The Prague Post - Israel weitet Offensive gegen Hisbollah im Libanon aus

EUR -
AED 4.262175
AFN 73.104328
ALL 95.220756
AMD 427.261528
ANG 2.077605
AOA 1065.224609
ARS 1622.620254
AUD 1.632263
AWG 2.091286
AZN 1.971404
BAM 1.953132
BBD 2.337607
BDT 142.465402
BGN 1.937733
BHD 0.437751
BIF 3452.115655
BMD 1.160375
BND 1.486782
BOB 8.020045
BRL 5.869876
BSD 1.160615
BTN 111.980043
BWP 15.761607
BYN 3.163606
BYR 22743.350198
BZD 2.334212
CAD 1.595226
CDF 2613.744338
CHF 0.915327
CLF 0.026697
CLP 1050.71545
CNY 7.907925
CNH 7.909168
COP 4404.81835
CRC 525.082774
CUC 1.160375
CUP 30.749938
CVE 110.670778
CZK 24.332368
DJF 206.222136
DKK 7.472123
DOP 68.287739
DZD 154.23371
EGP 61.595372
ERN 17.405625
ETB 181.222563
FJD 2.56329
FKP 0.864551
GBP 0.865802
GEL 3.097926
GGP 0.864551
GHS 13.280478
GIP 0.864551
GMD 84.707515
GNF 10185.188197
GTQ 8.847914
GYD 242.818327
HKD 9.089351
HNL 30.868171
HRK 7.532923
HTG 151.923792
HUF 361.807676
IDR 20575.769679
ILS 3.398663
IMP 0.864551
INR 112.052792
IQD 1520.671451
IRR 1532251.993068
ISK 143.387234
JEP 0.864551
JMD 183.619189
JOD 0.822718
JPY 184.584361
KES 150.164249
KGS 101.475174
KHR 4654.845465
KMF 491.998523
KPW 1044.394928
KRW 1749.69488
KWD 0.358718
KYD 0.967187
KZT 546.563433
LAK 25441.249059
LBP 103934.13335
LKR 383.517879
LRD 212.401705
LSL 19.378337
LTL 3.426285
LVL 0.701899
LYD 7.380008
MAD 10.703979
MDL 20.078747
MGA 4869.348815
MKD 61.639688
MMK 2436.12377
MNT 4152.227715
MOP 9.363591
MRU 46.403387
MUR 54.827106
MVR 17.867943
MWK 2020.212975
MXN 20.192727
MYR 4.615977
MZN 74.159493
NAD 19.37757
NGN 1592.429236
NIO 42.71074
NOK 10.781969
NPR 179.168269
NZD 1.987827
OMR 0.446172
PAB 1.160615
PEN 3.971689
PGK 5.132989
PHP 71.885809
PKR 323.234684
PLN 4.249467
PYG 7108.137645
QAR 4.23063
RON 5.22513
RSD 117.402124
RUB 82.59298
RWF 1697.396105
SAR 4.354256
SBD 9.320432
SCR 15.886631
SDG 696.820267
SEK 10.93216
SGD 1.486792
SHP 0.866337
SLE 28.542187
SLL 24332.486217
SOS 663.293987
SRD 43.197865
STD 24017.419921
STN 24.46658
SVC 10.154954
SYP 129.333586
SZL 19.368617
THB 37.95574
TJS 10.776241
TMT 4.061313
TND 3.397016
TOP 2.793904
TRY 52.888634
TTD 7.868253
TWD 36.740023
TZS 3028.582205
UAH 51.265055
UGX 4376.022664
USD 1.160375
UYU 46.785288
UZS 13949.705258
VES 600.278815
VND 30586.324891
VUV 137.266697
WST 3.140508
XAF 655.067869
XAG 0.015745
XAU 0.000259
XCD 3.135972
XCG 2.091743
XDR 0.814761
XOF 655.059413
XPF 119.331742
YER 276.923309
ZAR 19.411904
ZMK 10444.766073
ZMW 21.849156
ZWL 373.64028
  • EUR/USD

    -0.0003

    1.161

    -0.03%

  • Euro STOXX 50

    2.1600

    5851.16

    +0.04%

  • DAX

    92.7300

    24400.65

    +0.38%

  • TecDAX

    36.5800

    3901.04

    +0.94%

  • SDAX

    -175.3100

    18254.13

    -0.96%

  • Goldpreis

    -15.9000

    4495.3

    -0.35%

  • MDAX

    -108.3800

    31331.71

    -0.35%

Israel weitet Offensive gegen Hisbollah im Libanon aus
Israel weitet Offensive gegen Hisbollah im Libanon aus / Foto: - - AFP

Israel weitet Offensive gegen Hisbollah im Libanon aus

Am vierten Tag des Iran-Kriegs hat Israel seine Militäroffensive im Libanon gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz ausgeweitet. Nach AFP-Informationen rückten israelische Soldaten am Dienstag in Grenzregionen im Südlibanon vor, Verteidigungsminister Israel Katz kündigte die Einrichtung einer Pufferzone zum Schutz von Gemeinden im israelischen Grenzgebiet an. Die israelische Luftwaffe flog unterdessen weitere Angriffe auf Hisbollah-Hochburgen, nach Armeeangaben wurden seit Montag bereits mehr als 160 Ziele beschossen. Die Hisbollah meldete ihrerseits weitere Angriffe auf Ziele in Israel.

