The Prague Post - Iran-Krieg versetzt deutsche Sicherheitsbehörden in erhöhte Alarmbereitschaft

EUR -
AED 4.261528
AFN 73.104509
ALL 95.221886
AMD 427.266462
ANG 2.077629
AOA 1065.23706
ARS 1622.805572
AUD 1.634684
AWG 2.091311
AZN 1.974264
BAM 1.953155
BBD 2.337635
BDT 142.467093
BGN 1.937756
BHD 0.437757
BIF 3452.156627
BMD 1.160389
BND 1.4868
BOB 8.02014
BRL 5.871335
BSD 1.160628
BTN 111.981372
BWP 15.761794
BYN 3.163644
BYR 22743.620134
BZD 2.334239
CAD 1.596208
CDF 2613.776779
CHF 0.915808
CLF 0.026698
CLP 1050.766961
CNY 7.908062
CNH 7.912145
COP 4403.095235
CRC 525.089006
CUC 1.160389
CUP 30.750303
CVE 110.672064
CZK 24.327566
DJF 206.224497
DKK 7.472764
DOP 68.288469
DZD 154.229135
EGP 61.624535
ERN 17.405832
ETB 181.224714
FJD 2.562776
FKP 0.864561
GBP 0.866596
GEL 3.097746
GGP 0.864561
GHS 13.280663
GIP 0.864561
GMD 84.708066
GNF 10185.303273
GTQ 8.848019
GYD 242.821209
HKD 9.089604
HNL 30.868538
HRK 7.531624
HTG 151.925595
HUF 361.786598
IDR 20651.439159
ILS 3.398703
IMP 0.864561
INR 112.054161
IQD 1520.689499
IRR 1532270.179204
ISK 143.388794
JEP 0.864561
JMD 183.621369
JOD 0.822724
JPY 184.610315
KES 150.072966
KGS 101.475804
KHR 4654.897755
KMF 492.00463
KPW 1044.407323
KRW 1755.871304
KWD 0.3587
KYD 0.967199
KZT 546.56992
LAK 25441.551016
LBP 103935.366922
LKR 383.522431
LRD 212.404226
LSL 19.376137
LTL 3.426326
LVL 0.701907
LYD 7.380309
MAD 10.704106
MDL 20.078985
MGA 4869.406608
MKD 61.597511
MMK 2436.152684
MNT 4152.276997
MOP 9.363702
MRU 46.403673
MUR 54.828587
MVR 17.865015
MWK 2020.236601
MXN 20.209357
MYR 4.618928
MZN 74.160407
NAD 19.380777
NGN 1592.448499
NIO 42.711247
NOK 10.766903
NPR 179.170395
NZD 1.990833
OMR 0.446158
PAB 1.160628
PEN 3.971737
PGK 5.13305
PHP 71.680112
PKR 323.238521
PLN 4.251259
PYG 7108.22201
QAR 4.23068
RON 5.224879
RSD 117.425442
RUB 82.620373
RWF 1697.416251
SAR 4.354308
SBD 9.320542
SCR 15.684454
SDG 696.813821
SEK 10.917541
SGD 1.488355
SHP 0.866347
SLE 28.529077
SLL 24332.775014
SOS 663.30186
SRD 43.198373
STD 24017.704979
STN 24.466871
SVC 10.155075
SYP 129.335121
SZL 19.382156
THB 37.982953
TJS 10.776369
TMT 4.061361
TND 3.397056
TOP 2.793937
TRY 52.905841
TTD 7.868346
TWD 36.831556
TZS 3028.345519
UAH 51.265663
UGX 4376.074602
USD 1.160389
UYU 46.785844
UZS 13949.870824
VES 600.285942
VND 30586.687913
VUV 137.268327
WST 3.140545
XAF 655.075644
XAG 0.015666
XAU 0.000259
XCD 3.136009
XCG 2.091768
XDR 0.81477
XOF 655.067187
XPF 119.331742
YER 276.926985
ZAR 19.403151
ZMK 10444.888367
ZMW 21.849415
ZWL 373.644714
  • EUR/USD

    -0.0009

    1.1604

    -0.08%

  • DAX

    92.7300

    24400.65

    +0.38%

  • MDAX

    -108.3800

    31331.71

    -0.35%

  • Euro STOXX 50

    2.1600

    5851.16

    +0.04%

  • SDAX

    -175.3100

    18254.13

    -0.96%

  • TecDAX

    36.5800

    3901.04

    +0.94%

  • Goldpreis

    -51.1000

    4460.1

    -1.15%

Iran-Krieg versetzt deutsche Sicherheitsbehörden in erhöhte Alarmbereitschaft
Iran-Krieg versetzt deutsche Sicherheitsbehörden in erhöhte Alarmbereitschaft / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Iran-Krieg versetzt deutsche Sicherheitsbehörden in erhöhte Alarmbereitschaft

Der Iran-Krieg hat nach Einschätzung der Behörden massive Auswirkungen auf die Sicherheit in Deutschland. Der Verfassungsschutz sieht insbesondere für Einrichtungen, die Israel und den USA nahestehen, eine "weiterhin hohe abstrakte Gefährdung". Die Bundespolizei ist an Bahnhöfen und Flughäfen in erhöhter Alarmbereitschaft. Politiker von Union und Grünen warnten vor einer deutlich verschärften Bedrohungslage in Deutschland. Auch vor Cyberangriffen wird gewarnt.

