.943172
MYR 4.65765
MZN 72.807828
NAD 18.745127
NGN 1567.875065
NIO 41.965806
NOK 11.31707
NPR 171.257885
NZD 2.017953
OMR 0.438079
PAB 1.140386
PEN 3.888611
PGK 5.0045
PHP 69.855021
PKR 317.362483
PLN 4.291823
PYG 6960.304389
QAR 4.156785
RON 5.244483
RSD 117.36827
RUB 89.906115
RWF 1670.033097
SAR 4.282472
SBD 9.173881
SCR 16.016599
SDG 683.602068
SEK 11.094411
SGD 1.474533
SHP 0.850629
SLE 28.259714
SLL 23891.313258
SOS 651.734866
SRD 42.70578
STD 23581.957684
STN 24.497552
SVC 9.978003
SYP 125.933213
SZL 18.734128
THB 38.028805
TJS 10.554045
TMT 3.987676
TND 3.379962
TOP 2.743248
TRY 53.039861
TTD 7.750225
TWD 36.299026
TZS 2999.100271
UAH 51.186584
UGX 4185.581694
USD 1.139336
UYU 45.775425
UZS 13697.631062
VES 707.246307
VND 29964.540351
VUV 136.297015
WST 3.167398
XAF 655.89145
XAG 0.019435
XAU 0.00028
XCD 3.079113
XCG 2.055195
XDR 0.815718
XOF 655.89145
XPF 119.331742
YER 271.874128
ZAR 19.354809
ZMK 10255.396502
ZMW 20.541947
ZWL 366.865771
  • DAX

    -323.6100

    24671.22

    -1.31%

  • TecDAX

    -32.5600

    3860.16

    -0.84%

  • MDAX

    -383.9900

    31588.65

    -1.22%

  • Euro STOXX 50

    -45.9800

    6221.55

    -0.74%

  • SDAX

    -86.7100

    17767.77

    -0.49%

  • Goldpreis

    48.7000

    4096.3

    +1.19%

  • EUR/USD

    0.0013

    1.139

    +0.11%

Europäische Verbündete Kiews bemühen sich weiter um Ende des Kriegs
Europäische Verbündete Kiews bemühen sich weiter um Ende des Kriegs / Foto: Adrian DENNIS - POOL/AFP/Archiv

Europäische Verbündete Kiews bemühen sich weiter um Ende des Kriegs

Vor dem Hintergrund stockender Gespräche über eine Beendigung des Ukraine-Kriegs haben Deutschland und weitere europäische Verbündete erneut das Gespräch mit US-Präsident Donald Trump gesucht. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer telefonierten am Mittwoch laut Teilnehmerangaben mit Trump über den Stand der Verhandlungen und bekräftigten ihren Willen, diese fortzusetzen. Das laut Macron 40-minütige Gespräch fand statt, nachdem Trump in den vergangenen Tagen seinen Tonfall gegenüber dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj verschärft hatte. In Moskau äußerte sich unterdessen Kreml-Sprecher Dmitri Peskow positiv über die jüngsten Äußerungen Trumps.

Textgröße:

Zu dem Telefonat Merz', Macrons und Starmers mit Trump erklärte der deutsche Regierungssprecher Stefan Kornelius im Anschluss, die vier hätten "den Stand der Gespräche über einen Waffenstillstand in der Ukraine" erörtert und seien sich einig gewesen, "dass es sich um einen entscheidenden Moment für die Ukraine und die gemeinsame Sicherheit im euro-atlantischen Raum" handle. "Die intensive Arbeit am Friedensplan soll in den kommenden Tagen fortgesetzt werden", schrieb Kornelius zudem. Ähnlich äußerte sich auch das französische Präsidialamt.

Aus Paris hieß es zusätzlich, Macron, Merz und Starmer hätten die "Bemühungen" der USA um einen "stabilen und dauerhaften Frieden in der Ukraine und um ein Ende der Gewalt" begrüßt. Es sei in dem Telefongespräch darum gegangen, "weiter zu kommen".

Trump hatte kürzlich den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj scharf kritisiert und ihn zu Neuwahlen aufgefordert, die nach geltenden Kriegsrecht derzeit nicht möglich sind. Zudem drängte der US-Präsident Selenskyj verstärkt dazu, Gebietsverluste in Kauf zu nehmen, um den Krieg mit Russland zu beenden.

Selenskyj hatte sich nach Trumps Kritik grundsätzlich zu Neuwahlen bereit erklärt. Er forderte aber, dass die US-Regierung und die europäischen Partner helfen sollten, die nötige Sicherheit zu gewährleisten. Unklar erscheint zudem, wie ein Urnengang angesichts anhaltender russischer Angriffe auf die Ukraine sicher abgehalten werden kann.

Die USA hatten vor rund drei Wochen ihren Plan zur Beendigung des russischen Angriffskriegs vorgelegt. Der ursprüngliche Entwurf, der als sehr Moskau-freundlich galt, wurde auf Drängen Kiews und seiner europäischen Verbündeten in zentralen Punkten überarbeitet. Sowohl Kiew als auch die Europäer fordern weitere Änderungen zugunsten der Ukraine, insbesondere Sicherheitsgarantien.

Für Donnerstag wurde ein erneutes Treffen der sogenannten Koalition der Willigen einberufen. In einer Videokonferenz unter Vorsitz von Großbritannien und Frankreich soll über Sicherheitsgarantien für die von Russland angegriffene Ukraine beraten werden. Dabei soll es auch um den Beitrag der USA gehen, sagte die französische Regierungssprecherin Maud Bregeon. Zur Koalition der Willigen zur Unterstützung der Ukraine zählen etwa 30 überwiegend europäische Länder.

In Moskau äußerte sich Kreml-Sprecher Peskow unterdessen lobend über den US-Präsidenten. Die Aussagen, die Trump in einem Interview mit dem US-Nachrichtenportal "Politico" über die Ukraine getätigt hatte, nannte Peskow "sehr wichtig" und erklärte zudem: "In vielerlei Hinsicht stimmt es mit unserem Verständnis überein, was die Nato-Mitgliedschaft, die Gebiete und den Verlust von Land seitens der Ukraine betrifft."

Trump hatte in einem Interview mit "Politico" - neben seiner Forderung nach Neuwahlen in der Ukraine - europäische Spitzenpolitiker als "schwach" bezeichnet. Zudem sagte er, Russland stehe wegen seiner Größe in einer besseren Position, die Ukraine werde darüber hinaus nie der Nato beitreten.

Seit Trumps Amtsantritt hatten die USA ihre bis dahin umfangreiche militärische Unterstützung für die Ukraine deutlich zurückgefahren. Laut den am Mittwoch veröffentlichten Zahlen des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW) ist dadurch der Umfang der Unterstützung für Kiew insgesamt deutlich zurückgegangen. Zu den bis Oktober reichenden Daten erklärte IfW-Vertreter Christoph Trebesch, Europa sei es nicht gelungen, "die Dynamik des ersten Halbjahres 2025" aufrechtzuerhalten, es werde "schwierig", den Ausfall der US-Militärhilfe "vollständig auszugleichen". Sollte sich die bis Oktober beobachtete Entwicklung bis Jahresende fortsetzen, werde 2025 das Jahr mit den geringsten neuen Hilfszuweisungen für die Ukraine seit dem ersten Kriegsjahr 2022.

C.Zeman--TPP