The Prague Post - Nach Ende des Grönland-Streits wollen Europäer mehr Verantwortung in der Nato übernehmen

EUR -
AED 4.239934
AFN 72.734234
ALL 95.473534
AMD 435.086683
ANG 2.066665
AOA 1058.683523
ARS 1606.779579
AUD 1.67603
AWG 2.081001
AZN 1.923998
BAM 1.947203
BBD 2.32587
BDT 142.052854
BGN 1.973411
BHD 0.435824
BIF 3431.291824
BMD 1.154508
BND 1.481534
BOB 7.97977
BRL 5.95218
BSD 1.154841
BTN 107.185645
BWP 15.705844
BYN 3.43426
BYR 22628.356568
BZD 2.322486
CAD 1.605107
CDF 2649.595554
CHF 0.920593
CLF 0.026694
CLP 1054.019354
CNY 7.933816
CNH 7.95228
COP 4240.704107
CRC 536.908686
CUC 1.154508
CUP 30.594462
CVE 109.782227
CZK 24.532121
DJF 205.641431
DKK 7.472853
DOP 69.480544
DZD 153.506858
EGP 61.790768
ERN 17.31762
ETB 180.316895
FJD 2.602027
FKP 0.875696
GBP 0.871705
GEL 3.105622
GGP 0.875696
GHS 12.704023
GIP 0.875696
GMD 84.851585
GNF 10128.066507
GTQ 8.835147
GYD 241.702911
HKD 9.047273
HNL 30.677235
HRK 7.532586
HTG 151.58617
HUF 385.020345
IDR 19653.189482
ILS 3.621057
IMP 0.875696
INR 107.657928
IQD 1512.742808
IRR 1522651.722883
ISK 144.394565
JEP 0.875696
JMD 182.644156
JOD 0.818556
JPY 184.018243
KES 150.282159
KGS 100.961856
KHR 4620.461154
KMF 492.686132
KPW 1038.991782
KRW 1758.159818
KWD 0.357274
KYD 0.962401
KZT 549.007666
LAK 25450.097837
LBP 103412.671303
LKR 364.055397
LRD 211.918079
LSL 19.395563
LTL 3.408962
LVL 0.69835
LYD 7.366097
MAD 10.788271
MDL 20.342135
MGA 4886.174202
MKD 61.56184
MMK 2424.935503
MNT 4124.736339
MOP 9.323951
MRU 46.0726
MUR 54.019057
MVR 17.837035
MWK 2002.455336
MXN 20.675849
MYR 4.649173
MZN 73.842755
NAD 19.395563
NGN 1596.049431
NIO 42.501624
NOK 11.261654
NPR 171.487221
NZD 2.01877
OMR 0.443914
PAB 1.154901
PEN 4.01826
PGK 4.994797
PHP 69.955683
PKR 322.219196
PLN 4.290411
PYG 7500.367068
QAR 4.210982
RON 5.090191
RSD 117.314152
RUB 92.711004
RWF 1690.0508
SAR 4.333583
SBD 9.24758
SCR 15.851325
SDG 693.859166
SEK 10.94387
SGD 1.485887
SHP 0.86618
SLE 28.402956
SLL 24209.467756
SOS 659.952094
SRD 43.137024
STD 23895.984412
STN 24.391575
SVC 10.104863
SYP 127.858648
SZL 19.388395
THB 37.793398
TJS 11.043535
TMT 4.040778
TND 3.390291
TOP 2.779778
TRY 51.372029
TTD 7.838023
TWD 36.906732
TZS 2990.176173
UAH 50.535267
UGX 4302.007163
USD 1.154508
UYU 46.943563
UZS 14028.821439
VES 546.457723
VND 30399.349836
VUV 138.822647
WST 3.206892
XAF 653.03997
XAG 0.016017
XAU 0.000247
XCD 3.120116
XCG 2.081204
XDR 0.812172
XOF 653.03997
XPF 119.331742
YER 275.494487
ZAR 19.59887
ZMK 10391.949231
ZMW 22.25819
ZWL 371.751101
  • Goldpreis

    -119.2000

    4693.9

    -2.54%

  • EUR/USD

    -0.0052

    1.1542

    -0.45%

  • MDAX

    1055.0600

    29205.84

    +3.61%

  • TecDAX

    62.6600

    3484.26

    +1.8%

  • Euro STOXX 50

    162.9800

    5732.71

    +2.84%

  • DAX

    618.8500

    23298.89

    +2.66%

  • SDAX

    310.1700

    16802.71

    +1.85%

Nach Ende des Grönland-Streits wollen Europäer mehr Verantwortung in der Nato übernehmen
Nach Ende des Grönland-Streits wollen Europäer mehr Verantwortung in der Nato übernehmen / Foto: JOHN THYS - AFP

