The Prague Post - Iran-Krieg: Pistorius schließt Beteiligung aus - Kritik an USA und Israel

EUR -
AED 4.265609
AFN 73.162416
ALL 95.297577
AMD 427.606661
ANG 2.079281
AOA 1066.083925
ARS 1624.083798
AUD 1.632488
AWG 2.092973
AZN 1.979074
BAM 1.954708
BBD 2.339493
BDT 142.580339
BGN 1.939297
BHD 0.438105
BIF 3454.900719
BMD 1.161311
BND 1.487981
BOB 8.026516
BRL 5.871009
BSD 1.161551
BTN 112.070385
BWP 15.774323
BYN 3.166158
BYR 22761.698854
BZD 2.336095
CAD 1.596652
CDF 2615.854711
CHF 0.915682
CLF 0.026707
CLP 1051.126294
CNY 7.914303
CNH 7.914881
COP 4407.08297
CRC 525.506395
CUC 1.161311
CUP 30.774746
CVE 110.760071
CZK 24.324069
DJF 206.388644
DKK 7.472451
DOP 68.343469
DZD 154.354149
EGP 61.664574
ERN 17.419667
ETB 181.368768
FJD 2.563713
FKP 0.865249
GBP 0.865949
GEL 3.10095
GGP 0.865249
GHS 13.291222
GIP 0.865249
GMD 84.775747
GNF 10183.135227
GTQ 8.855053
GYD 243.014226
HKD 9.096492
HNL 30.893075
HRK 7.536442
HTG 152.04636
HUF 361.792537
IDR 20572.046651
ILS 3.401405
IMP 0.865249
INR 112.314641
IQD 1521.662938
IRR 1525962.872291
ISK 143.398873
JEP 0.865249
JMD 183.767328
JOD 0.823366
JPY 184.487095
KES 150.160462
KGS 101.556977
KHR 4658.603952
KMF 492.395881
KPW 1045.237514
KRW 1749.967938
KWD 0.358938
KYD 0.967968
KZT 547.004384
LAK 25461.7743
LBP 104017.984309
LKR 383.82729
LRD 212.573064
LSL 19.322005
LTL 3.42905
LVL 0.702465
LYD 7.396867
MAD 10.712615
MDL 20.094946
MGA 4873.27726
MKD 61.646124
MMK 2438.089162
MNT 4155.577609
MOP 9.371145
MRU 46.440118
MUR 54.871431
MVR 17.895696
MWK 2014.174664
MXN 20.195492
MYR 4.619578
MZN 74.219087
NAD 19.321589
NGN 1593.714261
NIO 42.745198
NOK 10.764211
NPR 179.312816
NZD 1.988466
OMR 0.446516
PAB 1.161551
PEN 3.974894
PGK 5.13713
PHP 71.734776
PKR 323.49546
PLN 4.250922
PYG 7113.872279
QAR 4.234043
RON 5.23056
RSD 117.384158
RUB 82.684307
RWF 1698.765514
SAR 4.357769
SBD 9.327951
SCR 16.096293
SDG 697.366395
SEK 10.906018
SGD 1.488226
SHP 0.867036
SLE 28.561969
SLL 24352.116941
SOS 663.829113
SRD 43.232712
STD 24036.796459
STN 24.486319
SVC 10.163147
SYP 129.437928
SZL 19.325203
THB 37.904613
TJS 10.784935
TMT 4.076202
TND 3.399757
TOP 2.796158
TRY 52.924894
TTD 7.8746
TWD 36.759682
TZS 3031.025616
UAH 51.306414
UGX 4379.553108
USD 1.161311
UYU 46.823033
UZS 13960.959464
VES 600.763106
VND 30611.001026
VUV 137.37744
WST 3.143042
XAF 655.596358
XAG 0.015581
XAU 0.000258
XCD 3.138501
XCG 2.09343
XDR 0.815418
XOF 655.587895
XPF 119.331742
YER 277.11788
ZAR 19.373801
ZMK 10453.178746
ZMW 21.866783
ZWL 373.941722
  • DAX

