The Prague Post - Trump macht Chamenei-Nachfolge von seiner Zustimmung abhängig

EUR -
AED 4.267967
AFN 72.634171
ALL 95.354232
AMD 427.715062
ANG 2.08077
AOA 1066.846821
ARS 1622.379463
AUD 1.633358
AWG 2.091857
AZN 1.971023
BAM 1.954577
BBD 2.340315
BDT 142.809378
BGN 1.940685
BHD 0.438447
BIF 3460.279422
BMD 1.162143
BND 1.487675
BOB 8.057956
BRL 5.802816
BSD 1.161963
BTN 111.895439
BWP 15.801177
BYN 3.205407
BYR 22777.993844
BZD 2.336947
CAD 1.599346
CDF 2614.820848
CHF 0.914746
CLF 0.026605
CLP 1047.090151
CNY 7.90286
CNH 7.910669
COP 4415.386271
CRC 525.67321
CUC 1.162143
CUP 30.796777
CVE 110.403605
CZK 24.295638
DJF 206.53554
DKK 7.473256
DOP 68.808569
DZD 153.996493
EGP 61.778564
ERN 17.432138
ETB 182.917873
FJD 2.563803
FKP 0.865868
GBP 0.86765
GEL 3.102836
GGP 0.865868
GHS 13.295245
GIP 0.865868
GMD 85.418351
GNF 10203.611801
GTQ 8.864489
GYD 243.05681
HKD 9.102174
HNL 30.924092
HRK 7.532313
HTG 152.105442
HUF 360.738925
IDR 20585.030865
ILS 3.371717
IMP 0.865868
INR 112.082082
IQD 1522.406731
IRR 1527055.301205
ISK 143.398758
JEP 0.865868
JMD 183.774964
JOD 0.823973
JPY 184.936376
KES 150.960265
KGS 101.629624
KHR 4660.19168
KMF 491.585738
KPW 1045.985795
KRW 1753.382429
KWD 0.358312
KYD 0.968298
KZT 543.392195
LAK 25509.0291
LBP 104053.249149
LKR 387.079368
LRD 212.991651
LSL 19.303422
LTL 3.431505
LVL 0.702969
LYD 7.385424
MAD 10.701589
MDL 20.113496
MGA 4863.566646
MKD 61.602535
MMK 2439.834578
MNT 4158.552567
MOP 9.372673
MRU 46.462735
MUR 54.911202
MVR 17.908451
MWK 2024.452563
MXN 20.115474
MYR 4.620793
MZN 74.253242
NAD 19.302872
NGN 1594.250356
NIO 42.656391
NOK 10.784044
NPR 179.032703
NZD 1.988495
OMR 0.446842
PAB 1.161973
PEN 3.976843
PGK 5.083789
PHP 71.728619
PKR 323.831059
PLN 4.239019
PYG 7076.509483
QAR 4.236045
RON 5.220461
RSD 117.457281
RUB 82.717652
RWF 1699.633469
SAR 4.360889
SBD 9.334629
SCR 16.046819
SDG 697.8645
SEK 10.932915
SGD 1.488763
SHP 0.867657
SLE 28.590167
SLL 24369.550503
SOS 664.161161
SRD 43.263658
STD 24054.004285
STN 24.753636
SVC 10.167635
SYP 129.530592
SZL 19.302897
THB 37.931737
TJS 10.841167
TMT 4.07912
TND 3.371085
TOP 2.79816
TRY 52.966269
TTD 7.889096
TWD 36.806203
TZS 3050.621842
UAH 51.324373
UGX 4380.220458
USD 1.162143
UYU 46.580842
UZS 14009.628342
VES 601.193188
VND 30630.591007
VUV 137.475788
WST 3.145292
XAF 655.543834
XAG 0.015374
XAU 0.000256
XCD 3.140749
XCG 2.094198
XDR 0.816002
XOF 654.285932
XPF 119.331742
YER 277.31624
ZAR 19.324862
ZMK 10460.676629
ZMW 21.874308
ZWL 374.209425
  • MDAX

    449.6500

    31889.74

    +1.41%

  • Goldpreis

    -13.5000

    4544.5

    -0.3%

  • SDAX

    65.6400

    18495.08

    +0.35%

  • TecDAX

    64.0900

    3928.55

    +1.63%

  • Euro STOXX 50

    42.3600

    5891.36

    +0.72%

  • DAX

    322.9600

    24630.88

    +1.31%

  • EUR/USD

    -0.0039

    1.1623

    -0.34%

Trump macht Chamenei-Nachfolge von seiner Zustimmung abhängig
Trump macht Chamenei-Nachfolge von seiner Zustimmung abhängig / Foto: - - AFP

Trump macht Chamenei-Nachfolge von seiner Zustimmung abhängig

Nach der Wahl eines neuen obersten Anführers im Iran hat US-Präsident Donald Trump dessen Schicksal von seiner Zustimmung abhängig gemacht. Wer auch immer Nachfolger des getöteten geistlichen Oberhaupts Ayatollah Ali Chamenei werde, brauche sein Einverständnis, sagte Trump am Sonntag dem Sender ABC News - andernfalls werde er sich "nicht lange halten".