Nach Ende des Grönland-Streits wollen Europäer mehr Verantwortung in der Nato übernehmen

Die europäischen Nato-Länder sehen den Grönland-Streit mit den USA nach dem Beginn der Nato-Arktismission ausgeräumt und wollen nun Europas Rolle im Bündnis stärken. Er sei "komplett zuversichtlich", dass die Arktismission "auch den Bedenken der Vereinigten Staaten gerecht" werde, sagte etwa der niederländische Verteidigungsminister Ruben Brekelmans am Rande eines Treffens mit seinen Nato-Amtskollegen am Donnerstag in Brüssel. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) betonte, um die Nato "transatlantisch zu halten", müsse Europa mehr Verantwortung übernehmen.

Textgröße:

Auf die Frage, ob er den Konflikt mit den USA über Grönland "jetzt mehr oder weniger" für entschärft halte, antwortete Pistorius kurz: "Ja." Der belgische Verteidigungsminister Theo Francken sagte, es sei "gut, dass wir zusammenarbeiten und damit aufhören, über den Atlantik zu streiten". Die Mission sei zusammen mit den USA beschlossen worden, "also, ja, ich denke, sie sind auf einer Linie mit uns".

Die Nato hatte am Mittwoch den Start der Mission "Arctic Sentry" (Wächter der Arktis) verkündet. Die neue Mission soll nach Angaben des Oberkommandos der Alliierten Streitkräfte in Europa (Shape) die Aktivitäten der Nato-Mitglieder in der Region bündeln und damit "die Präsenz der Nato dort stärken". Deutschland will sich laut Pistorius in einem ersten Schritt mit vier Eurofighter-Kampfjets beteiligen.

US-Präsident Donald Trump hatte seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus vor rund einem Jahr immer wieder Besitzansprüche auf das zum Nato- und EU-Mitgliedstaat Dänemark gehörende Grönland erhoben und damit die Nato in eine tiefe Krise gestürzt. "Arctic Sentry" soll somit auch die Sicherheitsbedenken Trumps ausräumen, der wachsenden chinesischen und russischen Einfluss in der Region fürchtet.

Der Grönland-Streit hat nach Ansicht vieler europäische Politiker noch deutlicher gemacht, wie dringend notwendig es sei, dass Europa angesichts der Bedrohung durch Russland eine größere Rolle in der Nato und bei seiner eigenen Verteidigung übernimmt. Das ist auch die Botschaft der Trump-Regierung: Europa muss mehr Verantwortung übernehmen, während Washington sich auf andere Herausforderungen wie China konzentriert.

US-Verteidigungsstaatssekretär Elbridge Colby sagte in Brüssel, die Verbündeten unternähmen große Schritte dahin, dass "Europa die konventionelle Verteidigung der Nato" anführe. Eine "3.0 Nato" müsse "eher auf einer Partnerschaft fußen, als auf Abhängigkeit". Pistorius sagte, Deutschland und Europa hätten in der Nato bereits "in den vergangenen Jahren erkennbar deutlich mehr Verantwortung übernommen".

Die Nato hatte in dieser Woche eine Umstrukturierung in ihrer Kommandostruktur angekündigt. "Wir werden mehr europäische Sternegeneräle in der Nato-Kommandostruktur sehen", hieß es aus Nato-Kreisen. Dies sei "Teil der europäischer werdenden Nato, der wachsenden Verantwortungsübernahme der Europäer". Nato-Generalsekretär Mark Rutte sprach von einem "Wandel im Denken", das bei den Verbündeten spürbar sei.

Bei ihrem Treffen berieten die Verteidigungsminister auch über weitere Militärhilfen für die Ukraine. Rutte sagte, er sei "absolut zuversichtlich", dass die Ukraine die notwendige Ausrüstung erhalten werde, etwa durch den sogenannten Purl-Mechanismus für den Kauf von Waffenpaketen aus den USA.

Großbritannien sagte der Ukraine am Donnerstag ein weiteres Luftverteidigungspaket im Wert von mehr als 500 Millionen Pfund (rund 570 Millionen Euro) zu. Auch Schweden kündigte weitere Beiträge im Rahmen von Purl an.

Ungeachtet der seit mehreren Wochen geführten direkten Gespräche zwischen der Ukraine und Russland unter US-Vermittlung greift die russische Armee die Ukraine weiterhin massiv an. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte erneut eine Verbesserung der Luftverteidigung und "gemeinsame Anstrengungen" seitens der europäischen Verbündeten.

L.Hajek--TPP