Textgröße:

Zu den Israel oder den USA nahestehenden Einrichtungen, für die in Deutschland eine "hohe abstrakte Gefährdung" gilt, zählen laut BfV diplomatische Vertretungen oder militärische Standorte. Gleichzeitig müsse angenommen werden, dass auch jüdische Einrichtungen des öffentlichen Lebens wie Schulen oder Synagogen "als Angriffsziele für etwaige Vergeltungsmaßnahmen infrage kommen", erklärte die Behörde auf AFP-Anfrage.

Am Samstagmorgen hatten die USA und Israel massive Luftangriffe auf den Iran begonnen. Als Reaktion greift der Iran seit Samstag Israel sowie mehrere Staaten in der Golfregion an.

Anhaltend im Visier iranischer Nachrichtendienste stehen laut Verfassungsschutz Menschen aus dem Umfeld der iranischen Auslandsopposition in Deutschland. Zwar seien bis dato keine gewalttätigen Vorfälle gegen iranische Oppositionelle in Deutschland bekannt, dafür aber in anderen Staaten Westeuropas. Es sei gleichzeitig davon auszugehen, dass iranische Dienste Kundgebungen in Deutschland beobachten, um dadurch insbesondere oppositionelle Akteure auszuspähen und zu identifizieren.

Das Bundesinnenministerium erklärte auf AFP-Anfrage, die Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern bewerteten die Gefährdungslage aufgrund der aktuellen Entwicklungen fortlaufend, seien "hochwachsam" und passten entsprechende Schutzmaßnahmen im Bedarfsfall an. Der Bund unterstütze mit allgemeinen Lagebildern durch das Bundeskriminalamt (BKA) die Erkenntnislage der Länder auch hinsichtlich des Demonstrationsgeschehens.

Für die Bundespolizei gelte "gerade im Bereich der Bahnhöfe und Flughäfen (...) erhöhte Bereitschaft", sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) für den Bereich Bundespolizei, Andreas Roßkopf, der "Rheinischen Post". Nach seinen Worten kann "niemand (...) im Moment exakt bewerten, ob eventuell sogenannte Schläfer aktiv werden". Die Sicherheitsbehörden seien darauf "gut vorbereitet und sehr sensibel", sagte Roßkopf.

Nach Einschätzung von Thüringens Verfassungsschutzpräsident Stephan Kramer stehen vor allem Cyberangriffe im Fokus der Bedrohung. Pro-iranische Hacker und staatliche Gruppen nutzten digitale Attacken für gezielte Sabotage, die weit über klassische Spionage hinausgehe, sagte Kramer dem "Handelsblatt". Die Gefahr verdeckter Operationen des Iran in westlichen Staaten sei "absolut real". "Wir haben Szenarien, dass sogar die Steuerungstechnik von Industrieanlagen ins Visier genommen wird", sagte der Geheimdienstchef.

Der CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter befürchtet "international asymmetrische Terrorakte" durch den Iran. "Dies kann auch Deutschland betreffen, weil hier noch viele Schläfer vermutet werden und das Terrornetzwerk der Revolutionsgarden noch nicht zerschlagen ist", sagte er dem "Handelsblatt".

Auch der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, forderte erhöhte Wachsamkeit wegen einer möglichen Bedrohung durch Anhänger der iranischen Revolutionsgarde. "Ich glaube, dass wir in Deutschland Angehörige der Revolutionsgarden im Iran haben, die hier Unbill anrichten können", sagte Hardt zu RTL/ntv.

Ähnlich äußerte sich Konstantin von Notz (Grüne), stellvertretender Vorsitzender des Geheimdienste-Kontrollgremiums im Bundestag. "Der Krieg gegen den Iran hat direkte Auswirkungen auch auf unsere Sicherheitslage, denn das Terrorregime in Teheran schreckt seit Langem auch nicht vor staatsterroristischen Aktionen zurück", sagte von Notz dem "Handelsblatt". Besonders gefährdet seien neben jüdischen Einrichtungen auch Exil-Iraner und Angehörige der Bundeswehr.

B.Hornik--TPP