Textgröße:

Der iranische Expertenrat hatte zuvor ein neues geistliches Oberhaupt gewählt, seine Entscheidung jedoch noch nicht bekannt gegeben. Äußerungen deuteten darauf hin, dass Chameneis Sohn Modschtaba seinem Vater nachfolgen soll. Dieser ist wie sein vor rund einer Woche bei Angriffen Israels und der USA getöteter Vater ein konservativer Hardliner.

Trump hatte sich bereits vor Tagen gegen Modschtaba Chamenei ausgesprochen und den 56-Jährigen als "Leichtgewicht" abgetan. Die israelische Armee hatte gedroht, jeden künftigen Anführer des Iran "ohne Zögern ins Visier zu nehmen".

Ungeachtet neuer massiver Luftangriffe Israels betonten die iranischen Revolutionsgarden am Sonntag ihren Kampfeswillen. Sie seien in der Lage, "einen intensiven Krieg mit dem derzeitigen Tempo mindestens sechs Monate lang fortzusetzen". Nachdem bislang Raketen der "ersten und zweiten Generation" eingesetzt worden seien, würden in Kürze modernere Geschosse und Raketen mit großer Reichweite verwendet, drohte ein Sprecher.

Trump hatte den Iran am Freitag zur "bedingungslosen Kapitulation" aufgefordert. Der iranische Präsident Massud Peseschkian wies dies scharf zurück: "Die Feinde müssen ihren Wunsch nach der Kapitulation des iranischen Volks mit ins Grab nehmen", sagte er am Samstag. Trump kündigte daraufhin "sehr harte" Angriffe auf den Iran an und drohte mit einer Ausweitung der potenziellen Ziele.

Israelische Kampfjets griffen in der Nacht zum Sonntag fünf Öldepots rund um Teheran an, riesige Feuer brachen aus. Die iranische Militärführung drohte mit Angriffen auf Ölanlagen in der Golfregion, falls Israel weiterhin Energie-Infrastruktur im Iran ins Visier nehme.

Die Regierungen anderer mehrheitlich muslimischer Staaten in der Region müssten die USA und Israel "so schnell wie möglich" vor weiteren Angriffen warnen, erklärte das zentrale iranische Militärkommando: "Wenn ihr mit Ölpreisen von mehr als 200 Dollar pro Barrel zurechtkommt, spielt nur weiter dieses Spiel."

US-Energieminister Chris Wright betonte, die US-Armee wolle die Öl- und Gasanlagen im Iran bei ihren Angriffen verschonen. Angesichts der massiv gestiegenen Ölpreise auf dem Weltmarkt sagte Wright, die Auswirkungen des Iran-Krieges seien vorübergehend - "im schlimmsten Fall ein paar Wochen, aber nicht Monate".

Nach Angaben des US-Autoversicherers AAA stieg der Benzinpreis in den USA seit Beginn des Iran-Kriegs innerhalb einer Woche um 16 Prozent, Diesel verteuerte sich um 22 Prozent. Der Treibstoffpreis könnte sich auf die Zwischenwahlen in den USA im November auswirken. Trumps Umfragewerte waren bereits vor Beginn des Iran-Kriegs stark gefallen.

Die israelische Luftwaffe flog in der Nacht zum Samstag eine ihrer bislang massivsten Angriffswellen auf den Iran; nach Armeeangaben attackierten 80 Kampfjets Teheran und weitere Städte im Landesinneren. Bombardiert wurde laut Armee unter anderem eine Militärakademie, eine unterirdische Kommandozentrale und ein Lager für ballistische Raketen.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar massive Luftangriffe auf den Iran gestartet. Dabei wurden der seit 1989 herrschende Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Teheran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel sowie auf Ziele in mehreren Golfstaaten. Auch der Konflikt zwischen Israel und der vom Iran finanzierten Hisbollah-Miliz im Libanon eskalierte erneut.

Bei einem israelischen Angriff auf ein Hotel in der libanesischen Hauptstadt Beirut in der Nacht zum Sonntag wurden nach Angaben der israelischen Armee fünf Mitglieder der iranischen Revolutionsgarden getötet, darunter drei Kommandeure der Auslands-Kampfeinheit Al-Kuds-Brigaden.

Der Iran setzte unterdessen seine Angriffe auf Israel und in der Golfregion fort. In Israel wurden dabei nach Angaben der Rettungsdienste mindestens sechs Menschen verletzt. Iranische Angriffe mit Raketen und Drohnen wurden auch aus Bahrain, Katar, Kuwait, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten gemeldet.

Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Ahmed Abdul Gheit, sprach am Sonntag bei einer Dringlichkeitssitzung der Außenminister des Staatenbundes von "rücksichtslosen" iranischen Angriffen, die "unter keinem Vorwand und mit keiner Entschuldigung" gerechtfertigt werden könnten. Der iranischen Führung warf er einen "schweren strategischen Fehler" vor.

Der französische Präsident Emmanuel Macron forderte den iranischen Staatschef Massud Peseschkian in einem Telefonat am Sonntag auf, die Angriffe auf Länder in der Golfregion sofort einzustellen. Zudem müsse Teheran die Straße von Hormus wieder für den Schiffsverkehr freigeben, erklärte Macron im Onlinedienst X.

G.Turek--TPP