The Prague Post - Neue Epstein-Akten bringen britischen Ex-Prinzen Andrew zunehmend in Bedrängnis

EUR -
AED 4.237843
AFN 73.257453
ALL 95.411667
AMD 434.912384
ANG 2.065282
AOA 1057.975579
ARS 1599.582458
AUD 1.670108
AWG 2.076724
AZN 1.960569
BAM 1.960363
BBD 2.324109
BDT 141.58955
BGN 1.97209
BHD 0.435557
BIF 3421.978954
BMD 1.153735
BND 1.486246
BOB 7.973524
BRL 5.950946
BSD 1.153886
BTN 107.475834
BWP 15.830778
BYN 3.419128
BYR 22613.212239
BZD 2.320691
CAD 1.60548
CDF 2648.976455
CHF 0.9216
CLF 0.026803
CLP 1058.333104
CNY 7.944161
CNH 7.948717
COP 4219.244671
CRC 536.945085
CUC 1.153735
CUP 30.573986
CVE 110.614338
CZK 24.50453
DJF 205.041537
DKK 7.472779
DOP 70.060591
DZD 153.470574
EGP 62.592098
ERN 17.30603
ETB 181.136824
FJD 2.604561
FKP 0.865484
GBP 0.872334
GEL 3.103076
GGP 0.865484
GHS 12.719923
GIP 0.865484
GMD 85.376838
GNF 10124.027057
GTQ 8.827508
GYD 241.491139
HKD 9.042402
HNL 30.712283
HRK 7.533203
HTG 151.452506
HUF 384.180594
IDR 19591.579441
ILS 3.605959
IMP 0.865484
INR 107.230587
IQD 1511.393267
IRR 1521921.101957
ISK 144.378222
JEP 0.865484
JMD 181.923427
JOD 0.817999
JPY 184.174807
KES 150.106429
KGS 100.892773
KHR 4629.93971
KMF 492.644575
KPW 1038.355375
KRW 1743.525041
KWD 0.356896
KYD 0.961634
KZT 546.800308
LAK 25324.490548
LBP 103316.998208
LKR 364.03574
LRD 212.059395
LSL 19.405515
LTL 3.406681
LVL 0.697883
LYD 7.372255
MAD 10.758568
MDL 20.303168
MGA 4816.845182
MKD 61.5951
MMK 2422.406973
MNT 4121.505513
MOP 9.315742
MRU 46.29913
MUR 54.00615
MVR 17.825343
MWK 2004.038264
MXN 20.599085
MYR 4.659971
MZN 73.792692
NAD 19.406018
NGN 1592.801103
NIO 42.353323
NOK 11.22821
NPR 171.961335
NZD 2.016752
OMR 0.443585
PAB 1.153881
PEN 3.983267
PGK 4.974327
PHP 69.770411
PKR 322.010295
PLN 4.275363
PYG 7464.211207
QAR 4.204786
RON 5.097438
RSD 117.409822
RUB 92.532428
RWF 1684.453565
SAR 4.331593
SBD 9.285934
SCR 17.138789
SDG 693.395457
SEK 10.870482
SGD 1.482977
SHP 0.8656
SLE 28.379476
SLL 24193.265247
SOS 659.390178
SRD 43.093209
STD 23879.991707
STN 24.805309
SVC 10.0965
SYP 127.544195
SZL 19.38254
THB 37.644088
TJS 11.059282
TMT 4.038074
TND 3.362273
TOP 2.777917
TRY 51.324267
TTD 7.828186
TWD 36.832995
TZS 2999.711778
UAH 50.537626
UGX 4329.075922
USD 1.153735
UYU 46.727746
UZS 14023.652772
VES 546.092005
VND 30384.773344
VUV 138.601123
WST 3.196856
XAF 657.484445
XAG 0.01589
XAU 0.000248
XCD 3.118028
XCG 2.079631
XDR 0.811629
XOF 651.287379
XPF 119.331742
YER 275.310064
ZAR 19.532508
ZMK 10385.013744
ZMW 22.298804
ZWL 371.502302
  • Euro STOXX 50

    -39.8500

    5692.86

    -0.7%

  • TecDAX

    -16.3500

    3467.91

    -0.47%

  • DAX

    -130.8100

    23168.08

    -0.56%

  • SDAX

    -78.6400

    16724.07

    -0.47%

  • MDAX

    -289.5800

    28916.26

    -1%

  • Goldpreis

    -113.1000

    4700

    -2.41%

  • EUR/USD

    -0.0053

    1.1541

    -0.46%

Neue Epstein-Akten bringen britischen Ex-Prinzen Andrew zunehmend in Bedrängnis
Neue Epstein-Akten bringen britischen Ex-Prinzen Andrew zunehmend in Bedrängnis / Foto: Jordan Pettitt - POOL/AFP/Archiv

Neue Epstein-Akten bringen britischen Ex-Prinzen Andrew zunehmend in Bedrängnis

Nach der Veröffentlichung weiterer Akten über den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein durch das US-Justizministerium ist der britische Ex-Prinz Andrew am Wochenende weiter in Bedrängnis geraten. Unter den freigegebenen Dokumenten ist unter anderem ein Foto, das Andrew auf allen Vieren zeigt, während er sich über eine Frau beugt. Der britische Premierminister Keir Starmer sprach sich für eine Aussage Andrews vor dem US-Kongress aus.

