The Prague Post - Buschmann bringt Streichung des Werbeverbots für Abtreibungen auf den Weg

EUR -
AED 4.359361
AFN 77.806568
ALL 96.181803
AMD 448.114988
ANG 2.124875
AOA 1088.505215
ARS 1664.234694
AUD 1.665666
AWG 2.139618
AZN 2.017252
BAM 1.949957
BBD 2.391325
BDT 145.234822
BGN 1.99346
BHD 0.447475
BIF 3518.955891
BMD 1.187028
BND 1.498909
BOB 8.204416
BRL 6.167913
BSD 1.187238
BTN 107.600588
BWP 15.55539
BYN 3.405496
BYR 23265.753092
BZD 2.387835
CAD 1.612281
CDF 2623.331909
CHF 0.916113
CLF 0.0257
CLP 1014.683296
CNY 8.203374
CNH 8.204751
COP 4363.159625
CRC 587.237942
CUC 1.187028
CUP 31.456248
CVE 109.935592
CZK 24.26256
DJF 211.425599
DKK 7.470158
DOP 74.417019
DZD 153.908036
EGP 55.52538
ERN 17.805423
ETB 184.30954
FJD 2.595853
FKP 0.868756
GBP 0.86875
GEL 3.192765
GGP 0.868756
GHS 13.047904
GIP 0.868756
GMD 87.243674
GNF 10421.772467
GTQ 9.105716
GYD 248.39467
HKD 9.278869
HNL 31.374989
HRK 7.537192
HTG 155.603753
HUF 379.113663
IDR 19916.315567
ILS 3.643209
IMP 0.868756
INR 107.670938
IQD 1555.33962
IRR 50003.563912
ISK 144.73408
JEP 0.868756
JMD 185.763383
JOD 0.841579
JPY 181.881805
KES 153.161919
KGS 103.805172
KHR 4783.666344
KMF 491.910116
KPW 1068.324289
KRW 1720.004085
KWD 0.364446
KYD 0.989435
KZT 585.80471
LAK 25497.599644
LBP 106320.922705
LKR 367.259553
LRD 221.426523
LSL 18.854605
LTL 3.504985
LVL 0.718022
LYD 7.474603
MAD 10.820478
MDL 20.058896
MGA 5256.228232
MKD 61.723685
MMK 2492.656708
MNT 4235.543323
MOP 9.559416
MRU 47.146731
MUR 54.22284
MVR 18.339641
MWK 2058.722624
MXN 20.440406
MYR 4.64722
MZN 75.851957
NAD 18.854605
NGN 1604.173645
NIO 43.689091
NOK 11.238311
NPR 172.160418
NZD 1.959096
OMR 0.456458
PAB 1.187243
PEN 3.986256
PGK 5.095731
PHP 69.101068
PKR 333.210178
PLN 4.215636
PYG 7840.506906
QAR 4.32873
RON 5.091871
RSD 117.399514
RUB 91.503642
RWF 1733.406066
SAR 4.451575
SBD 9.56525
SCR 16.345303
SDG 714.009842
SEK 10.565246
SGD 1.498712
SHP 0.890579
SLE 28.904234
SLL 24891.387368
SOS 678.56391
SRD 44.842343
STD 24569.087533
STN 24.426706
SVC 10.388871
SYP 13128.02749
SZL 18.846529
THB 36.920154
TJS 11.148548
TMT 4.166469
TND 3.41407
TOP 2.858079
TRY 51.807371
TTD 8.05184
TWD 37.250726
TZS 3074.585942
UAH 51.083634
UGX 4197.422949
USD 1.187028
UYU 45.523594
UZS 14628.16853
VES 456.757075
VND 30862.733694
VUV 141.691113
WST 3.213349
XAF 653.997379
XAG 0.014049
XAU 0.000234
XCD 3.208003
XCG 2.139788
XDR 0.813896
XOF 653.997379
XPF 119.331742
YER 282.898435
ZAR 18.87709
ZMK 10684.678546
ZMW 22.588317
ZWL 382.222602
  • TecDAX

    -44.1700

    3607.03

    -1.22%

  • Euro STOXX 50

    -11.4200

    6035.64

    -0.19%

  • SDAX

    -228.6700

    18089.79

    -1.26%

  • Goldpreis

    84.2000

    5115.2

    +1.65%

  • MDAX

    -343.3200

    31618.89

    -1.09%

  • DAX

    -131.7000

    24856.15

    -0.53%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1889

    -0.06%

Buschmann bringt Streichung des Werbeverbots für Abtreibungen auf den Weg
Buschmann bringt Streichung des Werbeverbots für Abtreibungen auf den Weg