Textgröße:

Verteidigungsminister Katz zufolge sind die israelischen Streitkräfte angewiesen, "vorzurücken und weitere strategische Stellungen im Libanon unter Kontrolle zu bringen." Als "vorausschauende Verteidigungsmaßnahme" verstärkte die Armee nach eigenen Angaben ihre Truppenpräsenz, es handle sich jedoch nicht um eine Bodenoffensive. Mit der Truppenverstärkung solle "die Sicherheit unserer Bevölkerung gewährleistet werden". Seit Montag werden Ortschaften und Städte im israelischen Grenzgebiet von der Hisbollah unter Beschuss genommen.

Israel erklärt weiterhin, keine groß angelegte Bodeninvasion im Libanon zu planen. Zugleich erklärte die Armee, "alle Optionen" seien auf dem Tisch.

Auf der anderen Seite der Grenze zog die libanesische Armee nach Angaben aus Militärkreisen Soldaten von mehreren erst unlängst errichteten Grenzposten zurück. Nachdem es zu einer "Eskalation" seitens der israelischen Armee gekommen sei, habe die Armee die Soldaten aus Sicherheitsgründen von den Stellungen in ihre Hauptstützpunkte zurückgerufen, hieß es gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Unterdessen flog die israelische Luftwaffe weitere Angriffe auf als Hisbollah-Hochburgen geltende Vororte im Süden von Beirut. AFP-Journalisten berichteten über mehrere Angriffswellen. Wie die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete, erfolgten die Attacken ohne vorherige Evakuierungsaufforderung und verursachten "erhebliche Schäden an Gebäuden".

Die israelische Armee erklärte, sie habe "mehrere Terrorziele der Hisbollah" ins Visier genommen. Am Dienstagmorgen hatte die Armee von Angriffen auf "Kommandozentralen und Waffenlager der Hisbollah in Beirut" geschrieben.

Zuvor hatte die israelische Armee die Bewohner von 31 Dörfern im Süden des Libanon zur sofortigen Evakuierung aufgerufen und Einsätze gegen die Hisbollah angekündigt.

Insgesamt wurden nach jüngsten Angaben des israelischen Militärs seit dem Wiederaufflammen der Kämpfe mit der Hisbollah mehr als 160 Ziele der pro-iranischen Miliz getroffen. Unter anderem seien Kämpfer der als Hisbollah-Eliteeinheit geltenden Radwan-Brigade attackiert worden. Der höchstrangige getötete Vertreter ist nach Armeeangaben bislang Hisbollah-Geheimdienstchef Hussein Mukalled.

Die Hisbollah reklamierte ihrerseits weitere Angriffe auf Ziele in Israel für sich. Wie ein AFP-Journalist berichtete, wurde in der grenznahen Ortschaft Juval ein Haus von einer Rakete getroffen. Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom wurde ein Mensch durch Glassplitter verletzt. Die Miliz attackierte zudem nach eigenen Angaben mehrere israelische Militäreinrichtungen. Am Dienstagnachmittag erklärte sie, einen Panzer der Armee ins Visier genommen zu haben.

Die israelische Regierung hat bislang keine Evakuierung der Ortschaften in Grenznähe angeordnet. Auf libanesischer Seite verließen nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR mindestens 30.000 Menschen ihre Wohnungen. Dies beruhe auf "konservativen Schätzungen".

Der US-israelische Krieg gegen den Iran hat auch den Konflikt zwischen Israel und der pro-iranischen Miliz Hisbollah im Libanon wieder eskalieren lassen. Die vom Iran finanzierte Miliz, die im November 2024 einen Waffenstillstand mit Israel geschlossen hatte, hat in der Nacht zum Montag begonnen, Ziele im Norden Israels mit Raketen und Drohnen anzugreifen. Israel reagierte sofort mit Gegenangriffen.

Auch eine auf einen britischen Militärstützpunkt auf Zypern abgefeuerte iranische Drohne wurde nach Angaben aus zyprischen Regierungskreisen im Libanon gestartet. Es sei bestätigt, dass die Drohnen – von denen eine in der Nacht zum Montag eine Landebahn getroffen hatte – vom Libanon aus gestartet seien, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus zyprischen Regierungskreisen. "Höchstwahrscheinlich" seien sie von der pro-iranischen Hisbollah-Miliz gestartet worden.

Die USA und Israel hatten am Samstag massive Luftangriffe auf den Iran begonnen. Dabei wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Als Reaktion auf die Angriffe Israels und der USA greift der Iran seit Samstag Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Golfregion an.

In mehreren Golfstaaten gab es am Dienstag erneut Explosionen. In Saudi-Arabien und Kuwait wurden die US-Botschaften mit Drohnen angegriffen, wie örtliche Behörden und Diplomaten berichteten. Die US-Armee gab an, im Iran Kommandoposten der Revolutionsgarden zerstört zu haben.

Auch auf Irans Hauptstadt Teheran flogen Israel und die USA erneut Angriffe. Die israelische Armee erklärte, bei Luftangriffen seien das iranische Präsidialamt sowie das Gebäude des Nationalen Sicherheitsrats in Teheran getroffen worden. Zudem wurde nach iranischen Angaben in Ghom das Gebäude des Gremiums getroffen, das einen Nachfolger für Chamenei wählen soll.

E.Soukup--TPP