Textgröße:

In den am Freitag (Ortszeit) veröffentlichten Akten tauchen erneut die Namen des Microsoft-Gründers Bill Gates und des Tech-Milliardärs Elon Musk auf, erstmals erscheint zudem der Name des heutigen US-Handelsministers Howard Lutnick.

Der Investmentbanker Epstein stand unter Verdacht, tausende Minderjährige und junge Frauen missbraucht und teils an Prominente vermittelt zu haben. Er war erstmals 2008 verurteilt worden, weil er die Dienste von minderjährigen Prostituierten in Anspruch genommen hatte. Wegen eines umstrittenen Deals mit der Staatsanwaltschaft erhielt er damals aber nur eine 18-monatige Haftstrafe.

2019 wurde er unter anderem wegen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen erneut festgenommen. Rund einen Monat später wurde er erhängt in seiner New Yorker Gefängniszelle gefunden, nach offiziellen Angaben beging er Suizid.

Nach Angaben des stellvertretenden US-Justizministers Todd Blanche wurden am Freitag "mehr als drei Millionen Seiten" an Material über Epstein auf einer Website des Ministeriums veröffentlicht. Darunter seien mehr als 2000 Videos sowie 180.000 Fotos.

Den freigegebenen Akten zufolge schlug Epstein Andrew Mountbatten-Windsor 2010 ein Treffen mit einer Russin vor - kurz nachdem Epstein seine Strafe wegen Prostitution Minderjähriger abgesessen hatte.

Der britische König Charles III. hatte seinem Bruder wegen dessen Verbindungen zu Epstein im vergangenen Jahr alle königlichen Titel und Ehren aberkannt. Die US-Australierin Virginia Giuffre hatte den ehemaligen Prinzen beschuldigt, sie als 17-Jährige missbraucht zu haben.

Der britische Regierungschef Starmer sagte, er hab "immer gesagt, dass jeder der über Informationen (verfügt), darauf vorbereitet sein sollte, diese Informationen zu teilen, in welcher Form auch immer er darum gebeten wird". Dabei gehe vor allem um die Opfer Epsteins.

Der britische Rundfunksender BBC berichtete unter Berufung auf den US-Anwalt Brad Edwards, eine seiner Mandantinnen sei von Epstein an Andrew vermittelt worden. Der Vorfall habe 2010 stattgefunden, als sie in ihren 20ern gewesen sei. "Wir sprechen von mindestens einer Frau, die von Jeffrey Epstein zu Prinz Andrew geschickt wurde", sagte Edwards der BBC.

In der Slowakei trat unterdessen der langjährige Außenminister Miroslaw Lajcak wegen mutmaßlicher Verbindungen zu Epstein als Berater von Ministerpräsident Robert Fico zurück. Der BBC zufolge hatte Epstein dem damaligen Außenminister Lajcak 2018 per SMS Frauen angeboten.

Laut einem Gesetz des US-Kongresses hätte die Regierung nahezu alle Epstein-Akten eigentlich bis zum 19. Dezember veröffentlichen sollen. Bislang war dies aber nur mit einem Bruchteil der Dokumente geschehen. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump begründet die Verzögerungen mit der Notwendigkeit, die Identität der Opfer unkenntlich zu machen. Auch in den neuen Akten gibt es zahlreiche geschwärzte Stellen.

Mehrere Opfer des Missbrauchskandals hielten den Behörden vor, dass Informationen über sie in den Akten sichtbar seien, "während die Männer, die uns missbraucht haben, weiterhin versteckt und geschützt bleiben". Der Brief wurde von 19 Missbrauchsopfern unterzeichnet, von denen einige Pseudonyme oder nur Initialen verwendeten. In dem Brief wird die "vollständige Freigabe der Epstein-Akten" gefordert.

Die Dokumente enthalten auch Listen der US-Bundespolizei FBI mit größtenteils anonym erhobenen Anschuldigungen gegen Trump. Das Justizministerium erklärte, die Akten enthielten "unwahre und sensationshaschende Behauptungen" über den US-Präsidenten. Das Weiße Haus habe keinen Einfluss auf die Sichtung der Dokumente gehabt, beteuerte Blanche, der früher Trumps Anwalt war. "Wir haben Präsident Trump nicht geschützt", betonte er.

Trump hatte sich monatelang gegen die Freigabe der Dokumente gesperrt. Er bestreitet engere Beziehungen zu Epstein. Bisher veröffentlichte Fotos und Dokumente legen das Gegenteil nahe. Ein persönliches Fehlverhalten konnte dem Präsidenten bisher nicht nachgewiesen werden.

In den nun veröffentlichten Dokumenten tauchen Namen auf, die bereits in den zuvor veröffentlichten Epstein-Akten erwähnt worden waren. In einem E-Mail-Entwurf schrieb Epstein demnach über Microsoft-Gründer Gates, er habe diesem geholfen, "Medikamente zu besorgen", damit Gates "Folgen von Sex mit russischen Mädchen" bewältigen könne. Gates' Stiftung erklärte, es handele sich um "absolut absurde und vollkommen falsche Behauptungen".

Die Dokumente enthalten auch Mailwechsel zwischen Musk und Epstein. In einer Nachricht fragt Musk Epstein: "An welchem Tag oder Nacht findet die wildeste Party auf deiner Insel statt?"

Der heutige US-Handelsminister Lutnick plante offenbar ein Mittagessen auf Epsteins privater Karibikinsel. "Wir kommen aus Saint Thomas zu Ihnen", schrieb Lutnicks Ehefrau an die Sekretärin Epsteins und fragte, wo sie den Anker werfen sollten.

W.Urban--TPP