    92.7300

    24400.65

    +0.38%

  • SDAX

    -175.3100

    18254.13

    -0.96%

  • MDAX

    -108.3800

    31331.71

    -0.35%

  • Euro STOXX 50

    2.1600

    5851.16

    +0.04%

  • TecDAX

    36.5800

    3901.04

    +0.94%

  • Goldpreis

    -71.2000

    4486.8

    -1.59%

  • EUR/USD

    -0.0060

    1.1602

    -0.52%

Iran-Krieg: Pistorius schließt Beteiligung aus - Kritik an USA und Israel

Iran-Krieg: Pistorius schließt Beteiligung aus - Kritik an USA und Israel

Keine Kriegsteilnahme und Kritik an den USA und Israel: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat eine Beteiligung Deutschlands am Iran-Krieg ausgeschlossen und eine fehlende "Exit-Strategie" für die Region bemängelt. "Deutschland wird sich an diesem Krieg nicht beteiligen", sagte Pistorius am Mittwoch im Bundestag. In einer Aktuellen Stunde zu dem Konflikt im Parlament ging es auch um die völkerrechtliche Bewertung.

Textgröße:

"Deutschland ist nicht Kriegspartei", sagte Pistorius in der Debatte. Die Bundesrepublik werde stattdessen "alles daran setzen, zur Deeskalation beizutragen und eine weitere Ausbreitung von Gewalt einzudämmen". Er stehe dazu im Austausch mit seinen Kollegen in Israel, in den USA und in der EU.

Es brauche einen Plan für die Zeit nach den Kämpfen, sagte Pistorius. "Die Geschichte lehrt, Kriege zu beginnen ist einfacher als sie zu beenden." Das heiße im Umkehrschluss, es brauche ein klare Exit-Strategie - "und die sehe ich gerade nicht". Es sei "illusorisch zu denken, die Konflikte der Region ließen sich allein mit militärischer Gewalt und Alleingängen lösen", fügte der Minister hinzu.

Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen sieht das "Terroregime der Mullahs" im Iran "maximal geschwächt". Dies sei ein "maximaler Gewinn" für die Iranerinnen und Iraner und bedeute einen Sicherheitsgewinn über die Region hinaus. Röttgen verwies in der Bundestagsdebatte unter anderem auf das iranische Raketen- und Atomprogramm und den Angriff der islamistischen Hamas im Gazastreifen. "Ohne Teheran, ohne dieses Regime hätte es den 7. Oktober nicht gegeben."

In der Frage der völkerrechtlichen Einordnung sprach Röttgen von einer "komplizierten Abwägung". Es gebe im Fall des Iran-Krieges "kein Richtig oder Falsch", sondern es gehe um die Frage des "kleineren Übels": "Krieg ist ein Übel, ohne jede Frage. Aber ich sage genauso klar: Das Regime der Mullahs ist das größte Übel für die Region, für die Menschen im Iran und darüber hinaus."

Linken-Chefin Ines Schwerdtner kritisierte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Dieser benenne nicht "den Völkerrechtsbruch" im Iran. Es sei nicht Sache von Merz persönlich, das Völkerrecht "nach Belieben auszulegen". Ein Regimewechsel von außen bringe keine Freiheit sondern einen Flächenbrand, sagte Schwerdtner.

Der Grünen-Außenpolitiker Omid Nouripour appellierte an die Bundesregierung, dem Libanon beizustehen. "Wenn wir nichts tun, wird der Flächenbrand in der Region immer größer." Nouripour forderte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) auf, gegen die iranischen Revolutionsgarden ein Betätigungsverbot in Deutschland zu verhängen. Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) müsse dazu beitragen, dass Gelder der iranischen Führung eingefroren werden. Die Justiz müsse schließlich Ermittlungen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit prüfen.

Die AfD-Politikerin Beatrix von Storch forderte eine "Germany First"-Politik. Damit sich die Flüchtlingskrise von 2015 nicht wiederhole, müsse unter anderem EU-Recht verschärft werden, damit etwa Griechenland und Italien "Schiffe zurückschicken" könnten.

X.Kadlec--TPP