Buschmann bringt Streichung des Werbeverbots für Abtreibungen auf den Weg

Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat die von der Ampel-Koalition geplante Streichung des Strafrechtsparagrafen 219a auf den Weg gebracht. Er gab am Montag einen Referentenentwurf zur Abschaffung des Werbeverbots für Abtreibungen in die Ressortabstimmung. Damit werde der "unhaltbare Rechtszustand" beendet, dass Ärztinnen und Ärzte, die in sachlicher Form über die von ihnen angewandte Methode informieren, verurteilt werden können.

Textgröße:

"Es kann nicht sein, dass jeder alles über diese Dinge ins Internet setzen kann, aber ausgerechnet Menschen, die dazu qualifiziert sind, das nicht können", sagte Buschmann. Es müsse sich niemand Sorgen machen, dass durch diese Rechtsänderung "anpreisende oder gar anstößige Werbung für Schwangerschaftsabbrüche möglich wäre". Denn das sei bereits auf der Grundlage anderer Rechtsnormen wie des ärztlichen Berufsrechts ausgeschlossen.

Zudem bestehe nicht die Gefahr, dass ungeborenes Leben künftig nicht mehr geschützt sei, sagte Buschmann. Denn auch mit der jetzt geplanten Änderung bleibe der eigentliche Schwangerschaftsabbruch grundsätzlich strafbar. Einer Strafverfolgung könnten nur Frauen entgehen, die an einer Schwangerenkonfliktberatung teilgenommen haben.

Eine etwaige Klage der CDU/CSU vor dem Bundesverfassungsgericht sieht Buschmann gelassen. "Wenn die Union vor das Bundesverfassungsgericht zieht, ist das ihr gutes Recht. Aber sie wird nicht erfolgreich sein."

Unterstützung für die Abschaffung des Paragrafen 219a signalisierte Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne). "Viele Frauen suchen heute zuallererst im Internet nach Rat. Aber ausgerechnet Ärztinnen und Ärzte, die fachlich am besten qualifiziert sind, dürfen im Netz nicht über Schwangerschaftsabbrüche aufklären", erklärte sie in Berlin. "Diese Hürde müssen wir im Sinne der Betroffenen schnellstens aus dem Weg räumen."

Die frauenpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Ulle Schauws sprach von einem "ersten Meilenstein" hin zur Abschaffung des Paragrafen. Diese sei "längst überfällig", sagte sie der Nachrichtenagentur AFP.

Mit der Streichung des Paragraphen 219a hätten Ärztinnen und Ärzte "künftig die benötigte Rechtssicherheit, um über Schwangerschaftsabbrüche auch auf ihren Internetseiten zu informieren", erklärte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Wiese. "Das war höchste Zeit."

Kritik kam aus der CDU/CSU. Sie habe "überhaupt kein Verständnis" für die Koalitionspläne, erklärte Unions-Fraktionsvize Andrea Lindholz. "Denn schon jetzt können Ärztinnen und Ärzte Schwangere in Not risikolos darüber informieren, dass sie Abtreibungen vornehmen", erklärte sie in Berlin.

Auf die Streichung des Paragrafen 219a hatten sich SPD, Grüne und FDP in ihrem Koalitionsvertrag verständigt. Eine zuvor von der großen Koalition beschlossene Reform hatte es den Ärzten zwar ermöglicht, über die Tatsache zu informieren, dass sie den Abbruch vornehmen - nicht aber über die Methode, die sie dabei anwenden.

Die Linkspartei forderte neben der Abschaffung des Werbeverbots auch die Streichung des Abtreibungsparagrafen 218. "Ein Schwangerschaftsabbruch ist keine Straftat, sondern ein wichtiger Teil der reproduktiven Selbstbestimmung", sagte die frauenpolitische Sprecherin der Fraktion, Heidi Reichinnek.

Das "Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung" bezeichnete die Abschaffung des 219a als "überfällig". Jetzt stehe noch eine Amnestie für bereits verurteilte Ärztinnen und Ärzte aus, sagte Bündnis-Sprecherin Adriana Beran der "Welt". Positiv zur Abschaffung des Paragrafen 219a äußerte sich auch der Deutsche Anwaltsverein (DAV).

W.Urban--TPP